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Faserpflanzen

(999 words)

Author(s): Kießling, Rolf
1. AllgemeinWährend Flachs und Hanf seit der Antike in der Kleidung breite Verwendung fanden, wurde die Baumwolle seit dem HochMA in Mitteleuropa genutzt, trat aber erst im 16. Jh. – zunächst in Mischgeweben, seit dem 17. Jh. in reinen Cottonen – als Konkurrent der aus Flachs gewonnenen Leinen-Stoffe auf. Die aus der mex. Agave gewonnene Sisalfaser wurde erst in der ersten Hälfte des 19. Jh.s aus Yucatán importiert und zur Herstellung von Säcken und Seilen verwandt.Rolf Kießling2. FlachsDer vorwiegend in gemäßigtem und regenreichem Klima gedeihende Flachs (lat . linum usitatiss…
Date: 2019-11-19

Ländliches Gewerbe

(2,134 words)

Author(s): Kießling, Rolf
1. Begriff und TypologieLange Zeit von der Forschung vernachlässigt, hat das L. G. als Indikator für den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandel in der Neuzeit zunehmend an Bedeutung gewonnen. Da der Begriff primär den Standort markiert, umfasst er, wie der des Gewerbes, generell alle nichtagrarischen Tätigkeiten, jedoch im Kontext der ländlichen Gesellschaft, d. h. entweder hauptberuflich oder im Nebenerwerb mit einer Klein-Landwirtschaft verbunden. Die jüngere Forschung hat die große Vielfalt des L. G. herausgestellt, wobei zwischen …
Date: 2019-11-19

Stadt-Land-Beziehungen

(3,039 words)

Author(s): Kießling, Rolf
1. ProblemfeldIn der Frühen Nz. können für die beiden Pole Stadt (= S.) und Land (= L.), deren wechselseitige Beeinflussung eine Vielzahl von Phänomenen mit sich brachte, folgende Merkmale gelten: (1) die S. als relativ große Siedlung (vielfach wird die Grenze bei 5 000 Einwohnern gezogen) mit baulicher Verdichtung gegenüber ländlichen (= ländl.) Kleinformen (Dorf); (2) die Abgrenzung jeweils eigener Rechtsbereiche (Stadtrecht versus Landrecht); (3) die S. als Ort überlokaler Funktionen für bestimmte Landgebi…
Date: 2020-11-18

Bannmeile

(888 words)

Author(s): Kießling, Rolf
Unter B. wird ein Gebiet um eine Stadt verstanden, in dem Handel oder Gewerbe verboten bzw. durch Vorschrift geregelt waren. Gegenüber einem europaweit verbreiteten Stapelrecht bezog sich die B. in Frankreich und Deutschland v. a. auf die Sicherstellung der eigenen Versorgung; das Institut der B. erlebte seinen Höhepunkt vom 15. bis zum 17. Jh., um dann im Zuge des territorialen Merkantilismus an Bedeutung zu verlieren. Seit dem SpätMA bezog sich B. zunehmend auf die Ausübung der Markthoheit bzw. die Zulassung zu gewerblichen Tätigkeiten und die Einhaltung von Marktge…
Date: 2019-11-19

Barchent

(1,034 words)

Author(s): Kießling, Rolf
B. (von arab. barrakàn: »mantelartiges Gewand«), auch Fustein (von mittellat. fustaneus/lat. fustis: »Stecken«; »Baum« oder von arab. fustan: »Gewand«) ist ein Mischgewebe aus Leinen (Kette) und Baumwolle (Durchschuss), das in verschiedenen Mustern und Feinheiten ausgefertigt und meist der Leinenweberei (Leinengewerbe) zugerechnet wurde. Spezielle Bezeichnungen für B. waren Sarrock, Sartuch (Köln); Schürlitz (Basel). Schwer abzugrenzen ist B. gegenüber dem Bom(b)asin, der vom 16. bis ins frühe 19. Jh. als gesonderte Textilsorte gefertigt wurde, während…
Date: 2019-11-19