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Your search for 'dc_creator:( "S. Corsten" ) OR dc_contributor:( "S. Corsten" )' returned 509 results. Modify search

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Mülen (Mylius), Laurentius von der

(167 words)

Author(s): S. Corsten
als Buchdrucker tätig 1539—1553. M. betrieb zunächst eine Offizin in Köln (vier Drucke bekannt), im April 1543 siedelte er nach Bonn über. Hier trat er in die Dienste von Erzbischof Hermann von Wied, dessen Reformationsversuch namhafte Vertreter der neuen Lehre an den Hof des Kurfürsten führte. M. druckte die Streitschriften M. Bucers, P. Melanchthons und anderer, aber auch die Programmschrift «Einfaltigs Bedencken» (1543, 2. Aufl. 1544), mit der Erzbischof Hermann seine Vorstellungen von einer …

Tabula gratulatoria

(50 words)

Author(s): S. Corsten
Einer Festschrift ist mitunter eine T. beigegeben. Sie nennt die Namen der Personen, welche dem Geehrten ihre Glückwünsche zum festlichen Anlaß darbieten. Die in Frage kommenden Fachgenossen und Freunde werden rechtzeitig um Mitwirkung angeschrieben. Bei dieser Gelegenheit bietet der Verlag die Subskription des Bandes an. S. Corsten

Tronnier, Adolph

(88 words)

Author(s): S. Corsten
* 20. 5. 1875 in Meine (Hannover), † 31. 10. 1962 in Mainz, dt. Bibliothekar und Buchforscher. T. promovierte 1904 an der Univ. Göttingen mit einer Diss. über «Die Lübecker Buchill. des 15. Jh.s». 1903 fand er eine Anstellung an der StB Mainz, wo er bis 1935 insbes. für das 1900 gegr. Gutenberg-Museum tätig war. Seine wiss. Arbeiten sind der Erfindung des Buchdrucks gewidmet. S. Corsten Bibliography Ruppel, A.: 50 Jahre im Dienste Gutenbergs. In: Gut.-Jb. 1953, S. 221–222 Habermann / Klemm / Siefkes S. 355–356

Helmaspergersches Notariatsinstrument

(421 words)

Author(s): S. Corsten
Am 5. II. 1455 beurkundete Notar Ulrich Helmasperger, daß der Mainzer Bürger Johann Fust im Barfußerkloster gemäß der ihm vom Gericht gemachten Auflage folgendes durch Eidesleistung bekräftigt habe: Er habe Gutenberg eine Summe von 1550 Gulden überlassen, die er selbst habe leihen und zu 6% verzinsen müssen. Was davon nicht auf das «werck zu irer beider nocz» gegangen sei, betrachte er als Darlehen und fordere es mit Zinsen zurück. Die Urkunde referiert kurz den ersten Klagepunkt Fusts und die E…

Catalogue of Books printed in the fifteenth Century now in the British Museum (BMC)

(227 words)

Author(s): S. Corsten
Von dem Inkunabelkat. der Bibl, des Britischen Museums (seit 1972: British Library/Department of Printed Books) sind bis heute (1987) elf Bde. ersch. (P. 1 — 3, bearb. von A. W. Pollard; P. 4—8, bearb. von V. Scholderer; P. 9, 10, bearb. von G. D. Painter: 1908 — 1971; P. 12, bearb. von D. E. Rhodes: 1985). Der BMC baut auf dem Index von R.] Proctor auf und ist konsequent druckgeschichtlich angelegt. Die ersten Bde. (P. 1 — 3) berücksichtigen die dt. Druckorte, die Österreichs einschl. Ungarns u…

Gelthus(s) zum Echtzeier Arnold

(145 words)

Author(s): S. Corsten
um die Mitte des 15. Jh.s lebender Einwohner von Mainz und «Vetter» von Johannes Gutenberg. (Der Verwandtschaftsgrad ist nicht einwandfrei festzustellen.) G. vermittelte dem Erfinder am 17. 10. 1448 ein Darlehen von 150 Gulden zu einem Zinssatz von 5 % und setzte Einkünfte aus fünf in Mainz gelegenen Häusern zum Unterpfand. Die über das Rechtsgeschäft ausgefertigte Urkunde liegt in einer Bestätigung («Vidimus») des Mainzer Stadtgerichts vom 23. 8. 1503 vor und bezeugt die Rückkehr Gutenbergs in seine Vaterstadt, nachdem er bis zum 12. 3. 1444 zumindest in Straßburg gelebt hatte. S. C…

Werstat (Wörrstadt), Nikolaus von

(165 words)

