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Your search for 'dc_creator:( "Campbell, J. Brian (Belfast)" ) OR dc_contributor:( "Campbell, J. Brian (Belfast)" )' returned 30 results. Modify search

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Contarii

(110 words)

Author(s): Campbell, J. Brian (Belfast)
[English version] waren mit einer schweren, etwa 3,5m langen Lanze ( contus) bewaffnete Reiter der Auxiliartruppen. Sie hielten die Lanze quer über dem Widerrist des Pferdes entweder von unten oder von oben in beiden Händen, wobei sie nicht von einem Schild geschützt waren. Diese Lanze ist wahrscheinlich von den Sarmaten übernommen worden. Seit der Zeit des Traianus oder des Hadrianus gab es eigene Einheiten der c., wie beispielsweise die ala I Ulpia contariorum milliaria. Obwohl die c. zunächst keine schwere Rüstung trugen, haben sie wohl zur Entwicklung der gepanzerte…

Meuterei

(1,289 words)

Author(s): Campbell, J. Brian (Belfast)
( seditio militum). [English version] I. Militärdienst und Disziplin Die Disziplin der röm. Armee hat selbst Autoren wie Polybios und Flavios Iosephos [4], die nicht aus Rom stammten, beeindruckt; sie rühmten die durch eine gezielte Ausbildung erreichte Überlegenheit der röm. Soldaten, ‘die durch ihre Körperkraft und ihren Mut nahezu die gesamte Welt beherrschten’ (Ios. bell. Iud. 2,580). In der frühen Republik bestand das röm. Heer allerdings aus dem Aufgebot der Bürger, die ein bestimmtes Vermögen nach…

Exploratores

(287 words)

Author(s): Campbell, J. Brian (Belfast)
[English version] E. waren die Späher des röm. Heeres. Sie kundschafteten die Bewegungen und Aufstellungen des Feindes ebenso wie das Gelände und Positionen von Lagern aus. Im frühen Prinzipat wurden ausgesuchte Soldaten der auxilia von ihren Einheiten für eine bestimmte Zeit abkommandiert und fungierten als Späher. Im Dakischen Krieg (105-106 n.Chr.) wurde Ti. Claudius Maximus, der damals in einer ala diente, von Traianus selbst als Späher ausgesucht und brachte dem princeps den Kopf des Königs Decebalus. Für die Mitte des 2. Jh. sind kleine Aufklärungseinheiten, die exploratio…

Gaesati

(155 words)

Author(s): Campbell, J. Brian (Belfast)
[English version] Nach Polybios (Pol. 2,22,1; 2,34) waren die G. ein gallischer Stamm, der in den Alpen und an der Rhône lebte; die G. verdingten sich als Söldner, worauf ihr Name zurückzuführen ist (Pol. 2,22,1). Sie nahmen an der gallischen Invasion in Italien 225 v.Chr. teil, wurden jedoch zurückgeschlagen und schließlich 222 v.Chr. erneut besiegt. Gaesum bezeichnete auch einen gallischen Wurfspieß (Caes. Gall. 3,4), den manchmal leichtbewaffnete röm. Truppen trugen (Liv. 8,8,5). Im frühen Pinzipat nannte man Auxiliartruppen, die in Raetia ausgeh…

Riparienses milites

(196 words)

Author(s): Campbell, J. Brian (Belfast)
[English version] R.m. werden zuerst in einem Edikt des Constantinus I. von 325 n. Chr. (Cod. Theod. 7,20,4) erwähnt: Hier werden sie als ripenses bezeichnet und von den comitatenses , dem Feldheer, unterschieden; sie standen in der Rangordnung unmittelbar unter den comitatenses, aber über den Soldaten der alae und cohortes, der Einheiten der Auxiliartruppen ( auxilia ). Nach 24 Dienstjahren wurden die r.m. von der Kopfsteuer für die eigene Person und für ihre Ehefrau befreit, waren aber bei einer Entlassung aus gesundheitlichen Gründen weniger privilegiert als die comitatenses. E…

Dux

(671 words)

