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Peschei, Georg

(49 words)

Author(s): T. Frenz
veröffentlichte 1571 in Dresden «Ein gutte Ordnung ... Deutscher vnd Lateinischer schrifften ...» T. Frenz Bibliography Lotz, A. u. a.: Kat. der Ornamentstich-Slg. der staatlichen Kunstbibi. Bd. 2. Berlin 1939, Nr. 5255 Bonacini, C.: Bibliografia delle arti scrittorie e della calligrafìa. Florenz 1953, S. 266, Nr. 1406.

Kanzleiregeln

(69 words)

Author(s): T. Frenz
Die päpstlichen K. (d.h. vor allem die Bestimmungen über die päpstlichen Pfründenreservationen) wurden seit der Zeit Pauls II. (1464-1471) im Druck herausgegeben (H 630-638, 9217-9230, 12485-12489; C 227-230; R 10-11, 221, 569, 657, 801, 1546, 1666, Suppl. 149; GW 909-928), während zuvor sogar die Anfertigung beglaubigter Abschriften verboten war: ein Beispiel dafür, wie der Buchdruck Öffentlichkeit herstellte. T. Frenz Bibliography Ottenthal, E. v.: Regulae cancellariae apostolicae. Innsbruck 1888.

Oberlänge

(110 words)

Author(s): T. Frenz
deijenige Teil eines Minuskelbuchstabens (Minuskel), der über die Mittellänge hinausragt. Die O.n nehmen vor allem in der gotischen Schriftepoche immer mehr zu und können ein Mehrfaches der i Höhe erreichen; diese Maße bleiben auch in den neuzeitlichen Kurrentschriften erhalten. Die humanistische Minuskel hat nach dem Vorbild der karolingischen Minuskel wieder relativ kurze O.n. Handgeschriebene Schriften haben gewöhnlich abgestufte O.n, d. h. nicht alle Buchstaben sind gl…

Gotische Kursive

(51 words)

Author(s): T. Frenz
die aus der gotischen Minuskel seit dem 13. Jh. entwickelte Kursivschrift, vor allem gekennzeichnet durch die Schlingenbildung als Folge mitgeschriebener Luftlinien, Rechtsneigung und Unterlängen bei s und f; sie wird in der Neuzeit weiterentwickelt zur Current. Zu den Kursivschriften der Antike besteht keine Beziehung. Gotische Schrift T. Frenz

Lesezeichen

(462 words)

Author(s): T. Frenz
1. Das Wort L. wird gelegentlich als Synonym für Interpunktion oder Satzzeichen verwandt. 2. L. (oder Buchzeichen) dienen dazu, in einem Buch eine bestimmte Seite zu bezeichnen, die entweder häufig aufgeschlagen wird oder an der die Lektüre fortgesetzt werden soll. Sie sollen den Leser auch davon abhalten, Eselsohren anzubringen oder das Buch aufgeschlagen mit der Decke nach oben hinzulegen.…

Wagner, Leonhard

(299 words)

Author(s): T. Frenz
(auch Wirstlin, Würstlin genannt), Kalligraph und Schreiblehrer, * 1454 in Schwabmünchen, † 1. 1. 1522 in Augsburg. W. trat 1472 in das Kloster St. Ulrich und Afra in Augsburg ein, wo er seit 1479 bis zu seinem Tode als Schreiber tätig war. Eine von ihm selbst erstellte Liste zählt 49 Titel zum Teil sehr umfangreicher Werke auf; eine weitere Hs. wurde 1977 bei der Öffnung des Simpert-Schreins in Augsburg gefunden. Von Oktober 1500 bis Februar 1502 war er in Irsee, von Mai…

Mönchsschrift

(17 words)

Author(s): T. Frenz
veralteter Terminus für die ma. Buchschrift, vor allem für gotische Minuskel bzw Tex–tura. T. Frenz

Writ

(166 words)

Author(s): T. Frenz

Englische Schreibschrift

(125 words)

Author(s): T. Frenz
(früher auch: Englische Kurrent), die im 18./19. Jh. aus der humanistischen Cancelleresca entwickelte kursive Handschrift, die sich in einigen Buchstabenformen (z. B. dem p) vom Gebrauch der romanischen Länder unterscheidet. Sie macht durch das weitgehende Fehlen von Schmuckelementen und die Neigung zum Schnurzug, bes. seit Erfindung der Stahlfeder, einen sehr nüchternen, «seelenlosen» Eindruck. In Deutschland wurde sie bis 1941 als Schönschrift und für fremdsprachliche Texte und Wörter als zwei…

Sallando, Pierantonio

(58 words)

Author(s): T. Frenz
* ca. 1460 in Reggio nell’Emilia, † 1539 / 1540 in Bologna, Schreiblehrer an der Univ. Bologna seit 1489, Kalligraph. Von S. sind 1483–1510 elf Hss. in humanistischer Minuskel und Kursive überliefert. T. Frenz Bibliography Wardrop, J.: P. S. and Girolamo Pagliarolo scribes to Giovanni II Bentivoglio. In: Signature N.S. 2. 1946, S. 4–30, Taf.S. 40

Minuskeln

(143 words)

