Search

Your search for 'dc_creator:( B. AND Bader ) OR dc_contributor:( B. AND Bader )' returned 207 results. Modify search

Sort Results by Relevance | Newest titles first | Oldest titles first

Apostille

(48 words)

Author(s): B. Bader
(neulat., 15. Jh.; Genus und Endung schwanken), Nachschrift zu einem juristischen Dokument; einer Bittschrift beigefügter Bescheid; Randbemerkung. Heute nur noch juristischer Fachausdruck für die vereinfachte te Beglaubigung einer Urkunde. B. Bader Bibliography Bülow, A./Böckstiegel, K. H.: Der internationale Rechtsverkehr in Zivil- und Handelssachen. München 1981, Kap. 761–765.

Opisthograph

(230 words)

Author(s): B. Bader
Opisthograph (griech. omatoYQacpuv = «rückseitig beschreibew » , Bezeichnung rur einen beidseitig beschriebenen Papyrus. Die Papyrusrolle wurde üblicherweise nur auf der Innenseite beschriftet, die besser geschützt war und durch den waagrechten Verlauf der Fasern dem Schreibrohr weniger Widerstand bot. In zahlreichen Fällen aber hat man Rollen oder Blätter aus Sparsamkeit auch auf der Rück- (d. h. Außen-)Seite beschriftet. Manchmal setzt sich ein Text, nachdem die Vorderseite vollgeschrieben war, au…

Tibur

(66 words)

Author(s): B. Bader
antike Stadt nahe Rom, heute Tivoli. Dort sind zwei Bibl.en bezeugt: 1. lit. bei Gellius eine Bibl. im Tempel des Hercules Victor; 2. archäologisch eine Privatbibl. des Kaisers Hadrian in seiner «Villa»; sie folgte dem repräsentativen stadtröm. Bautyp und ist im Museo della Civiltà Romana in Rom rekonstruiert worden. B. Bader Bibliography Blanck, H.: Das Buch in der Antike. München 1992, S. 168, 201–205, 216.

Apagoge

(53 words)

Author(s): B. Bader
griech. ὰπαγѡγή Wegführung, in der Logik: indirekter Beweis durch deductio ad absurdum; auch Wahrscheinlichkeitsschluß in Form eines Syllogismus. In der Gelehrtenliteratur der Humanistenzeit wird A. gelegentlich als Titel verwendet. B. Bader Bibliography Aristotle's prior and posterior Analytics, a rev. Text with Introd. and Comm. by W. D. Ross. Oxford 1965, S. 489–490.

Thesaurus linguae Latinae

(65 words)

Author(s): B. Bader
(«Schatzhaus der lat. Sprache»), das größte lat. Wörterbuch; es erscheint seit 1900 und ist 2005 beim Buchstaben P angelangt. Gegr. als Gemeinschaftsunternehmen der fünf damaligen dt.-sprachigen Akad. d. Wiss., wird der T. heute von 27 Akademien u. ä. Institutionen aus 20 Ländern getragen. B. Bader Bibliography Krömer, D.: Lexikographie III. In: Der Neue Pauly. Bd. 15 / 1. Stuttgart 2001, Sp. 143–149

Normalzeile

(123 words)

Author(s): B. Bader
Die moderne papyrologische Forschung hat vermutet, daß in der Antike die Schreiber nach der Zahl der geschriebenen Zeilen entlohnt wurden (vgl. das Preisedikt Diokletians 7, 39 — 41) und daß für diesen Zweck eine Standard-Zeilenlänge als N. zugrundegelegt wurde, nämlich die Länge des epischen Hexameters. Die tatsächliche Zeilenlänge in den erhaltenen Papyri variiert stark. In lit. Prosatexten ist sie meist viel geringer (7 bis 22 Buchstaben), während andrerseits insbesondere bei Urkunden und Kom…

Livia

(30 words)

Author(s): B. Bader
nach Plinius (nat. hist. 13,74) die zweitbeste Papyrussorte, benannt nach L., der Gemahlin des Kaisers Au-gustus B. Bader Bibliography Lewis, N.: Papyrus in classical Antiquity. Oxford 1974, S. 34—69

