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Your search for 'dc_creator:( "S. Corsten" ) OR dc_contributor:( "S. Corsten" )' returned 509 results. Modify search

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Rückseite

(75 words)

Author(s): S. Corsten
Bei der Beschreibung von ma. Hss. und Ink. ist Blattzählung (Foliierung) üblich. Dabei wird die R. meistens durch ein hochgestelltes v (= verso) gekennzeichnet, während ein r neben der Blattzahl auf die Vorderseite (r = recto) verweist. Anstelle von r und v kommen auch (z. B. beim GW) die Buchstaben a und b vor. Rekto S. Corsten Bibliography GW Bd. 3, S. xiii Dt. Forschungsgemeinschaft. Richtlinien Hss.katalogisierung. 3. Aufl. Bonn-Bad Godesberg 1983, S. 11.

Cohen, Fritz

(135 words)

Author(s): S. Corsten
* 6. 7. 1872 in Bonn, 1. 4. 1927 ebd., Buchhändler und Verleger, wurde vom Vater, Friedrich C., 1903 zum Inhaber des 1829 in Bonn begründeten Unternehmens bestellt. Er erweiterte das übernommene Verlagsprogramm zur Philosophie hin, viele bedeutende Philosophen der Zeit waren Autoren des Verlags (u. a. M. Heidegger, M. Scheler), 1925 wurde der Philosophische Anzeiger begründet. Als C. plötzlich starb, führte seine Witwe, Hedwig C. – Bouvier (2. 8. 1960), das Unternehmen erfolgreich weiter. Wegen …

Sedez

(54 words)

Author(s): S. Corsten
(geschrieben 16°) ist ein Format, bei dem durch viermaliges Brechen (Falzen) des Bogens 16 Bl. (= 32 S.) entstehen. Häufig angewendet wird auch das Verfahren, zwei Halbbogen je drei Mal zu brechen (falzen) und zusammenzulegen. S. Corsten Bibliography Waldow, A.: Ill. Encyklopädie der graphischen Künste. Leipzig 1884 (ND München usw. 1993), S. 738.

Sédanoise

(103 words)

Author(s): S. Corsten
heißt im Didotsystem die zweitkleinste Schrift von 4 Punkt, sie wurde später mit der nächstgrö-ßeren Schrift, der «Parisienne» von 5 Punkt, zusammengefaßt. Der Name erinnert an den Schriftgießer Jean Jeannon in Sedan, der die wegen ihrer Feinheit bewunderte Schrift 1623 geschaffen hat. S. Corsten Bibliography Neubürger, H.: Encyclopädie der Buchdruckerkunst. Leipzig 1844 (ND ebd. 1984), S. 203 Waldow, A.: Ill. Encyklopädie der graphischen Künste. Leipzig (ND München usw. 1993), S. 733 Sachs, K.: Enzyklopädisches franz.-dt. und dt.-franz. Wb. Hand- und Schulausg. 3. …

Ortwin, Gaspar

(150 words)

Author(s): S. Corsten
1489–1502 als Drucker in Lyon nachgewiesen. Seine Werkstatt hatte O. im Haus seines Schwagers, des Pelzhändlers Claude Perret, in der Rue neuve. Als Drucker war er wenig bedeutend, manche Einzelheit ist unklar und umstritten. Eine «Melusine» in franz. Sprache brachte er zus. mit Peter Schenck heraus (H 11 059). Großen Wert legte er auf die Beigabe von Abb.; die am 18. 2. 1489/90 herausgekommene franz. Übers, der «Peregrinatio in terram sanctam» des Bernhard von Breidenbach (GW 5079) ist mit den …

Uhlendahl, Heinrich

(271 words)

Author(s): S. Corsten
* 4. 3. 1886 in Essen-Borbeck, † 28. 12. 1954 in Leipzig, dt. Bibliothekar. Nach Studium der Germanistik, Gesch. und Philosophie, abgeschlossen durch Staatsexamen (1914) und Promotion (1912 /1919), begann U. die bibliothekarische Fachausbildung an der Berliner SB und machte nach der Fachprüfung (1920)an dieser Bibl. schnell Karriere. 1924 wurde er zum Direktor der Dt. Bücherei in Leipzig ernannt (1938: Generaldirektor). Er behielt den Posten trotz anfänglicher Schwierigkeiten in den Jahren der nationalsozialistischen Herrschaft und nach dem Zweiten Weltkrieg auch in der DDR. U…

Vallée, Léon Alexandre

(78 words)

Author(s): S. Corsten
* 28. 1. 1850 in Evreux (Nordfrankreich), † 19. 11. 1919 in Les Lilas (bei Paris), franz. Bibliothekar, Mitarbeiter der NB. Er gab u. a. eine «Bibliographie des bibliographies» in zwei Bdn. und einem Suppl. (Paris 1883–1887) heraus. Dieses sehr umfangreiche Werk fußte auf den Beständen der NB, wurde aber wegen der angewendeten Ordnungskriterien (Verf.-Alphabet und Schlagwörter) beanstandet. S. Corsten Bibliography Schneider, G. / Nestler, F.: Handb. der Bibliographie. 6. Aufl. Stuttgart 1999, S. 49–50.

