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Your search for 'dc_creator:( "S. Corsten" ) OR dc_contributor:( "S. Corsten" )' returned 509 results. Modify search

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Brügge

(371 words)

Author(s): S. Corsten | L. Mees
1. Buchwesen Während des MA gab es in B. bereits eine beachtliche Produktion von Hss. Aus den Kreisen der Hss.handler kamen auch die ersten Buchdrucker, die seit 1473/1474 in B. wirkten (William Caxton Johann Brito, Colard Mansion). In dem Verlagsprogamm dieser Unternehmen sind auffallend viele Titel, die für den Absatz in engl, und franz. Adelskreisen bestimmt waren. Die Drucker verwendeten bevorzugt eine geschmackvolle Letter franz. Stils; C. Mansion experimentierte überdies mit Kupferstich- und…

Oeßler, Jakob

(43 words)

Author(s): S. Corsten
kaiserlicher Rat unter Maximilian I. und «Kaiserlicher Majestät verordneter Censor und Rechtfertiger neugedr. Bücher». Sein Name findet sich in Privilegien gegen den Nachdruck der Jahre 1514 —1517 S. Corsten Bibliography Schottenloher, K.: Die Druckprivilegien des 16.Jh.s. In: Gut.–Jb. 1933, S. 89—110

Verfasserangabe

(75 words)

Author(s): S. Corsten
Die V. befindet sich in der Regel auf dem Titelbl. einer Schrift und nennt den verfassernamen bzw. die Namen sonstiger Personen, die an der Abfassung des Werkes beteiligt waren (Mitarbeiter, Herausgeber, Übersetzer u. a. m.). Mitunter nennt sie auch einen Deck- oder Künstlernamen (Pseudonym). Auch wenn die V. sich auf denselben Verf. bezieht, kann sie in unterschiedlichen Vorlagen von einander abweichende Formen (andere Sprache, Schriftart, Flektion oder Grad der Vollständigkeit) aufweisen. S. Corsten

Gesamtausgabe

(181 words)

Author(s): L. Delp | S. Corsten
1. Ausg. von Werken eines einzelnen Verf., sofern diese Zusammenstellung ein abgerundetes Bild von dem Werkschaffen dieses Verf. gibt, z. B. durch Wiedergabe der Hauptwerke; deshalb muß eine G. nicht sämtliche Werke des Verfassers enthalten. Wenn nichts anderes vereinbart ist, kann der Verf. trotz Verlagsverträgen über einzelne Werke 20 Jahre nach Erscheinen eine G. anderweitig herausbringen, während der Verleger ohne Einwilligung des Verf. ein Einzelwerk nicht für eine G. verwerten darf (§ 2 Abs. 3, § 4 Verlagsgesetz der BRDeutschland). Ausgewählte Werke Lit. Verlagsrecht L. D…

Durchpaginiert

(35 words)

Author(s): S. Corsten
ist ein Buch, dessen Seiten mit einer einzigen Ziffernfolge gezählt sind. Bei der Titelaufnahme wird die letzte gezählte Seite in der Umfangsangabe angeführt.Gibt es mehrere Ziffernreihen, spricht man von getrennter Zählung. S. Corsten

Übergeordneter (Sach-) Titel

(70 words)

Author(s): S. Corsten
Die Regeln für die alphabetische Katalogisierung (RAK-WB) verwenden den Begriff in Zusammenhang mit «begrenzten Sammelwerken» und «Slg.» (§ 621–622, 624–627). In den Instruktionen für die alphabetischen Kat. der Preußischen Bibl.en (PI) entspricht der Ü. dem Übergeordneten a Gesamttitel (§§ 8, 4.5; 21, 4.5; 66). In beiden Regelwerken ist vorgeschrieben, daß sie bei der Titelaufnahme zu berücksichtigen sind. Übergangsschrift. Textprobe aus: G. Abbeatici: Gramatika. 1848. S. Corsten

Steinschaber, Adam

(137 words)

Author(s): S. Corsten
aus Schweinfurt stammender Erstdrucker von Genf, dort 1478–1480 tätig. Sein erster datierter Druck (24. 3. 1478) ist eine franz. Ausg. des «Libro de los sanctos angelos» (H 16 230) aus der Feder des span. Minoriten Franciscus Ximenes. Auch weiterhin versorgte er seine Kunden mit Texten in franz. Sprache. Seine «Histoire de la belle Mélusine» des Jean d’Arras (C 3973) aus demselben Jahr weist 63 qualitätsvolle Holz- schnitte auf. Nach einer wenig ergiebigen Zusammenarbeit mit dem Kunstgenossen He…

Olpe, Petrus in Altis de

(88 words)

