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Spiel

(1,455 words)

Author(s): Krampl, Ulrike
1. Definitionen und ForschungJenseits eines vermeintlich universellen S.-Triebs kann das S. als Praktik mit sozialen, polit., symbolischen, d. h. »kulturschaffenden« Funktionen verstanden werden [10. 75]. Es ist durch Regeln (»tun, als ob«) von Raum und Zeit des Alltags abgesetzt, was auf seine sakral-rituellen Wurzeln verweist; gleichzeitig werden im S. gesellschaftliche Fragen dargestellt und verhandelt, Rollen eingeübt, aber auch vertauscht (Karneval, Travestie; Verkehrte Welt).Das Wort S. (von mhdt. spil, »Tanz«; lat. ludus) ist polysemisch [10. 45]; [12. 15 f.] un…
Date: 2019-11-19

Hexer

(749 words)

Author(s): Krampl, Ulrike
Angesichts der im Rahmen der Hexen-Verfolgung großteils weiblichen Angeklagten und eines überwiegend weiblich definierten Hexenbildes der Frühen Nz. ist der H. bislang noch wenig untersucht worden. Dies lässt jedoch den Männeranteil unter den Verfolgten außer Acht. Die ersten Verfolgungen im 15. Jh. betrafen Männer sogar zahlreicher als Frauen [1]; [8]. Insgesamt stellten Männer im Europa der Frühen Nz. jedoch nur etwa 30 % der gerichtlich wegen Hexerei Verfolgten, wenngleich mit erheblichen regionalen Unterschieden (z. B. Basel 5 %, Island 9…
Date: 2019-11-19

Sprachstile

(2,917 words)

Author(s): Krampl, Ulrike
1. Definition S. (zeitgenössisch: span. maneras de hablar, engl. manners of language, ital. questione della lingua oder franz. façons de parler et d'escrire) umfassen das gesprochene, geschriebene und gedruckte Wort sowie die »Eloquenz des Körpers« [22] und bezeichnen individuelle und kollektive Ausdrucksweisen innerhalb überregional verbindlicher verbaler und non-verbaler Sinnsysteme, seien es Regional- oder Volkssprachen bzw. später Nationalsprachen (vgl. Sprache). Der Begriff Stil verweist darüber hinaus auf Verhaltens- und Le…
Date: 2019-11-19

Tastsinn [Hinzugefügt 2019]

(2,190 words)

Author(s): Krampl, Ulrike | Herausgeber: Daniela Hacke
1. DefinitionenDer T. kann als ein »grundlegendes Medium des Ausdrucks, der Erfahrung und der Infragestellung sozialer Werte und Hierarchien« [9. 1] bezeichnet werden und geht, wie seine Entsprechungen im Englischen ( touch) und in den roman. Sprachen ( le toucher, el tacto, o tacto, il tatto usw.), auf tactus (lat.; » Berührung«, »T.« vom Verb tangere) zurück. Dessen breites semantisches Spektrum (z.B. »berühren«, »spüren«, »betrügen«, »bewegen«, »angrenzen« bis hin zu »treffen« und »töten«) findet sich in der Ambivalenz der sozialen Praxis wieder,…
Date: 2019-11-19

Hexe

(5,399 words)

Author(s): Krampl, Ulrike | Behringer, Wolfgang | Schwerhoff, Gerd
1. Begriff und Hauptcharakteristik der neuzeitlichen HexeAls H. bzw. Hexer werden Menschen bezeichnet, denen von ihrer sozialen Umwelt die Fähigkeit zugeschrieben wird, aufgrund ihrer verborgenen ( »magischen«) Kenntnisse und/oder ihrer Verbindung mit übernatürlichen Mächten Schaden an Mensch, Tier und menschlicher Gemeinschaft zu verursachen. H. als Personifikation des Bösen sind im christl. Europa ebenso bekannt wie im vorkolonialen und modernen Afrika und Amerika oder auch im klassischen (China) und gegenwärtigen Asien. Dab…
Date: 2019-11-19