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Your search for 'dc_creator:( "Winter, Franz" ) OR dc_contributor:( "Winter, Franz" )' returned 9 results. Modify search

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Theogony

(488 words)

Author(s): Winter, Franz
[German Version] The term theogony derives from Greek and means literally “the coming-into-being or birth of the gods.” It was shaped by the Theogonia of the early Greek poet Hesiod (c. 700 bce), basically a didactic epic on the initial appearance of the Greek gods and their subsequent genealogy. It has since become customary to use the term theogony cross-culturally for the mythological genealogies of the gods found in many cultures. As a rule, a theogony typically recounts the appearance of the gods as a sequence of gods eit…

Flood, The

(1,427 words)

Author(s): Winter, Franz | Arneth, Martin
[German Version] I. History of Religions – II. Old Testament I. History of Religions The concept of a flood of gigantic proportions that destroys the whole world is attested in many cultures and their religious traditions. The starting-points were ¶ probably locally limited natural events that were stylized as occurrences of cosmic proportions. The following are the most important motifs of flood traditions: 1. An immense flood (often connected with additional phenomena of the force of nature, such as fire, volcanoes, etc.) extermin…

End of the World

(2,438 words)

Author(s): Winter, Franz | Zager, Werner | Zachhuber, Johannes | Evers, Dirk
[German Version] I. History of Religions – II. Bible I. History of Religions The (potentially) imminen…

Substitution

(3,183 words)

Author(s): Winter, Franz | Janowski, Bernd | Frey, Jörg | Schaede, Stephan | Pree, Helmuth | Et al.
[German Version] …

Stellvertretung

(2,811 words)

Author(s): Winter, Franz | Janowski, Bernd | Frey, Jörg | Schaede, Stephan | Pree, Helmuth | Et al.
[English Version] I. ReligionswissenschaftlichDer urspr. in der Rechtssprache beheimatete Begriff S. wird v.a. im Rahmen der christl. Theol. reflektiert, doch scheint er durchaus geeignet, auch in der Religionswiss. Anwendung zu finden, wenn auch eine eingehende syst. Behandlung bislang noch nicht geleistet wurde. Im allgemeinsten Sinne ist dann von S. zu sprechen, wenn das eigentlich betroffene oder agierende Subjekt (sei es ein Gott, eine Einzelperson, z.B. der König, oder ein Kollektiv) durch j…

Theogonie

(470 words)

Author(s): Winter, Franz
[English Version] Theogonie, religionsgeschichtlich. Der Ausdruck Th. stammt aus dem Griech. und bedeutet eigentlich »das Werden/die Entstehung/die Geburt der Götter«. Geprägt wurde der Begriff durch das Werk des frühgriech. Epikers Hesiod (um 700 v.Chr.): Bei seiner »Theogonia« handelt es sich im Grunde genommen um ein Lehrgedicht über die anfängliche Entstehung und die daran anknüpfende genealogische Abfolge der griech. Götter. Es hat sich im folgenden eingebürgert, den Ausdruck Th. kulturübergreifend für in vielen Kulturen anzutreffende mythisch ausgestaltete Göttergenealogien zu verwenden. In der Regel ist das Kennzeichen der theogonischen Schilderung die Darstellung der Götterentstehung als Abfolge direkt miteinander verwandter, respektive auseinander entstehender Götter, wobei gewöhnlich die Triade Vater–Mutter–Kind die einfachste Form am Beginn bildet (aber natürlich auch andere Wege der Prokreation offen stehen, wie z.B. Emanationen o. ä.); dazu kommt auch die oft anzutreffende Vorstellung der Zweiheit (Zwillingspaare oder die Zweiheit Mutter–Sohn oder Mutter–Geliebter). Die Ablöse einer Göttergeneration durch die neue, jüngere geschieht in vielen Fällen gewaltsam. Bei einer Th. handelt es sich explizit nicht um eine S…

Weltende

(1,974 words)