Author(s): T. Frenz
nennt man, im Gegensatz zu den Majuskeln, solche Schriften, bei denen die Buchstaben desselben Alphabets unterschiedliche Höhe haben. Eine Kernzone, deren unteren Rand die Zeile, ist allen Buchstaben gemeinsam. Einige Buchstaben beschränken sich auf dieses Mittelband, andere überschreiten es nach oben ( Oberlänge) oder nach unten ( Unterlänge) Buchstaben mit Ober– und Unterlänge finden sich in der Regel nur in Kursivschriften ( Kursive,Kursivtypen). Die M. können also in ein Schema von vier Hilf…

Romana litera

(21 words)

Author(s): T. Frenz
nennen die Schreibmeister des 16. bis 18. Jh.s die humanistische Minuskel (Humanistische Schrift) und/oder die Capitalis. T. Frenz

Rota

(73 words)

Author(s): T. Frenz
(span, rueda) ein aus zwei konzentrischen Kreisen mit Quadrantengliederung gebildetes Zeichen (häufig mit Eintragung einer Devise), das auf bestimmten päpstlichen, südital. und span. Urkunden unter den Text gesetzt wurde. Rota unter einem päpstlichen Privileg. 1102. T. Frenz Bibliography Lex. d. MA. Bd. 7, S. 1031–1032 Dahlhaus, J.: Aufkommen und Bedeutung der Rota in der Papsturkunde. In: Graphische Symbole in Urkunden. Beiträge zur diplomatischen Semiotik. Hrsg, von P. Rü…

Roland, Andre Francois

(63 words)

Author(s): T. Frenz
franz. Schreibmeister, Autor von «Le Grand Art d'Ecrire» (Paris 1758), «Nouveau livre d'ecrire ronde, batarde et coulee» (Paris o.J.), und «Prin-cipes demontres des difFerentes ecritures les plus usitees» (Paris 1766). R. behandelt vor allem die franz. Bastard-schriften. T. Frenz Bibliography Thieme-Becker Bd. 28, S. 531-532 Bonacini, C.: Bibliografia delle arti scrittorie e della calligrafia. Florenz 1953, Nr. 1552 bis 1556.

Insulare Schrift

(591 words)

Author(s): T. Frenz
zusammenfassende Bezeichnung für die irische, angelsächsische und sonstige keltische Schriften, die ursprünglich auf den Inseln geschrieben wurden und dort Hss. von höchster Qualität hervorbrachten (Book of Armagh, Book of Durrow, Book of Keils, Book of Lindisfarne usw.). Die insulare Schrift wurde mit den missionierenden Mönchen auch auf das Festland gebracht und wurde in etlichen Scriptorien zur herrschenden Schrift (Bobbio, Echternach, Fulda, Würzburg, Freisin…

Ottonische Minuskel

(49 words)

Author(s): T. Frenz
Wird gelegentlich, in Anlehnung an die kunsthistorische Terminologie, die karolingische Minuskel des späten 10. und frühen 11. Jh.s genannt, die die Spontaneität des 9. Jh.s verloren hat. T. Frenz Bibliography Bischoff , B.: Paläographie des römischen Altertums und des abendländischen Mittelalters, 2. Aufl. Berlin 1979, S. 162.

Inschriftenschrift

(87 words)

Author(s): T. Frenz
Die I. erhält ihre Eigenart durch den Stoff, auf dem sie, und dem Werkzeug, mit dem sie geschrieben wird. In erster Linie verwendet man Stein, in den die Buchstaben mit dem Meißel eingeschlagen werden. Daher werden eckige Formen bevorzugt. Zu der I. werden jedoch auch Schriften auf Wachstafeln, Wandkritzeleien (Graffiti) und dergl. gerechnet. Die Entwicklung der I. verläuft derjenigen der Buchschrift parallel. Sie ist jedoch im allg. konservativer und verwendet bis ins hohe MA fast ausschließlich, später vorwiegend die Majuskelformen der Buchstaben, Epigraphik T. Frenz

Kanzleikurrent

(28 words)

Author(s): T. Frenz
nannten einige Schreibmeister (vor allem im 16. Jh., als die Terminologie noch nicht voll ausgeprägt war) die sonst als Kurrentschrift oder Kanzleischrift bezeichneten Schriften. T. Frenz

Majuskelschrift

(603 words)

Author(s): T. Frenz
(lateinische). Basis der gesamten lat. Schriftentwicklung sind die griech. Majuskeln in der in Westgriechenland üblichen Form, d. h. mit dem Digamma für die labiale Spirans (wird zu F), mit H als Hauchlaut, mit dem Koppa als Guttural (wird zu Q) und X in der Bedeutung ks. Ob die Übernahme direkt erfolgte oder durch etruskische Vermittlung, ist umstritten. Der Buchstabenbestand…

Provenienzprinzip

(56 words)

Author(s): T. Frenz
ist eine archivalische Ordnungsmethode, welche die Bestände in der Ordnung und an dem Archivort beläßt, an dem sie historisch erwachsen sind, im Gegensatz zum Pertinenzprinzip. Letzteres kommt mehr den Erfordernissen der Verwaltung entgegen, das P. mehr den Bedürfnissen der wiss. Forschung. T. Frenz Bibliography Brenneke, A.: Archivkunde. Leipzig 1953, S. 21-25, 61-66, 88 bis 92.
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