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Your search for 'dc_creator:( "Hauptmann, Peter" ) OR dc_contributor:( "Hauptmann, Peter" )' returned 132 results. Modify search

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Slavophiles

(466 words)

Author(s): Hauptmann, Peter
When Russian philosophy became independent in the early 19th century, a prominent question was that of the relation of Russia to Europe, which J. P. Chaadayev (1794–1856) raised in his Lettres philosophiques (1827–31; ET Philosophical Letters [Knoxville, Tenn., 1969]). A “Western” group of thinkers wanted a full and swift adoption of the achievements of the West, but another group, the Slavophiles, argued for Russia’s independence and even superiority and hence advocated separate enterprises. It is hard to draw a distinction betw…

Stundism

(492 words)

Author(s): Hauptmann, Peter
Stundism refers to a free church movement that arose in 1861 in southern Russia. It called itself the Brethren of the Friends of God, but it came to be known as Stundism (Ger. Stunde, “hour”) because of its link with the German Reformed “observing of the hours” at Rohrbach, near Odessa. For the Stundists, reading and discussing the Bible came to be viewed as more important than maintaining the external Orthodox rites of worship (Bible Study). The movement arose in the context of other indigenous sects going back to the middle o…

Starets

(486 words)

Author(s): Hauptmann, Peter
A starets (Russ., lit. “old man, elder”; pl. startsy) is a spiritual adviser in the Orthodox Church, not necessarily a priest, recognized for his piety and spiritual insight. The choice of an experienced ascetic (Asceticism) who deserved special honor as an older Christian (Gk.

Platon

(150 words)

Author(s): Hauptmann, Peter
[English Version] Platon, Metropolit von Moskau (Petr Egorov, später Levsˇin; 29.6.1737 Cˇasˇnikovo bei Moskau – 11.11.1812 Vifanija bei Sergiev Posad). Nach dem Studium an der Moskauer Akademie lehrte er zunächst dort, später…

Slawophile

(246 words)

Author(s): Hauptmann, Peter
[English Version] nennt man jene Vertreter des russ. Geisteslebens seit Beginn des 19.Jh., die der slaw. Eigenart ihres Volkes unter dem Einfluß der Romantik entscheidende Zukunftsbedeutung beilegen. Sie stehen damit im Gegensatz zu den sog. »Westlern«, die Rußland unbedingt das Erbe der westeur. Aufklärung aufdrängen wollten. Die von P. Tschaadaev in seinen »Philos. Briefen« (seit 1836) aufgeworfene Frage nach dem Verhältnis Rußlands zu Europa wurde als schicksalhaft empfunden. Die von den ältere…

Paläologus

(144 words)

Author(s): Hauptmann, Peter
[English Version] Paläologus, Jakob (um 1520 Insel Chios – 1585 Rom), radikaler Antitrinitarier, der sich als Abkömmling der letzten byz. Kaiserdynastie ausgab. In Italien als Dominikaner in Schwierigkeiten mit der Inquisition geraten, konnte er um 1559 fliehen. 1570/71 hielt er sich in Prag auf, 1571/72 in Krakau, 1572–1574 in Klausenburg. 1573 reiste er in die Türkei und zweimal nach Polen. 1575 lebte P. in Alzen bei Hermannstadt, danach in Polen und Mähren. 1581 durch den Bf. von Olmütz der Inqu…

Talinn

(180 words)

Author(s): Hauptmann, Peter
[German Version] was originally the name of the fortress and episcopal see founded to replace the Estonian fortress of Lyndanisse taken by the Danish king Valdemar II in 1219. In 1227 it was taken over by the Livonian Brothers of the Sword; this led c. 1230 to the founding of a German city based on an earlier trading post. Once more left to the Danes in 1238, Talinn was bought back by the Teutonic Order in 1346. The bishops of Talinn, never having had their own territory, were suffragan to the arc…

Peter the Great

(276 words)

Author(s): Hauptmann, Peter
[German Version] (May 30/Jun 9, 1672, Moscow – Jan 28/Feb 8, 1725, St. Petersburg), tsar of Russia since 1682, proclaimed emperor of all Russia in 1721. Initially he had to share rule with his half brother Ivan V (1666–1696) and allow his half sister Sofia to act as regent until 1689. After that he largely left the reins of government in the hands of his mother; only after her death in 1694 did he fully take up his role. His victory over Sweden in the Great Northern War (1700–1721) gave Russia acc…

Belaya Krinica

(123 words)

Author(s): Hauptmann, Peter
[German Version] From 1846, when the converted metropolitan Ambrosios of Sarajevo ordained the first bishops for the Old Believers in Belaya Krinica, Bukovina, this religious community became an important center for the Old Believer groups that retained the priesthood (Old Believers, Russian). Their congregations have since been under the “hierarchy of the Agreement of Belaya Krinica.” The community's facilities, which had been maintained and expanded with the help of contributions from wealthy Old Believers in Russia, fell …

