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Your search for 'dc_creator:( "W. Grebe" ) OR dc_contributor:( "W. Grebe" )' returned 158 results. Modify search

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Kumulation

(50 words)

Author(s): W. Grebe
von lat. cumulare häufen, anhäufen, aufschichten. Bei der K. werden Teilmengen zu größeren (alphabetischen) Einheiten zusammengefaßt. Die K. wird meist laufend vorgenommen. Die Methode der K. wird im Bibliotheks – und Dokumentationswesen häufig bei Bibliographien und Kat. angewandt, um die Suchvorgänge zu erleichtern. Lit. Kumulierende Bibliographie W. Grebe

Selbständige Bibliographie

(56 words)

Author(s): W. Grebe
bezeichnet eine Veröffentlichung, deren Hauptinhalt eine Bibliographie ist und die zugleich eine bibliographische Einheit darstellt. Gegensatz: unselbständige oder versteckte Bibliographie. W. Grebe Bibliography Weber, H.-O.: Bibliographisch selbständig / bibliographisch unselbständig. In: Aktuelle Probleme der Bibl.verwaltung. Festgabe H. Fuchs zum 70. Geburtstag. Wiesbaden 1966, S. 143–151 Allischewski, H.: Bibliographienkunde. 2. Aufl. Wiesbaden 1986, S. 24.

Titelbibliographie

(102 words)

Author(s): W. Grebe
Bezeichnung für eine Bibliographie, die im Hauptteil (unabhängig von dem Gliederungsprinzip) nach Titeln / Sachtiteln geordnet ist und nicht etwa nach Verf., Formeln, Patentnummern und ähnlichem. Die T. findet sich bes. häufig in der Belletristik (auch bei Filmbibliographien), z. B. Max Schneider / Heinz-Jörg Ahnert: «Deutsches Titelbuch» oder Anne-liese Dühmert: «Von wem ist das Gedicht?». Das Ordnungsprinzip der T. ist für alle Informationsbereiche relevant, wenn der Titel / Sachtitel für das …

Schreiber

(154 words)

Author(s): W. Grebe
(lat. scriba, scriptor, librarius, antiquarius u. a.). Die Arbeit eines S.s (Buchschreibers) bestand darin, Abschriften von Texten nach Vorlagen oder seltener nach Diktat anzufertigen. Bis ins Hochma. waren in Europa die S. fast ausschließlich Mönche, so finden sich auch Bez. wie clericus oder clerc für den Schreiber. Seit dem Spätma. und dem Aufkommen der Univ. gewannen die Lohnschreiber an Bedeutung (Pecia). Die Aufgabe des S.s war es, eine bestimmte Vorlage getreu zu kopieren. Beim Abschreibe…

Personalbibliographie

(74 words)

Author(s): W Grebe
ist ein auf eine oder mehrere Personen bezogenes Schriftenverzeichnis. Es gibt P.n, die Schriften von einer Person (= subjektive P.) oder über eine Person (= objektive P.) verzeichnen oder beide Typen vereinigen. Eine subjektive P, die vom Autor selbst verfaßt wurde, heißt auch Autobibliographie. Biobibliographie W Grebe Bibliography Simon, K. R.: Bibliographische Grundbegriffe und Fachtermini. München 1933, S. 97 — 98 Bartsch, E.: Die Bibliographie. 2. Aufl. München 1989, S. 119 — 120.

Universalkataloge

(124 words)

Author(s): W. Grebe
sind theoretisch Kat., die Schrifttum aus allen Fachgebieten, Zeiten und Räumen verzeichnen. Gegensatz: Fach- oder Spezialkataloge. Im engeren Sinne werden die Hauptkat. von UB als U. bezeichnet. Im weiteren Sinne sind die Gesamt-, Verbund- und Zentralkat. Universalbibliographien. In Deutschland war der «Gesamtkat. der Preußischen Bibl.en» (GK), 1931–1935, erweitert 1936 zum Dt. Gesamtkatalog, ein Projekt zu einer nationalen Universalbibliographie. Heute erfüllt der «Verbundkat. dt. Bibl.en» (VK…

Bibliographische Kongresse

(141 words)

