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Your search for 'dc_creator:( Prescendi, AND Francesca AND (Genf) ) OR dc_contributor:( Prescendi, AND Francesca AND (Genf) )' returned 35 results. Modify search

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Pales

(398 words)

Author(s): Prescendi, Francesca (Genf)
[English version] Gottheit der Hirten und Herden. In der bukolischen lat. Lit. (z.B. Verg. ecl. 5,36; Calp. ecl. 4,106) und in ant. Texten zur röm. Rel. (Varro bei Gell. 13,23,4; Ov. fast. 4,723ff.) ist P. weiblich. Ein männlicher P. ist jedoch ebenfalls bezeugt (Varro bei Serv. georg. 3,1). Der Eintrag zum 7. Juli in den spätrepublikan. Fasti Antiates maiores: Palibus II (InscrIt 13,2 p. 14) und Varro rust. 2,5,1: Palibus deuten auf die Existenz von zwei P. hin [1] und könnten ein weiteres Indiz für einen männlichen P. sein [2. 101f.]. Um die Annahme zu vermeide…

Lucina

(148 words)

Author(s): Prescendi, Francesca (Genf)
[English version] Beiname der Iuno in ihrer Funktion als Geburtsgöttin. Der Name wird in der Ant. entweder aus lat. lucus, “Hain”, oder lat. lux, “Licht”, abgeleitet. Letzteres unterstreicht die Funktion der Göttin als Geburtshelferin (Varro ling. 5,69; Varro antiquitates rerum divinarum fr. 100 Cardauns; Ov. fast. 2,449f.; Plin. nat. 16,235). Der Iuno L. sind die Kalendae gewidmet, die Tage, welche die Wiederkehr des Mondzyklus kennzeichnen (Varro ling. 5,69; [1]). Ihr Tempel auf dem Esquilin in Rom wurde 375 v.Chr. …

Indiges

(374 words)

Author(s): Prescendi, Francesca (Genf)
[English version] und sein Plural Indigetes bezeichnen eine Gottheit oder eine Gruppe von Gottheiten, deren Identität schon in der Ant. unterschiedlich gedeutet wurde (Serv. Aen. 12,794). Umstritten ist auch die Etym.: Die heute am meisten vertretene Hypothese ist diejenige, nach der I. wie auch Indigitamenta von indigitare < * end-ag-itare [1] (“rufen”; Fest. 101 L.: indigitanto imprecanto) abzuleiten sind, wobei I. mit passivischer Bed. als “gerufen” (* indag-et-) zu verstehen ist [2. 59]. Bei Lavinium am Fluß Numicus ist ein dem Iuppiter I. (Liv. 1,2,6) oder dem …

Flamines

(894 words)

Author(s): Prescendi, Francesca (Genf)
[English version] Röm. Priester, die mit dem Pontifex, dem Rex sacrorum und den Vestales das collegium pontificum bilden und zu den collegia maiora gehören. Sie sind für den Kult einzelner Gottheiten zuständig (Cic. leg. 2,20). Drei f. maiores versehen den Kult der alten Staatsgötter Iuppiter ( flamen Dialis), Mars ( flamen Martialis) und Quirinus ( flamen Quirinalis); daneben stehen zwölf f. minores (Volcanalis, Cerialis, Carmentalis, Portunalis, Volturnalis, Palatualis, Furrinalis, Floralis, Falacer, Pomonalis und zwei weitere unbekannte). Das alte Prie…

Kalybe

(80 words)

Author(s): Prescendi, Francesca (Genf)
(Καλύβη). [English version] [1] Geliebte des Laomedon Nymphe, die dem troianischen König Laomedon einen Sohn, Bukolion, gebiert (Apollod. 3,12,3). Ohne den Namen der Mutter zu nennen, erwähnt auch Homer (Il. 6,23-24) die Geburt von Laomedons unehelichem Sohn Bukolion. Prescendi, Francesca (Genf) [English version] [2] Priesterin der Iuno Priesterin der Iuno in Ardea. Die Furie Allecto nimmt ihre Gestalt an, als sie dem Turnus im Traum erscheint und ihn gegen die Troianer aufhetzt (Verg. Aen. 7,419). Prescendi, Francesca (Genf)