Tschavtschavadze

(129 words)

Author(s): Hauptmann, Peter
[English Version] (Čavčavadze), Ilja (27.10.1837 Qvareli – 30.8.1907 Cicamuri), georgischer Dichter und Schriftsteller, Publizist und Politiker von fürstlicher Abkunft, als »hl. Ilia der Gerechte« am 20.7.1987 kan…

Vvedenskij

(142 words)

Author(s): Hauptmann, Peter
[English Version] Vvedenskij, Aleksandr Ivanovič (30.8.1889 Vitebsk – 25.7.1946 Moskau), Apologet und schismatischer Metropolit. Urspr. Lehrer und im 1. Weltkrieg Feldgeistlicher, opponierte er als St. Petersburger Erzpries…

Wenden

(488 words)

Author(s): Hauptmann, Peter
[English Version] . Seit dem MA faßt man die hinter der urspr. dt. Ostgrenze zw. Ostsee und Oberfranken an Elbe und Saale, Havel und Spree sowie bis zum Main ansässigen westslaw. Stämme unter der Sammelbez. W. zus., die vom Namen des illyrischen Stammes der Veneter herzuleiten ist und auch zur Bez. der Slowenen, zumal ihrer Minderheiten auf östr. Gebiet, dient. Die Missionierung der W. gestaltete sich ungemein schwierig. Der große Slawenaufstand von 983 machte alle Anfangserfolge zunichte. Auch der Kreuzzug von 1147 verfehlte weitgehend sein Ziel. Die Christianisierung der W. (Slawenmission) kam nur langsam voran. Ihre Stämme waren zu klein, als daß ihre Fürsten den missionierenden Nachbarn gegenüber hätten als Partner auftreten können. So zog die Annahme des Christentums den Verlust von Freiheit und Land nach sich. Einzig die zum Volk der Sorben (Selbstbez. Serbja) vereinigten Stämme in der Lausitz vermochten sich bis heute der Germanisierung zu entziehen. Als letzte büßten die im hannoverschen »Wendland« (Kreis Lüchow-Dannenberg) ansässigen Polaben (Elbslawen) im 18.Jh. ihre Muttersprache ein. Bei den Sorben entwickelte sich dagegen seit dem 16.Jh. eine reiche Lit. im Gefolge von Katechismus- und Bibelübersetzungen (: II.,3., c). Dabei bildeten sich zwei verschiedene Schriftsprachen heraus: Niedersorbisch in der Nieder- und Obersorbisch in der Oberlausitz. Jenes steht dem Polnischen näher, dieses dem Tschechischen. Ende des 20.Jh. rechnete man mit etwa 60 000 Sorben, die sich noch ihrer Muttersprache bedienen oder sie zumindest verstehen. Das Niedersorbische dürfte freilich bis zur Mitte des 21.Jh. als lebendige Sprache verschwunden sein. Da die Obersorben in Sachsen keinem so starken Eindeutschungsdruck ausgesetzt waren wie die Niedersorben in Preußen, ist es um die Zukunft des Obersorbischen besser bestellt. V.a. aber erweisen sich die acht kath. Sorbendörfer samt dem Zisterzienserinnenkloster Marienstern in luth. Umgebung als starke Stützen des sorbischen Volkstums. Mischehen mit Deutschen werden seltener, wo Aufgabe des Volkstums und Konfessionswechsel zusammentreffen. 1990 rechnete man unter den Obersorben mit 15 000 Katholiken. Eine selbständige kirchl. Organisation mit eigenen Gotteshäusern und ausschließlich für sie bestellten Pfarrern haben die W. niemals erhalten. Doch errichtete die Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens 1949 eine Sorbische Superintendentur zur Sicherung der Versorgung der sorbischen Gemeindeteile mit Gottesdiensten in ihrer Muttersprache. Im Hauptamt sind die sorbischen Geistlichen allerdings dt. Gemeindepfarrer. Am 1.1.2003 wurde diese Superintendentur durch einen sorbischen Kirchengemeindeverband ersetzt, seinem Leiter jedoch der Titel »Sorbischer Superintendent« belassen. Auf kath. Seite besteht eine sorbische Priesterkonferenz. In der Ev. Kirche Berlin-Brandenburg organisiert seit 1988…

Narrheit

(273 words)

Author(s): Hauptmann, Peter
[English Version] Narrheit, heilige. Als solche bez. man in der Ostkirche in Anlehnung an 1Kor 4,10ff. die asketische Praxis, durch vorgetäuschten Verlust des Verstandes sich Mißhandlungen und der Vereinsamung mitten in der Welt auszusetzen und so vor der Gefahr einer Bewunderung durch die Menge zu bewahren. Sie setzt eine christl. Umwelt ebenso voraus wie das Fehlen von Institutionen für Geisteskranke. Die hl.N. begegnet erstmals im 4.Jh. bei einer Nonne in Ägypten, dann zuweilen im Vorderen Orien…

Rustaweli

(145 words)

