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Your search for 'dc_creator:( "Zenkert, G." ) OR dc_contributor:( "Zenkert, G." )' returned 16 results. Modify search


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Comte,

(415 words)

Author(s): Zenkert, G.
[English Version] Isidore Auguste Marie François Xavier   (19.1.1798 Montpellier – 5.7.1857 Paris), franz. Philosoph und Soziologe, arbeitete als Sekretär von C.H.de Saint-Simon und als Examensrepetitor am Polytechnikum in Paris und wirkte v.a. durch seine öfftl. Vorträge. C. ist der Begründer der modernen Soziologie, die ihm Namen und syst. Begründung verdankt, und zählt neben J.S.Mill zu den Hauptvertretern des Positivismus. Mit seiner Lehre steht er in der Tradition des von Saint-Simon begründet…

Burke

(118 words)

Author(s): Zenkert, G.
[English Version] Burke, Edmund (1.1.1729 Dublin – 9.7.1797 Beaconsfield), brit. Politiker und Publizist, wirkungsmächtiger Rhetor, verteidigte die Interessen der amer. Kolonien. – B. ist hervorgetreten als Vf. einer empiristisch-sensualistischen Ästhetik (»A Philosophical Enquiry into the Origin of Our Ideas of the Sublime and Beautiful«, 1757). Mit den »Reflections on the Revolution in France« (1790) wird er zum prominenten Kritiker der Franz. Revolution und zum Begründer des eur. Konservatismus.…

Mill

(387 words)

Author(s): Zenkert, G.
[English Version] Mill, John Stuart (20.5.1806 London – 8.5.1873 Avignon), engl. Philosoph, bekannt als umfassend gebildeter Vf. einflußreicher logischer, moralphilos., ökonomischer und polit. Schriften. Seine wirkungsmächtige Studie über die methodologischen Prinzipien wiss. Forschung (A System of Logic, Ratiocinative and Inductive, 1843) steht in der Tradition des v.a. von D.Hume geprägten engl. Empirismus, den M., inspiriert von A.Comte, zu einer engl. Variante des Positivismus weiterentwickelt. …

Marxismus

(2,309 words)

Author(s): Zenkert, G.
[English Version] I. Begriff Seit seinem ersten Auftreten steht der Begriff M. weniger für eine feste Lehre als für eine Bewegung innerhalb der sozialistischen Gruppierungen. Er besitzt insofern eine vornehmlich polemische Bedeutung, die von Michail Aleksandrowitsch Bakunin in den Auseinandersetzungen im Zusammenhang der I. Internationale geprägt wurde. Dabei war zunächst nur von »Marxisten« in pejorativer Bedeutung als den Anhängern von K.Marx die Rede mit der Absicht, sich von diesen zu distanzie…

Entzweiung

(242 words)

Author(s): Zenkert, G.
[English Version] . Die Kategorie der E. wird in G.W.F.Hegels Arbeiten der Jenaer Zeit als Anlaß und Ausgangspunkt aller Philos. benannt. E. ist ein Charakteristikum der vom Verstand geprägten Bildung (: III.), in der das Absolute, der Inbegriff des Erkennens und des Erkennbaren, durch Unterscheidungen verendlicht und damit einseitig aufgefaßt wird. Die Philos. muß in dieser E. wieder den geistigen Zusammenhang, die Versöhnung finden. Ihr Ziel ist jedoch nicht die Rückkehr in eine unterschiedlose …

Montesquieu

(471 words)

Author(s): Zenkert, G.
[English Version] Montesquieu, Charles-Louis de Secondat, Baron de la Brède et deM. (18.1.1689 Brède – 10.2.1755 Paris), bedeutender Staatstheoretiker der Aufklärung. Durch die Publikation der »Lettres persanes« (1721), eines satirischen Briefromans, der aus fingierter orientalischer Sicht die franz. Verhältnisse kritisiert, wurde M. schnell als geistreicher Aufklärer bekannt. Kennzeichnend für seinen Stil ist eine nüchterne hist. Betrachtungsweise, die er in seinen »Considerations sur les causes de la…

