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Kultusfreiheit

(239 words)

Author(s): Stefan Muckel
Kultusfreiheit - Staatlich Die K. gehört zu der in Art. 4 Abs. 2 GG enthaltenen Gewährleistung der ungestörten Religionsausübung u. wird z. T. m. ihr in eins gesetzt. Vom Schutzbereich erfasst werden kultische Handlungen jedweder Art u. Religion, z. B. Gottesdienste, Gebete, religiöse Feiern, aber auch kirchl. Kollekten, Prozessionen, das Glockenläuten (Glockengeläut) u. der Ruf des Muezzins (Gebetsruf). Angesichts der heute vielfältigen (neuen) Formen religiösen Verhaltens lässt sich Art. 4 Abs. 2…

Ius utrumque

(256 words)

Author(s): Stefan Muckel
Ius utrumque - Historisch I. u. (das doppelte Recht, das Recht von beiden) meint das römische Recht u. das kanonische Recht. Das kan.-kirchl. Recht muss seit der Bulle Rex Pacificus P. Gregors IX. aus dem J. 1234 als amtl. päpstliches Recht gesehen werden. Das weltliche röm. Recht dagegen beruhte zwar auf der spätantiken Kodifizierung Kaiser Justinians I. im Corpus Iuris Civilis (die im Röm. Reich noch weitgehend unbeachtet blieb), es wurde aber erst durch seine Wiederentdeckung in Oberitalien u. di…

Gebetsruf

(566 words)

Author(s): Stefan Muckel | Peter Spiewok
Gebetsruf - Staatlich Der G. des Muezzins gehört zu den bes. Kennzeichen des Islam. Durch ihn werden die Muslime zu den vorgeschriebenen Gebeten – z. T. lautsprecherverstärkt – aufgerufen. Inhaltlich bringt der G. ein kurzes islam. Glaubensbekenntnis zum Ausdruck. Damit unterfällt der G. in Deutschland dem Schutzbereich der Bekenntnisfreiheit nach Art. 4 Abs. 1 GG als auch der Religionsausübungsfreiheit des Art. 4 Abs. 2 GG (Kultusfreiheit, staatl.). Grundrechtsträger sind der Muezzin selbst (wenn …

Glaubensfreiheit

(1,022 words)

Author(s): Stefan Muckel | Burkhard Josef Berkmann | Michael Germann
Glaubensfreiheit - Staatlich Die G. gehört zu den grundrechtlichen Verbürgungen in Art. 4 Abs. 1 GG. Das BVerfG sieht in Art. 4 Abs. 1 u. 2 GG – m. Ausnahme der Gewissenfreiheit – ein einheitliches Grundrecht der Religionsfreiheit, bei dem, erg. um eine Plausibilitätskontrolle, das Selbstverständnis des Rechtsträgers entscheidend ist. Angesichts fortschreitender Pluralisierung u. Individualisierung religiösen Lebens erscheint jedoch eine möglichst objektive Differenzierung zwischen den einzelnen Ve…

Geistlicher

(3,568 words)

Author(s): Stefan Muckel | Heribert Hallermann | Alexander Proksch | Eva Synek | Zsolt Balla | Et al.
Geistlicher - Staatlich Der Begriff des G. ist im staatl. Recht nicht definiert. Das dt. Religionsverfassungsrecht schließt das als Folge der Säkularität u. religiös-weltanschaulichen Neutralität des vom GG geformten Staates aus. Das staatl. Recht verwendet den Begriff des G. daher nicht materiell-institutionell u. stellt keine inhaltlichen Anforderungen an die Qualifikation des von dem Begriff erfassten Personenkreises. Das staatl. Recht versteht den Begriff vielmehr in einem funktional-formalen S…