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Kyprische Schrift

(619 words)

Author(s): Hintze, Almut (Cambridge)
[English version] Die k.S., vermutlich eine Weiterentwicklung der kyprominoischen Schriften [1; 2], ist eine mit Linear B verwandte syllabische Schrift mit Zeichen für Vok. und offene Silben. Der gemeinsame Ursprung wird deutlich aus Zeichen, die nicht nur in der Form, sondern auch im Lautwert übereinstimmen ( lo/ ro, na, pa, po, se, ta/ da, to, ti). Im Unterschied zu Linear B ist die k.S. eine reine Silbenschrift (ohne Ideogramme). Auch bei den Schreibregeln gibt es geringfügige Unterschiede: t und d sind in der k.S. nicht unterschieden ( i-ta-te = att. ἐνθάδε), wohl aber r und l ( lu-sa-t…

Eteokyprisch

(137 words)

Author(s): Hintze, Almut (Cambridge)
[English version] Die nicht-idg., bisher ungedeutete Sprache der Eteokyprer, deren Name, analog zu den Eteokretern, die nicht-griech. Bevölkerung Zyperns bezeichnet [1. 49ff.]. Schriftzeugnisse, ca. 7.-3. Jh. v.Chr. und größtenteils aus Am(m)athus [3], sind in der auch von den Griechen verwendeten Kyprischen Schrift geschrieben, deren Zeichen, wie aus der Schreibung von EN in der Bilingue von Amathus hervorgeht, in beiden Sprachen denselben Lautwert haben: 1) a-na · ma-to-ri · u-mi-e-sa- : i-mu-ku-la-i-la-sa-na · a - ri - si - to - no - se · a - ra - to - wa - na - ka - so - ko - o - se 2) ke…

Kyprominoische Schriften

(648 words)

Author(s): Hintze, Almut (Cambridge)
[English version] Auf Arthur Evans zurückgehende Bezeichnung der mit Linear A verwandten spätbrz. Linearschriften Zyperns [1. 69f.] (Kypros). Das Schriftsystem dürfte syllabisch sein, doch sind die Texte noch weitgehend unentziffert. Aufgrund von Schreibmodus, Zeichenform und -inventar unterscheidet man drei Varianten [2. 11-17]: (a) Kyprominoisch (= CM) 1, (b) CM 2, (c) CM 3. Zu (a): Texte in CM 1 sind vom späten 16.-11. Jh. v.Chr. über ganz Zypern verbreitet und auch im nordsyr. Ras Šamra (Ugarit) bezeugt. Die Zeichen sind auf unterschiedliche…

Kyprisch

(899 words)

Author(s): Hintze, Almut (Cambridge) | Binder, Vera (Gießen)
[English version] I. Antikes Kyprisch Quellen des K. sind Inschr. in kyprischer Schrift (wichtigste FO: Idalion, Golgoi, Paphos, Marion; ältester Text: o-pe-le-ta-u / opheltau/11./10. Jh.v.Chr.), die Glossographie (bes. Hesych., schol. zu Ilias und Odyssee, Fr. eines anon. Grammatikers: Anecd. Bekk. 3,1094) und Eigennamen von Kyprioten. Das K. zeigt a) Übereinstimmungen bes. mit dem Arkadischen und z.T. mit dem Mykenischen und b) spezifische Merkmale. Zu a): Hebung von e, o vor Nasal (/ in/= ἐν, / on-/ un-/ = ἀνά) und von o (Gen. Sg. auf / -au/< -āo, 3. Sg. -tu < -to); * > or/ ro (/ katew…