Faustulus

(355 words)

Author(s): Prescendi, Francesca (Genf)
[English version] Ziehvater von Romulus und Remus, Ehemann der Acca Larentia. Nach der auf Diokles [7] und Fabius Pictor (Dion. Hal. ant. 1,79,4; Plut. Romulus 3,1,19a; 8,9,22c; Ps.-Aur. Vict. origo 20,1) zurückgehenden Trad. [1. 9f.] ist F. entweder Amulius' Oberhirt, dem die anderen Hirten die neugeborenen Brüder Romulus und Remus übergeben (Dion. Hal. ant. 1,79-83), oder derjenige, der die Zwillinge mit der Wölfin am Ufer des Tiber gefunden hat (Liv. 1,4). Er übergibt seinerseits die Kinder sei…

Libitina

(216 words)

Author(s): Prescendi, Francesca (Genf)
[English version] Röm. Göttin, die die Erfüllung der Begräbnispflichten überwacht (Plut. Numa 12,1). Der Name L., dessen Etym. umstritten ist [1], bezeichnet demnach metaphorisch in der Dichtung den “Tod” (Hor. carm. 3,30,7 L.). L. wurde mit Venus Lubentina gleichgesetzt (Varro ling. 6,47). Plutarch (qu.R. 269b; Numa 12,1) begründet diese Identifizierung damit, daß zwei gegensätzliche Phänomene wie der Tod und die Geburt - diese ist als Folge der sexuellen Liebe mit L. verbunden -, zum Bereich einer einzigen Gottheit gehören müssen. Im Hain der L. ( lucus Libitinae), wahrscheinli…

Kultfassade

(124 words)

Author(s): Prescendi, Francesca (Genf)
[English version] Als K. wird das für Phrygien typ. Denkmal der Kybele bezeichnet. Es handelt sich um eine in den Fels gemeißelte Fassade, in der sich eine Nische für die Statue der Göttin befindet. Die Denkmäler sind nach Sonnenaufgang ausgerichtet. Die älteren K. gehen auf das 8. Jh.v.Chr. zurück, als Phrygien ein mächtiger Staat war. Im 6. Jh., als Phrygien schon unter lyd. Macht stand, wurde eine weitere Gruppe der K. gebaut. Zur älteren Gruppe zählt die Fassade des “Midas-Monuments” - das am …

Fas

(287 words)

Author(s): Prescendi, Francesca (Genf)
[English version] ist als “das göttl. Erlaubtsein” zu begreifen; sein Gegensatz ist nefas. Abgeleitet davon ist das Adj. fastus. Zuerst erscheinen f. und nefas in Verbindung mit Verben (z.B. f. est), später auch als Subst. in Ausdrücken wie contra fas. Umstritten ist die Abstammung: 1. aus * fēs-/ * fas- <* dh(e)h1s- wie festus, feriae, fanum; 2. aus * - <* bheh2 - wie fari, fama, fabula, fatum [1]. Die Verwandtschaft zw. fari und dem Adj. fastus wurde schon von Varro (ling. 6, 29-30; 53) anerkannt. Nach [2] bezeichnet fari die vom Sprecher und von der Bed. losgelöste Existenz der…

Lethos

(71 words)

Author(s): Prescendi, Francesca (Genf)
[English version] (Λῆθος). Pelasger, Sohn des Teutamos, Vater von Hippothoos [2] (Hom. Il. 17,288) und Pylaios. Beide Söhne sind Führer der pelasgischen Truppen aus Larisa (Hom. Il. 2,840ff.). Da der Name L. an den unterirdischen Ort der Lethe erinnert, ist eine Beziehung zwischen dieser myth. Person und der Unterwelt zu vermuten. Prescendi, Francesca (Genf) Bibliography 1 P. Wathelet, Dictionnaire des Troyens de l'Iliade, Bd. 1, 1988, Nr. 170 und 207.

