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Your search for 'dc_creator:( "S. Corsten" ) OR dc_contributor:( "S. Corsten" )' returned 509 results. Modify search

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Schleswig

(468 words)

Author(s): S. Corsten
1. Buchdruck und Verlag Auf dem Weg von Italien nach Lübeck druckte Steffen Arndes in S. ein Missale Slesvicense (H 11 425), das wohl von der bischöflichen Behörde in Auftrag gegeben worden war. Nach nahezu fünf Jahrzehnten arbeitete dann kurzfristig (1534–1535) Walter Brenner mit der von Kiel nach S. verlegten Werkstatt des Wiedertäufers Melchior Hoff und druckte einige Titel. In dem inzwischen zur Residenzstadt des gottorfischen Zweiges der Herzöge von S.-Holstein bestimmten Ort begründete 1581 Ni…

Campbell, Marius Frederik Andries Gerardus

(180 words)

Author(s): S. Corsten
* 15. 10. 1819 in Kampen/Overijssel, 2. 4. 1890 in Den Haag, niederl. Bibliothekar und Bibliograph. Trat 1838 in den Dienst der Kgl. Bibl, in Den Haag und wurde 1869 anstelle des ausgeschiedenen J. W.Holtrop bibliothecaris, d. h. Direktor. Unter seiner Leitung erlebte die Kgl. Bibl, eine Zeit der Blüte. Auch heute noch unentbehrlich ist seine sehr sorgfältig bearb. Bibliographie der in den Niederlanden, d. h. in Belgien und Holland, gedr. Ink. Annales de la typographie néerlandaise au XVe siècle…

Donatfragmente

(289 words)

Author(s): S. Corsten
stellen den größeren Teil des Bestandes der aus dem 15. Jh. stammenden Drucke der «Ars minoP> des Aelius Donatus dar. Die Grammatik war für die Hand der Lateinanfanger gedacht und wurde von diesen, wie es bei Schulbüchern heute noch der Fall ist, wenig pfleglich behandelt. Die unansehnlichen, «zerfledderten » Texte erreichten niemals den rettenden Hafen einer Bibl., ihre Karriere endete bestenfalls bei einem Buchbinder, der für das Pergament mancherlei Verwendung hatte. Die erhaltenen D. stammen…

Vortitel

(28 words)

Author(s): S. Corsten †
ist ein anderes Wort für Schmutztitel. Er steht ohne Erscheinungsvermerk vor dem Haupttitelbl. und enthält häufig nur den Sachtitel des Werkes ohne Verf.-angabe. S. Corsten †

Schindeleyp, Hermann

(83 words)

Author(s): S. Corsten
dt. Buchhändler in Trient, der sich in einer Ausg. von «De puero Simone» des Johannes Matthias Tuberinus, vollendet am 9. 2. 1476 (H15 661), als «auctor» bezeichnet. S. dürfte somit der Verleger und nicht – wie früher angenommen – der Drucker dieser antisemitischen Hetzschrift gewesen sein. Diese und andere mit derselben Type ital. Charakters gedr. Schriften sind vielmehr dem Albrecht Kunne während seiner bis Ende der 1470er Jahre anzunehmenden Tätigkeit in Trient zuzuschreiben. S. Corsten Bibliography Geldner Bd. 2, S. 172–173

Subiaco (in den Sabinerbergen ostwärts von Rom)

(196 words)

Author(s): S. Corsten
Das Kloster Santa Scolastica war wegen seiner Reformgesinnung angesehen und im 15. Jh. vor allem mit dt. Mön-chen besetzt. Es unterstand 1456–1467 / 1468 dem Kommendatarabt Johannes Turrecremata (Torquemada), dessen Schriften bei röm. Druckern zuerst ersch. sind. Auch Kardinal Nicolaus von Cues unterhielt zu dem Kloster gewisse Beziehungen. Ob einer von ihnen für die Gründung der ersten ital. Offizin in S. verantwortlich gewesen ist, kann nur vermutet werden. Mit der Einrichtung einer Druckerwer…

Nebeneintragung

(104 words)

Author(s): S. Corsten
Nach den Regeln für die alphabetische Katalogisierung (RAK) kann zusätzlich zur Haupteintragung unter einem für das Auffinden hilfreichen weiteren Ordnungsmerkmal eine N. gemacht werden. Zu diesem Zweck wird die Einheitsaufnahme durch Zusätze geändert. Es gibt einteilige und zweiteilige N.en. Sie unterscheiden sich dadurch, daß der erste bzw. zweite Ordnungsblock der Haupteintragung zum zweiten Ordnungsblock der N. gemacht wird. Auf die N.en wird unter der Einheitsaufnahme durch einen Vermerk hi…

