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Gewalt

(1,701 words)

Author(s): Lienemann, W. | Kersting, W. | Sieckmann, Jan-R. | Schmälzle, U.F.
[English Version] I. Anthropologisch G. als Vermögen von Menschen, andere Menschen gegen deren Willen durch Androhung und Ausübung physischen Zwanges einzuschüchtern oder zu einem bestimmten Verhalten, Handeln oder Unterlassen zu veranlassen, begegnet in allen Zeiten, Kulturen und Gesellschaften. Sie bildet eine Konstante menschlichen Seinkönnens; ihre Ausübung, Förderung, Hemmung oder Begrenzung hängen von vielen gesellschaftlichen Variablen ab. Eine gesch. differenzierende Anthropologie fragt nach den Bestimmungsgründen der Gestalten von G. – Die Ursachen mensc…

Ordnung

(1,868 words)

Author(s): Kather, Regine | Sieckmann, Jan-R. | Herms, Eilert
[English Version] I. Philosophisch Der Begriff O. (griech. τα´ξις/ta´xis, κο´σμος/ko´smos; lat. ordo) wird in Naturphilosophie, Erkenntnistheorie und Kulturanthropologie verwendet. Als O. wird ein Gefüge von Elementen bez., die in einem bestimmten Verhältnis zueinander stehen und einen größeren Bereich strukturieren. Der Begriff O. hat v.a. in der Kosmologie eine fundamentale Bedeutung: Die Genese des Kosmos vollzieht sich für Hesiod in der »Theogonie« und für Plato im »Timaios« durch den Übergang von e…

Gnade/Gnade Gottes

(8,115 words)

Author(s): Filoramo, G. | Spieckermann, H. | Sänger, D. | Rieger, R. | Saarinen, R. | Et al.
[English Version] I. Religionsgeschichtlich 1. In der Religionsgesch. ist die Verwendung des Begriffs der G. stark beeinflußt von der weltgesch. neuartigen pln. Konzeption. Für Paulus ist die G. eine Gabe, eine einzigartige Frucht des Heilswillens und erlösenden Handelns Gottes. Dieser Begriff wurde analog auf andere Erlösungsrel. übertragen, um einen grundlegenden Aspekt des rettenden Handelns der Gottheit zu benennen. In anderen, z.B. den antiken Rel. können bestimmte Gottheiten den Gläubigen auf…

Gehorsam

(2,008 words)

Author(s): Gantke, W. | Beutler, J. | Slenczka, N. | Schweitzer, F. | Sieckmann, Jan-R.
[English Version] I. Religionswissenschaftlich Das mit dem Begriff G. bez. Phänomen wird in den verschiedenen Rel. unterschiedlich stark betont, spielt aber überall, wo der Mensch als Hörer des göttlichen bzw. hl. Wortes verstanden wird, eine bedeutende Rolle als Anspruch einer höheren, transhumanen Macht dem Menschen gegenüber. Der rel. Wille zum Horchen setzt die Überwindung des menschlichen Eigenwillens um Gottes bzw. des Heiligen willen voraus. Die Aufklärung, die den Menschen zur Autonomie auf…