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Hirte

(803 words)

Author(s): Schöller, Rainer G.
H. wurden in allen in Europa praktizierten agrarischen Nutzungssystemen benötigt, z. B. in der Alpwirtschaft, der Pusztaweide, der Wanderschafhaltung (vgl. Transhumanz), bei der Stand-Weidewirtschaft (auch Heimweide genannt) mit meist täglicher Rückkehr der Tiere in die Ställe und der Waldweide mit Übernachtungseinrichtungen für H. und Vieh (z. B. der herbstlichen Waldmast der Schweine [10], der Ochsenhut im Bayerischen Wald und im Böhmerwald sowie der Rinderweide in den Mittelgebirgswäldern) [6]. Es gab in der Nz. selbständige H. (z. B. die H.-Bauern der Schw…
Date: 2019-11-19

Obst

(1,897 words)

Author(s): Schöller, Rainer G.
1. Definition, Forschungsstand und Quellen O. ist die Sammelbezeichnung für die essbaren Früchte und Samenkerne mehrjähriger Nutzpflanzen. Die Enzyklopädien von Zedler [2] und Krünitz [3]; [4] unterscheiden die saftreichen Früchte des Kern-O. (Apfel, Birne, Quitte, Mispel), des Stein-O. (Kirsche, Pflaume, Aprikose, Pfirsich), des Beeren-O. und die Kerne des Schalen-O. (Hasel-, Walnuss, Esskastanie). Einige Arten wie Mirabellen, Reineclauden, Amorellen, Johannis-, Stachel-, und Gartenerdbeeren wurden erst in der Nz. in größerem Ausmaß kultiviert [12]. Neben dem Kult…
Date: 2019-11-19

Raubtiere

(1,096 words)

Author(s): Schöller, Rainer G.
1. Allgemein Europaweit umfasste der Katalog der R. – in Krünitz' Enzyklopädie als ein Säugetier definiert, »welches andere Thiere zu seiner von der Natur ihm bestimmten Nahrung braucht« [2. 20] – gemäß staatlichen Abschusslisten und der zeitgenössischen Jagd-Literatur große wie kleine Tiere, darunter Braunbären, Luchse, Wölfe (s. u. 2.), wildernde Hunde, Füchse, Wildkatzen, Fischotter, Dachse, Vielfraße, Iltisse, Marder, Wiesel, Zobel und an den Küsten auch Robben. Greifvögel wie Adler, Geier, Uhus und Falken, zudem Kolkraben als Aasfresser, wurden ebenfalls…
Date: 2019-11-19

Epizootic

(874 words)

Author(s): Schöller, Rainer G.
Epizootics are outbreaks of infectious disease that are epidemic in spread and duration and that, as pandemics, can threaten domestic and wild animals. Examples include rinderpest, foot and mouth disease, glanders, sheep mange and sheeppox, and swine erisypelas. Some epizootic pathogens can be transmitted directly or indirectly to humans (zoonotic diseases such as bovine tuberculosis, anthrax, rabies). The history of veterinary medicine still lacks a study of epizootics and attempts to control them in the early modern period [3. 6, 14 f.]. Publications on the subject of…
Date: 2019-10-14

Fruit

(2,049 words)

Author(s): Schöller, Rainer G.
1. Definition, state of the research, sources Fruit is the collective term for the edible fruits and seeds of perennial crop plants. The encyclopedias of Zedler [2] and Krünitz [3]; [4] distinguish between juicy fleshed pome fruits (apples, pears, quinces, loquats) and stone fruits (cherries, plums, apricots, peaches), berries, and the seeds of nuts (“shell fruits”) (hazelnuts, walnuts, chestnuts). Several cultivars, such as mirabelle plums, greengages, morello cherries, currants, gooseberries, and garden strawberries, were…
Date: 2019-10-14

Herdsman

(901 words)

Author(s): Schöller, Rainer G.
Herdsmen were necessary in all parts of Europe that had an agrarian land use system, for example in the Alpine economy, the pastures of the Puszta, migratory sheep-herding (see Transhumance), in pastoral economies that usually involved the livestock returning to the farmstead on a daily basis as well as woodland pasture with overnight accommodations for herdsmen and livestock (e.g., springtime pig-fattening on acorns [10],  ox-herding in the forests of Bavaria and Bohemia, and cattle-pasturing in upland forests) [6].In the early modern period, there were independe…
Date: 2019-10-14

Foraging

(866 words)

