Search

Your search for 'dc_creator:( "Troßbach, Werner" ) OR dc_contributor:( "Troßbach, Werner" )' returned 34 results. Modify search

Sort Results by Relevance | Newest titles first | Oldest titles first

Agrarkredit

(868 words)

Author(s): Troßbach, Werner
Der A. war in den ländlichen Gesellschaften der Nz. weit verbreitet [3. 339, 343]; [6. 1340]. Kurzfristige Zahlungsaufschübe trugen dem Umstand Rechnung, dass die Bargeldausstattung von Bauern jahreszeitlichen Schwankungen unterlag [4. 285]. In den Quellen ist v. a. langfristig gewährter A. fassbar. Staatliche bzw. territoriale Verordnungen regelten die Rahmenbedingungen. Im Alten Reich beliefen sich die Zinsen bereits im 15. Jh. auf etwa 5 %, bevor dieser Prozentsatz im 16. Jh. [1. 6]; [3. 331] und in Frankreich im 17. Jh. [7. 91–95] für verbindlich erklärt wurde; Auss…
Date: 2019-11-19

Ernte

(2,498 words)

Author(s): Troßbach, Werner | Kopsidis, Michael
1. Ernteverfahren 1.1. Schneidegeräte bei der GetreideernteDie E.-Zeit begann im 18. Jh. in Deutschland mit der sog. Roggenmahd (Mitte bis Ende Juli) und endete um Michaelis (29.9.) mit der Flachseinbringung. Während man Flachs ( Faserpflanzen) mit der Wurzel ausrupfte, wurden die Getreide-Arten mit der Sichel geschnitten bzw. gemäht ( Schneidegeräte; vgl. auch die E.-Verfahren bei Gemüse; Obst und Wein).Für die Sommergetreidearten Hafer und Gerste verwendete man in der Nz. v. a. die Sense (vgl. Abb. 1) – meist mit einem seitlich am Wurf angebrachten Gestell (»Ref…
Date: 2019-11-19

Kirchengut

(1,807 words)

Author(s): Weitzel, Jürgen | Troßbach, Werner
1. DefinitionK. (lat. bona ecclesiastica) meint das Vermögen einer Kirche. Es umfasst alle geldwerten Rechte – insbes. Eigentum, Nutzungsrechte, Ansprüche auf Abgaben (Steuern), sonstige Forderungsrechte und Verfügungsbefugnisse über fremde Sachen. Träger des K. sind selbst in der kath. Kirche nicht (nur) die Gesamtkirche oder der Apostolische Stuhl (Papsttum), sondern in erster Linie die jeweilige kirchliche Institution (z. B. Kirchenprovinz, Bistum, Orden, Landeskirche, Dekanat, Stiftung, Anstalt, Kirchen-Geme…
Date: 2019-11-19

Church property

(1,968 words)

Author(s): Weitzel, Jürgen | Troßbach, Werner
1. DefinitionThe phrase church property (Latin bona ecclesiastica) denotes the assets of a church. It includes all rights with monetary value – especially property, usage rights, claims to taxes, other legal claims, and power of disposition over external things. Even in the Catholic Church, the proprietors of church property are not (only) the universal church or the Apostolic See (Papacy) but primarily individual ecclesiastical institutions (e.g. the church province, diocese, monastic order, Landeskir…
Date: 2019-10-14

Harvest

(2,903 words)

Author(s): Troßbach, Werner | Kopsidis, Michael
1. Methods 1.1. Cutting tools for harvesting grainIn the 18th century, harvest time in Germany began with the so-called rye mowing (mid to late July) and ended around Michaelmas (September 29) with the flax harvest. While flax (Fiber plants) was plucked up by the roots, the various kinds of grain were cut or mowed with a sickle or reaping hook (Cutting tools; see also the procedures for harvesting vegetables, fruit, and wine).In the early modern period, the primary implement used to harvest the summer grains oats and barley was the scythe (see fig. 1) – usuall…
Date: 2019-10-14

Dye

(2,692 words)

Author(s): Engel, Alexander | Troßbach, Werner
1. IntroductionDyes are soluble materials that, unlike the insoluble, mainly mineral pigments (Painting technique), are suitable for the permanent coloration of textiles. Prior to the development of artificial dyes from derivatives of tar in the late 19th century, only natural, mostly vegetable dyes were known in Europe. Although dyeing was of no real relevance to the basic functions of apparel - protection from moisture and cold - the symbolic and aesthetic role of color was a key one in the con…
Date: 2019-10-14

Farbstoffe

(2,497 words)

Author(s): Engel, Alexander | Troßbach, Werner
1. EinleitungF. sind lösliche Materialien, die sich im Gegensatz zu den unlöslichen, v. a. mineralischen Pigmenten (Maltechnik) zur dauerhaften Färbung von Textilien eignen. Vor der Erzeugung künstlicher F. aus Teerderivaten im späten 19. Jh. waren in Europa nur Natur-F. zumeist pflanzlichen Ursprungs bekannt. Das Färben war zwar für die Basisfunktionen der Kleidung wie den Schutz vor Nässe und Kälte unerheblich, doch im Rahmen soziokultureller Funktionen war die symbolische und ästhetische Wirkkraft der Farbigkeit unabdingbar. Vordefinierte T…
Date: 2019-11-19

Unkraut

(854 words)