Author(s): W. Grebe
behandeln auf ihren Tagungen bevorzugt Themen der Bibliographie. Es gibt intern, und nationale b. K. Den ersten intern, b. K. veranstaltete 1878 die «Société Bibliographique» in Paris. Von 1895 bis 1927 war das Brüsseler «Institut International de Bibliographie» fur mehrere b. K. verantwortlich. Durch den Völkerbund, die UNESCO und die IFLA erhielten die b. K. größere Resonanz und Wirksamkeit. Bedeutsam waren der erste «Weltkongreß fur Bibliothekswesen und Bibliographie», Rom 1929, der 1977 von …

Tägliches Verz. der Neuerscheinungen

(80 words)

Author(s): W. Grebe
1931–1945 eine selbständige Beilage zum Börsenblatt. Ein werktägliches Verz. der Neuerscheinungen erschien bereits seit 1866 im bibliograph. Teil des Börsenbl. für den dt. Buchhandel. Ab 1921 übernahm die Deutsche Bücherei Leipzig die Bearb. des T. Das T. war die Grundlage für das Wöchentliche Verz. und ab 1931 für die Reihe A der Dt. NB. W. Grebe Bibliography Fleischhack, C.: Die bibliograph. Tätigkeit der Dt. Bücherei. In: Dt. Bücherei 1912–1962. Festschrift. Leipzig 1962, S. 109 bis 117.

Ana

(117 words)

Author(s): W. Grebe
(oder iana), eine dem Lat. entlehnte Pluralendung, die einem Eigennamen (Person, geogr. Begriff, Sache) angehängt wird und als Buchgattung eine meist vermischte Slg. bezeichnet, die in Verbindung zu dem betr. Gegenstand steht. Goetheana, Parisiana, Gastronomiana. A. ist als lit. Gattung nicht eindeutig festgelegt. Als A. können gelten Slg.en von biogr. Notizen, Zitaten, Anekdoten, Chrestomathien (Volteriana, 1805), Slg.en von noch ungedr. Schriften und Aufsätzen (Grundlingiana, 1715–32) oder Slg…

Dissertation

(87 words)

Author(s): W. Grebe
eine zur Erlangung des Doktorgrades verfaßte wiss. Abhandlung. Nähere Bestimmungen sind in den Promotionsordnungen der Univ. festgelegt. Die D. zählt zu den Hochschulschriften. Sie hat sich aus der Disputation entwickelt. Gedruckte D.en gibt es seit dem 16. Jh., Inaugurald.en lassen sich seit dem 17. Jh. nachweisen. Die älteren D.en wurden meist vom Praeses, seltener vom Respondenten verfaßt. Die D. als selbständige Doktorschrift setzte sich seit dem 18. Jh. durch. W. Grebe Bibliography Dissertationen in Wissenschaft und Bibliotheken. Hrsg, von R. Jung u. P. Kaegbei…

Dictionary Catalogue

(118 words)

Author(s): W. Grebe
deutsche Bezeichnung Kreuz-kat., ältere Bezeichnung Wörterbuchkat. Der D. C. ist ein Mischkat., der formalalphabetische (wie Verf., Sachtit., Stichwort oder erstes Ordnungswort) und schlagworteintragungen in einem Alphabet ordnet. Die ersten Regeln für einen D. C. stellte 1876 der amer. Bibliothekar Charles A. Cutter auf. Die leichte Benutzbarkeit ließ den D. C. zum beliebtesten Katalogtyp in Nordamerika werden. In Deutschland ist er wenig verbreitet. Die Prinzipien des D.C. werden auch auf Bibl…

Disputation

(176 words)

Author(s): W. Grebe
im akademischen Bereich die mündliche Erörterung eines Themas oder einer Reihe von Thesen. Die D. wurde im MA und in der frühen Neuzeit an den Univ. im Lehrbetrieb (disputationes publicae, circulares, privatae) und im Prüfungsverfahren, etwa zur Erlangung eines akademischen Grades (D. pro gradu) veranstaltet. Der Vorsitzende einer D. war der Praeses, der im allgemeinen das Thema in Form von Thesen stellte, der Verteidiger hieß Respondent oder Disserent, die Gegenargumente brachten die Opponenten…

TWZ

(153 words)