Author(s): Winter, Franz | Zager, Werner | Zachhuber, Johannnes | Evers, Dirk
[English Version] I. ReligionsgeschichtlichIn vielen rel. Traditionen wird das (potentiell) bevorstehende Ende der Welt thematisiert, was Niederschlag in ausgeprägten Darstellungen gefunden hat. Mit dem Begriff W. bezieht man sich dabei in erster Linie auf den Aspekt der kosmologischen (»physikalischen«) Eschatologie, die von der individuellen und der kollektiven Eschatologie zu unterscheiden ist (d.h. von der Idee eines Gerichtes über alle oder jeweils jeden einzelnen). Grundsätzlich ist zw. erstens zyklisch orientierten Welterklärungsmodellen zu unterscheiden, bei denen das W. als Teil eines Kreislaufs gesehen wird und die Vernichtung des Bestehenden notwendige Vorbedingung einer Neuschöpfung ist. Diese Vorstellung begegnet beispielsweise in den im indischen Raum entstandenen Rel., ist aber auch aus der griech.-röm. Antike (Weltzeitalterlehre) bekannt. Dabei kann es sich um mehr oder minder festgelegte Zeitabschnitte (Weltperioden) handeln (so z.B. die yugas im Hinduismus), deren Zu-Ende-Gehen meist mit durch das moralische Fehlverhalten der Weltbewohner provozierten Dekadenzphasen verbunden ist. Von den W.-Traditionen in zyklisch orientierten Welterklärungsmodellen sind diejenigen rel. Traditionen zu scheiden, deren Geschichtsverlauf zweitens linear angelegt ist und die nur ein definitives Ende dieser Welt kennen (dies ist v.a. im jüd.-christl. Kontext, im Islam oder auch in der altir. Rel. der Fall). Hier ist das W. sehr ausgeprägt geschildert und deutlicher mit einer kollektiven und individuellen Eschatologie verbunden, z.B. mit der Vorstellung eines Endgerichtes über die Menschen (so das »Jüngste Gericht« im christl. Kontext). Der moralische etc. Niedergang des (Menschen-)Geschlechts ist zumeist der unmittelbare Ausgangspunkt für das daraus sich ergebende W., das dann meist in Form einer (Natur-) Katastrophe (z.B. der Sintflut) geschieht. Oftmals erweist sich die Darstellung des W. als umgekehrte Kosmologie, deren Motive wiederaufgenommen werden (Wiederkehr des »Chaos« etc.). Zu den ausgeprägtesten und bekanntesten Schilderungen des W. ist zweifellos die Darstellung im germ. mythologischen Gedicht Vo¸lospá (bes. 21ff.) zu zählen. Zwar dürfte die bes. Betonung eschatologischer Elemente auch als pagane Reaktion auf christl. Vorstellungen zu verstehen sein, jedoch gehören wichtige Elemente auf jeden Fall zum altgerm. Überlieferungsgut. Religionsgesch. bedeutsam ist auch die ir. rel. Tradition, die in ihren Weltendeschilderungen u.a. auf die jüd. Apokalyptik (: II., III.) wirkte, woraus wiederum Elemente im christl. Weltbild übernommen wurden. Die Prophezeiung eines unmittelbar bevorstehenden W. ist zudem wichtiger Bestandteil der Verkündigung vieler neuen religiösen Bewegungen. Hier sind z.B. UFO-Bewegungen zu nennen, die ihre Arbeit als unmittelbare Vorbereitung auf das bevorstehenden Ende dieser Welt sehen. Bes. wichtig sind Weltuntergangsszenarien auch in japanischen neurel. Bewegungen. Gerade hier ist auf die Gefahr eines von rel. Gruppierungen »inszenierten« W. hinzuweisen, wie es sic…

Wallfahrt/Wallfahrtsorte

(8,670 words)

Author(s): Winter, Franz | Oegema, Gerbern S. | Raspe, Lucia | Jehle, Irmengard | Hartinger, Walter | Et al.
[English Version] I. Religionsgeschichtlich Grundsätzlich versteht man unter einer Wallfahrt (W.) eine rel. m…

Sintflut

(1,212 words)

Author(s): Winter, Franz | Arneth, Martin
[English Version] I. Religionsgeschichtlich Die Vorstellung e…