Illustrationsangabe

(141 words)

Author(s): S. Corsten
Die Regeln für die alphabetische Katalogisierung (RAK) sehen vor (§ 152 bzw. 153), daß die im Buch vorhandenen 111. unabhängig von den Vorlageverhältnissen in kürzester Form aufgeführt werden. Das geschieht im Rahmen des Kollationsvermerks, d. h. hinter der Umfangsangabe. Es wird zwischen 111. (= Abb.), graphischen Darstellungen, Karten und Notenbeispielen unterschieden. Entgegen der älteren Praxis wird auf die Angabe einer genauen Zahl verzichtet. Die Instruktionen für die alphabetischen Kat. d…

Vertreter (Buchvertreter) in Bibliotheken

(102 words)

Author(s): S. Corsten †
Für von den Regalen entnommene Bde. können V. zur Markierung der Ausleihe eingelegt werden. Diese haben für nur vorübergehend entfernte Bücher – etwa in der normalen Ausleihe – eine einfache Form und bestehen meist aus einem bloßen Streifen Pappe oder festem Papier. Werden Bde. für längere Zeit innerhalb der Bibl. an einen anderen Standort verbracht (Handbibliothek, Speziallesesaal u. ä.), sind für die Dauer bestimmte V. aus aufwendigerem Material angebracht, die Angaben über den derzeitigen Sta…

Fest- und Heiligenkalender

(158 words)

Author(s): S. Corsten
Nördlich der Alpen geschah die Datierung seit dem 14. Jh. überwiegend durch Angabe des auf den Tag fallenden Festes. Das gilt für Urkunden und Chroniken, aber auch für die Drucke des 15. und frühen 16. Jh.s (Datierung in Frühdruk-ken). Die beweglichen Feste des Kirchenjahres orientieren sich nach dem Ostertermin (Computus). Manche Herrenfeste (wie z. B. Weihnachten) und alle Heiligenfeste sind mit bestimmten Tagen des bürgerlichen Jahres verbunden. Sie fallen i. d. R. mit dem Todestag des Heilig…

Heynlin de Lapide, Johann

(313 words)

Author(s): S. Corsten
* um 1435 in Stein (am Rhein), † 1496 in Basel, Hochschullehrer und Humanist. H. begann sein Studium 1452 in Leipzig, ging dann nach Paris, wo ihm 1459 die Leitung des Collège de Bourgogne anvertraut wurde, 1462 wurde er «socius» an der Sorbonne. Seit 1463 an der Univ. zu Basel, erwarb er dort im nächsten Jahr den Magistergrad und setzte sich für die Einführung des Realismus Pariser Prägung ein. Seit 1467 war H. wieder in Paris, wo er Prior der Sorbonne und im Wintersemester dieses Jahres auch R…

Sweynheim, Konrad

(289 words)

Author(s): S. Corsten
* ca. 1430 / 1440 in Schwanheim an der Bergstraße, † 1477 in Rom, Kleriker der Mainzer Diözese (seit etwa 1470) und Buchdrucker. Zus. mit Arnold Pannartz begründete S. in der Abtei Santa Scolastica zu Subiaco eine Druckerei (1464 / 1465–1467), die 1467 nach Rom verlegt wurde. Anfang der 1470er Jahre nahm er die Tonsur an, wohl um sich als Kleriker um Pfründen bewerben zu können, was er 1472 mehrfach getan hat. Wahrscheinlich brachte ihm der Buchdruck nicht den erwarteten Gewinn. Von den großen w…

Repräsentanten

(123 words)

Author(s): S. Corsten
Ehe die gedr. Initiale die nachträgliche Einfügung des Buchschmucks durch den Rubrikator bzw. den Buchmaler überflüssig machte, ließen die Drucker beim Setzen des Textes entsprechenden Raum frei. Um Irrtümer zu vermeiden, bürgerte es sich ein, den Lautwert der Initiale — meist als Kleinbuchstaben — in dem Freiraum anzugeben. Solche R. kommen bereits in einem Druck des Nicolas Jenson von 1470 (GW 9940) vor und wurden bald von anderen ital. Drukkern, seit 1472 auch von dt. Typographen angewendet. …

Dialógus inter Salomonen! et Marcolphum

(134 words)