Author(s): S. Corsten
1476–1495 in Köln nachgewiesener Rechtsgelehrter und Notar. Unter seinem Namen ersch. 1476–1477 vier Drucke, die wahrscheinlich in seinem Auftrag von einem Lohndrücker hergestellt worden sind. Ob die ihm mit Hilfe des Typenvergleichs außerdem zugeschriebenen Titel des folgenden Jahres, darunter ein Kölner Brevier (GW 5305), wirklich von ihm veranlaßt oder gar gedr. wurden, ist ungewiß. S. Corsten Bibliography Corsten, S.: Die Anfänge des Kölner Buchdrucks. Köln 1955, S. 47–59 Geldner Bd. 1, S. 98; Meuthen, E.: Die alte Univ. [Köln]. Köln/Wien 1988, S. 137.

Wolf (Lupus), Nicolas

(118 words)

Author(s): S. Corsten †
† nach 1515, dt. Drucker in Lyon. Der aus Kaiserslautern stammende W. wirkte seit 1493 in der franz. Stadt, wo er für Jean Trechsel druckte und den später sehr berühmten Humanisten Jodocus Badius Ascensius als Korrektor beschäftigte. Ihm standen zwölf gotische Schriften, eine Antiqua und eine griech. Letter zur Verfügung. Sein erster datierter Druck war ein «Breviarium Romanum» vom 7. 7. 1497 (GW 5145). Gegen Ende seiner Tätigkeit brachte W. vor allem scholastische Werke heraus. Sein in drei Fassungen überliefertes Signet zeigt das Monogramm NW. S. Corsten † Bibliography Meyer, W. J.:…

Ursel

(183 words)

Author(s): S. Corsten
(Oberursel im Taunus). 1. Buchdruck. Die konfessionelle Entwicklung des Ortes spiegelt sich in seiner Buchproduktion. Der von Graf Ludwig zu Stolberg und Königstein, der in U. die Reformation einführte, berufene Nikolaus Heinrich (Henricus) druckte 1537–1597 zahlreiche Streitschriften religiöser Thematik. Sein Nachfolger, Cornelius Sutor, brachte in der zum alten Glauben zurückgekehrten Stadt 1597–1606 katholische Texte heraus. 1606–1608 scheint der Mainzer Typograph Balthasar Lipp eine Filiale in U.…

Ordnungsgruppe (OG)

(132 words)

Author(s): S. Corsten
Der von den Regeln für die alphabetische Katalogisierung (RAK) eingeführte Begriff betrifft die von den älteren Regelwerken stillschweigend vorausgesetzte Praxis, daß die Ordnungswörter nicht einfach in der Reihenfolge ihres Vorkommens zur Ordnung herangezogen werden (§ 806). Es werden vielmehr zunächst Gruppen von Ordnungswörtern miteinander verglichen, ehe z.B. bei Verfasserschriften der Sachtitel herangezogen wird. So bilden bei Personennamen der Familienname und der /die Vorname(n) je eine O…

Nsibidi-Schrift

(68 words)

Author(s): S. Corsten
ist eine 1905 entdeckte Geheimschrift bei den Stämmen der Ibo und Efik in Südnigeria, wo sie von einer Geheimges. — möglicherweise auch als Zaubermittel — verwendet wurde. Bild– und Begriffszeichen geben konkrete Gegenstände und abstrakte Begriffe in starker Vereinfachung und Konventionalisierung wieder. Über den Ursprung der Schrift ist nichts bekannt. S. Corsten Bibliography Jensen, H.: Die Schrift in Vergangenheit und Gegenwart. 3. Aufl. Berlin 1969, S. 209—210.

Walther, Carl

(242 words)

Author(s): S. Corsten †
* 11. 1. 1877 in Wiesbaden, † 17. 11. 1960 ebd., dt. Bibliothekar. Nach Studium des Maschinenbaus sowie der Rechts- und Staatswiss. trat W. 1912 in den Bibl.dienst ein. Nach mehrjähriger Tätigkeit an der Preußischen SB Berlin (1912–1919) und der Bibl. des Vereins Dt. Ingenieure (VDI), ebd. (1919–1921), wurde er 1921 an die Bibl. der TH Aachen berufen, wo er bis zu seiner Pensionierung (1942) wirkte, nur unterbrochen durch ein Jahr, in dem er als Direktor der Bibl. der TH Berlin amtierte. In Aach…

Offizin

(136 words)

