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Your search for 'dc_creator:( "Haas, Volkert (Berlin)" ) OR dc_contributor:( "Haas, Volkert (Berlin)" )' returned 9 results. Modify search

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Kumarbi

(214 words)

Author(s): Haas, Volkert (Berlin)
[English version] Hurrit. Gott, dessen Name sich der Deutung entzieht; sein Kultort ist die Stadt Urkeš im oberen Ḫābūr-Gebiet (Tell Mōzān). Eine Verbindung K.s, des “Vaters der Götter”, mit Kronos ergibt sich in erster Linie aus den engen Parallelen eines in Hethit. überlieferten hurrit. Sukzessions-Mythos zur ‘Theogonie des Hesiod: Danach gingen dem Königtum bzw. der Herrschaft des Wettergottes Teššub über den Kosmos drei Weltzeitalter voran, die von den drei Götterkön…

Divination

(5,782 words)

Author(s): Maul, Stefan (Heidelberg) | Jansen-Winkeln, Karl (Berlin) | Haas, Volkert (Berlin) | Niehr, Herbert (Tübingen) | Wiesehöfer, Josef (Kiel) | Et al.
[English version] I. Mesopotamien Während das Augenmerk der altägypt. Kultur in hohem Maße auf die Existenz nach dem Tode gerichtet ist, kreisen die Ängste der mesopotamischen Kulturen fast ausschließlich um Belange des Diesseits. Ein bed. Teil der kulturellen Energien des alten Mesopotamien fließt in das Bemühen, menschliches Handeln im Einklang mit dem Göttl. zu halten, um dadurch Unglück wie Naturkatastrophen, Krieg, Krankheit und vorzeitigen Tod fernzuhalten. Hierbei kommt einem Herrscher als Mittler zw. Götter- und Menschenwelt bes. Verantwortung zu. Da im Weltbild Me…

Kleinasien

(13,916 words)

Author(s): Olshausen, Eckart (Stuttgart) | Genz, Hermann (Istanbul) | Schoop, Ulf-Dietrich (Tübingen) | Starke, Frank (Tübingen) | Prayon, Friedhelm (Tübingen) | Et al.
[English version] I. Name Als Einheit wird die Halbinsel K. westl. vom Tauros erstmals von Strabon (2,5,24; 12,1,3; vgl. Plin. nat. 5,27f.; Ptol. 5,2) Asia im engeren Sinn gen., im Gegensatz zum Erdteil Asia.

Ritual

(7,433 words)

Author(s): Bendlin, Andreas (Erfurt) | von Lieven, Alexandra (Berlin) | Böck, Barbara (Madrid) | Haas, Volkert (Berlin) | Podella, Thomas (Lübeck) | Et al.
[English version] I. Begriff Der Begriff R. bezeichnet die komplexe Handlungssequenz einzelner, in einem logischen Funktionszusammenhang und nach einer festgelegten R.-Syntax miteinander verbundener Riten. R. finden sich nicht nur in rel., sondern auch in anderen gesellschaftlichen - polit. wie sozialen - Kontexten. Die Bed. von R. für die Teilnehmer läßt sich weder auf eine integrative (Legitimations-R.) noc…

Opfer

(9,655 words)

Author(s): Bendlin, Andreas (Erfurt) | Renger, Johannes (Berlin) | Quack, Joachim (Berlin) | Haas, Volkert (Berlin) | Podella, Thomas (Lübeck) | Et al.
I. Religionswissenschaftlich [English version] A. Allgemeines Das O. gehört zu den zentralen Begriffen für die Selbstbeschreibung von Ritual-Rel. in ant. und mod. Kulturen. Der O.-Begriff schließt in der europäischen Moderne oft (darin direkt oder indirekt von der christl. Theologie des die Menschen erlösenden O.-Todes Jesu Christi beinflußt) das Moment der individuellen Selbsthingabe (“Aufopferung”) ein. Die Spannbreite der mod. Bedeutungsnuancen reicht dabei bis zu den nicht mehr rel., sondern nun moralisch motivierten Diskursen über das ‘O., das der einzelne für die Gemeinschaft zu erbringen’ habe, während im Reden von den ‘O. von Verbrechen und Gewalt’ das 20. Jh. das leidende (und nicht mehr erlösbare) Individuum in den Mittelpunkt seiner O.-Metaphorik gestellt hat. Diese Fixierung auf das leidende Objekt eines betont gewaltsamen Vorganges ist der Vorstellung des O. als einer rel. Handlung in den ant. wie auch in vielen mod., nur scheinbar “primitiven” Ritual-Rel. fremd. Die Unterschiede zeigen nicht zuletzt die ant. Bezeichnungen, von denen sich die mod. O.-Terminologie herleitet: Dt. “…

Priester

(3,742 words)

Author(s): Renger, Johannes (Berlin) | Quack, Joachim (Berlin) | Niehr, Herbert (Tübingen) | Haas, Volkert (Berlin) | Gordon, Richard L. (Ilmmünster) | Et al.
[English version] I. Mesopotamien Das Personal mesopot. Tempel setzte sich seit dem 3. Jt. bis ans Ende der mesopot. Zivilisation aus dem Kultpersonal im engeren Sinn - d. h. den P. und P.innen, die den offiziellen Kult in den Tempeln besorgten, den Kultmusikanten und Sängern - sowie dem Dienst…

Märchen

(2,799 words)

Author(s): Käppel, Lutz (Kiel) | Röllig, Wolfgang (Tübingen) | Haas, Volkert (Berlin) | Schönbeck, Hans-Peter (Halle/Saale)
[English version] I. Begriff und Gattung Die Ant. kennt das M. als wohldefinierte und terminologisch eindeutig festgelegte Lit.-Gattung nicht. Da es aber zu allen Zeiten und in allen Kulturen mündliche und z.T. auch schriftlich fixierte Erzählungen gegeben hat, die im heutigen Sinne des Terminus zweifellos als M. zu bezeichnen sind, wird die Frage nach dem M. auch für die Ant. zum sinnvollen und notwendigen Thema. Das dt. Wort “M.” leitet sich von ahd. māri, mhd. diu/daz maere = “Bericht”, “Nachricht” her, also “Erzählung”, und zwar noch ganz im Sinne einer Aussage über…

Personennamen

(3,748 words)

Author(s): Rix, Helmut (Freiburg) | García-Ramón, José Luis (Köln) | Streck, Michael P. (München) | Haas, Volkert (Berlin)
I. Allgemeines [English version] A. Funktion Der P. ist ein individuelles, allgemeingültiges Zeichen zur Benennung einer Person. Der Bedarf, einen P. zu verwenden, besteht, wenn die Gruppe eines sozialen Kontaktes zu groß ist, als daß ihre Mitglieder noch nach ihrer Rolle (z.B. “Mutter”) benannt werden können, und das ist in allen histor. faßbaren Sprachen der Fall. Der P. ist dort ein Universale. Rix, Helmut (Freiburg) [English version] B. Namenschöpfung Der P. wird, in der Ant. wie h., gewöhnlich bald nach der Geburt gegeben und später beibehalten. Er kann aber auch durch einen neuen ergänzt oder ersetzt werden (Künstlernamen!). Die Möglichkeit, einen P. durch eine im Wortschatz nicht vorhandene Lautfolge neu zu schaffen, ist in entwickelten Sprachen durch natürliche oder sprachspezifische Lautverteilungsregeln beschränkt. Nur die Kindersprache bedient sich ihrer gern; aus ihr gelangen dann einzelne Namen in die Gemeinsprache (lat.