Steelsius (Steels), Johann

(146 words)

Author(s): S. Corsten
* 1500 in Brustem (belgische Provinz Limburg), † (beerdigt) 15. 3. 1562 in Antwerpen, niederl. Drucker, Verleger und Buchhändler. S. begann 1532 in Antwerpen, seit 1536 im «Schild von Burgund», eine überaus fruchtbare Tätigkeit (mehr als 330 Titel in verschiedenen Sprachen bekannt). Viele Drucker, unter ihnen auch Christoph Plantin, standen mit S. in geschäftlichen Beziehungen. Als Verleger sorgfältig ausgestatteter und ill. Werke in span. Sprache (u. a. zur Gesch. der Eroberung Mexikos und Peru…

Trepperel (Tréperel), Jean

(123 words)

Author(s): S. Corsten
†um 1511 in Paris, franz. Drucker in Paris, Rue neuve Notre Dame, im Haus unter dem Zeichen des Wappens von Frankreich. T. druckte u. a. viele volkssprachige Texte, sein Signet zeigt das von zwei Engeln gehaltene Wappen von Frankreich und zwischen zwei Löwen das Monogramm IT. 1511–1520 führte seine Witwe das Unternehmen zus. mit Jean Jehannot weiter. T.s gleichnamiger Sohn druckte ca. 1532. S. Corsten Bibliography Meyer, W. J.: Die franz. Drucker- und Verlegerzeichen des 15. Jh.s. München 1926, S. 135 (ND Hildesheim/New York 1970) Dalbanne, C.: Deux éditions de la danse macabre à…

Erstlingsdruck

(65 words)

Author(s): S. Corsten
heißt ein Druckerzeugnis, das als erstes an einem Ort oder in einem Land hergestellt worden ist. Ihm kommt große dokumentarische Bedeutung für die Ausbreitung des Buchdrucks zu. Da die Anfangsproduktion eines Erstdruckers von wirtschaftlichen Risiken bedroht war, wurden die E.e meist in geringer Anzahl hergestellt. Sie sind darum i.d.R. selten und werden auch deshalb als bes. wertvoll eingeschätzt und teuer bezahlt S. Corsten

Doppeldruck

(242 words)

Author(s): S. Corsten
ist eine bes. Form von Zweit- und Folgedruck, die auf einem Neusatz basiert, der «titelkopierend und satzimitierend» (Boghardt) ist. Während die ebenfalls auf «satzdifferentem Druck» beruhenden Neuaufl., Krit.Ausg. und ähnliches das «Kontinuum der lit. Überlieferung» darstellen und anhand der im Buch Vorgefundenen Angaben (Hrsg., Verlag, Erscheinungsjahr u. a. m.) ohne weiteres voneinander unterschieden werden können, suchen D.e den Tatbestand zu verschleiern, indem die Vorlage möglichst bis in …

Fingerprint

(248 words)

Author(s): S. Corsten
(franz. empreinte; niederl. vingerafdruk; noch kein dt.sprachiger Fachausdruck eingeführt). Diese in England entwickelte Methode zur eindeutigen und von subjektiven Elementen freien Identifizierung von alten Drucken wurde im Juli 1973 in Regeln gefaßt und vonj. Jolliffe auf dem IFLA-Kongreß desselben Jahres in Grenoble der intern. Fachwelt vorgestellt. Von vier genau festgelegten Seiten werden aus den beiden untersten Zeilen je zwei Zeichen (Buchstaben, Ziffern, Satzzeichen und Klammern usw.) en…

Wörli, Josias

(56 words)

Author(s): S. Corsten †
* 10. 6. 1599 in Thierhaupten, Buchdrukker. W. war in Augsburg 1579–1590 tätig. Seine Werkstatt lag in der «S. Otmars Gasse». Seit 1591 leitete er in der Benediktinerabtei Thierhaupten (bei Neuburg / Donau) eine Klosterdruckerei. Hier stellte er ca. 40 Drucke, meist religiöses Schrifttum, her. S. Corsten † Bibliography Benzing S. 20 und 461.