Marx

(471 words)

Author(s): Zenkert, G.
[English Version] Marx, Karl (5.5.1818 Trier – 14.3.1883 London), sozialistischer Theoretiker, gemeinsam mit F.Engels Begründer des hist. Materialismus (s.a. Marxismus). In seinem philos. Denken ist M. insbes. G.W.F.Hegel und den Linkshegelianern verpflichtet, von denen er sich jedoch bald distanzierte. Seine eigene Perspektive findet M. v.a. durch die Auseinandersetzung mit der Religionskritik L.Feuerbachs. Dieser stellt Hegels Deutung der christl. Rel. die Auffassung entgegen, daß der Mensch sich…

Entfremdung

(1,316 words)

Author(s): Zenkert, G. | Sparn, W. | Stock, K. | Dober, H.M.
[English Version] I. Philosophisch Der v.a. durch die marxistische Lit. prominent gewordene Begriff ist in seiner philos. Bedeutung von G.W.F.Hegel geprägt. Philol. ist er zurückzuführen auf das lat. alienatio bzw. griech. α᾿λλοτρι´ωσις/allotríōsis und kann neben der Fremdheit im unspezifischen Sinne auch die rechtliche Besitzübertragung bez. (Arist., Ars rhetorica 1361 a 22). In der christl. Theol. kommt der Begriff in unterschiedlichen Bezügen vor und steht sowohl für die Trennung von Gott als auch positiv für die Abwendun…

Bildung

(4,433 words)

Author(s): Zenkert, G. | Preul, R. | Schweitzer, F. | Leschinsky, A.
[English Version] I. Begriffsgeschichte Der B.begriff zeigt sich bereits in seinen frühen Erscheinungsformen (ahd. bildunga »Schöpfung«, »Bildnis«) als mehrdeutiger Begriff, der einerseits Gestalt (lat. forma) und Gestaltung (formatio), andererseits Abbild (imago) und Nachahmung (imitatio) umfaßt. Nachweisbar ist dieser komplexe Zusammenhang in Meister Eckharts Verbindung der neuplatonischen Emanationslehre mit der christl. Imago-Dei-Vorstellung. Als B. beschreibt er die Projektion Gottes in die Kre…

Macht

(2,213 words)

Author(s): Zenkert, G. | Brink, G. van den | Herms, E. | Seiferlein, A.
[English Version] I. Philosophisch Der Begriff der M. in philos. Bedeutung ist vielgestaltig wie kaum ein anderer Terminus. Sein Spektrum reicht von subtilem Einfluß bis zur Drohung mit barer Gewalt und umfaßt so unterschiedliche Phänomene wie geistige und ideelle M., die modernen Medien, die Ökonomie (Wirtschaft), die Technik, polit. Institutionen und militärische M. Diese Zuschreibungen bleiben willkürlich, solange der Begriff nicht präzisiert wird. Er ist zu weit gefaßt, wenn das Verfügen über t…

Liberalismus

(3,676 words)

Author(s): Langewiesche, D. | Graf, F.W. | Zenkert, G. | Gräb, W.
[English Version] I. Geschichtlich 1.Allgemein Der eur. L. hat seit dem 18.Jh. für eine »bürgerliche Gesellschaft« (civil society) gekämpft, indem er drei Arten von Staatsbürgerrechten forderte: 1. Gleichheit vor dem Gesetz, garantiert durch den Rechtsstaat; 2. gleiche polit. Teilnahmechancen, ermöglicht durch Wahlrecht und freien Zugang zur Öffentlichkeit; 3. eine Grundausstattung mit sozialen Lebenschancen. Am frühesten wurde die Rechtsgleichheit gefordert und eingelöst, dann die polit. Gleichhei…

