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Your search for 'dc_creator:( "S. Corsten" ) OR dc_contributor:( "S. Corsten" )' returned 509 results. Modify search

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Olpe, Petrus in Altis de

(88 words)

Author(s): S. Corsten
1476–1495 in Köln nachgewiesener Rechtsgelehrter und Notar. Unter seinem Namen ersch. 1476–1477 vier Drucke, die wahrscheinlich in seinem Auftrag von einem Lohndrücker hergestellt worden sind. Ob die ihm mit Hilfe des Typenvergleichs außerdem zugeschriebenen Titel des folgenden Jahres, darunter ein Kölner Brevier (GW 5305), wirklich von ihm veranlaßt oder gar gedr. wurden, ist ungewiß. S. Corsten Bibliography Corsten, S.: Die Anfänge des Kölner Buchdrucks. Köln 1955, S. 47–59 Geldner Bd. 1, S. 98; Meuthen, E.: Die alte Univ. [Köln]. Köln/Wien 1988, S. 137.

Wolf (Lupus), Nicolas

(118 words)

Author(s): S. Corsten †
† nach 1515, dt. Drucker in Lyon. Der aus Kaiserslautern stammende W. wirkte seit 1493 in der franz. Stadt, wo er für Jean Trechsel druckte und den später sehr berühmten Humanisten Jodocus Badius Ascensius als Korrektor beschäftigte. Ihm standen zwölf gotische Schriften, eine Antiqua und eine griech. Letter zur Verfügung. Sein erster datierter Druck war ein «Breviarium Romanum» vom 7. 7. 1497 (GW 5145). Gegen Ende seiner Tätigkeit brachte W. vor allem scholastische Werke heraus. Sein in drei Fassungen überliefertes Signet zeigt das Monogramm NW. S. Corsten † Bibliography Meyer, W. J.:…

Ursel

(183 words)

Author(s): S. Corsten
(Oberursel im Taunus). 1. Buchdruck. Die konfessionelle Entwicklung des Ortes spiegelt sich in seiner Buchproduktion. Der von Graf Ludwig zu Stolberg und Königstein, der in U. die Reformation einführte, berufene Nikolaus Heinrich (Henricus) druckte 1537–1597 zahlreiche Streitschriften religiöser Thematik. Sein Nachfolger, Cornelius Sutor, brachte in der zum alten Glauben zurückgekehrten Stadt 1597–1606 katholische Texte heraus. 1606–1608 scheint der Mainzer Typograph Balthasar Lipp eine Filiale in U.…

Ordnungsgruppe (OG)

(132 words)

Author(s): S. Corsten
Der von den Regeln für die alphabetische Katalogisierung (RAK) eingeführte Begriff betrifft die von den älteren Regelwerken stillschweigend vorausgesetzte Praxis, daß die Ordnungswörter nicht einfach in der Reihenfolge ihres Vorkommens zur Ordnung herangezogen werden (§ 806). Es werden vielmehr zunächst Gruppen von Ordnungswörtern miteinander verglichen, ehe z.B. bei Verfasserschriften der Sachtitel herangezogen wird. So bilden bei Personennamen der Familienname und der /die Vorname(n) je eine O…

Nsibidi-Schrift

(68 words)

Author(s): S. Corsten
ist eine 1905 entdeckte Geheimschrift bei den Stämmen der Ibo und Efik in Südnigeria, wo sie von einer Geheimges. — möglicherweise auch als Zaubermittel — verwendet wurde. Bild– und Begriffszeichen geben konkrete Gegenstände und abstrakte Begriffe in starker Vereinfachung und Konventionalisierung wieder. Über den Ursprung der Schrift ist nichts bekannt. S. Corsten Bibliography Jensen, H.: Die Schrift in Vergangenheit und Gegenwart. 3. Aufl. Berlin 1969, S. 209—210.

Walther, Carl

(242 words)

Author(s): S. Corsten †
* 11. 1. 1877 in Wiesbaden, † 17. 11. 1960 ebd., dt. Bibliothekar. Nach Studium des Maschinenbaus sowie der Rechts- und Staatswiss. trat W. 1912 in den Bibl.dienst ein. Nach mehrjähriger Tätigkeit an der Preußischen SB Berlin (1912–1919) und der Bibl. des Vereins Dt. Ingenieure (VDI), ebd. (1919–1921), wurde er 1921 an die Bibl. der TH Aachen berufen, wo er bis zu seiner Pensionierung (1942) wirkte, nur unterbrochen durch ein Jahr, in dem er als Direktor der Bibl. der TH Berlin amtierte. In Aach…

Offizin

(136 words)