Scinzenzeler, Ulrich

(303 words)

Author(s): S. Corsten
* um 1451 in Zinzenzell bei Straubing (?), † nach dem 9. 3. 1500 in Mailand, dt. Druckerverleger und Lohndrucker. Zunächst arbeitete S. in Mailand mit Leonhard Pachel aus Ingolstadt zus.; der erste gemeinsame Druck ist ein Vergil vom 30. 11. 1477 (R 201). Die Zusammenarbeit währte bis zum 1. 8. 1490 (H 8623), wenn beide auch schon einige Jahre vorher gelegentlich auf eigene Rechnung gedr. haben. Das früheste, einwandfreie Zeugnis dafür ist der Johannes Sermoneta «Disputata» vom 22. 11. 1487 (H 1…

Levet, Pierre

(167 words)

Author(s): S. Corsten
in Paris 1485 — 1500 tätiger franz. Druk ker, der für eigene Rechnung (z.T. zus. mit anderen Kunstgenossen) und für Verleger eine große Zahl von Werken produzierte. Manche Drucke sind mit Holzschnitten ill.; Erwähnung verdient auch L.s Erstdruck der Werke des franz. Dichters François Villon von 1489 (C 6236). Sein Signet zeigt die Buchstaben PLE in einem Herz mit Kreuz. L. wird auch eine Marke zugeschrieben, welche die Leidenswerkzeuge Christi wiedergibt. Es soll sich um eine Anspielung auf den …

La Barre, Nicolas

(118 words)

Author(s): S. Corsten
(de) † 1522 in Paris, franz. Drucker und Buchhändler. L. war gleichermaßen als Verleger und Lohndrücker aktiv. Unter seinem Namen kamen Lehrbücher für den akademischen Unterricht, aber auch volkssprachige Lit. (u.a. ein Totentanz) heraus. Seit Beginn seiner nachweisbaren Tätigkeit (1495) verwendete er verschiedene Signete, welche seine Handelsmarke mit dem Monogramm NB, gehalten von Adam und Eva bzw. zwei Engeln, zeigen. L. betrieb sein Unternehmen in der Pariser Rue St. Jacques «sub coronato lilio». S. Corsten Bibliography Claudin, A.: Histoire de l'imprimerie en France…

Spyesz (wohl willkürliche Schreibweise für: Spieß), Wiegand

(58 words)

Author(s): S. Corsten
aus Ortenberg (Oberhessen) steht zus. mit Nikolaus Bechtermünze in der Schlußschrift des «Vocabularius exquo» (C 6311), der am 4. 11. 1467 in Eltville herauskam und von dem inzwischen verstorbenen Heinrich Bechtermünze begonnen worden war. Über S. ist sonst nichts in Erfahrung zu bringen. S. Corsten Bibliography Geldner Bd. 1, S. 108

Benedictionale

(51 words)

Author(s): S. Corsten
ist eine im frühen MA entstandene Slg. von Segnungen und Exorzismen, die in der Messe nach dem Pater noster gesungen wurden. Hss. sind vor allem aus dem 10. und 11. Jh. erhalten; sie sind nach den Festen des Kirchenjahres geordnet. S. Corsten Bibliography Lex. d. MA Bd. 1, Sp. 1902–1903

Synchrotonstrahlung

(178 words)

Author(s): S. Corsten
(als Hilfsmittel der Frühdruckforschung). Die S. (SYRFA) ist ein spezielles Verfahren der Röntgenfluoreszenzanalyse (RFA), welche ermöglicht, den Metallgehalt eines Stoffes zu ermitteln, ohne ihn zu zerstören. Die Frühdruckforschung ging von der Erwartung aus, mit Hilfe der S. spezifische Eigenschaften der in den Offizinen verwendeten Druckerschwärze die Entstehungsumstände eines Druckes (Werkstatt, Zeit, Reihenfolge) feststellen zu können. Da bes. die Drucke der Zeit vor 1480 reichlich Metalle …

Meydenbach, Jakob

(136 words)

Author(s): S. Corsten
1491 —1495 in Mainz tätiger Druckerverleger, der seine Werkstatt im «Hof zum Saulöffel» im Stadtteil Kirschgarten betrieb. Von M. sind nur acht mit je einer einzigen Text– und Auszeichnungstype gedr. Veröff. bekannt. Darunter befindet sich ein «Hortus sanitatis» vom 23. 6. 1491 (H 8944), der vielleicht von dem bibliophil gesinnten Mainzer Erzbischof Berthold von Henneberg (1484—1504) veranlaßt worden ist. Das beliebte Buch weist 1073 Holzschnitte auf. Reich mit Abb., deren Holzstöcke auf den Hei…
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