Author(s): S. Corsten †
Stadtschreiber von Mainz. Als Vertreter der Zünfte spielte W. in den inner-städtischen Wirren 1428/1429 eine führende Rolle. Ihm wurde die hohe Verschuldung der Stadt und der Auszug der Patrizier vor allem angelastet. Als er 1434 nach Straß-burg kam, ließ ihn Johannes Gutenberg wegen ausstehender Rentenzahlungen in den Schuldturm werfen. Als Bürger von Mainz mußte er für die Schulden der Stadt einstehen. W. schwur, die inzwischen angefallenen Renten in Höhe von 310 Gulden aus eigener Tasche zu b…

Siber (Syber, Cyber), Johann

(227 words)

Author(s): S. Corsten
*um 1445 in Nördlingen, † 1504 in Lyon, dt. Drucker und Buchhändler. S. wurde 1462 an der Univ. Freiburg immatrikuliert und lernte den Buchdruck in Basel. 1475–1477 soll er bei Erhard Ratdolt in Venedig als Geselle gearbeitet haben. Zus. mit Martin Huß brachte er 1478 in Lyon zwei medizinische Werke heraus: «Opera» des Johannes Mesuë (C 4007) und «Pandectae medicinarum» von Matthaeus Silvaticus (H 15197). S. machte sich dann selbständig und zeichnete sich durch ein anspruchsvolles Verlagsprogram…

Einzelwerk

(126 words)

Author(s): S. Corsten
Unter E. versteht die Terminologie der Titelaufnahme «eine in sich abgeschlossene geistige Schöpfung, die zur zusammenhängenden Veröff. vorgesehen war» (RAK-WB § 4). Es können aber auch einzelne Briefe und Dokumente, die ursprünglich nicht zur Veröff. bestimmt waren, ein E. bilden. Die älteren Regelwerke betrachten eine von einem bzw. zwei oder drei Verf. in gemeinsamer Arbeit verfaßte Schrift als E. Sie rechnen auch «Sammlungen von bereits vorhandenen, aber verstreutem Schriftgut» (z. B. von Ge…

Kupfertitel

(411 words)

Author(s): S. Corsten
ist ein ganz oder überwiegend in Kupferstich ausgeführtes Titelbl.; er war bis ins 18.Jh. hinein bes. beliebt und stellt eine Spielart des Bildertitels dar. Wurden die Titelangaben (Verf., Sachtitel, Erscheinungsvermerk usw.) typographisch gesetzt, konnte der K. mehrfach verwendet werden. Ganz als Kupferstich ausgeführte K. waren dagegen immer nur für ein einzelnes Werk bestimmt, sie haben daher auch häufig im Bilderschmuck Anspielungen und Hinweise auf den Inhalt. Wurde zu einem typographisch g…

Divis

(74 words)

Author(s): S. Corsten
veraltet für Teilungszeichen, Bindestrich. Ein D. wird gesetzt, wenn ein Wort am Ende der Zeile getrennt werden muß. Es «koppelt» außerdem als Bindestrich die Teile eines Kompositums miteinander und wird schließlich auch in Nachschlagewerken und Registern angewendet, um die dauernde Wiederholung eines Wortes oder Wortteiles zu vermeiden. Das D. kommt in alten Drucken auch als «doppelt» (-) vor. S. Corsten Bibliography Neubürger, H.: Encyklopädie der Buchdruckerkunst. Leipzig 1844 (ND Leipzig 1984), S. 57.

Ungar, Karel Rafael

(114 words)

Author(s): S. Corsten
(1744–1807), tschechischer Bibliothekar und Buchwissenschaftler. U. übernahm 1779 die Leitung der zwei Jahre vorher gegr. Öffentlichen und UB Prag, der heutigen NB. Er wirkte dort bis zu seinem Tode und schuf die Grundlagen für die führende Rolle der Bibliothek. Als Wissenschaftler befaßte er sich mit Studien zur Gesch. des Buchdrucks in Böhmen. Ungarische Bilderchronik. Vor 1370. 303 × 210 mm. Budapest, SNB Clmae 404. S. Corsten Bibliography Handb. der Bibliothekswissenschaft. 2. Aufl. Bd. 3. Wiesbaden 1957, S. 885 Kabrt, J.:Kvýznamu Karla Rafaela Ungara ve vývoji české b…

Doctrinale puerorum

(125 words)

Author(s): S. Corsten
heißt die Grammatik der lat. Sprache, die der franz. Gelehrte Alexander de Villa Dei (1160/1170–1240/1250) im Jahre 1199 in 2645 Hexametern niederschrieb. Sie war für die Hand des fortgeschrittenen Schülers gedacht, während die Anfangsgründe der «Ars minor» des Aelius Donatus überlassen wurden. Das Buch war weitverbreitet; geachtete Gelehrte bearbeiteten und kommentierten es. Der Buchdruck hat die Verbreitung außerordentlich gefordert, der GW verzeichnet 280 Ausg.; es dürften aber weit mehr gewe…