Author(s): S. Corsten
Das lat. Wort fur Werkstatt («officina») wurde gegen Ende des MA zuweilen rur die Arbeitsstätte von Apothekern und Buchdruckern gebraucht. So lautet die Schlußschrift eines Druckes von Johann Philippi (Paris 1500 = GW 9374) u. a.: «In magistri Johannis philippi officina . .. impressus» . In der eingedeutschten Form wurde die Bezeichnung seit dem 17. Jh. fur Buchdruckereien häufig verwendet, so auch in der deutschsprachigen Fassung von Hieronym.us Hornschuchs «Orthotypographia » von 1634. S. Corsten Bibliography Klenz, H.: Die dt. Druckersprache. Straßburg 1900, S. 23 bis 24 Basler…

Saubert(us), Johannes

(168 words)

Author(s): S. Corsten
* 26. 2. 1592 in Altdorf (Altorf) bei Nürnberg, † 2. 11. 1646 in Nürnberg, Theologe und Bibliothekar. Der 1618 zum Professor ernannte S. bekleidete seit 1637 das Amt des Ersten Predigers an St. Sebaldus in Nürnberg. Damit war die Leitung der StB verbunden. Von S.s Amtsführung zeugen ein systematischer und ein alphabetischer Kat. der Abt. Theologie von 1641. Neben zahlreichen theologischen Veröff. schrieb S. eine 1643 ersch. «Historia bibliothecae typographiae itemque Catalogus librorum proximis …

Guldenschaff, Johann

(190 words)

Author(s): S. Corsten | W. Schmitz
Kölner Buchdrucker des 15. Jh.s, der bei Ulrich Zell oder Konrad Winters von Homberg das Handwerk erlernte. Seine drei Gotico-antiqua-Typen stehen denen der beiden genannten Kölner Drucker sehr nahe, sie können aber auch auf das Vorbild von Peter Schöffer in Mainz, von wo G. stammte, zurückgehen. Sein erster datierter Druck ist von 1477, seit 1481 nannte er sich Kölner Bürger. Ob er schon längere Zeit vor 1477 in Köln gearbeitet hat, ist ungewiß. Es spricht aber einiges dafür, daß er Konrad Wint…

Rotdruck

(465 words)

Author(s): S. Corsten
Wollten die ersten Drucker ihre Bücher den Kunden mit dem gewohnten Erscheinungsbild anbieten, mußten sie sich mit dem Problem des Farbendrucks auseinandersetzen. In den ma. Hss. kommt insbes. der roten Farbe zur Gliederung und Hervorhebung eine wichtige Rolle zu. Solche, meist vom Rubrikator hinzugefugten Auszeichnungen waren Seiten- und Kapitelüberschriften, einfache Initialen und Textanfänge. Liturgische Bücher (Breviere, Meßbücher u.a.m.) hatten die Anweisungen für den Vollzug in roter Schri…

Schunke, Ilse

(245 words)

Author(s): S. Corsten
* 30. 12. 1892 in Dresden, † 1. 3. 1979 ebd., dt. Bibliothekarin und Einbandforscherin. Nach dem Studium der Germanistik, Gesch. und Kunstgesch. in Leipzig und München begann S. am 15. 12. 1921 ihre berufliche Laufbahn an der LB Dresden. Am 1. 7. 1929 fand sie Anstellung an der SB Bremen, schied aber schon 1937 aus politischen Gründen aus dem Bibl.dienst aus. Seitdem war sie bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs als Privatgelehrte tätig. Nach dem Krieg hatte sie wesentli-chen Anteil an der Sichers…

Metternich

(232 words)

Author(s): S. Corsten
bedeutende Kölner Drucker– und Verlegerfamilie.Den Anfang machte Peter M. (1671), derum 1625 eine Offizin beim Augustinerkloster (Hohe Straße) gründete, aus der mehr als 110 Titel hervorgegangen sind. Er war auch vereidigter Drucker der Juristischen Fakultät an der Kölner Universität. Während sein zweitgeborener Sohn Arnold (1681—1725 tätig) das väterliche Unternehmen fortführte, machte sich der älteste Sohn, Paul M. (1650—1669), bei St. Laurenz selbständig und begründete einen blühenden neuen Z…

Saspach, Konrad

(224 words)

Author(s): S. Corsten
Bürger von Straßburg und Zeuge im 1439 vor dem Großen Rat verhandelten Prozeß der Brüder Dritzehn gegen Johannes Gutenberg. Der in der Kremergasse wohnende Handwerker (Schreiner oder Drechsler?) sagte aus, daß er für Gutenberg eine Presse gebaut habe. Er scheint darüber hinaus mit dem Projekt, das Gutenberg und seine Genossen betrieben, vertraut gewesen zu sein. Andreas Heilmann beauftragte nämlich S., aus der im Haus des verstorbenen Andreas Dritzehn befindlichen Presse gewisse «Stücke» herausz…
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