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Jemen

(781 words)

Author(s): Müller, W.W.
[English Version] Jemen, Land im Südwesten der Arabischen Halbinsel, das im Norden von Saudi-Arabien und im Osten von Oman begrenzt wird. Der Name J. leitet sich vom arab. Wort für »rechts« ab und bez. urspr. das rechter Hand, d.h. im Süden, liegende Gebiet. Der verwaltungsmäßig in 17 Provinzen gegliederte J. hat eine Fläche von 536 869 km 2 mit 17 580 000 Einwohnern (Oktober 1999), fast ausschließlich arabischsprachige Jemeniten isl. Rel., die etwa zur Hälfte šīʿitische Zaiditen und zur Hälfe Sunniten der šāfiʿitischen Rechtsschule sind. Die Staat…

Arabische Halbinsel

(2,185 words)

Author(s): Müller, W.W. | Gerö, S. | Nagel, T.
[English Version] I. Christentum 1. Südarabien. Die erste Verkündigung des Evangeliums in Südarabien läßt sich nicht festlegen, es dürften jedoch Südaraber auf ihren Handelsreisen mit dem Christentum in Berührung gekommen oder Christen nach Südarabien gelangt sein. Auch der seit 378 durch Inschriften bezeugte südarab. Monotheismus, der den Kult der astralen Gottheiten ablöste und an ihre Stelle den einen Gott setzte, war wohl durch jüd. und christl. Missionstätigkeit vorbereitet worden. Um 342 schi…

Mekka

(985 words)

Author(s): Müller, W.W. | Nagel, T.
[English Version] I. Vorislamische Zeit M., arab. Makka, Stadt im westlichen Zentralarabien, 72 km vom Roten Meer entfernt in einem wasserarmen und unfruchtbaren Becken gelegen. Die früheste Erwähnung des Ortes findet sich im 2.Jh. n.Chr. bei Ptolemaios (Geographia, VI 7,32) mit dem griech. Namen Makóraba, der nach altsüdarab. mkrb, »Tempel, Heiligtum«, zu erklären sein dürfte. Von den Heiligtümern in und um M. war das bedeutendste die in der Stadt gelegene Kaʿba, ein würfelförmiger Bau mit einem sc…

Liḥyānisch/liḥyānische Inschriften

(248 words)

Author(s): Müller, W.W.
[English Version] . Die Liḥyān waren ein Volksstamm, der es in der antiken nordwestarab. Oase Dedan, dem heutigen al-‘Ulā, zu einem eigenen Staatsgebilde brachte. Die epigraphisch bezeugte Periode dieses Reiches begann etwa um 320 v.Chr. und fand um 100 v.Chr. mit dem Vordringen der Nabatäer ein Ende (Nabatäerreich); es bestand somit gleichzeitig neben den kolonialen Niederlassungen der Minäer in dieser Oase. Die Liḥyān standen in Beziehungen zum ptolemäischen Ägypten (Ptolemäer), und von ihren neun namentlich bekannten Königen trugen zwei den Namen Tulmay (Ptolemaios). Die …