Biblos

(142 words)

Author(s): B. Bader
(griech. βίβλος, vermutlich aus dem Ägyptischen; ältere Schreibung Byb-; Zusammenhang mit dem Namen der phönikischen Hafenstadt Byblos ist fraglich), ursprünglich die Papyrusstaude oder ihr Bast oder ihr Mark, dann (schon bei Aischylos und Herodot) der aus Papyrus hergestellte Beschreibstoff und die daraus bestehende Buchrolle, auch Buch überhaupt ohne Rücksicht auf Form und Material, dann lit. Werk oder ein Teil davon, Schriftstück. Biblion (Byb-) ist ursprünglich Diminutiv zu B., aber schon sei…

Soloi

(62 words)

Author(s): B. Bader
antike Stadt auf Zypern. Dort gab es nach inschriftlicher Erwähnung in der Kaiserzeit ein Bibliophylákion (βιβλιoφυλάϰιον= Ort, wo Bücher aufbewahrt werden), womit wohl ein Archiv, nicht eine Bibl., gemeint ist. B. Bader Bibliography Mitford, T. B.: Notes on some published inscriptions from Roman Cyprus. In: Annual of the British School at Athens 42. 1947, S. 201–230, hier S. 204, Anm. 11.

Logos

(124 words)

Author(s): B. Bader
(griech.) ist zunächst die gesprochene Äußerung, als Wort, Satz, Ausspruch, Erklärung, Geschwätz, Gerücht, Rede u. a. m. Mit dem Vordringen der Schriftkultur und dem Aufkommen einer schriftlichen Lit. bei den Griechen bezeichnet L. auch schriftliche Texte, und zwar speziell Prosatexte, wie Rede, Geschichtswerk, Erzählung, sowie auch Teile von solchen Werken. So nennt Herodot, der Teile seines Geschichtswerks noch öffentlich vorlas, sowohl dieses Werk insgesamt als auch einzelne Teile davon Logos…

Eusebios von Caesarea

(59 words)

Author(s): B. Bader
(ca. 260–340), griech. Kirchenvater, am bedeutendsten als Kirchenhistoriker. Bei seiner fruchtbaren schriftstellerischen Tätigkeit stützte er sich auf die Bibl, von Caesarea, bei deren Ausbau er seinen Lehrer Pamphilos unterstützte. B. Bader Bibliography Wallace-Hadrill, D. S.: Eusebius of Caesarea. London 1960 Ruhbach, G. in: Gestalten der Kirchengeschichte. Hrsg, von M. Greschat. Bd. 1. Stuttgart 1984, S. 224–235.

Dareios I.

(65 words)

Author(s): B. Bader
ersischer König (522–486 v. Chr.), der große Organisator des persischen Weltreichs. Er ist möglicherweise der Erfinder der altpersischen Keilschrift; in seinem Tatenbericht in der Inschrift von Behistun scheint er selbst diesen Anspruch zu erheben. B. Bader Bibliography Schmitt, R.: Altpersisch-Forschung in den Siebzigerjahren. In: Kratylos 25. 1980 (1981), S. 17–20 Frye, R. N.: The History of ancient Iran. München 1984» S. 95 f.

Parenthese

(90 words)

Author(s): B. Bader
(griech. παρέυϑεστζ = «Daneben–HineinSetzen»), grammatikalisch selbständiger, unverbundener Einschub in einem Satz, der den Zusammenhang des Satzes unterbricht, ohne sein syntaktisches Gefüge zu verändern. Die P. wird zur graphischen Kennzeichnung in runde Klammern, Gedankenstriche oder andere Zeichen eingeschlossen. Die Klammern, die ebenfalls als P. bezeichnet werden können, begegnen in Hss. anscheinend erst im 15. Jh.; in Ink. sind sie geläufig. B. Bader Bibliography Schwyzer, E.: Die P. im engern und weitern Sinn. Berlin 1939 Schulz, H. / Basler, O.: Dt. Fremdwb. Bd.…

Aristonym

(11 words)

Author(s): B. Bader
Siehe Pseudonym, das aus einem Adelsnamen besteht. B. Bader

Philodemos aus Gadara

(65 words)

Author(s): B. Bader
griech. Epigrammatiker und epikureischer Philosoph des I. Jh.s v. Chr. Er lebte vorwiegend in Campanien, u.a. in Herculaneum. Die dort ausgegrabene Bibl, besteht zu einem großen Teil aus philosophischen Schriften von ihm und war vielleicht seine persönliche Arbeitsbibliothek. B. Bader Bibliography Gigante, M.: La biblioteca di Filodemo. In: Cronache ercolanesi 15. 1985, S. 5 — 30 ders.: Filodemo in Italia. Firenze 1990.

