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Proscriptions

(348 words)

Author(s): de Libero, Loretana (Hamburg)
[German version] (Latin proscriptiones, singular proscriptio, literally 'general announcement'). From the time of Cornelius [I 90] Sulla, especially the public proclamation of outlawry in the form of notice boards bearing the names of political and personal opponents of the ruler or rulers in times of civil war. In November 82 BC, the persecution of the enemies of L. Cornelius [I 90] Sulla in Rome and Italy began, instigated by Sulla. The initially arbitrary killing, in which individuals also gave vent to their vindictiveness and greed, was…

Sella curulis

(232 words)

Author(s): de Libero, Loretana (Hamburg)
[German version] Folding chair used by Roman magistrates, entirely or partially made of ivory, with curved legs forming an S and without back and arms. The SC is of Etruscan origin and in its function as chariot's and court's chair, it has probably derived its name from the Latin currus ('chariot') (Gell. NA 3,18,4; Fest. 43; Serv. Aen. 11,334). Being a sign of a magistrate's power, it was carried behind the government officials by servi publici ('state slaves') and was set up during their chairmanship in the Senate, in the assembly, during judicial hearings and conscriptions. SC were sat …

Princeps

(1,524 words)

Author(s): de Libero, Loretana (Hamburg)
('the first') indicates in Latin the primacy of an individual as recognized by (aristocratic) society. Generally, princeps in both singular and plural ( principes) describes the leading men in any – even a non-Roman – state, the members of an order or other elites. [German version] I. Roman Republic In the Roman Republic, princeps ( civitatis) particularly denoted membership in the group of the most influential and most prominent citizens (Varro apud Serv. Aen. 1,740; Cic. Sest. 97 f.). Through their own political and military achievements and those of their family ( gens

Tresviri

(1,068 words)

Author(s): de Libero, Loretana (Hamburg) | Klose, Dietrich (Munich)
A board of three Roman magistrates with a defined area of competence. Distinction is made between ordinary annual officials, who had ordering functions within the group of viginti(sex)viri , and the extraordinary tresviri, who are known, on occasion, to have amassed a great deal of power. [German version] [1] Tresviri capitales Created c.290 BC, their office belonged to the lowest grade on the Republican career path (Cursus honorum; Liv. Per. 11). At first they were appointed by the praetor , and after 242 BC elected in the comitia tributa (Fest. 468 L). They were responsible for t…

Princeps

(1,399 words)

Author(s): de Libero, Loretana (Hamburg)
(“der Erste”) bezeichnet im Lat. die von der (adligen) Ges. anerkannte soziale Vorrangstellung eines einzelnen. Allg. benennt p. im Sing. wie im Pl. ( principes) die führenden Männer eines beliebigen - auch nichtröm. - Staates, die Angehörigen eines Standes oder andere Eliten. [English version] I. Römische Republik In der röm. Republik bezeichnet p. (civitatis) im bes. die Zugehörigkeit zur Gruppe der einflußreichsten und vornehmsten Aristokraten in Rom (Varro bei Serv. Aen. 1,740; Cic. Sest. 97 f.). Durch eigene polit.-mil. Leistungen und die ihrer Familie ( gens ) im Dienste der re…

Praeco

(236 words)

Author(s): de Libero, Loretana (Hamburg)
[English version] (“Ausrufer”). Der p. publicus (Cic. Sest. 57) gehörte zum Hilfspersonal der röm. Magistrate ( apparitores ). Er war kein Amtsträger im röm. Rechtssinn ( magistratus ), sondern diente in der Hierarchie der staatl. besoldeten Subalternen auf der untersten Stufe (vgl. CIL I2 594, LXII Z. 32-39). Mit seiner Tätigkeit, für die er im Grunde nur über eine laute Stimme verfügen mußte (spöttisch: Mart. 5,56), war kein hohes soziales Ansehen oder gar polit. Einfluß verbunden. Praecones waren zumeist Freigelassene und deren Söhne, aber auch Freigeborene, in jedem…

Potestas

(236 words)

Author(s): de Libero, Loretana (Hamburg)
[English version] Abstrakter Begriff für die Amtsgewalt der röm. Magistrate ( magistratus ). Anders als auspicium, das die älteste Bezeichnung magistratischer Gewalt in Rom abgibt, und das speziellere imperium bezeichnet p. nicht nur den Inhalt von Amtsgewalt (vgl. R. Gest. div. Aug. 34), sondern dient auch und v. a. als Bezugsgröße in der Ämterhierarchie: Mit den relativierenden Zusätzen maior (“größere”), par (“gleiche”) und minor (“kleinere”) regelt sie im Interesse der aristokrat. Ges. die Beziehungen der röm. Magistrate untereinander. Die par p. steht für das Prinzip d…

Proskriptionen

(314 words)

