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Äthiopisch

(157 words)

Author(s): Müller-Kessler, Christa (Emskirchen)
[English version] Eigentlich Geez, die klassische Sprache Äthiopiens, gehört zum südl. Zweig der semit. Sprachen. Gesprochen wurde es von den Stämmen Agazjan und Ḥabas̆āt, die aus Südarabien nach Abessinien eingewandert waren, dort das Königtum Aksum gründeten und Mitte des 4. Jh. n. Chr. von aram. Missionaren zum Christentum bekehrt wurden. Die ersten Nachweise sind Steininschr. (Aksuminschr., Maṭara Obelisk 4. Jh. n. Chr.). Seit dem 9. Jh. bis heute wird Geez nur noch als Lit.- und Kirchensprache verwendet. Semit.-ä. Sprachen im Norden sind Tigriña un…

Edomitisch

(57 words)

Author(s): Müller-Kessler, Christa (Emskirchen)
[English version] Bezeichnung der Sprache der Bewohner des Landes Edom (Idumaea) südöstl. des Toten Meeres. Das E. ist zw. Phönikisch und Hebräisch einzuordnen. Es ist durch einige wenige Ostraka- und Siegelinschr. (7./6. Jh.v.Chr.) bezeugt. Bersabe; Kanaanäisch Müller-Kessler, Christa (Emskirchen) Bibliography W.R. Garr, Dialect Geography of Syria-Palestine, 1985  L. Herr, The Scripts of Ancient Northwestsemitic Seals, 1978.

Aḥiram

(53 words)

Author(s): Müller-Kessler, Christa (Emskirchen)
[English version] König von Byblos (ca. 10. Jh. v. Chr.), phöniz. “mein Sohn ist erhaben”. Sein reliefverzierter, von seinem Sohn Ittobaal in Auftrag gegebener Sarkophag (Tributszenen), ist kunstgesch. bedeutend. Die Inschr. auf dem Deckel ist ein frühes Zeugnis des phöniz. Alphabets. Müller-Kessler, Christa (Emskirchen) Bibliography E. Lipiński, s. v. A., DCPP 11.

Nabatäisch

(181 words)

Author(s): Müller-Kessler, Christa (Emskirchen)
[English version] Die aramäische Schriftsprache des arabisch sprechenden Stamms der Nabatäer (arab. Onomastikon). Sie gehört zur west-mittelaram. Sprachstufe und ist vom 2. Jh.v.Chr. bis 4. Jh.n.Chr. in Gedenk-, Grab-, Votiv- und Bauinschr., Graffiti und Mz.-Legenden sowie einer Beschwörung überl. Fundorte sind Gaza, Elusa, Mampsis, Nessana, Oboda, Petra, Transjordanien mit Amman und Gerasa, der Ḥaurān und Boṣra, die arab. Halbinsel (Ḥiǧāẓ) mit al-Ḥiǧr/Madāin Ṣāliḥ, Madīna, Taimā, vereinzelt ent…

Phönizisch

(194 words)

Author(s): Müller-Kessler, Christa (Emskirchen)
[English version] ist die Sprache der Phönizier, welche mit ihrem späteren Ableger und Fortläufer, dem Punischen, eine Einheit innerhalb der kanaanäischen Sprachgruppe (Kanaanäisch) bildet. Sie zerfällt in einzelne Dialekte, die sich nur teilweise nach ihrer geogr. Verbreitung (Byblos, Zincirli, Zypern) gliedern lassen. Das 22 Zeichen umfassende Alphabet entwickelte sich aus dem protokanaanäischen. Es wurde zunächst in einer rein lapidaren Konsonantenschrift geschrieben, die in ihrem Duktus leicht…

Alphabet

(4,509 words)

