Search

Your search for 'dc_creator:( "Imorde, Joseph" ) OR dc_contributor:( "Imorde, Joseph" )' returned 7 results. Modify search

Sort Results by Relevance | Newest titles first | Oldest titles first

Säkularisation/Säkularisierung

(6,587 words)

Author(s): Bergunder, Michael | Lehmann, Hartmut | Graf, Friedrich Wilhelm | Mathisen, James A. | Wall, Heinrich de | Et al.
[English Version] I. Religionswissenschaftlich In den 60er Jahren des 20.Jh. begann in der Religionswiss. eine intensive Diskussion der kontinuierlichen Abnahme rel. Bindungen in eur. Ländern. Es waren dabei v.a. die Entwürfe von Bryan Wilson (Religion in Secular Society, 1966) und Peter L. Berger (The Sacred Canopy, 1967), die, anknüpfend an Konzepte von Max  Weber, É.  Durkheim u.a., zur Formulierung einer sog. Säkularisierungsthese führten. Säkularisierung (S.) beschreibt demnach einen selbstver…

Trinität/Trinitätslehre

(10,088 words)

Author(s): Oberdorfer, Bernd | Theobald, Michael | Müller, Gerhard Ludwig | Plank, Peter | Küster, Volker | Et al.
[English Version] I. Begrifflichkeit In bes. Maße ist die Trinitätstheol. gekennzeichnet durch ein spannungsvolles Ineinander von bibl.-narrativer und philos.-spekulativer Sprache. Der Ausdruck trinitas begegnet erstmals bei Tertullian (Prax. 2,1–4) als Übers. des griech. τρια´ς/triás (urspr. »Dreiheit«). Im Dt. haben sich neben dem Fremdwort »T.« die Begriffe »Dreieinigkeit« und »Dreifaltigkeit« etabliert. Für die Benennung der göttlichen Einheit (Gott: V.,1.) haben die Auseinandersetzungen des 4.Jh. den aus der antiken Philos. stammenden Terminus ου᾿σι´α/ousía …

Renaissance

(7,676 words)

Author(s): Köpf, Ulrich | Cancik, Hubert | Buttler, Karen | Imorde, Joseph | Mohr, Hubert
[English Version] I. Zum Begriff Der franz., auch ins Dt. und Engl. übernommene Begriff R. gehört zur großen Gruppe der organischen Metaphern für gesch. Vorgänge. Seit dem 19.Jh. lange Zeit allein auf tierisch-menschliches Leben bezogen und als »Wiedergeburt« verstanden, wird er in der neueren Forschung (seit Jost Trier) angemessener dem pflanzlichen Bereich zugeordnet und als »Wiederwuchs«, d.h. als Wiederausschlagen von Trieben aus abgehauenen Bäumen und Sträuchern, erklärt. Bereits im vorchristl.…

Transzendentalismus

(1,468 words)

Author(s): Danz, Christian | Imorde, Joseph | Lundin, Roger
[English Version] I. Religionsphilosophisch Der Ausdruck T. geht, vorbereitet durch ältere Terminologien (Transzendentalien), auf die krit. Transzendentalphilosophie I. Kants zurück und bez. im Anschluß an dessen Bestimmung des Begriffs »transzendental« eine solche methodische Denkweise, die »sich nicht so wohl mit Gegenständen, sondern mit unserer Erkenntnisart von Gegenständen, so fern diese a priori möglich sein soll, überhaupt beschäftigt« (KrV, B 25). Er beinhaltet ein methodisches Programm, für das eine doppelte Abgrenzung konstitutiv ist: G…

Sebastian

(322 words)

Author(s): Kühne, Hartmut | Imorde, Joseph
[English Version] I. Kirchengeschichtlich Nach Ambrosius stammte S. aus Mailand und erlitt in Rom das Martyrium (Expositio psalmi CXVIII 20,44; CSEL 62, 466]). Die legendäre Passio (PL 17, 1021–1058) berichtet, daß S. aus Narbonne kam und unter Diokletian als Offizier der kaiserlichen Leibgarde wegen Unterstützung christl. Märtyrer denunziert und auf Befehl des Kaisers durch Bogenschützen hingerichtet wurde, so daß ihn die Pfeile »wie einen Igel« durchbohrten. S. überlebte die Verletzungen, wurde a…

Totentanz

(488 words)

Author(s): Imorde, Joseph
[English Version] . Mit dem Begriff T. wird v.a. eine Bildgattung bez., die sich nach ersten Beispielen des frühen 15.Jh. in Frankreich (Abteikirche La Chaise-Dieu, Auvergne; Franziskanerkloster Aux Saints Innocents, Paris) nach und nach über ganz Europa verbreitete und aufgrund des existentiellen Themas (Tote fordern Lebende zum letzten Tanz) bis heute Anlaß zu künstlerischer und medialer Auseinandersetzung bietet (Stöckli). Inwieweit die dann auch lit. und musikalisch breite und mit der Erfindun…

Physiologus

(386 words)

Author(s): Imorde, Joseph
[English Version] ist der Name für eine zuerst griech. vf. Sammlung verschieden langer Texte, in denen existierende, exotische, teils auch mythische Tiere, Steine und Pflanzen (z.B. Löwe, Einhorn, Diamant) durch die Autorität eines Naturkundigen, des Ph., auf asketisches Verhalten und christl. Heilswahrheiten hin gedeutet werden. In der Lit. wurde von einer symbolischen, allegorischen oder auch typologischen Sicht des Ph. auf die Dinge gesprochen, von einer Methode der Versinnbildlichung, welche d…