Author(s): de Libero, Loretana (Hamburg)
[English version] (lat. proscriptiones, Sg. proscriptio, wörtlich “allg. Bekanntmachung”). Seit Cornelius [I 90] Sulla v. a. die öffentl. Erklärung der Ächtung in Form von Tafeln, die die Namen polit. und persönlicher Gegner des bzw. der Machthaber in Bürgerkriegszeiten trugen. Im Nov. 82 v. Chr. begann die von L. Cornelius [I 90] Sulla veranlaßte Verfolgung seiner Feinde in Rom und Italien. Dem anfänglich willkürlichen Morden, in dem sich auch die Rach- und Habsucht einzelner austobte, wurde mit mehrfach nachgebesserten Ächtungslis…

Prinzipat

(195 words)

Author(s): de Libero, Loretana (Hamburg)
[English version] (lat. principatus). P. meint die Vorrangstellung des durch Herkunft und Leistung einflußreichsten Mannes der Gemeinde ( princeps ) und bezieht sich v. a. auf die von Augustus geschaffene Staatsform monarchischen Charakters, die auf den überkommenen Rechtsstrukturen der röm. Republik ruhte [1; 3]. 27 v. Chr. erfolgte die rechtliche Etablierung der faktischen Gewalt des Militärpotentaten durch den röm. Senat ( senatus ), der ihm republikanische Amtsgewalten und Einzelrechte verlieh. Der P. war als Rechtsordnung ein Kompro…

Salarium

(156 words)

Author(s): de Libero, Loretana (Hamburg)
[English version] urspr. das “Salzgeld” (Plin. nat. 31,89), hieß die reguläre Unkostenvergütung (“Salär”) für die in der kaiserl. Staatsverwaltung außerhalb Roms tätigen Magistrate senatorischen und ritterlichen Standes (z. B. Cass. Dio 53,15,5). Der Gehaltssatz eines Proconsuls, das s. proconsulare (Tac. Agr. 42,2), betrug beispielsweise z.Z. des Kaisers Macrinus (217/8 n. Chr.) 1 Mio Sesterze pro Jahr (Cass. Dio 78,22,5). Die comites ( comes ) des Statthalters und des princeps erhielten ebenfalls ein s. (Suet. Tib. 46; Dig. 1,22,4 u.ö.). Verarmte Senatoren von hoh…

Privatus

(272 words)

Author(s): de Libero, Loretana (Hamburg)
[English version] Im röm. Staatsrecht allg. der nichtbeamtete Bürger im Gegensatz zum magistratus (z. B. Cic. inv. 1,35; Isid. orig. 9,4,30); im engeren Sinne derjenige, der überhaupt noch nicht oder nicht unmittelbar zuvor ein polit. Amt innehatte (Cic. fam. 8,10,2). Privati cum imperio sind - wie Promagistrate, die strenggenommen auch p. sind (Liv. 38,42,10) - Inhaber der vom Senat oder Volk verliehenen Amtsgewalt ( imperium ). Auch sie nennen sich proconsul oder propraetor [5]. Im 1. Jh. v. Chr. wurden per Volksgesetz den p. außerordentliche Kommandos übertragen, um den Au…

Rogatio

(166 words)

Author(s): de Libero, Loretana (Hamburg)
[English version] (von lat. rogare, “fragen”). Die Befragung des Volks durch den Obermagistrat ( consul , praetor ) oder Volkstribunen ( tribunus plebis) über Gesetzesanträge, Wahlvorschläge oder Anklagen. Die Frage, die die Abstimmung ( comitia ) einleitet, lautet: ‘Wünscht ihr, befehlt ihr ... frage ich euch, Quiriten’ ( velitis, iubeatis...vos, Quirites, rogo: Gell. 5,19,9). Die bejahende Antwort ist ‘Wie Du fragst’ ( uti rogas), die verneinende ist ‘Ich widerspreche’ ( antiquo), bei Wahlen später dicit/facit, und beim Komitialprozeß ( comitia ) ‘Ich spreche frei’ ( absolvo) …

Magistratus

(1,806 words)

Author(s): de Libero, Loretana (Hamburg)
[English version] A. Begriff In der Regel ein durch Volkswahl bestimmter Träger staatlicher Gewalt, gleichzeitig aber auch das konkrete Amt oder im Pl. die Summe der einzelnen Ämter röm. oder peregriner Provenienz. M. ist aus magister ( magis, “mehr”) hervorgegangen (Varro ling. 5,82; Dig. 50,16,57; Fest. p. 113 L.; CIL I2 401: mac[i]steratus). Inschr. ist der Begriff seit dem 4./3. Jh.v.Chr., lit. zuerst bei Plautus bezeugt (CIL I2 25: macistr[a]tos; I2 401; Plaut. Amph. 74; Plaut. Persa 76; Plaut. Rud. 477; Plaut. Truc. 761). Den abstrakten Ausdruck “Magistratu…

Imperator

(1,163 words)

Author(s): de Libero, Loretana (Hamburg)
Altlat. induperator; griech. στρατηγός ( stratēgós), seit Sulla jedoch αὐτοκράτωρ ( autokrátōr); auch transkribiert ἰμπεράτωρ. Allg. Bezeichnung des mil. Oberbefehlshabers röm. oder peregriner Herkunft. [English version] A. Republik I. ist kein Amtstitel. Imperiumsträger verwenden diesen Ausdruck allerdings seit dem 2. Jh. v.Chr. in Dekreten und Dedikationen vor allem außerhalb Roms und Italiens anstelle der nur für Rom relevanten regulären Amts- bzw. Funktionsbezeichnung wie (Pro-) Consul oder (Pro-)Praetor (CIL I2 614: L. Aimilius L.f. inpeirator decreivit, 189 v.C…