Tomos

(123 words)

Author(s): B. Bader
(griech. τόμος lat. tomus) eigentlich «Abgeschnittes»; antike Bezeichnung für die Buchrolle aus Papyrus, sowohl für lit. Papyri als auch für Urkunden. Im Verwaltungsbetrieb zitierte man einzelne Dokumente mit dem Sachgebiet und den Nummern des T. und des Kollema, z. B.: Steuerhebeakte T. 5, Kollema 31. Daneben wird T. auch für ein Konvolut mehrerer sachlich zusammengehöriger Buchrollen verwendet. Das Wort ging mit dem Übergang von der Rolle zum Codex auch auf diesen über und fand Eingang in die romanischen Sprachen (z. B. franz. tome). B. Bader Bibliography Schubart, W.: Das Buch …

Rollentitel

(209 words)

Author(s): B. Bader
Die Werke der antiken Lit. hatten vor allem in der älteren Zeit zu einem großen Teil urspr. keinen oder keinen fest etablierten Titel. Statt dessen zitierte man ein Werk mit seinen Anfangsworten, aus denen später evt. ein Titel herausgesponnen wurde. War ein Titel vorhanden, so stand er in der Buchrolle zus. mit dem Verfassernamen in der Regel am Schluß (unter oder neben der letzten Kolumne), d. h. innen, vermutlich deshalb, weil er hier besser geschützt war; am Anfang stand er offenbar seltener…

Römische Ziffern

(256 words)

Author(s): B. Bader
Die Romer übernahmen die Zahlzeichen von den Etruskern. Ein einfacher Strich bedeutet 1, zwei gekreuzte Striche 10, deren obere Halfte 5. Drei gekreuzte Striche X bezeichneten bei den Etruskern die 100, woraus sich Ж entwickelte, das zu C reduziert wurde; durch Halbierung entstand das Zeichen fur 50 (ursprünglich ᗐ, dann i, ᅩ↓, schließlich L). Das etruskische Zeichen fur 1000 war © oder (x), was bei den Römern zu CD oder 00 verändert wurde und wiederum durch Halbierung das Zeichen fur 500 D (spä…

Doxographie

(104 words)

Author(s): B. Bader
(δόξα = Meinung) in der griech. Philosophie die Darstellung der Lehren früherer Philosophen. Als erste arbeiteten Aristoteles (wie wir in den forschungsgeschichtlichen Abschnitten seiner Lehrschriften sehen) und seine Schule systematisch auf diesem Gebiet; Theophrasts Schrift «Über die Meinungen der Naturphilosophen» war die erste selbständige D., die für die Folgezeit grundlegend blieb. Die D.n sind für uns wertvoll als Quellen zu Philosophen, deren Originalschriften nicht erhalten sind. B. Bader Bibliography Ueberweg, F.: Grundriß der Geschichte der Philosophie.…

Octavische Bibliothek

(65 words)

Author(s): B. Bader
die jüngere der beiden von Kaiser Augustus in Rom errichteten öffentlichen Bibl.en. Sie befand sich im Porticus Octaviae, einem Tempelbezirk auf dem Marsfeld. Archäologische Überreste sind nicht erhalten. B. Bader Bibliography Wendel, C. / Göber, W. in: Handb. der Bibliothekswissenschaft. 2. Aufl. Bd. 3,1. Wiesbaden 1955, S. 120—121 Fehrle, R.: Das Bibliothekswesen im alten Rom. Freiburg i. Br. 1986, S. 64 bis 65.
▲   Back to top   ▲