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Strukturalismus

(1,400 words)

Author(s): Rese, Friederike | Heidermanns, Frank | Figl, Johann
[English Version] I. Zum Begriff Der Begriff des S. ist eine Sammelbez. für eine intellektuelle Bewegung, die in den 50er und 60er Jahren des 20.Jh. die Humanwiss. und das geistige Leben v.a. in Frankreich geprägt hat. Angeregt durch Ferdinand de Saussures sprachwiss. Studien, haben die Vertreter des S. versucht, in der Mannigfaltigkeit der sinnlich wahrnehmbaren Phänomene die invarianten Strukturen zu bestimmen, die ihnen jeweils gemeinsam sind. So wie der Begriff der Struktur sich von lat. structu…

Schein

(380 words)

Author(s): Rese, Friederike
[English Version] . Der Begriff des Sch. setzt eine Differenz zw. Erscheinung (Phänomen) und Erscheinendem voraus. Je nachdem, wie diese Differenz ausgelegt wird –, ob in der Erscheinung das Erscheinende sichtbar wird oder ob es darin nicht sichtbar wird –, handelt es sich um einen enthüllenden oder um einen trügerischen Sch. Diese beiden Begriffe von Sch. haben auch die Philosophiegesch. geprägt. – Schon bei Plato kommt der Erscheinung eine gewisse Doppeldeutigkeit zu. In den mittleren Dialogen, bes. im Höhlengleichnis der »Politeia«, wird den Erscheinungen (ϕαιn̆ο´μεn̆α/phain…

Sophistik

(1,004 words)

Author(s): Rese, Friederike
[English Version] Sophistik, Richtung der griech. Philosophie (: I.) im 5. und 4.Jh. v.Chr. Nach den eher naturphilos. orientierten Vorsokratikern und noch vor Sokrates lenkten die Sophisten die Aufmerksamkeit auf das polit. Leben. Sie verstanden sich selbst als Lehrer, die griech. jungen Männern gegen Entgelt Fähigkeiten vermittelten, mit deren Hilfe sie polit. Einfluß erlangen konnten, so v.a. die Fähigkeit des »guten Redens« (ευ᾿˜ λε´γειn̆/eú légein), aber auch die Fähigkeit zu polit. Tugend (α᾿ρετη´/aretē´). Neben dieser klassischen Epoche der S. gab es während…

Praxis/Poiesis

(536 words)

Author(s): Rese, Friederike
[English Version] Praxis/Poiesis, griech. πρα˜ξις/ποι´ησις, »Handeln/Herstellen«. Schon Plato erwähnt die Unterscheidung Pr./P. (vgl. Charmides 162e7–164c5) und definiert die P. als »Ursache für etwas, aus dem Nichtsein ins Sein überzugehen« (vgl. Symposion 205b7–c1; soph. 265b8–10). Erst Aristoteles faßt sie terminologisch: Als Aktivitäten sind P. und Pr. dem »Erleiden« (πα´σχειn̆/pa´schein) entgegengesetzt (vgl. Arist.metaph. IX 1, 1046a15–29; e.N. II 5, 1106b16–28). Im Unterschied zur Aktivität der Theorie (Theorie und Praxis), die auf da…
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