Author(s): Müller-Kessler, Christa (Emskirchen) | Wachter, Rudolf (Basel)
[English version] I. Altorientalische Ursprünge Das frühsemit. A. scheint sich parallel aus verschiedenen protokanaanäischen Vorstufen entwickelt zu haben: Altpalästin. (Gezer, Lachisch, Schechem, Izbet Ṣarṭah in Palästina 17.-12. Jh. v. Chr.) und Proto-Sinai (Serabit el-Ḫadem ca. 15. Jh. v. Chr.). Als Gegenstück finden sich Keilschrift-A. aus Ugarit (14.-13. Jh. v. Chr.), Bet Schemesch/Palästina, Tell Nebi Mend/Syrien und Sarepta /Phönizien (13.-12. Jh. v. Chr.), alle mit zw. 27 bis 30 Zeichen. Die Schreibrichtung ist horizontal, vertikal oder in Bustrophedon.…

Ešmūn

(75 words)

Author(s): Müller-Kessler, Christa (Emskirchen)
[English version] Alte phönik. Gottheit, wohl Heilgott (> šmn, “Öl”), von den Griechen als Asklepios u. auch als Apollon interpretiert. Ein wichtiges Heiligtum des im Mittelmeerraum weit verbreiteten Kults des E. lag bei Ṣidon ( Bustān aš-Šaiḫ. In Tyros wurde E. mit Melqart assoziiert. Müller-Kessler, Christa (Emskirchen) Bibliography 1 E. Lipiński, s.v. E., DCPP, 158-160 2 R. Stucky, Die Skulpturen aus dem E.-Heiligtum bei Sidon: griech., röm., kypr. und phönik. Statuen vom 6. Jh. v.- 3. Jh. n.Chr., 1993.

Aḥiqar

(175 words)

Author(s): Müller-Kessler, Christa (Emskirchen)
[English version] Aram. Name des sagenumwobenen Siegelbewahrers der assyrischen Könige Sanherib und Asarhaddon (704-669 v. Chr.), erwähnt bei Apokryphon Tob 1,21 f. (2,10; 11,17; 14,10, Ἀχιάχαρος). Assyr. Quellen fehlen. Ein spätbabylon. Keilschrifttext (2. Jh. v. Chr.) nennt einen Aba-enlil-dari mit aram. Namen Ahuaqār [1. 215-218]. A. ist Titelfigur eines biographischen Romans auf reichsaram. Papyri (5. Jh. v. Chr.) aus Elephantine. Es folgen Weisheitssprüche des A. an seinen Adoptivsohn (Neffe…

Kanaanäisch

(86 words)

Author(s): Müller-Kessler, Christa (Emskirchen)
[English version] Traditioneller Oberbegriff für eine Dialektgruppe des NW-Semitischen, in Syrien, Palästina und im Mittelmeerraum gesprochen und geschrieben (ca. 10. Jh.v.Chr. bis heute; mit proto-k. Vorläufern). K. umfaßt das Phönizische, das eng mit ihm verwandte Ammonitische, das Punische als späte Weiterentwicklung des Phöniz., Edomitisch als Zwischenglied zwischen Phöniz. und Hebräisch (dem am längsten und am besten überlieferten k. Dialekt) und das dem Hebr. nahe Moabitische. Noch umstritten ist die Existenz weiterer lokaler Dialekte. Müller-Kessler, Christa …

Moabitisch

(71 words)

Author(s): Müller-Kessler, Christa (Emskirchen)
[English version] Sprache der Bewohner des Landes Moab südl. des Toten Meeres; steht dem Hebräischen am nächsten. Das M. ist durch eine 34zeilige Inschr. des Königs Meša von Moab (ca. 850 v.Chr.) aus der Nähe von Diban (KAI 181) und durch Siegelinschr. überliefert. Kanaanäisch; Semitische Sprachen Müller-Kessler, Christa (Emskirchen) Bibliography A. Dearman (Hrsg.), Studies in the Mesha Inscription and Moab, 1989  W.R. Garr, Dialect Geography of Syria-Palestine, 1000-586 B.C.E., 1985.
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