Liber, Liberalia

(521 words)

Author(s): Prescendi, Francesca (Genf)
[English version] Liber Pater ist ein ital.-röm. Gott der Natur, der Fruchtbarkeit und des Weins. Arch. ist L. zuerst auf der Inschr. der Praenestinischen Ciste des 4. Jh.v.Chr. (CIL I 2, 563), dann auf einem Cippus von Pisaurum des 3.-2. Jh.v.Chr. (CIL I 2, 381) belegt. Die Historiker berichten, daß L. im J. 496 aus Griechenland nach Rom eingeführt wurde, als die Sibyllinischen Bücher empfohlen hatten, die Dreiheit von Demeter, Kore und Iakchos - die den röm. Gottheiten Ceres, Libera und Liber en…

Fetiales

(472 words)

Author(s): Prescendi, Francesca (Genf)
[English version] Röm. Priester, die ein collegium von 20 Mitgliedern auf Lebenszeit bildeten. Sie wurden unter den vornehmen Familien kooptiert (Dion. Hal. ant. 2,72). Der Name wurde mit foedus (Serv. Aen. 1,62), fides (Varro ling. 5,86) und ferire (Fest. 81 L.) verbunden. Der Tradition nach wurde dieses collegium entweder von Numa (Dion. Hal. ant. 2,72,1; Plut. Numa 12,4-13,67f-68c; Camillus 18,137b-f), von Tullus Hostilius (Cic. rep. 2,31) oder von Ancus Marcius (Liv. 1,32,5; Ps. Aur. Vict. de viris illustribus 5,4; Serv. Aen. 10,14) gestiftet. Die f. wahren das ius fetiale (Cic…

Novendiale sacrum

(326 words)

Author(s): Prescendi, Francesca (Genf)
[English version] ( novemdiale sacrum). Das n.s. bezeichnet einen röm. Reinigungsritus, der wahrscheinlich am neunten und damit letzten Tag (Fest. 186,13) einer Periode von neun Feiertagen ( feriae novendiales, Paul. Fest. 187; feriae per novem dies, Liv. 1,31,4) vollzogen wurde. Solche feriae hatten keine feste Stellung im Kalender, sondern wurden nach Bedarf angesagt (Varro ling. 6,26: feriae conceptivae). Sie fanden jedesmal statt, wenn sich das prodigium eines Steinregens ereignet hatte und staatliche Sühnung erforderte (z.B. Liv. 35,9,…

Komaitho

(119 words)

Author(s): Prescendi, Francesca (Genf)
(Κομαιθώ). [English version] [1] Geliebte des Amphitryon Tochter des Pterelaos, des myth. Königs von Taphos. Sie hilft Amphitryon, in den sie verliebt ist, als er gegen die Teleboier aus Taphos kämpft. Sie wird aber von ihm getötet, nachdem er die Insel erobert hat (Apollod. 2,60). Prescendi, Francesca (Genf) [English version] [2] Priesterin der Artemis Triklaria Priesterin der Artemis Triklaria beim Heiligtum von Laphria bei Patrai. Sie und ihr Liebhaber Melanippos haben eine sexuelle Begegnung im Tempel, die den Zorn der Göttin erweckt. Um diesen …

Lemures, Lemuria

(284 words)

Author(s): Prescendi, Francesca (Genf)
[English version] L. ist ein röm. Begriff, der die während der Nacht erscheinenden Gespenster bezeichnet (Hor. epist. 2,2,209; Non. 1, 197 L.). Die l. werden mit den dii manes (Ov. fast. 5,422; schol. in Pers. 8,185) oder den larvae (Varro bei Non. 1, 197 L.) gleichgesetzt. Von späteren Kommentatoren werden sie als Seelen der früh (Porph. ad Hor. epist. 2,2,209) oder der durch Gewalt Gestorbenen (Acro ad Hor. epist. 2,2,209) aufgefaßt. Ihnen war das Fest der Lemuria (oder Lemuralia) am 9., 11. und 13. Mai gewidmet. An diesen Tagen - glaubte man - würden die l. während der Nacht auf die Er…