Author(s): Küster, Hansjörg | Troßbach, Werner
Als U. werden auf dem Kulturland unerwünschte Pflanzen bezeichnet. U. ist jedoch kein systematischer wiss. Begriff. Er ergibt sich aus den jeweiligen Zielen des Pflanzenbaus. Einige Arten verursachen wirtschaftlichen Schaden, andere sind aus ästhetischen Gründen unerwünscht. U. konkurriert mit den Kulturpflanzen um Licht, Wasser und Mineralstoffe. Einige U.-Arten beschatten die Kulturpflanzen durch große Blätter und Blüten oder winden sich um deren Stängel und Blätter. Die Samen der Kornrade ( Agrostemma githago) enthalten Saponine; durch unzureichende Reinigung d…
Date: 2019-11-19

Steuern

(4,617 words)

Author(s): ’t Hart, Marjolein | Troßbach, Werner
1. Begriff Im späten MA besaßen die städt. Kommunen (Stadt) in der Regel besser entwickelte Finanzsysteme als die Staaten ( Staatsfinanzen). Einige ital. Stadtstaaten entwickelten schon relativ früh ein fortschrittliches und ausgeklügeltes S.-Wesen. Die Kommune von Siena führte bereits zwischen 1168 und 1175 den alliramento als eine Form der Reichen-S. ein. Im 15. und 16. Jh. folgten allerdings immer mehr Flächenstaaten dem städt. Beispiel und begannen, selbst S. zu erheben.Man unterscheidet u. a. zwischen direkten und indirekten S. Die Bedeutung dieser Begriffe…
Date: 2019-11-19

Hofrecht

(1,311 words)

Author(s): Brauneder, Wilhelm | Pečar, Andreas | Troßbach, Werner
1. Fürstliches Hofrecht 1.1. AllgemeinDer Fürsten-Hof war nicht nur der Ort der höchsten Gerichtsbarkeit im Herrschafts-Bereich des Fürsten, er konstituierte auch einen eigenen Rechtsraum. In ihm galten spezifische, vom Fürsten erlassene Regeln und Normen, die das Verhalten sowohl der Hofmitglieder als auch der Hofbesucher innerhalb der höfischen Sphäre regelten. Kam es zu Verstößen gegen diese Regelungen, besaß der Fürstenhof eine eigene Gerichtsbarkeit. Häufig oblag die Aufgabe der Rechtsprechung dem obersten Hofmar…
Date: 2019-11-19

Lease

(3,292 words)

Author(s): Löhnig, Martin | Sanz Lafuente, Gloria | Troßbach, Werner
1. Legal aspects 1.1. DefinitionA lease (German Pacht) today is understood to be the contractual transfer of an object or right in exchange for money (cf. Interest [banking]), whereupon the recipient may use or – in contrast to rent and loans for use (commodatum) – enjoy the fruits of the object for a certain time. In contrast to a renter, the lessee is broadly responsible for the maintenance of the object of the lease. Leases based on loan contract, which could in theory be canceled at any time and la…
Date: 2019-10-14

Ius curiae

(1,499 words)

Author(s): Brauneder, Wilhelm | Pečar, Andreas | Troßbach, Werner
1. Court law 1.1. IntroductionA princely court was not just the site of the highest jurisdiction under the prince’s authority; it also constituted a legal space unto itself. Specific rules and norms issued by the prince were in force there that regulated the behavior of members of the court and visitors within the confines of the court. If these rules were violated, the prince’s court had its own jurisdiction. The task of administering justice at court often fell to the chief steward ( Hofmarschall). Members of court thus stood outside ordinary municipal jurisdiction. As a …
Date: 2019-10-14

Pacht

(3,007 words)

Author(s): Löhnig, Martin | Sanz Lafuente, Gloria | Troßbach, Werner
1. Rechtliche Aspekte 1.1. BegriffUnter P. wird heute die auf einem P.-Vertrag beruhende Überlassung einer Sache oder eines Rechts gegen Geld (P.- Zins) auf Zeit zum Gebrauch und – hier liegt der Unterschied zur Miete und zur Leihe – zur Fruchtziehung verstanden. Im Gegensatz zum Mieter obliegt dem Pächter in weitem Umfang die Unterhaltung des P.-Gegenstandes. Von der durch Schuldvertrag (P.-Vertrag) begründeten P., die grundsätzlich jederzeit gekündigt werden kann und die mit dem Tod des Pächters endet, ist die aus dem rezipier…
Date: 2019-11-19

Amt

(9,112 words)

Author(s): Carl, Horst | Schmidt, Patrick | Troßbach, Werner | Walter, Peter | Synek, Eva
1. Einleitung 1.1. Begriff und GrundlagenDen dt. Begriff A. zeichnet bis heute ein weites Bedeutungsspektrum aus, das die vielfältigen Bezüge und Kontexte vormodernen Verwaltungshandelns bewahrt ( Verwaltung). Es reicht von der Wahrnehmung einer spezifischen Funktion über die Bezeichnung eines territorialen Verwaltungsbezirks bis hin zu einer Behörde oder einem Gebäude, in dem nachgeordnete Verwaltungsbehörden residieren. Als Resultat frühnzl. Entwicklungen lässt sich diese semantische Vielfalt beispielsweise im Deutschen Wörterbuch der Gebrüder Grimm dokumentie…
Date: 2019-11-19
▲   Back to top   ▲