Author(s): Campbell, J. Brian (Belfast) | Tinnefeld, Franz (München)
[English version] [1] Titel im 2. Jh. Der Begriff d., der bereits in der Zeit der Republik allg. in der Bed. “Führer einer Aktion oder einer militärischen Gruppe” (vgl. etwa Cic. dom. 12: seditionis duces) erscheint, wurde im 2. Jh.n. Chr. bisweilen halboffiziell als Titel für den Befehlshaber einer für einen bestimmten Zweck aufgestellten mil. Einheit verwendet, die nicht unbedingt dem Statthalter einer Provinz unterstand. So war Ti. Claudius Candidus dux exercitus Illyrici in dem 193-195 n. Chr. von Septimius Severus gegen Pescennius Niger geführten Krieg (CIL I…

Decurio, decuriones

(1,053 words)

Author(s): Gizewski, Christian (Berlin) | Campbell, J. Brian (Belfast)
D. (wie decuria; D. [4] über decus(s)is aus dec- und as) meint in allg. Bed. ein Mitglied oder den Repräsentanten einer Zehner- oder Zehntel-Gruppe (vgl. dazu Dig. 50,16,239,5); keine gemeinsame Wortgeschichte besteht mit dem teilweise bedeutungsähnlichen von co-viria abgeleiteten Wort curialis. Im speziellen Sinn bezeichnet d. verschiedene Funktionsträger: [English version] [1] Mitglied einer curia in municipia und coloniae D. heißt das Mitglied einer curia in den nach röm. Recht verfaßten municipia und coloniae. Die Bestellung der normalerweise 100 d. (gelegentlich auch…

Centuria

(838 words)

Author(s): Gizewski, Christian (Berlin) | Campbell, J. Brian (Belfast)
Bedeutet im allg. eine mit der Zahl 100 gemessene oder durch sie geteilte Einheit und kann sich deshalb z.B. auf Landflächen ebenso beziehen wie auf Menschen. Dabei kann der Bezug zur Zahl C verloren gehen und das Wort nur noch eine rechnerisch genau abgemessene oder geteilte Einheit meinen. [English version] A. Politisch In der Verfassung der röm. Republik bezeichnet c. speziell den Wahlkörper der comitia centuriata . In dieser Bed. leitet sich der Begriff wohl her von dem Aufgebot in Höhe von 100 Fußsoldaten, das in der röm. Königszeit …

Reiterei

(2,374 words)

Author(s): Starke, Frank (Tübingen) | Burckhardt, Leonhard (Basel) | Campbell, J. Brian (Belfast)
I. Alter Orient [English version] A. Entwicklungsgeschichte Mit der Entwicklung der Fahrkunst in der 1. H. des 2. Jt. v. Chr. waren auch die methodischen Grundlagen für das Reiten gegeben (Pferd III., Reitkunst). Obwohl der Einsatz berittener Kuriere und Späher bereits ab dem 14./13. Jh. v. Chr. sicher bezeugt ist (Akkadogramm LÚPETḪALLUM “Reiter” in hethit. Texten; äg. Bildzeugnisse [10]), bildete sich die R. als Waffengattung erst im Verlauf des 9./8. Jh. heraus. Ausschlaggebend hierfür war die Schwierigkeit, reitend zu kämpfen. Denn im Unt…

Hasta

(959 words)

Author(s): Campbell, J. Brian (Belfast) | Paulus, Christoph Georg (Berlin) | Siebert, Anne Viola (Hannover) | Salomone Gaggero, Eleonora (Genua) | Petraccia Lucernoni, Maria Federica (Mailand) | Et al.
[English version] [1] Hasta, hastati Die hasta diente im röm. Heer während der mittleren Republik vor allem als Stoßlanze für den Nahkampf, obwohl sie auch geworfen werden konnte; sie hatte einen hölzernen Schaft und eine Eisenspitze. Die h. war der Kampfweise der Phalanx angepaßt, blieb aber im Gebrauch, als die Römer im 4. Jh. v.Chr. zur flexibleren Aufstellung in Manipeln ( manipulus ) übergingen. Nach Livius (Liv. 8,8,5-13), dessen Darstellung allerdings nicht unproblematisch ist, bestand das röm. Heer 340 v.Chr. aus drei Schlachtreihen, den hastati, den principes und den triar…
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