Search

Your search for 'dc_creator:( "Siebert, Anne Viola (Hannover)" ) OR dc_contributor:( "Siebert, Anne Viola (Hannover)" )' returned 48 results. Modify search

Did you mean: dc_creator:( "siebert, anne viola (hannover)" ) OR dc_contributor:( "siebert, anne viola (hannover)" )

Sort Results by Relevance | Newest titles first | Oldest titles first

Sacellum

(103 words)

Author(s): Siebert, Anne Viola (Hannover)
[English version] (“kleines Heiligtum”). Diminutiv zu lat. sacrum. Hiervon zu unterscheiden ist das sacrarium, der Aufbewahrungsraum für den sakralen Hausrat ( sacra supellex), das nicht unbedingt konsekriert sein mußte ( consecratio ). S. kann öffentliche röm. Kultstätten, die aus einem offenen Altar mit einer Einfriedung bestanden (Trebatius bei Gell. 7,12,5; vgl. Fest. 422 L.), aber auch private Heiligtümer bezeichnen. Es hat die Form einer Kapelle, das Götterbild stand in einer Nische ( aedicula ), der Opfernde davor (vgl. Paul. Fest. 319 L.). …

Hasta

(959 words)

Author(s): Campbell, J. Brian (Belfast) | Paulus, Christoph Georg (Berlin) | Siebert, Anne Viola (Hannover) | Salomone Gaggero, Eleonora (Genua) | Petraccia Lucernoni, Maria Federica (Mailand) | Et al.
[English version] [1] Hasta, hastati Die hasta diente im röm. Heer während der mittleren Republik vor allem als Stoßlanze für den Nahkampf, obwohl sie auch geworfen werden konnte; sie hatte einen hölzernen Schaft und eine Eisenspitze. Die h. war der Kampfweise der Phalanx angepaßt, blieb aber im Gebrauch, als die Römer im 4. Jh. v.Chr. zur flexibleren Aufstellung in Manipeln ( manipulus ) übergingen. Nach Livius (Liv. 8,8,5-13), dessen Darstellung allerdings nicht unproblematisch ist, bestand das röm. Heer 340 v.Chr. aus drei Schlachtreihen, den hastati, den principes und den triar…

Infula

(224 words)

Author(s): Siebert, Anne Viola (Hannover)
[English version] (Woll-)Binde mit vielseitiger Verwendung. Neben Girlanden ist die i. das am häufigsten verwendete Schmuckutensil im röm. sakralen Bereich: an Opfertieren, sakralen Gebäuden, teilweise auch Altären (Fest. 100 L.); sie ist auch Schmuck des Hochzeitshauses (Lucan. 2,355; Plin. nat. 29,30; Serv. Aen. 4,458). Als Bestandteil der Priestertracht (Kopfbinde [1]) ist die i. eine diademartige Binde, von der beiderseits der Enden Quasten ( vittae) herabhängen, teilweise zweifarbig aus roten und weißen Fäden gedreht, teilweise in einzelne Segmente (so…

Inauguratio

(228 words)

Author(s): Siebert, Anne Viola (Hannover)
[English version] Im eigentlichen Sinne “der Anfang”, vgl. auch inaugurare: “Augurien anstellen”, “Weissagevögel befragen”; “einweihen”. Im röm. Sakralrecht ist i. die priesterliche Amtseinführung, die seit histor. faßbarer Zeit nur bei den flamines maiores ( Dialis: Gai. inst. 1,130; 3,114; Liv. 27,8,4; 41,28,7; Martialis: Liv. 29,38,6; 45,15,10; Macr. Sat. 3,13,11), dem rex sacrorum (Labeo bei Gell. 15,27,1; Liv. 40,42,8) und den augures (Liv. 27,36,5; 30,26,10; 33,44,3; Cic. Brut. 1; Suet. Cal. 12,1), nicht aber bei den anderen Priesterschaften ( pontifices, Vestales) a…

Lectisternium

(381 words)

Author(s): Siebert, Anne Viola (Hannover)
[English version] (Etym.: lat. lectum sternere, “ein Bett ausbreiten”). Götterbewirtung, Göttermahl: sehr alte Form des Opfers, bei dem in einem Tempel der auf einem Speisesofa liegenden Gottheit auf einem Tisch eine Mahlzeit dargebracht wurde (vgl. Iovis epulum ). Dahinter steht die Vorstellung, daß bei jeder Mahlzeit die Götter ihren Anteil erhielten, d.h. direkt anwesend waren. Der Begriff l. wird nur in sakralem Zusammenhang verwendet. In erster Linie ist das l. Bestandteil des Graecus ritus, daher eine im griech. Gottesdienst weit verbreitete Form des Opfers; in…

Lituus

(152 words)

Author(s): Siebert, Anne Viola (Hannover)
[English version] [1] Stab aus Holz oder Metall als Amtsinsignie Gekrümmter oder spiralförmig endender Stab aus Holz oder Metall, etr.-ital. Herkunft. Im polit. Sinne urspr. Amtsinsigne des Königs (Serv. Aen. 7,187), später Symbol imperatorischer Macht, Wahrzeichen des Princeps. Von größerer Bed. ist l. als Kultgerät und Insigne der Auguren ( augures ), die ihn zur Bezeichnung der Himmelsregionen bzw. des templum verwenden. Mythologisch ist l. mit der Gründung Roms verbunden, da Romulus bei der Stadtgründung mit diesem die einzelnen Regionen festlegt (Cic. d…

Oktoberpferd

(249 words)

Author(s): Siebert, Anne Viola (Hannover)
[English version] ( October equus). An den Iden des Oktober wurde alljährlich auf dem Campus Martius in Rom ein Wagenrennen abgehalten (Fest. 190 L.; Plut. qu. R. 97) und das rechte Pferd des siegreichen Zweigespanns (vgl. aber [2]) getötet. Der Kopf des Pferdes wurde (zuvor?) mit Broten ( panibus) oder - folgt man der Konjektur von [5] - mit Tüchern ( pannibus) umwunden. Nach der Tötung des Tiers durch Speerwurf kämpften die Bewohner der röm. Stadtteile von Via Sacra und Subura um den Kopf, der anschließend entweder in die Regia (Via Sacra) gebracht oder an die turris Mamilia (Subura) gehä…

Piaculum

(342 words)

Author(s): Siebert, Anne Viola (Hannover)
[English version] Von lat. piare = pium reddere, “reinigen”, “sühnen” (Plaut. Men. 517; Varro ling. 6,30), dann auch “versöhnen” (Plaut. Asin. 506; Verg. Aen. 6,379). P. bezeichnet zum einen die zur Verletzung der pax deorum führende, eine Sühnung erfordernde Handlung (Plaut. Truc. 223; Varro ling. 629), zum anderen den rituellen Akt der Sühnung eines solchen Verstoßes bzw. das zu diesem Zweck verwendete Opfertier (Cato agr. 139). Da die korrekte Einhaltung von Vorschriften, Handlungen und Regeln zum wesentlichen Bestandteil röm. Kultausübung gehörte, war die …
▲   Back to top   ▲