Author(s): S. Corsten
Das lat. Wort fur Werkstatt («officina») wurde gegen Ende des MA zuweilen rur die Arbeitsstätte von Apothekern und Buchdruckern gebraucht. So lautet die Schlußschrift eines Druckes von Johann Philippi (Paris 1500 = GW 9374) u. a.: «In magistri Johannis philippi officina . .. impressus» . In der eingedeutschten Form wurde die Bezeichnung seit dem 17. Jh. fur Buchdruckereien häufig verwendet, so auch in der deutschsprachigen Fassung von Hieronym.us Hornschuchs «Orthotypographia » von 1634. S. Corsten Bibliography Klenz, H.: Die dt. Druckersprache. Straßburg 1900, S. 23 bis 24 Basler…

Saubert(us), Johannes

(168 words)

Author(s): S. Corsten
* 26. 2. 1592 in Altdorf (Altorf) bei Nürnberg, † 2. 11. 1646 in Nürnberg, Theologe und Bibliothekar. Der 1618 zum Professor ernannte S. bekleidete seit 1637 das Amt des Ersten Predigers an St. Sebaldus in Nürnberg. Damit war die Leitung der StB verbunden. Von S.s Amtsführung zeugen ein systematischer und ein alphabetischer Kat. der Abt. Theologie von 1641. Neben zahlreichen theologischen Veröff. schrieb S. eine 1643 ersch. «Historia bibliothecae typographiae itemque Catalogus librorum proximis …

Rotdruck

(465 words)

Author(s): S. Corsten
Wollten die ersten Drucker ihre Bücher den Kunden mit dem gewohnten Erscheinungsbild anbieten, mußten sie sich mit dem Problem des Farbendrucks auseinandersetzen. In den ma. Hss. kommt insbes. der roten Farbe zur Gliederung und Hervorhebung eine wichtige Rolle zu. Solche, meist vom Rubrikator hinzugefugten Auszeichnungen waren Seiten- und Kapitelüberschriften, einfache Initialen und Textanfänge. Liturgische Bücher (Breviere, Meßbücher u.a.m.) hatten die Anweisungen für den Vollzug in roter Schri…

Schunke, Ilse

(245 words)

Author(s): S. Corsten
* 30. 12. 1892 in Dresden, † 1. 3. 1979 ebd., dt. Bibliothekarin und Einbandforscherin. Nach dem Studium der Germanistik, Gesch. und Kunstgesch. in Leipzig und München begann S. am 15. 12. 1921 ihre berufliche Laufbahn an der LB Dresden. Am 1. 7. 1929 fand sie Anstellung an der SB Bremen, schied aber schon 1937 aus politischen Gründen aus dem Bibl.dienst aus. Seitdem war sie bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs als Privatgelehrte tätig. Nach dem Krieg hatte sie wesentli-chen Anteil an der Sichers…

Metternich

(232 words)

Author(s): S. Corsten
bedeutende Kölner Drucker– und Verlegerfamilie.Den Anfang machte Peter M. (1671), derum 1625 eine Offizin beim Augustinerkloster (Hohe Straße) gründete, aus der mehr als 110 Titel hervorgegangen sind. Er war auch vereidigter Drucker der Juristischen Fakultät an der Kölner Universität. Während sein zweitgeborener Sohn Arnold (1681—1725 tätig) das väterliche Unternehmen fortführte, machte sich der älteste Sohn, Paul M. (1650—1669), bei St. Laurenz selbständig und begründete einen blühenden neuen Z…

Saspach, Konrad

(224 words)

Author(s): S. Corsten
Bürger von Straßburg und Zeuge im 1439 vor dem Großen Rat verhandelten Prozeß der Brüder Dritzehn gegen Johannes Gutenberg. Der in der Kremergasse wohnende Handwerker (Schreiner oder Drechsler?) sagte aus, daß er für Gutenberg eine Presse gebaut habe. Er scheint darüber hinaus mit dem Projekt, das Gutenberg und seine Genossen betrieben, vertraut gewesen zu sein. Andreas Heilmann beauftragte nämlich S., aus der im Haus des verstorbenen Andreas Dritzehn befindlichen Presse gewisse «Stücke» herausz…

Voulliéme, Ernst

(300 words)

Author(s): S. Corsten
* 11. 1. 1862 in Gumbinnen / Ostpreußen, † 31. 7. 1930 ebd., dt. Bibliothekar und Ink.forscher. Nach Studium der Klassischen Philologie und Archäologie in Berlin und Halle (Promotion 1887) wirkte V. 1888–1896 an der UB Bonn und 1896–1927 an der SB Berlin, davon 1906–1927 für die Mitarbeit am Gesamtkat der Wiegendrucke (GW) abgestellt. 1907 erhielt er den Titel Professor und wurde 1909 zum Oberbibliothekar (Rat IV. Klasse) ernannt. Die Stufen der dienstlichen Laufbahn spiegeln die führende Rolle V. innerhalb der dt. Ink.forschung wider. Den Anfang machte er währen…

C. W.-Drucker

(79 words)

Author(s): S. Corsten
war 1473/1474 in Straßburg tätig und arbeitete mit einer Letter, die der Type 1 Anton Kobergers sehr ähnelt. Das Monogramm erscheint lediglich in dem «Liber bibliae moralis» des Petrus Berchorius, der am 7. 10. 1474 vollendet wurde (GW 3863). Unter Berücksichtigung der Tatsache, daß sich der Drucker ausdrücklich als Straßburger Bürger bezeichnet, hat man ihn mit Clas Wencker oder Conrad Wolfach identifizieren wollen. Er hat ausschließlich theologische Fachlit. herausgebracht. S. Corsten Bibliography Geldner Bd. 1, S. 65.

