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Chatib

(324 words)

Author(s): Serdar Kurnaz
Chatib - Islamisch C. ist der, der die Predigt (ḫuṭba) hält. Ḫuṭba bedeutet wörtlich „eine Rede, die an eine Gruppe adressiert ist“. Technisch ist sie die Predigt, die an Freitagsgebeten u. Festtagsgebeten gehalten wird, hauptsächlich religiösen Inhalts ist, eine vorgeschriebene Form hat u. von der Kanzel (minbar) vorgetragen wird. Seine Wurzeln hat C. im vorislamischen Arabien. Er ist der Sprecher seines Stammes u. gehört neben anderen zu dessen Anführern. Zu dieser Zeit bestand seine Aufgabe u. a…

Dschihad

(892 words)

Author(s): Serdar Kurnaz
Dschihad - Islamisch Wörtlich bedeutet D. „sich abmühen, anstrengen“, sowohl karitativ als auch militärisch. In dieser Bedeutung ist D. in vorislamischer Zeit nicht vorhanden. Im Koran sind beide Bedeutungen nachweisbar. Derivate von der Wurzel des Wortes D. sind an 41 Stellen des Korans auszumachen. Nur an 10 dieser Passagen wird D. i. S. v. Krieg verwendet (z. B. Q 4:95; 9:41). Die meisten Stellen über Kriegsführung kommen o. die Verwendung des Wortes D. aus: An 44 Stellen werden klar für die Kri…

Hadith

(877 words)

Author(s): Serdar Kurnaz
Hadith - Islamisch H. bedeutet wörtlich Nachricht u. Ber. In der muslimischen Wissenschaftstradition sind H. überlieferte Aussagen, Handlungen u. Billigung Muhammads. Die zwölferschiitische Tradition (Schiiten) erw. im Gegensatz zu den Sunniten H. um die Aussagen, Handlungen u. Billigung der Imame. Unumstritten ist, dass ein H. aus zwei Elementen besteht: 1. Überliefererkette (isnād) u. 2. Text (matn). Die Kette gibt Aufschluss darüber, inwiefern die von/über Muhammad überlieferte Nachricht auf ihn…

Fard

(343 words)

Author(s): Serdar Kurnaz
Fard - Islamisch F. steht für eine Handlung, die dem jur. Verantwortlichen verbindlich zu vollziehen auferlegt wird. In Form von farīḍa (Pl. farāʾiḍ) wird F. auch i. S. v. Erbrecht verwendet. Wird F. erfüllt, wird Lohn erhalten. Bei Unterlassung wird eine Sünde begangen. Nach der Mehrheit gilt, dass F. m. wāǧib wiedergegeben werden kann. Wörtlich bedeutet wāǧib „obligatorisch“ bzw. „notwendig sein“. Daher sei es nach der Mehrheitsmeinung passender, Verpflichtungen als wāǧib zu bez., denn F. bedeute…

Interpretation, Auslegung

(2,193 words)

Author(s): Thomas Meckel | Michael Germann | Serdar Kurnaz
Interpretation, Auslegung - Katholisch Die I. ist der entscheidende Schritt des methodisch geleiteten Verstehens u. damit das Erheben der Bedeutung bzw. des Sinns des Gesetzestexts, um dann zur Rechtsanwendung zu kommen, in dem ein Sachverhalt unter einen entspr. Tatbestand subsumiert werden kann. Das kath. KR unterscheidet im Rahmen der nichtamtlichen I. die private, wiss., doktrinelle I. durch die Fachgelehrten nach dem Grundsatz Tantum valet quantum probat u. die usuelle I. durch die Rechtsgemein…

Gesetzgeber

(4,212 words)

Author(s): Myriam Wijlens | Heinrich de Wall | Anargyros Anapliotis | Alexander Dubrau | Serdar Kurnaz
Gesetzgeber - Katholisch G. ist derjenige, der befugt ist, Gesetze für eine bestimmte Gemeinschaft zu erlassen. Der G. hat nicht automatisch auch Promulgationsvollmacht: das Bischofskollegium hat Gesetzgebungsvollmacht, der Papst jedoch Promulgationsvollmacht; die Patriarchalsynode hat Gesetzgebungsvollmacht, der Patriarch Promulgationsvollmacht. Wenn das höhere Recht nichts anderes vorsieht, steht es einem niedrigeren G. frei, ein Gesetz zu erlassen. Die gesetzgebende Gewalt ist jedoch auf die im Recht vorgeschriebene Weise auszuüb…