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Your search for 'dc_creator:( "Maul, Stefan (Heidelberg)" ) OR dc_contributor:( "Maul, Stefan (Heidelberg)" )' returned 28 results. Modify search

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Chaldaioi

(208 words)

Author(s): Maul, Stefan (Heidelberg)
[English version] (Chaldäer). Urspr. die Bezeichnung für einen Volksstamm westsemit. Herkunft, der seit dem frühen 1. Jt.v.Chr. in Babylonien nachweisbar ist. In weiten Teilen seßhaft, lebten die wichtigsten Stämme - nach ihrem jeweiligen heros eponymos als “Haus ( bīt) des PN” benannt - im äußersten Süden Mesopotamiens (Bīt Amukani, Bīt Jakīn) und südl. von Borsipa (Bīt Dakkuri). Der Widerstand Babyloniens gegen die assyr. Vorherrschaft ging in wesentlichem Maße von den Ch. aus. Vermutlich war die letzte Dynastie Babylons, die unte…

Akītu-Fest

(167 words)

Author(s): Maul, Stefan (Heidelberg)
[English version] Eines der bedeutendsten und ältesten Feste der mesopotamischen Kulturen. Es ist bereits in der Mitte des 3. Jt. v. Chr. für Nippur bezeugt. Das mehrtägige Fest wurde in vielen Städten Mesopotamiens zu unterschiedlichen Terminen zweimal jährlich im Abstand von sechs Monaten begangen. In feierlicher Prozession geleitete der Stadtfürst bzw. der König das Kultbild des Stadtgottes, begleitet von den Statuen der übrigen Götter, in ein außerhalb der Stadt gelegenes Festhaus, wo der Stad…

Graeco-Babyloniaca

(226 words)

Author(s): Maul, Stefan (Heidelberg)
[German version] Babylonian clay tablets with cuneiform script text in Sumerian or Akkadian on one side and its transliteration in Greek on the other side are called Graeco-Babyloniaca. The total of less than 30 tablets and fragments of tablets were written between the 2nd cent. BC and the 2nd cent. AD and come from Babylon, as far as their origin is known. They contain excerpts from lexical texts as well as prayers and incantations. The choice of texts and their arrangement on the clay tablets co…

Graeco-Babyloniaca

(203 words)

Author(s): Maul, Stefan (Heidelberg)
[English version] Als G. werden babylon. Tontafeln bezeichnet, die auf der einen Seite einen Keilschrifttext in sumer. oder akkad. Sprache und auf der anderen Seite dessen Transliteration in griech. Schrift enthalten. Die insgesamt weniger als 30 Tafeln und Tafelfragmente sind zw. dem 2. Jh. v.Chr. und dem 2. Jh. n.Chr. entstanden und stammen, sofern ihre Herkunft bekannt ist, aus Babylon. Sie enthalten Auszüge aus lexikalischen Texten sowie aus Gebeten und Beschwörungen. Die Auswahl der Texte und…

Dämonen

(2,882 words)

Author(s): Maul, Stefan (Heidelberg) | Jansen-Winkeln, Karl (Berlin) | Niehr, Herbert (Tübingen) | Macuch, Maria (Berlin) | Johnston, Sarah Iles (Princeton)
[English version] I. Mesopotamien Ein übergeordneter Begriff für D. wurde in Mesopotamien nicht entwickelt. Bekannt ist eine Vielzahl unsterblicher Wesen, die jeweils einen eigenen Namen tragen und als Diener der Götter und Feinde oder Helfer der Menschen auftraten. Gegenstand eines eigenen Kultes waren sie nicht. Da D. ihre beschränkte Macht, die sich etwa in Krankheiten physischer und psychischer Art manifestierte, nur mit Billigung der Götter ausüben konnten, waren sie Teil der Weltordnung. So wu…

Assurbanipal

(229 words)

Author(s): Maul, Stefan (Heidelberg)
[English version] (assyr. Aššur-ban-apli; griech. Σαρδανάπαλ(λ)ος, Σαρδάπαλος). Letzter bedeutender König des assyr. Reiches (669 bis ca. 627 v.Chr.). Obgleich nicht der älteste Königssohn, wurde er von seinem Vater Asarhaddon zum assyr. Thronfolger bestimmt, sein älterer Bruder Šamaš-šum-ukīn zum König von Babylon. Die Oberhoheit über Babylonien lag aber dennoch bei A. Nur durch stete Feldzüge gelang es A., das Reichsgebiet zu halten. Ägypten ging jedoch 655 v.Chr. verloren. Zeitweise erkannte sog…

Arzt

(242 words)

Author(s): Maul, Stefan (Heidelberg)
[English version] Zahlreiche keilschriftliche Quellen über Ä. und ihre Aktivitäten zeigen, daß Herodot (1,197) mit der Meinung, die Babylonier hätten keine Ä. gekannt, einer Fehlinformation erlegen ist. Bereits in den nahezu ältesten verständlichen Schriftzeugnissen Mesopotamiens (Mitte des 3.Jt. v.Chr.) sind Ä. bezeugt. Für sie wurde spezielles Feinwerkzeug hergestellt [2]. Schon zu Ende des 3.Jt. v.Chr. kennt man Rezepte zur Herstellung von Medikamenten und therapeutische Anweisungen [3]. Die är…

Erdbeben

(713 words)

Author(s): Maul, Stefan (Heidelberg) | Krafft, Fritz (Marburg/Lahn)
[English version] I. Mesopotamien Das Drängen der Arabischen Halbinsel nach NO gegen die Eurasische Platte bewirkt die Auffaltung des Zagros und des Taurus. Seismische Spannungsentladungen können in ganz Mesopotamien, v.a. im Norden, zu E. führen. E. hielt man für Zornesäußerungen des Götterkönigs Enlil, verschiedener chthonischer Götter und der Inanna/Ištar als Venusstern. Sie galten als schwere Verwarnung an den König und als Vorboten für weiteres Unheil. E.-Omina wurden bereits in der Mitte des 2…
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