Imperium

(1,257 words)

Author(s): de Libero, Loretana (Hamburg)
[English version] Im weiteren Sinne die allg. mil. Kommandogewalt eines beliebigen (auch nichtröm.) Befehlshabers; i.e.S. die mil. Befehlsgewalt der höchsten Beamten Roms (Consul, Praetor, Dictator, Magister equitum). In der frühen Republik ist i. ein Teilaspekt der röm. Amtsgewalt ( auspicium). Spätestens seit dem Ende des 4. Jh. v.Chr. führen außenpolit. Konflikte mit den Nachbarn zur Betonung und Hervorhebung der mil. Kompetenz der Oberbeamten ( auspicium imperiumque: Plaut. Amph. 192; 196). In der späten Republik bezeichnet i. schließlich die gesamte Amtsgewalt, d…

Nominatio

(226 words)

Author(s): de Libero, Loretana (Hamburg)
[English version] In der auf Th. Mommsen [1. 917ff.] zurückgehenden Forsch. ist n. das aus der consularischen potestas entnommene Recht des princeps , Amtsbewerber auf ihre Wahlqualifikation hin zu überprüfen und zu “nominieren”, d.h. auf die Kandidatenliste zu setzen [2; 3]. Diese Vorstellung von einem Nominationsrecht, die sich v.a. auf Cassius Dio (53,21,7), Tacitus (ann. 1,14; 2,36; 1,81) und Plinius (paneg. 71,1) stützt, ist nicht unangefochten geblieben, wobei bes. die Verwendung von n. als Fachausdruck im kaiserzeitl. Wahlverfahren in Frage gestellt [5; 6] und unter cand…

Rogator

(96 words)

Author(s): de Libero, Loretana (Hamburg)
[English version] Der röm. Magistrat, der eine Gesetzesvorlage ( rogatio ) beim Volk einbringt (Lucil. 853 M.; vgl. Cic. Phil. 1,26); daneben sind rogatores die von diesem bestellten “Frager”, die bei der mündlichen Stimmabgabe die einzelnen Voten aufzeichnen, bei dem späteren schriftlichen suffragium jedoch die Auszählung der Stimmtafeln überwachen und das Ergebnis ihrer centuria oder tribus festhalten (Cic. nat. deor. 2,10). de Libero, Loretana (Hamburg) Bibliography E. S. Staveley, Greek and Roman Voting and Elections, 1972  J. Vaahtera, Pebbles, Points, or Ballots: t…

Perduellio

(225 words)

Author(s): de Libero, Loretana (Hamburg)
[English version] (wörtl. “schlimme Feindschaft”). Im röm. Strafrecht eine weitgefaßte und dehnbare Bezeichnung für jede Art feindlicher Handlung gegen das röm. Gemeinwesen (Dig. 48,4,11: hostili animo adversus rem publicam). P. bezieht sich bes. auf Delikte röm. Amtsträger (z.B. Feigheit des Feldherrn vor dem Feind, Mißachtung der Auspizien, Beschränkung der tribunizischen Gewalt, Mißhandlung von Bundesgenossen und wohl auch Landesverrat) [1]. In der Frühzeit Roms wurde der Tatbestand der p. von duoviri abgeurteilt. Das Verfahren, das 63 v.Chr…

Provocatio

(261 words)

Author(s): de Libero, Loretana (Hamburg)
[English version] (von lat. provocare, “hervor-, herbeirufen”). P. bezeichnet das Recht eines jeden röm. Bürgers, gegen die magistratische Zwangsgewalt ( coercitio ), die Leib oder Leben bedroht, das Volk anzurufen ( p. ad populum). P. galt in der röm. Republik als Bastion bürgerlicher Freiheit (Cic. de orat. 2,199). In den Ständekämpfen polit. Mittel gegen die Willkür patrizischer Imperiumsträger (Consul, Praetor), wurde die p. 300 v. Chr. durch die lex Valeria rechtlich sanktioniert. Sie sollte wohl eine Verhandlung vor dem Volk herbeiführen (vgl. [6] gegen [1]…

Nominatio

(247 words)

Author(s): de Libero, Loretana (Hamburg)
[German version] According to research based on the work of Th. Mommsen [1. 917ff.], nominatio is the right of the princeps , deriving from the consular potestas , to scrutinize for electoral suitability and to ‘nominate’ applicants for offices, i.e. place them on the list of candidates [2; 3]. This portrayal of a right of nomination, which draws support esp. from Cassius Dio (53,21,7), Tacitus (Ann. 1,14; 2,36; 1,81) and Pliny (Paneg. 71,1), has not remained uncontested, with esp. the usage of nominatio as a technical term in electoral procedures of the Imperial period being…
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