Legenda aurea

(245 words)

Author(s): S. Corsten
ist der Titel einer 1263/1267 verf. Slg. von Heiligenlegenden, die nach dem Ablauf des Kirchenjahres gegliedert ist (darum oft auch eine Teilung in «Winter-Teil» und «Sommer-Teil»), Verf. war der aus Varazze bei Genua stammende Jacobus de Voragine (Varagine) (1226– 1298), der dem Dominikanerorden angehörte und 1292 zum Erzbischof von Genua geweiht wurde. Die zur Predigtvorbereitung und persönlichen Erbauung der Geistlichkeit geschätzte Slg. fand vor allem durch den frühen Buchdruck weite Verbrei…

Beigabenvermerke

(81 words)

Author(s): S. Corsten
befinden sich häufig auf dem Titelblatt eines Werkes und betreffen Abbildungen, Tafeln, Karten u. ä., aber auch Beigaben textlicher Art (Register, Tabellen, Anmerkungen, beigefugte Schriften). Die Regelwerke haben unterschiedliche Bestimmungen über die Berücksichtigung der B. bei der Titelaufnahme, tendieren aber überwiegend dahin, sie im Anschluß an die Umfangsangabe, u. U. auch in Form einer Illustrationsangabe, aufzuführen. S. Corsten Bibliography Fuchs, H.: Kommentar zu den Instruktionen für die alphabetischen Kataloge der Preußischen Bibliotheken. W…

Goldschmidt, Ernst Daniel

(181 words)

Author(s): S. Corsten
* 9. 12. 1895 in Königshütte (Oberschlesien), † 10. 12. 1972 in Jerusalem, dt. Bibliothekar und Inkunabelforscher. Nach Studium der klassischen und orientalischen Philologie und Promotion trat G. am 1. 10. 1926 als Volontär bei der Preußischen SB Berlin ein und wurde am 1. 11. 1928 als planmäßiger Bibliothekar übernommen. Seit dem 1. 4. desselben Jahres gehörte er der Geschäftsstelle der Kommission für den Gesamtkat. der Wiegendrucke (GW) an und beschrieb zahlreiche Ink., darunter alle in hebräi…

Gedankenstrich

(142 words)

Author(s): S. Corsten
ist ein Satzzeichen, das bei sorgfältig durchgeführtem Satz fur den Druck vom kürzeren und früher oft doppelt ausgeführten Bindestrich (Divis) — anders als etwa bei Verwendung der Schreibmaschine — zu unterscheiden ist. Nach den Duden-Richtlinien ist der G. anzuwenden zwischen zwei Sätzen, wenn das Thema oder der Sprecher wechseln, oder im Satz bei eingeschobenen Satzstücken oder ganzen Sätzen (wie oben). Er kann auch eine längere Pause oder statt des Kommas einen bes. Gegensatz kennzeichnen. Di…

Fortlaufende Veröffentlichung

(163 words)

Author(s): S. Corsten
Als F. V. gilt eine Schrift, für die grundsätzlich keine Beendigung vorgesehen ist und die allenfalls durch äußere Umstände oder Erschöpfung des Themas zum Abbruch gezwungen werden kann. F. V.en «hören auf, aber sie schließen nicht» (Fuchs). Als von der Sache her mehrbändige Werke haben sie eine durchgehende Zählung, die unter Umständen auch eine Jahresangabe sein kann. Die Instruktionen für die alphabetischen Kat. der preußischen Bibl.en (PI) kennen den Begriff nicht, setzen ihn aber stillschwe…

Donum Dei

(45 words)

Author(s): S. Corsten
Traktat alchemistischen Inhalts, in der ersten Hälfte des 15. Jh.s entstanden. Der Verf. ist unbekannt. Unter demselben Titel wurde um 1500 eine medizinische Abhandlung über das Fieber in Mailand (?) gedruckt. S. Corsten Bibliography GW 9044; Lex. d. MA Bd. 3, Sp. 1252–1254.

Preller, Christian

(124 words)

Author(s): S. Corsten
aus Bayern stammender Buchdrukker in Neapel. P. arbeitete zunächst in der Werkstatt des Sixtus Riessinger und schloß sich dann dem Gemeinschaftsunternehmen der «Germani fidelissimi» an. Er machte sich 1487 selbständig und brachte humanistische Titel und solche in der Volkssprache heraus. Darüber hinaus machte sich P. einen Namen als Drucker liturgischer Bücher. Auf Wunsch des Bischofs von Capua siedelte er 1488 nach dorthin und vollendete am 10. 3. 1489 ein «Breviarium Capuanum» (GW 5300). Wiede…
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