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Vedute

(1,002 words)

Author(s): Knopp, Katrin Simona
1. Definition Als V. bezeichnet man die topographisch genaue malerische oder zeichnerische Wiedergabe einer Stadt- oder Landschaftsansicht. Die V. ist der Gattung des Landschaftsbildes zuzuordnen. Sie entwickelte sich im 17. Jh. im Zuge der Grand Tour und fand im 18. Jh. ihren Höhepunkt. Bereits seit SpätMA und Renaissance existieren Stadtbilder, die als Vorläufer gewertet werden können. 2. Spätes Mittelalter und Renaissance Im Hintergrund religiöser und profaner Sujets der altniederl. Malerei finden sich immer wieder Stadtansichten. Es handelt sich hie…

Régence, Regency

(1,190 words)

Author(s): Knopp, Katrin Simona
1. Begriff Als franz. régence (engl. regency) wird i. Allg. die stellvertretende Regierung eines Landes durch einen Regenten bezeichnet. In der europ. Kulturgeschichte werden insbes. zwei Regentschaften auch als Epochenbegriff verwandt: R. in Frankreich zu Beginn des 18. Jh.s und Regency in England zu Beginn des 19. Jh.s. 2. Régence in Frankreich Historisch bezeichnet R. die Periode zwischen dem Tod König Ludwigs XIV. (1715) und der Übernahme der Herrschaft durch Ludwig XV. (1723), in welcher Herzog Philipp II. von Orléans die Regentschaft für den noch minderjährige…

Trauergerüst

(1,215 words)

Author(s): Knopp, Katrin Simona
1. Definition Als T. (bei Grimm auch »Trauerburg«, »Trauerbühne« [1]) wird ein architektonischer Aufbau bezeichnet, der vermehrt seit dem Beginn der Frühen Nz. für die Aufbahrung hochgestellter Persönlichkeiten oder deren Effigies (s. u. 2.) Verwendung fand. Es handelte sich dabei um eine ephemere Festdekoration als Bestandteil der Sepulkralkultur, die lediglich für den Zeitraum der Trauerfeier ( Exequien) im Inneren eines öffentlich zugänglichen, in der Regel geweihten Raums aufgestellt war. Das T. war Zielpunkt des Funeralzeremoniells, das sowoh…

Ut pictura poesis

(1,036 words)

Author(s): Knopp, Katrin Simona
1. Herkunft und Bedeutung Der Diskurs des U. P. P. (lat.; »Wie die Malerei, so die Dichtung«) war in der Nz. von der Rezeption der Ars poetica des Horaz geprägt (14 v. Chr., Vers 361 ff.), der seinerseits eine bei Plutarch überlieferte Sentenz ( De gloria Atheniensium 346F) des Simonides von Keos (6. Jh. v. Chr.) aufgegriffen hatte: Malerei sei stumme Poesie und Poesie redende Malerei [6]. Humanisten und Künstler der Nz. nutzten Horaz' Aussage, um die Malerei zu den Artes liberales zu erheben, sowie ab dem 16. Jh. im Paragone (Künste-Rangstreit) zwischen Dichtung und Malerei…

Castrum doloris

(1,236 words)

Author(s): Knopp, Katrin Simona
1. Definition A  castrum doloris (‘castle of grief’; German Trauergerüst, in Grimm also Trauerburg, Trauerbühne – ‘sepulchral scaffold/tower/stage’ [1]) is an architectural structure that was increasingly used from the beginning of the early modern period for the public viewing of deceased prominent personalities or their effigies (see below, 2.). This was thus a form of ephemeral festival decoration as an element of sepulchral culture, since it was only put up for the duration of the funeral rites (exequies) inside a space that was generally consecrated and open to the public. The  c…
Date: 2019-10-14