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Cäcilianismus

(902 words)

Author(s): Körndle, Franz
C. bezeichnet eine von Regensburger Kirchenmusikern um die Mitte des 19. Jh.s ausgehende Bewegung, die eine Reform der kath. Kirchenmusik in der säkularisierten Welt und ihre liturgische Vertiefung zum Ziel hatte. 1868 kam es in einem zweiten Anlauf zur Gründung des »Allgemeinen Caecilienvereins«, 1870 erkannte Papst Pius IX. die neue Vereinigung an. Das von den Caecilianern vertretene Gedankengut wurzelte freilich nicht in neuen Ideen eines konservativen Regensburger Zirkels, sondern griff ganz bewusst auf ältere Traditionen zurück, die n…
Date: 2019-11-19

Klaviermusik

(1,661 words)

Author(s): Körndle, Franz
1. BegriffAls K. kann im weitesten Sinne jede Musik bezeichnet werden, die auf einem Tasteninstrument oder unter Mitwirkung eines Tasteninstruments gespielt wird. »Clavier« leitet sich vom lat. clavis (»Schlüssel«) ab, mit dem seit dem MA der (erklingende) Ton und seit dem 13. Jh. auch die Taste bezeichnet wurde. Damit ließen sich die Tasten – die in der Frühzeit (nachweisbar seit 1100) tatsächlich mit den Tonbuchstaben beschriftet waren – als Schlüssel zu den Tönen verstehen. Dem entsprechen auch das engl. keyboard und das franz. clavier (»Klaviatur«), die sich bis in den he…
Date: 2019-11-19

Motette

(1,380 words)

Author(s): Körndle, Franz
1. Begriff und Entwicklung bis zum Konzil von TrientDie M. (mlat. motetus, ital. motetto) ist eine wichtige Gattung mehrstimmiger Vokalmusik, ursprünglich im weltlichen und geistlichen Bereich, später überwiegend in der Kirchenmusik ( Musik, kirchliche). Von Anfang an konnten die Texte geistlichen und weltlichen Inhalts sein.Nach ihrer Entstehung im 13. Jh. hatte die M. bis zum frühen 14. Jh. bereits weite Verbreitung gefunden. Allerdings führte die Verwendung von weltlichen Texten im Gottesdienst zu kirchlichen Restriktionen und schließlich zu einem Eingreifen Papst Joha…
Date: 2019-11-19

Messe

(3,787 words)

Author(s): Körndle, Franz | Denzel, Markus A.
1. KatholischS. Gottesdienst2. Musik 2.1. Entstehung des mehrstimmigen Ordinarium missae Im 14. Jh. begannen Musiker damit, mehrstimmige Kompositionen zu den Teilen des Ordinarium missae ( Kyrie, Gloria, Credo, Sanctus und Agnus Dei sowie damals oft auch Ite missa est) zu einem mehrteiligen Zyklus zusammenzustellen ( Gottesdienst). Aller Wahrscheinlichkeit nach sind die Sätze der M. von Barcelona, Tournai und anderen nicht jeweils einem einzelnen Komponisten zuzuschreiben, sondern als Sammlungen zu werten, die auf unterschiedliche Autoren zurückgehen. Die von Guillaume …
Date: 2019-11-19