Search

Your search for 'dc_creator:( "Sabine Konrad" ) OR dc_contributor:( "Sabine Konrad" )' returned 7 results. Modify search

Sort Results by Relevance | Newest titles first | Oldest titles first

Findelkind

(243 words)

Author(s): Sabine Konrad
Findelkind - Katholisch Als F. wird ein Kind bez., das alleine aufgefunden wurde, nachdem es entweder verloren od. ausgesetzt wurde, u. dessen Eltern u. Herkunft unbekannt sind. Die Fallkonstellationen u. Gründe für das Verlieren od. Aussetzen des K…

Schwägerschaft

(294 words)

Author(s): Sabine Konrad
Schwägerschaft - Katholisch S. (affinitas) besteht zwischen einer Person u. den Blutsverwandten ihres Ehepartners (auch bei nicht vollzogener od. nicht sakramentaler Ehe). Eine Person ist in demselben Grad m. den Blutsverwandten des Ehepartners verschwägert, wie dieser m. ihnen blutsverwandt ist (cc. 109 i. V. m. 108). Die S. wird errechnet, ausgehend von der Blutsverwandtschaft, in den Graden der geraden Linie (direkte Zeugungen: z. B. Vater u. Tochter sind im 1. Grad der geraden Linie blutsverwandt; jede direkte Zeugung entspricht einem Grad) sowie der Seitenlinie (Verwandtschaft über ein Stammhaupt: z. B. Geschwister sind im 2. Grad der Seitenlinie blutsverwandt; Tante u. Neffe sind im 3. Grad der Seitenlinie blutsverwandt). Aus dieser Errechnung der Blutsverwandtschaft ergibt sich der jeweilige Grad der S. (z. B.: Eine Frau ist m. dem Bruder ihres Ehemannes im 2. Grad der Seitenlinie verschwägert.) Aus der S. resultieren diese Rechtsfolgen: Ausschluss aus dem Vermögensverwaltungsrat (Diözesanvermögensverwaltungsrat) für Personen, die bis zum 4. Grad m. dem Bischof verschwägert sind (c. 492 § 3; c. 263 § 3 CCEO); dispensables Ehehindernis (Dispens) in der geraden Linie für die lat. Kirche (c. 1092) u. zusätzlich bis zum 2. Grad der Seitenlinie für die kath. Ostkirchen (c. 809 § 1 CCEO); Erfordernis einer Lizenz der zuständigen Autorität bei Veräußerung, Vermietung, Verpachtung an Personen, die m. dem Verwalter bis zum 4. Grad der Seitenlinie verschwägert sind (c. 1298; c. 1041 CCEO); Befangenheitsgrund (Befangenheit) für Richter bei S. in der geraden Linie u. bis zum 4. G…

Stellvertreterehe

(296 words)

Author(s): Sabine Konrad
Stellvertreterehe - Katholisch Die kan. Eheschließungsform verlangt die gleichzeitige Konsensabgabe der Nupturienten, die den Bund der Ehe (Ehebund) begr. u. bei Getauften die gegenseitige Spendung des Sakraments der Ehe (Ehesakrament) bewirkt (c. 1055). Allein in Ausnahmefällen kann m. einer licentia des Ortsordinarius (c. 1071 § 1 n. 7) ein Stellvertreter beauftragt werden – im Gegensatz zur zivilen Eheschließung, die höchstpersönlich geschehen muss (§ 1311 BGB). Der Stellvertreter (Geschlecht u.…

Kindergarten

(2,678 words)

Author(s): Renate Penßel | Sabine Konrad
Kindergarten - Staatlich K. sind Kindertageseinrichtungen (Kitas), deren Angebot sich überwiegend an Kinder im Alter von 3 J. bis zur Einschulung richtet. Unter den Kitas (als außerhäuslichen Einrichtungen zur regelmäßigen Bildung, Erziehung u. Betreuung von Kindern, zu denen außerdem Einrichtungen für Kinder versch. Altersgruppen, Krippen u. Horte gehören) sind sie nach wie vor der häufigste Einrichtungstyp (31 %), obwohl sie mehr u. mehr von Einrichtungen für Kinder versch. Altersgruppen (oft m. …

Fasten

(1,065 words)

Author(s): Sabine Konrad | Peter Spiewok
Fasten - Katholisch Das F. (ieiunium) ist neben der Abstinenz (Verzicht auf Fleischkonsum od. auf eine andere von der jeweiligen Bischofskonferenz festgelegte Speise) u. dem Bußgebet eine Ausdrucksform der Buße u. Trauer über begangene Sünden u. dient der Vorbereitung auf die Begegnung m. Gott sowie auf bes. religiöse Ereignisse. Durch das Vat II kam es zu einer vollständigen Neuordnung der Fasten- u. Bußdisziplin (SC 109, 110), die durch die ApK Paenitemini (1966) rechtlich umgesetzt u. in den CIC…

Gewohnheitsrecht

(2,769 words)

Author(s): Heinrich de Wall | Sabine Konrad | Richard Potz | Tibor Linke
Gewohnheitsrecht - Staatlich Als G. wird in der allg. Rechtslehre Recht bez., das nicht von einem Normgeber (Gesetzgeber) gesetzt wird, sondern das durch Anerkennung einer Norm als Recht durch eine entspr. Übung bzw. Gewohnheit in einer Rechtsgemeinschaft entsteht. Voraussetzung der Entstehung von G. ist also – erstens – die Anwendung bzw. das sich Halten an eine Norm über einen längeren Zeitraum (longa consuetudo) u. – zweitens – die Überzeugung, dass diese Norm rechtlich verbindlich ist (opinio i…