Inferi

(287 words)

Author(s): Prescendi, Francesca (Genf)
[English version] Etymologisch mit infra (“unten”) verbunden, ist I. ein Sammelbegriff für alle Götter der Unterwelt ( manes ); es entspricht den griech. Bezeichnungen katachthónioi und hypochthónioi. Die dii i. werden den oberirdischen Göttern ( dii superi: CIL IX 5813) oder den Göttern des Himmels ( dii caelestes) und der Erde ( terrestres) (z.B. bei der Kriegserklärung durch die fetiales : Liv. 1,32,9) gegenübergestellt. Beim Kult wird ihr unterirdischer Charakter durch die Art und Weise gekennzeichnet, wie ihnen die Opfergabe darge…

Larvae

(208 words)

Author(s): Prescendi, Francesca (Genf)
[English version] sind Geister im röm. Bereich, die Wahnsinn verursachen (Plaut. Capt. 598; Plaut. Aul. 642): Wer den Verstand verloren hat, heißt larvatus (Plaut. Men. 890; Paul. Fest. 106 L.). Die l. werden als Gespenster aufgefaßt, die den lemures (Gloss. 5,656,14) gleichzusetzen sind und damit als Adressaten der Lemuria gelten können (Paul. Fest. 77, 25 L.). In den Interpretationen der röm. Autoren werden die l. sowohl den maniae (Mania) als auch den dii manes gleichgesetzt, wenn diese von der Unterwelt auf die Erde zurückkommen (Paul. Fest. 114 L.). Weiter werden sie auch mit den la…

Kalliphana

(105 words)

Author(s): Prescendi, Francesca (Genf)
[English version] (lat. Calliphana, auch Calliphoena). Priesterin der Ceres in Rom. Urspr. Priesterin der Demeter in Elea/Velia, wurde sie - gemäß der Vorstellung, daß Ceres eine Göttin griech. Herkunft sei und ihr Ritual die griech. Form wahren müsse - wie die meisten Cerespriesterinnen Roms aus Elea geholt. Damit sie ihr Amt jedoch als Bürgerin im Dienst der Bürger ( civis pro civibus) (und der entsprechenden Gesinnung) erfüllen konnte - so Cic. Balb. 55 -, erhielt sie durch den Praetor C. Valerius Flaccus um das J. 95 v. Chr das röm. Bürgerrecht (Val. Max. 1,1,1b). Prescendi, Francesc…

Manes, Di.

(433 words)

Author(s): Prescendi, Francesca (Genf)
[English version] Die röm. Totengeister, im bes. die animae (“Seelen”) der einzelnen Verstorbenen. Sie gehören der Unterwelt an und werden auch als di inferi bezeichnet (z.B. CIL X 2936; VI 13388) und den oberirdischen Göttern ( di superi) gegenübergestellt; sie können in Metonymie für die Unterwelt als solche stehen. Die antiquarische Lit. erklärt die di m. euphemistisch als “die Guten” (Paul. Fest. 132 L.; Serv. Aen. 1,143) und verbindet sie mit lat. mane, “der Morgen”, mit Mania oder mit Mater Matuta (Paul. Fest. 109 L.). Die auf Grabsteinen und Gedenkinschr. häufige Anrede dis mani…

Numen

(569 words)

Author(s): Prescendi, Francesca (Genf)
[English version] (in der röm. Rel. “der ausgedrückte Wille einer Gottheit”). Der Begriff des n. hat in der rel.wiss. Forsch. seit dem späten 19. Jh. bes. Anklang gefunden. Das Interesse an ihm wurde für die röm. Rel. von den Vertretern des Prädeismus oder Dynamismus (W.W. Fowler [1], J.G. Frazer [2], H.J. Rose [3], F. Pfister [4], H. Wagenvoort [5]) geweckt (Doxographie: [6. 36; 7. 355-357]). Nach ihnen ähnelt n. den Begriffen mana, orenda, vakanda usw. der sog. “primitiven” Völker (Polynesier, Melanesier) und bezeichnet die unpersönliche göttl. Kraft, die überal…
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