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Your search for 'dc_creator:( "Wallraff, Martin" ) OR dc_contributor:( "Wallraff, Martin" )' returned 7 results. Modify search

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Novatian/Novatianer.

(353 words)

Author(s): Wallraff, Martin
[English Version] I.Novatian (N.; gest. ca.258). N. war im 3.Jh. nach Hippolyt der geistig und theol. führende Kopf der röm. Gemeinde. Das wurde nach dem Märtyrertod des Bf. Fabianus in der decischen Verfolgung (Decius, Christenverfolgungen: I.) deutlich. Während der Sedisvakanz mußte man die Frage der Wiederaufnahme abgefallener Gemeindeglieder regeln und mit Karthago abstimmen; diese Korrespondenz führte N. (im Briefcorpus des Cyprian, ep. 30, 36, nur partiell 31). Seine Hoffnung auf die Nachfo…

Romidee

(816 words)

Author(s): Cancik, Hubert | Wallraff, Martin | Schimmelpfennig, Bernhard
[English Version] I. Griechisch-römische Antike 1. Das Bild (imaginaire, Mythos, Idee), das die Römer von sich, von ihrer Stadt und Herrschaft (Imperium Romanum, »Reich«) entworfen haben, enthält eine exemplarische Frühzeit – die Gründer: »der fromme Vater Aeneas« (Vergil, Aen.); Romulus und Numa, Stadtgründer und Religionsstifter (Livius, Buch 1) –, einen Typus – »der gute alte Römer« in Toga, ohne Bart (Cicero, Cato maior) – und die rivalisierende Abgrenzung gegen Griechenland (Athen). Macht und R…

Taufe

(19,410 words)

Author(s): Alles, Gregory D. | Avemarie, Friedrich | Wallraff, Martin | Grethlein, Christian | Koch, Günter | Et al.
[English Version] I. ReligionsgeschichtlichAus religionswiss. Sicht ist die T. kein allg. Ritustyp (Ritus/Ritual), sondern ein Lustrationsritual, das sowohl im Christentum als auch in den gesch. mit diesem verwandten Rel. wie Judentum und Mandäismus durchgeführt wird. Die T. hat sich aus Lustrationsritualen antiker nahöstlicher Flußzivilisationen entwickelt, wobei die Einzelheiten dieser Entwicklung eher im dunkeln liegen. In der Spätzeit des Zweiten Tempels wurde die T. in mehreren Gemeinschaften…

Philippus

(278 words)

Author(s): Wallraff, Martin
[English Version] von Side (ca.380 – nach 431), Landsmann und Verwandter des Rhetors Troilos aus der pamphylischen Hafenstadt Side. Unter Johannes Chrysostomus war er Diakon in Konstantinopel, später wohl auch Presbyter und Synkellos (d.h. hoher Geistlicher in der Umgebung des Patriarchen), jedenfalls ein entschiedener Parteigänger des umstrittenen Bischofs (vermutlich identisch mit dem Adressaten der ep. 213 des Johannes). Später kandidierte er mehrmals vergeblich um dessen Nachfolge (bei der Wahl…

Philostorgius

(266 words)

Author(s): Wallraff, Martin
[English Version] (ca.368 – nach 425), Kirchenhistoriker in Konstantinopel. Aus Borissus in Kappadozien stammend, war er in einer Familie aufgewachsen, die der anhomöischen Richtung des Christentums (Anhomöer) anhing (h.e. IX 9). Durch eine Begegnung im jugendlichen Alter mit Eunomius, dem geistigen Führer dieser Gruppe, wurde Ph. vollends zu dessen engagiertem Parteigänger (X 6). Von dieser Perspektive ist auch seine Kirchengesch. geprägt, die vermutlich zw. 425 und 433 in Konstantinopel entstand…

Rom

(9,709 words)

Author(s): Koch, Guntram | Cancik, Hubert | Veltri, Giuseppe | Wallraff, Martin | Schimmelpfennig, Bernhard | Et al.
[English Version] I. Geschichtlich und archäologisch 1.Geschichtlich-archäologisch An einer günstigen Stelle, nämlich der Straße von Etrurien nach Latium und Campanien, einer Furt durch den Tiber, etwa 30 km von der Mündung des Tibers entfernt, weiterhin an der Straße von der Küste Richtung Apennin sowie an fruchtbaren Gegenden am Fluß, gab es zumindest seit dem 14.Jh. v.Chr. kleine Siedlungen (v.a. auf dem Capitol). Der Sage nach wurde R. dann 753 v.Chr. gegründet, und zwar von Romulus, der auch ers…

Sonne

(2,413 words)

Author(s): Mohn, Jürgen | Hartenstein, Friedhelm | Cancik, Hubert | Schroer, Silvia | Wallraff, Martin | Et al.
[English Version] I. Religionswissenschaftlich Die S. markiert und akzentuiert aufgrund ihrer Omnipräsenz in der Wahrnehmungswelt die zeitlichen und räumlichen Verlaufsformen der natürlichen und kulturellen Lebenswelt des Menschen. Die hiermit einhergehenden möglichen Ordnungsstrukturen, Deutungspotentiale, aber auch Ambivalenzen (hell und dunkel, Leben spendend und zerstörend) prädestinieren die S. auf mannigfaltige Weise, rel. Symbolisierungs- und Orientierungsleistungen in den verschiedensten Be…