Author(s): Hauptmann, Peter
[English Version] Rustaweli, Schota (Šota Rust[a]veli; 12./13.Jh.), ist mit seinem Versepos aus 1669 vierzeiligen Strophen »Vephistqaosani« (»Der Mann/Recke im Panther-/Tigerfell«) als größter georgischer Dichter in die Weltlit. eingegangen. Hunderte von Legenden, Bühnenstücken, Gedichten und Erzählungen um sein Leben und Werk belegen seine feste Verankerung im Bewußtsein der Georgier. Doch über seine Lebensumstände ist – wie bei Homer – nichts Sicheres überliefert. Die Herkunftsbez. besagt wenig, …

Posen

(240 words)

Author(s): Hauptmann, Peter
[English Version] (Poznan´), Bistum. 968 als Missionsbistum für ganz Polen gegründet, nachdem der Piastenherzog Mieszko I. mit seiner Taufe 966 die Christianisierung Polens eingeleitet hatte, verlor P. schon 999/1000 seinen Vorrang infolge der Gründung des Erzbistums Gnesen (Gniezno), dem es Anfang des 11.Jh. als Suffraganbistum eingegliedert wurde. Es umfaßte fortan die Mitte Großpolens und den Süden Masowiens. Zwar erlangte Bf. Paweł Grzymała 1232 das sog. »Große Privileg« für P., doch erst 1821 …

Soner

(142 words)

Author(s): Hauptmann, Peter
[English Version] (Sohner), Ernst (Dezember 1572 Nürnberg – 28.9.1612 Altdorf bei Nürnberg), seit 1603 Stadtphysikus in Nürnberg, seit 1605 Prof. für Medizin an der reichsstädtischen Akademie in Altdorf und 1607/08 deren Rektor, war auf einer Bildungsreise 1598 in Leyden durch Andreas Wojdowski und Christoph Ostorodt für die theol. Lehrmeinungen ihres Meisters F. Sozzini gewonnen worden, für die er dann in Altdorf im vertrauten Kreise warb. Dabei ließ er solche Vorsicht walten, daß man zu seinen Le…

Radziwill

(344 words)

Author(s): Hauptmann, Peter
[English Version] 1.? Nikolaus?V. , genannt »der Rote« (Mikołaj Rudy Radziwiłł; 27.4.1512 – 27.4.1584, Wilna), Großkanzler und Großhetman von Litauen, seit 1566 (als Nachfolger seines Vetters Nikolaus des Schwarzen [2.]) Woiwode von Wilna, trat um 1564 zum Calvinismus über. Seine Nachkommen blieben dem ref. Bekenntnis treu und sicherten bis zu ihrem Aussterben 1667 den Fortbestand der ref. Gemeinden auf den »Radziwillschen Gütern« (des Birsener Zweiges) in Litauen. Peter Hauptmann Bibliography T. Nowakowski, Die R.s. Die Gesch. einer großen eur. Familie, 1968, 79–81. 2.? Nik…

Starec

(348 words)

Author(s): Hauptmann, Peter
[English Version] (Pl. Starcy), bez. als russ. Äquivalent des griech. Wortes γε´ρωn̆/gérōn einen erfahrenen und insofern meist schon älteren Asketen, dessen seelsorgerlicher Führung sich neben jüngeren Asketen auch in der Welt lebende Christen vorbehaltlos unterwerfen. Als dt. Übers. des Begriffs in dieser Eingrenzung empfiehlt sich daher wohl am ehesten »Altvater«. Der Ursprung dieser Erscheinung liegt schon im altkirchl. Mönchtum des Ostens. Antonius d.Gr. ist das Urbild eines S. schlechthin. Doch ihre w…

Sozzini

(144 words)

Author(s): Hauptmann, Peter
[English Version] Sozzini, Fausto (5.12.1539 Siena – 3.3.1604 Lucławice bei Krakau), ordnete und prägte als führender Denker der antitrinitarischen Bewegung (Antitrinitarier, Sozinianer) seiner Zeit deren Kirchen in Polen und teilweise auch in Siebenbürgen. Der 1562–1574 als Jurist am Hofe der Medici in Florenz tätige Patrizier hatte sich, durch seinen an der kirchl. Trinitätslehre zweifelnden Onkel Lelio S. dazu angeregt, 1572–1578 hauptsächlich in Basel theol. Studien gewidmet und durch erste Sch…

Old Believers

(644 words)

Author(s): Hauptmann, Peter
“Old Believers” (Russ. Raskolniki, “Schismatics”) is the name given to those Christians in the Russian Orthodox Church who in the mid-17th century opposed the liturgical reforms of the Moscow patriarch Nikon (1605–81). They themselves took the name “Old Ritualists” or “Old Orthodox,” claiming to be the only ones to continue true Orthodoxy (Orthodox Christianity; Orthodox Church). Those reforms were avowedly to restore ancient uses but were in point of fact an importation of contemporary Greek pract…
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