Author(s): S. Corsten
Das im 15. Jh. häufig gedruckte Werk ist in dieser Fassung im 12. Jh. entstanden, geht aber in seinem Kern auf ältere talmudische und byzantinische Quellen zurück. Es parodiert die für gelehrte Auseinandersetzungen im MA sehr geschätzte Form des Dialogs und berichtet von der Auseinandersetzung zwischen Salomon und dem ungestalten Markolf, bei der die bäuerliche Pfiffigkeit des letzteren den Sieg über den ob seiner Weisheit sprichwörtlich gewordenen König davonträgt. Der Dialog liegt in 27 lat. I…

Humery, Konrad

(306 words)

Author(s): S. Corsten
*um 1405 in Mainz(?), † um 1472 ebd., Jurist und Syndikus von Mainz. Nach Studien in Erfurt, Köln und Bologna (1421–ca. 1430) erwarb er den Grad eines doctor decretorum. Er wird in der Vereinbarung über die Steuerfreiheit der Geistlichkeit von 1435 («Pfaffenrachtung») zum ersten Mal als Syndikus der Stadt erwähnt. H. stand 1444 an der Spitze der «Zwanzig», die mit Unterstützung der Zünfte die Absetzung des Rates durchsetzten, und trat als Kanzler an die Spitze des neuen Rates, ln der Mainzer Bis…

Janszoon van Woerden, Hugo

(101 words)

Author(s): S. Corsten
seit 1494 in Leiden als Buchdrucker und Buchhändler nachgewiesen; vielleicht war er auch als Holzschneider tätig. J. brachte vor allem volkstümliche Andachtslit. heraus. 1506–1519 führte er ein unstetes Wanderleben, das ihn nach Haarlem(?), Amsterdam, 's-Hertogenbosch(?), Delft und Den Haag führte. Er druckte seit 1496 mit einer Type, die Henrick de Lettersnider geliefert hatte. Während seiner Tätigkeit in Leiden führte er das Leidener Stadtwappen in seiner Druckermarke. S. Corsten Bibliography Kronenberg, M. E. in: Nieuw Nederlandsch biografisch Woordenboek. Deel …

Bandangabe

(103 words)

Author(s): S. Corsten
Bei der Titelaufnahme ist eine B. zu machen, wenn ein Werk aus mehreren, bibliographisch machen, wenn ein Werk aus mehreren, bibliographisch selbständigen Teilen besteht. Die B. setzt sich aus Band-selbstandigen Teilen besteht. Die B. setzt sich aus Band-benennung (RAK: Bandbezeichnung) und Bandzählung benennung (RAK: Bandbezeichnung) und Bandzahlung zusammen; sie kann mehrstufig gegliedert sein und er-zusammen; sie kann mehrstufig gegliedert sein und er-scheint in der Regel als letzte Angabe vo…

Deleatur

(70 words)

Author(s): S. Corsten
(lat. für «ist zu tilgen»). Anordnung des Korrektors an den Setzer, überflüssige Buchstaben oder Wörter zu beseitigen. Das dafür verwendete Zeichen, ein kleines d mit großem Abstrich, kommt bereits auf Korrekturblättern der Inkunabelzeit (z. B. bei Schöffer und Ratdolt) vor. Korrekturzeichen S. Corsten Bibliography Wehmer C.: Ein frühes Korrekturblatt aus der Schöfferschen Offizin. In: Gut.-Jb. 1932, S. 118–122 Knaus H.: Über Verlegereinbände bei Schöffer. In: Gut.-Jb. 1938, $. 97–108

Wolff, Jakob

(123 words)

Author(s): S. Corsten †
wegen seiner Herkunft aus Pforzheim meist Jacobus de Phorzen genannt, * zwischen 10. 2. und 2. 4. 1519, seit 1481 in Basel nachweisbarer Buchhändler und Drucker. W. unterhielt geschäftliche Beziehungen zu Johann Amerbach, Adam Speyer und Jakob von Kir-chen. Für letzteren druckte er ein «Breviarium fratrum Praedicatorum» (GW 5224), das 1492 fertig wurde. Dieses Brevier und ein zweites von 1493 (GW 5165) markieren den Beginn seines Wirkens als Drucker. Bis 1497 legte er aber noch einmal eine mehrj…

Hauptsachtitel

(53 words)

Author(s): S. Corsten
nennen die Regeln für die alphabetische Katalogisierung (RAK) den «vorhegenden», d.h. den der Vorlage entnommenen Sachtitel. Im allg. wird unter bzw. mit ihm die Haupteintragung gemacht. Das gilt, bweichend von älteren Gepflogenheiten, auch von Ubers, und Sammlungen. S. Corsten Bibliography Regeln für alphabetische Katalogisierung. Bd. 1. Wiesbaden 1983, S. xxvIII, 228–229, 281–286.
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