Author(s): W. Grebe | G. Pflug
Verzeichnis der Zs.bestände und Serienwerke aus den Gebieten: Technik, Naturwissenschaften, Medizin, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Das TWZ ist das erste bibliotheksübergreifende Zs.verzeichnis nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutsch-land. Es wurde von der Arbeitsgemeinschaft technischwiss. Bibl.en (Arbeitsgemeinschaft der Spezialbibl.en e. V.) veranlaßt und unter der Leitung von Artur Floss von der Bergbau-Bücherei Essen 1951–1955 herausgegeben. Die Grundlage bildete der Kat. der TH Bibl. Hannover. An …

Depositum

(109 words)

Author(s): W. Grebe | E. Zunker
(von lat. deponere) ist ein zur Aufbewahrung übergebenes, hinterlegtes Gut. Die Bezeichnung kann auf archivierte Dokumente, Pflichtstücke (franz. dépôt légal) oder ausgelagertes Schriftgut angewendet werden (z. B. dépôt littéraire, Depotbibl., deposit library). Häufig spricht man von D., wenn Bücher oder ganze Slg. aus Privatbesitz einer Bibl, oder einem Museum auf begrenzte oder unbegrenzte Dauer überlassen werden. Da die überlassenen Objekte (Bücher, Kunstwerke u. a. m.) juristisch nicht ihren…

Martianus Capella

(124 words)

Author(s): W. Grebe | G. Pflug
lat. Schriftsteller des 5. Jh. s n. Chr. (vor 439), dessen in Form einer Allegorie verfaßtes enzyklopädisch-didaktisches Werk «De nuptiis Philologiae et Mercurii» eine Abh. über die «septem artes liberales» darstellt. Es fand im MA weite Verbreitung und wurde im 15. Jh. bereits gedruckt (H 4370 — 4371). Das Werk enthält eine Reihe von Buchmetaphern, unter denen die merkwürdigste diejenige ist, welche die Jungfrau Philologia unter Abstoßung ihres weltlichen Wissens zur Unsterblichkeit gelangen lä…

Programme

(362 words)

Author(s): W. Grebe | S. Corsten
ine Publikationsform, die Programmschriften, Schulp. und Schulschriften umfaßt, die von höheren Lehranstalten (zumeist Gymnasien) in deutschsprachigen Ländern, dazu in Schweden, und Italien in Nachahmung ähnlicher Gepflogenheiten an den Univ. veröff. wurden. P. erschienen vom 17. Jh. bis ins 20. Jahrhundert. Sie enthalten Einladungen zum großen Jahresexamen, Jahresberichte der Schulen, Personalverz. und wiss. Abh. von Mitgliedern des Lehrkörpers. Sie sind wichtige Quellen der Schulgesch. und ent…

Köln

(7,265 words)

Author(s): O. Mazal | W. Schmitz | F. A. Schmidt-Künsemüller | W Grebe | R. Feldmann | Et al.
1. Buchmalerei. Die Anfänge der K.er Buchmalerei reichen in die karolingische Epoche zurück, lagen doch die Zentren der karolingischen Buchkunst in jenen Teilen des Frankenreiches, die seit längerem christianisiert waren und bedeutende Scriptorien besaßen, also unter anderem in den Gebieten am Rhein und links des Stromes. Freilich trat die Produktion von K. hinter Schulen wie Aachen, Tours, Trier, Reims, Metz, Corbie, St. Gallen etwas in den Hintergrund. Sollte ein Evangeliar des K.er Domes (Ms. f…

Mainz

(2,228 words)

Author(s): H. Harthausen | U. Kuder | H. A. Haibey | K. Gutzwer | W Grebe
1. Buchdruck M. ist als Heimat von Johannes Gutenberg der früheste Druckort des Abendlandes. Die Vielfältigkeit der für die Druckkunst erforderlichen technischen Entwicklungen und eine bewußte Geheimhaltung haben bewirkt, daß über den Beginn nur wenige unbezweifelte Tatsachen bekannt sind. Dafür ist eine umfangreiche Lit. mit zahlreichen Hypothesen entstanden. Gutenberg wurde um 1400 in M. geboren und stammte aus einer verarmten Patrizierfamilie. Mindestens zehn Jahre (1434—1444) hielt er sich in …
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