Author(s): Schöller, Rainer G.
Foraging denotes mostly the collecting of wild food resources [11. 278] - wild plants and parts thereof (fruits, seeds, flowers, buds, leaves, roots, bark) and animal products (e.g. snails, shellfish, birds’ eggs). In the early modern period, wild resources were extremely widely used as foods, herbs, spices, and human and animal medicines (Plants, medicinal), and they were consumed at many stages of processing, for example as vegetables, purees, salads, sauces, jams, dried fruits, juices, fruit punches and brandies, oils, vinegars, and medical preparations.On the one ha…
Date: 2019-10-14

Veterinärmedizin

(961 words)

Author(s): Schöller, Rainer G.
1. Aufgaben und Ausbildung Die V. befasst sich mit der Prävention, Diagnose und Therapie der Krankheiten von Wildtieren und Nutztieren. Darüber hinaus umfassen die tierärztlichen Tätigkeiten veterinärpolizeiliche und -hygienische Aufgaben (Fleischhygiene) sowie die Beratung von Tier-Besitzern in Fragen der Tierzucht, -ernährung (Futter) und -haltung (u. a. bei Geburtshilfe und Kastration).Als akademische Disziplin etablierte sich die V. erst seit der zweiten Hälfte des 18. Jh.s durch die Einrichtung einschlägiger Lehrstätten. Die erste École vétérinaire wurde 1762…
Date: 2019-11-19

Viehseuchen

(796 words)

Author(s): Schöller, Rainer G.
V. sind Infektionskrankheiten, die in räumlicher und zeitlicher Begrenzung epidemisch auftreten und als Pandemien Haustiere wie auch wilde Tiere gefährden können, z. B. Rinderpest, Maul- und Klauenseuche, Rotz, Schafräude und -pocken, Schweinerotlauf. Die Erreger mancher V. sind direkt oder indirekt auf den Menschen übertragbar (Zoonosen wie Rindertuberkulose, Milzbrand, Tollwut). Die Erforschung der V. und ihrer Eindämmungsversuche in der Nz. bleibt ein Desiderat der Geschichte der Veterinärmedizin [3. 6, 14 f.]. Nicht selten beschränken sich Publikationen zu …
Date: 2019-11-19

Sammelwirtschaft

(792 words)

Author(s): Schöller, Rainer G.
Unter S. wird vorrangig das Aneignen der sog. Wildbeute verstanden [11. 278] – wild wachsender Pflanzen bzw. Pflanzenteile (Früchte, Samen, Blüten, Knospen, Blätter, Wurzeln, Rinden) sowie tierischer Produkte (z. B. Schnecken, Muscheln, Vogeleier). Wildprodukte wurden in der Nz. in kaum zu überschauender Fülle als Speise-, Gewürz- oder Heilpflanzen für Mensch und Tier genutzt und in vielfältigen Verarbeitungsstufen verzehrt, u. a. als Gemüse, Mus, Salat, Soße, Marmelade, Trocken-Obst, Saft, Beeren- und Branntwein, Öl, Essig sowie in Form von Arzneien.Zum einen ist der …
Date: 2019-11-19

Weidewirtschaft

(2,237 words)

Author(s): Schöller, Rainer G.
1. Allgemein Weiden prägten in der Nz. europaweit groß- wie kleinräumig ›behütete‹ (d. h. von Weidetieren genutzte) Landschaften, deren Erscheinungsbild regional und lokal von mannigfachen natürlichen, wirtschaftlichen, rechtlichen, sozialen und kulturellen Gegebenheiten beeinflusst wurde. Extensive W. in reiner Form gab es nur auf anderweitig schlecht verwertbaren Flächen (z. B. in Karst-, Trocken- und Feuchtgebieten, Heiden) bzw. in peripheren, dünn besiedelten oder von der Natur benachteiligten…
Date: 2019-11-19

Schafe

(1,430 words)

Author(s): Schöller, Rainer G.
1. HaltungDie Sch., schon seit dem Neolithikum domestiziert, lassen sich durch Schäfer (Hirte) und Hirtenhunde leicht zusammenhalten und hüten ( Weidewirtschaft). Sie sind bewegliche, an Klima, Gelände und extensive Hutungen auf mageren Böden (u. a. Heiden) äußerst anpassungsfähige, genügsame Nutztiere mit hoher Reproduktionsleistung. Zunächst nur in Europa, Asien und Afrika beheimatet, gelangte das Haus-Sch. im Zuge der nzl. Kolonisation auch nach Amerika, Australien und Neuseeland. Wo klimatisch möglich, erfolgte die Sch.-Haltung ganzjährig im Freien (u. a…
Date: 2019-11-19