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Your search for 'dc_creator:( "Wolfgang Behringer" ) OR dc_contributor:( "Wolfgang Behringer" )' returned 8 results. Modify search

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Juego de cañas [Hinzugefügt 2018]

(1,247 words)

Author(s): Gareis, Iris | Herausgeber: Wolfgang Behringer
1. Begriff Der span. Begriff J.d.c. (»Spiel mit Rohrstöcken«) bezeichnet Reiterkampfspiele mit Speeren aus Holz bzw. Rohr (span. caña), die charakteristisch für die höfische Kultur Spaniens in der Frühen Nz. waren. Zu feierlichen Anlässen traten auf dem Fest-Platz jeweils zwei Gruppen von Reitern gemäß einer festgelegten Choreographie gegeneinander an. Dabei stellten die adligen Akteure ( Adel) vor versammeltem Hofstaat (Hof) ihre Geschicklichkeit im Reiten und Speerwerfen unter Beweis. Jeder Reiter hielt in der rechten Hand den Speer und in d…
Date: 2018-11-21

Pferderennen [Hinzugefügt 2018]

(1,605 words)

Author(s): Jaser, Christian | Herausgeber: Wolfgang Behringer
1. Verbreitung und kulturelle Wertschätzung P. im Sinne von equinen Geschwindigkeitskonkurrenzen waren im Laufe des von Reinhart Koselleck ausgerufenen »Pferdezeitalters« (4000 v.Chr. bis Mitte des 20. Jh.s) als pragmatisch-informelle Alltagspraxis wohl in jeder equin geprägten Kultur anzutreffen, sei es zum Zweck der Qualitätskontrolle, Leistungsschau ( Wettkampf) oder puren Unterhaltung [15]. In Europa fanden spontane und wenig institutionalisierte P. regelmäßig im Umfeld von Pferde-Märkten, Wirtshäusern und Vergnügungsstätten (Vergnügen) statt, …
Date: 2018-11-21

Maunder Minimum [Hinzugefügt 2017]

(1,270 words)

Author(s): Franz Mauelshagen | Herausgeber: Wolfgang Behringer
1. Nachweis des Maunder Minimums Das M.M. war eine Phase reduzierter Sonnenaktivität (Sonne) zwischen 1645 und 1715 (Kleine Eiszeit). Es ist nach dem brit. Astronomen Edward Walter Maunder benannt, der sich wie eine Reihe von Vorgängern, darunter Joseph Jérôme Lalande, William Herschel und Gustav Spörer, auf Sonnenfleckenbeobachtungen stützte [5]; [4]; [21]; [20. 78–81]. Maunder selbst sprach mit Bezug auf den genannten Zeitraum von einem »ausgedehnten Sonnenfleckenminimum« ( prolonged sun-spot minimum) [22]. Die Bezeichnung »M.M.« geht auf einen Science-Artikel des amer…
Date: 2016-11-01

Pritschenmeister [Hinzugefügt 2018]

(2,036 words)

Author(s): Tlusty, Beverly Ann | Herausgeber: Wolfgang Behringer
1. Definition und Ursprünge Der P. war eine Mischung aus Komödiant, Zeremonienmeister und Dichter, der u.a. die Aufgabe hatte, das Publikum bei Schießwettbewerben ( Schießen), Hochzeiten und weiteren Anlässen mit ausgeklügelten Reimen und Liedern zu unterhalten, auf lustige Weise für Disziplin zu sorgen, z.B. wenn jemand kleinere Regeln brach oder bes. schlecht schoss, sowie besondere Anlässe zu würdigen, indem er diese anschließend in Reime goss. So fungierte der…
Date: 2018-11-21

Schützenfest [Hinzugefügt 2018]

(4,098 words)

Author(s): Tlusty, Beverly Ann | Herausgeber: Wolfgang Behringer
1. Begriffsbestimmung Sch. gehörten in der Frühen Nz. für Menschen aus dem Bürgerstand ( Bürgertum) zu den aufwendigsten Vergnügungen. Wie der Name andeutet, bestand die Hauptattraktion in Schießwettbewerben ( Schießen), die je nach Zeit und Ort mit Bogen, Armbrust oder Büchse ausgetragen wurden. Zur Zeit ihrer Hochblüte vom späten 15. und bis zum frühen 17. Jh. boten große Sch. Männern aus einer breiten Skala gesellschaftlicher Schichten die Möglichkeit, in kriegerischen Sport-Arten friedlich miteinander zu konkurrieren ( Wettkampf), in einem Rahmen, der auch zusätzlic…
Date: 2018-11-20

Schwerttanz [Hinzugefügt 2018]

(1,412 words)

Author(s): Tlusty, Beverly Ann | Herausgeber: Wolfgang Behringer
1. Entwicklung des frühnzl. Schwerttanzes als Sport der Handwerker Sch. waren während der gesamten Frühen Nz. fast überall in Europa verbreitet, sie wurden meistens von Männern und Knaben aus dem Handwerker-Stand aufgeführt. Die Form der Tänze variierte. In Europa dominierte der sog. Reihen- oder Kettenstil, bei dem die Tänzer mit der einen Hand das Heft der eigenen Waffe und mit der anderen die Klinge der Waffe des Nebenmannes festhielten und eine rhythmisch festgelegte Abfolge von Schritten und Körperbewegungen a…
Date: 2018-11-21

Schützenbrief [Hinzugefügt 2018]

(1,510 words)

Author(s): Tlusty, Beverly Ann | Herausgeber: Wolfgang Behringer
1. Zweck und Inhalt Sch. wurden in der Frühen Nz. von städt. Ratsversammlungen, hochgestellten Persönlichkeiten oder Schützengesellschaften formuliert und versandt, um Teilnehmer und Zuschauer zu am Ort ausgerichteten Schießwettbewerben einzuladen ( Schützenfest). Die Einladungsschreiben variierten bezüglich ihres Inhalts wie auch der Reichweite ihrer Verbreitung beträchtlich, enthielten jedoch alle zumindest die notwendigen Angaben zur Anreise und den Bedingungen der Teilnahme. Aufwe…
Date: 2018-11-21

Kalender

(5,375 words)

Author(s): Wolfgang Behringer | Désirée Schostak | Sina Rauschenbach | Alfred Messerli | Jörn Sieglerschmidt
1. Begriff Der Begriff K. leitet sich vom ersten Tag des Monats im alten Rom (lat. Kalendae) ab; über lat. calendarium (»Schuldbuch«) übertrug er sich später auf die Zeitrechnung insgesamt. Basis aller bekannten K. sind der Wechsel von Tag und Nacht, die sich wiederholenden Mondphasen (»Mond« = Monat) und der Lauf der Jahreszeiten im Sonnenjahr. 2. Zeitrechnung: Frühe Ausprägungen Astronomische Erscheinungen (Astronomie) bestimmen kulturübergreifend die Zeiteinheiten Jahr, Monat und Tag. Durch astronomische Beob…
Date: 2016-11-01