Dualismus

(2,693 words)

Author(s): Stroumsa, G.G. | Casadio, G. | Zenkert, G. | Dierken, J.
[English Version] I. Religionswissenschaftlich Der Begriff D. scheint von Thomas Hyde erfunden worden zu sein, der es in seiner »Historia religionis veterum Persarum« (Oxford 1700) verwendet, um die wesentlichen theol. Ziele des Zoroastrismus (Zarathustra) zu beschreiben. Das Wort erscheint in den westeur. Sprachen von der Mitte des 18. bis zur Mitte des 19.Jh. Es bezieht sich auf eine Lehre, die die Existenz zweier fundamentaler, einander entgegengesetzter Kausalprinzipien postuliert. Von seiner e…

Gemeinschaft und Individuum

(4,530 words)

Author(s): Willaime, J. | Görg, M. | Popkes, W. | Zenkert, G. | Thomas, G. | Et al.
[English Version] I. ReligionswissenschaftlichIm Rahmen ihrer Vorstellungen von Gott und der damit verbundenen Pflichten knüpfen Menschen Verbindungen der Solidarität und fühlen sich, mehr oder weniger intensiv, als Mitglieder derselben G. Die Religion bringt die Menschen einander näher und schafft Gemeinschaftsbande: Die Umma der Moslems, die christl. Brüderlichkeit und Ökumene, die Hindu-Identität, das jüd. Volk usw. sind Ausdrucksformen unterschiedlicher rel. Solidarität. Doch trennen die Rel. …

Frieden

(3,170 words)

Author(s): Schmidt-Leukel, P. | Otto, E. | Wengst, K. | Strohm, C. | Link, C. | Et al.
[English Version] Islam: Völkerrecht: VIII. IslamI. ReligionswissenschaftlichF. (negativ: Abwesenheit von Kampf und Krieg, positiv: Sicherheit, Wohlergehen und Harmonie) gilt in allen traditionellen Rel. als erstrebenswert, obwohl diese auch ihre je spezifische Legitimation des Krieges kennen. Während in den archaischen Rel. F. primär auf die Gemeinschaft bezogen und als präsentische Wirklichkeit verstanden wird, treten mit den rel. Entwicklungen der Achsenzeit stärkere Differenzierungen hervor: F. g…

Geschichte/Geschichtsauffassung

(10,921 words)

Author(s): Rudolph, K. | Görg, M. | Schlüter, M. | Römer, N. | Cancik, H. | Et al.
[English Version] I. ReligionswissenschaftlichDer fem. Kollektivbegriff »die Geschichte« (ohne Pl.) ist eine Neubildung des 17.Jh. und bez. sowohl einen Bericht von Ereignissen als auch diese selbst; er ersetzte damit das griech./lat. (s.u. IV.) historia(e) (erhalten im engl. history, franz. histoire). Erst im 18.Jh. wurde damit die akademische Disziplin, die sich wiss. damit befaßte, bez. Daneben hat sich die alte Bedeutung von ahd. giskiht (um 1000), mhd. geschiht fem., geschicht(e) ntr. (seit d…

Erziehung

(13,782 words)

Author(s): Grethlein, C. | Zenkert, G. | Harich-Schwarzbauer, H. | Fox, M.V. | Klauck, H. | Et al.
[English Version] I. Zum BegriffE. bez. herkömmlich das bewußte Einwirken Erwachsener auf Heranwachsende, um diese – in der Regel – positiv zu beeinflussen; ob auch sinnvollerweise von E. zu sprechen ist, wenn bewußt negative Ziele verfolgt werden, ist umstritten. In Sozialformen, die in ihren Strukturen stabil sind und sich nur sehr langsam, für die Mitglieder der jeweiligen #Gemeinschaft bzw. Gesellschaft nicht spürbar, verändern, vollzieht sich E. ohne bes. Reflexion in Selbstverständlichkeit, en…