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Ostinato

(727 words)

Author(s): Noeske, Nina
1. BegriffDer ital. Terminus O. (von lat. obstinatus, »hartnäckig«, »beharrlich«) taucht in den Schriften zur Musiktheorie erstmals im späten 17. Jh. auf ( Angelo Berardi, Documenti armonici, 1687) und diente zunächst der Bezeichnung von beständig wiederkehrenden, melodisch identischen, rhythmisch mitunter variablen Tonfolgen innerhalb einzelner Kontrapunkt-Stimmen. Entsprechend kam der Begriff O. zumeist innerhalb der synonym verwendeten ital. Ausdrücke
Date: 2019-11-19

Sonate

(2,182 words)

Author(s): Noeske, Nina
1. BegriffDer Begriff S. (von ital. sonare, suonare, »klingen«, »erklingen lassen«, »ein Instrument spielen«) bedeutet wörtlich »Klangstück« und begegnet erstmals in der zweiten Hälfte des 14. Jh.s in der ital. Literatur. Während S. hier noch als unspezifische Sammelbezeichnung für das Erklingen von Musik verwendet wird, bezeichnete das Wort im 16. Jh. kurze, meist instrumentale Musikstücke. Bereits vor 1500 trat der Begriff sonata speziell im Zusammenhang mit Bläserfanfaren auf und wurde schließlich im gesamten 16. Jh. zunächst in Italien, schließlich …
Date: 2019-11-19

Virtuose

(918 words)

Author(s): Noeske, Nina
Die im 17. Jh. aufkommende dt. Bezeichnung V. (auch Virtuos; von lat. virtus, »Tugend«, »Tüchtigkeit«) leitet sich aus dem älteren ital. Begriff virtuoso (auch vertuoso, virtudioso) her, womit im 16. und 17. Jh. eine Person bezeichnet wurde, die in einer Wissenschaft, einer Kunst, einem Handwerk oder in moralisch-ethischer Hinsicht weit überdurchschnittliche Fähigkeiten bzw. Kenntnisse besaß. In England und Frankreich galten v. a. Fachleute der Medizin, der Naturwissenschaften oder der P…
Date: 2019-11-19

Stil

(5,549 words)

Author(s): Weissert, Caecilie | Löffler, Jörg | Noeske, Nina | Reichmuth, Stefan
1. BegriffWährend des europ. MA war der S.-Begriff der antiken Rhetorik präsent geblieben. Das Wort S. leitet sich von lat. stilus (»Schreibweise«, ursprgl. »Schreibgriffel«) her. Ab dem 15. Jh. trat im Zuge der Antikerezeption von Humanismus und Renaissance auch der S. im Sinne der Gesamtheit formaler Eigenschaften verstärkt ins Interesse von Kunst, Literatur und Musik. Mit dem Terminus S. werden formale Qualitäten beschrieben sowie individuelle, regionale und zeitliche Besonderheiten, Gemeinsamkeiten, Unterschiede und Veränd…
Date: 2019-11-19