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Did you mean: dc_creator:( "leicht, reimund" ) OR dc_contributor:( "leicht, reimund" )

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Saadja Gaon

(364 words)

Author(s): Leicht, Reimund
[English Version] Saadja Gaon, S. ben Josef (Akronym RaSaG; 882 Fajjum, Oberägypten – 942 Sura, Babylonien), seit 928 erstes nicht aus Babylonien stammendes Schuloberhaupt (Gaon) der rabb. Akademie in Sura, war als Philologe, Exeget, Polemiker und Philosoph eine der herausragenden Gestalten des Judentums im 10.Jh., ließ sich 915 in Palästina nieder und vf. dort sein erstes sprachwiss. Werk, das Sefer ha-Agron. Spätestens ab dem Jahre 921 lebte S., der sein Leben lang ein streitbarer Charakter gewe…

Sirach/Sirachbuch

(989 words)

Author(s): Leicht, Reimund
[English Version] (Sir; auch Ecclesiasticus, Jesus Sirach, Ben Sira), war bis zur Entdeckung des hebr. Originals in der Kairoer Geniza (1896) nur in griech., syr., lat. und von diesen abhängigen Bibelübers. bekannt. Trotz anfänglicher Zweifel am Alter des hebr. Textes (zur Forschungsgesch. Reiterer) konnte aufgrund weiterer Frgm. aus Masada und Qumran (1962/1965) die Authentizität bestätigt werden (ca.68% des Textes; Gesamted. durch Beentjes). Alle erhaltenen Versionen weisen jedoch erhebliche Abw…

Peshitta

(264 words)

Author(s): Leicht, Reimund
[English Version] bez. die im aram. Dialekt von Edessa vf. Übers. des AT, im weiteren Sinne auch des NT (Bibelübersetzungen: I., 3., a). Sie wird bis in die Gegenwart in der jakobitischen und nestorianischen Kirche (Syrien: V.,2.) verwendet. Der Name P. (seit dem 9.Jh.) bedeutet »die einfache« im Gegensatz zu ausführlicheren, homiletischen Übers. und vermutlich nicht »die verbreitete« (vgl. lat. Vulgata) oder »einfache« im Gegensatz zur »sechsfachen« Hexapla. Die P. des AT bewahrt eine große Nähe …

Tobit/Tobitbuch

(568 words)

Author(s): Leicht, Reimund
[English Version] . Das zu den Apokryphen (: II.) des AT gehörende Tob ist eine lehrhafte Erzählung mit stark märchenhaften Zügen. Im ersten Teil (1,1–3,17) beschreibt der gesetzestreue Tobit (T.), wie er ins ass. Exil geführt wurde und dort schwere Schicksalsschläge erlitt (Verlust von Reichtum, Erblindung). Parallel wird von der in Medien lebenden Sara berichtet, deren sieben Ehemänner der Dämon Ashmedai in der Hochzeitsnacht getötet hatte. Gott erhört das Gebet von T. und Sara und entsendet den…

Salomoschriften

(2,552 words)

Author(s): Lattke, Michael | Leicht, Reimund
[English Version] I. Weisheit Salomos 1.Stellung im Kanon, Versionen. Weisheit Salomos/Sapientia Salomonis (SapSal) wird als deuterokanonisch oder apokr. (Apokryphen/Pseudepigraphen) eingestuft. Bezieht sich beides auf die LXX, so wurde im Canon Muratori (Muratorisches Fragment) die »von Freunden Salomos« griech. vf. »Weisheit« sogar als Teil des NT anerkannt, i.allg. jedoch unter atl. Antilegomena gestellt. In der LXX, die selbst Einfluß auf das (zunächst anonyme) Pseudepigraphon ausübte, steht SapSal…

Trishagion

(537 words)

Author(s): Leicht, Reimund | Necker, Gerold | Kunzler, Michael
[English Version] I. Judentum 1.Antike. Das T. aus Jes 6,3 (hebr. Qedusha, Q.) findet sich – teilweise verbunden mit Ez 3,12 und Ps 146,10 – in der synagogalen Liturgie (: VII.; s.a. Gottesdienst: II.,3.) 1. als Einschaltung zur dritten Benediktion der ‘Amida (Q. ha-‘Amida), 2. in der ersten Benediktion des Shema‘ (Q. ha-Yozer) und 3. nach dem Lehrvortrag (Q. de-Sidra). Ursprung und relatives Alter der einzelnen Formen der Q. sind umstritten, wobei das Fehlen der Q. in den liturgischen Texten aus Q…

Synkretismus

(4,646 words)

Author(s): Berner, Ulrich | Hutter, Manfred | Auffarth, Christoph | Leicht, Reimund | Roxborogh, John | Et al.
[English Version] I. Zum Begriff Das Wort »S.« in seiner weitesten Bedeutung bez. jede Verbindung oder Mischung verschiedener kultureller Phänomene. Diese Verwendung erklärt sich aus der scheinbar naheliegenden, falschen Etym.: »S.« ist meistens von dem griech. Verbum συn̆κερα´n̆n̆υμι/synkeránnymi, »mischen«, abgeleitet worden. Tatsächlich handelt es sich aber um eine Wortschöpfung Plutarchs (mor. 490b), der das Verhalten der Kreter, die sich gegenüber äußeren Feinden zusammenschließen, als »synkretismos« bez. Durch Erasmus von Ro…