Blandin, Richard

(220 words)

Author(s): S. Corsten
Buchdrucker des 15. Jh.s in Paris. In der Schlußschrift eines «Vocabularius juris utriusque» vom 31. 10. 1476 (Cop. 6355) wird B. zus. mit Ludovicus Symoneli und Johannes Symon genannt. Die Werkstatt der Genossen war im Haus «Zum grünen Blasebalg» («sub intersignio follis viridis»), nahe dem Dominikanerkloster, in der Rue St.-Jacques («infra sanctum Benedictum et Predicatores») untergebracht. Es wurde eine eigenwillige Antiqua-Letter, in deren Minuskeln gotische Buchstaben eingestreut sind, verw…

Missalschrift

(199 words)

Author(s): S. Corsten
heißt schon bei den Zeitgenossen die für liturgische Bücher (insbes. Missale und Psalterien) am Ende des MA verwendete Sonderform der Textura. Sie weist alle Eigentümlichkeiten der gotischen Buchschrift (Brechung der Rundungen, zahlreiche Ligaturen, Vertikalprinzip, Grauton des Gesamtschriftbildes, Überwiegen der Minuskeln) bis zur letzten Konsequenz auf. Wegen der Gewichtigkeit der liturgischen Texte, aber auch aus praktischen Gründen haben die M.en einen großen Grad. Das den liturgischen Vorsc…

Ordnungswor

(245 words)

Author(s): S. Corsten
Die Instruktionen für die alphabetischen Kat. der preußischen Bibl.en (PI) sprechen von O. nur im Singular. Sie verstehen darunter in Titeln, die in gewöhnlicher Form vorliegen, «das erste nicht in attributivem oder adverbiellem Verhältnis stehende Substantiv oder substantivisch gebrauchte Wort (Substantivum regens) (§ 187) . Für die Feinordnung der Sachtitel sind gemäß § 198 der PI die «übrigen wesentlichen Wörten) heranzuziehen. Was zu diesen gehört und in welcher Reihenfolge sie berücksichtig…

Anmerkungen im Frühdruck

(235 words)

Author(s): S. Corsten
folgen dem Vorbild der Hss. und stehen als Kommentarsatz in senkrechten Sp. neben dem in einem größeren Grad gesetzten Text. Es kommen 2, 3 und 4 Sp. vor. Überwiegt der Kommentar den Text umfangmäßig sehr, kommen Klammerformen zustande: Der Kommentar «rahmt den Text ein». Diese Form ist ästhetisch reizvoll, von der Satztechnik her jedoch recht schwierig. Den Schwierigkeiten gewachsen zeigten sich als erste Peter Schöffer und Nicolaus Jenson. Die Frühdrucker haben die Spalten- und Klammerformen v…

Schöffer, Ivo

(148 words)

Author(s): S. Corsten
* um 1500 in Mainz, † vor 23. 9. 1555 ebd., dt. Druckerverleger. S. studierte an der Univ. Leipzig (Immatrikulation Sommersemester 1522) und war seit 1540 Eigentümer des Hofes «Zum Humbrecht» in Mainz. Bereits 1531 übernahm er das Unternehmen seines Onkels Johann Schöffer. Er bemühte sich, es in überkommenem Stil und Umfang weiterzuführen, war privilegierter Reichsdrucker und arbeitete für den kurfürstlichen Hof, das Domkapitel und die Univ. Mainz. Sein Verlagsprogramm umfaßte klassische und hum…

Datierung in Frühdrucken

(665 words)

Author(s): S. Corsten
Wie es in manchen Hss. bereits üblich war, enthalten viele Ink. und Frühdrucke, meist in der Schlußschrift, mehr oder weniger ausführliche Zeitangaben, die i. d. R. für die Fertigstellung des Buches gelten. Bei der diplomatisch getreuen Beschreibung wird das Datum in der vorliegenden Form übernommen und nötigenfalls aufgelöst, d. h. in die heutige Zeitrechnung übertragen. Indem grundsätzlich die Jahresangaben so, wie sie in der Vorlage stehen, übernommen werden, werden dem Bibliographen schwieri…
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