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Your search for 'dc_creator:( "Campbell, J. Brian (Belfast)" ) OR dc_contributor:( "Campbell, J. Brian (Belfast)" )' returned 65 results. Modify search

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Exploratores

(303 words)

Author(s): Campbell, J. Brian (Belfast)
[German version] Exploratores were the scouts of the Roman army. They reconnoitred the movements and deployments of the enemy as well as the terrain and positions of camps. In the early years of the Principate, soldiers selected from the   auxilia were commandeered from their units for a certain length of time to act as scouts. In the Dacian War (AD 105-106), Ti. Claudius Maximus, then serving in an ala, was selected by Trajan himself as a scout and brought the princeps the head of King Decebalus. In the mid 2nd cent. there is evidence of small reconnaissance units called explorationes. They w…

Aerarium militare

(577 words)

Author(s): Campbell, J. Brian (Belfast)
[German version] Since the Roman senate in the Republican Period was unwilling to support the soldiers after they left the army with provisions of land or money ( praemia), certain commanders took care of it on their own account. This contributed to the development of armies that owed personal allegiance to an individual leader and helped to undermine political stability, beginning with the dictatorship of Cornelius [I 90] Sulla. When the younger Augustus (C. Octavius) established himself against his adversaries in the civ…

Principales

(336 words)

Author(s): Campbell, J. Brian (Belfast)
[English version] Die p. der röm. Legionen waren Soldaten, die eine bes. Dienstaufgabe erfüllten, dafür vom üblichen Lagerdienst befreit waren und den eineinhalbfachen oder doppelten Sold einfacher Soldaten erhielten (Veg. mil. 2,7); die immunes hingegen erhielten keinen erhöhten Sold. Die herausgehobene Stellung eines principalis verdeutlicht ein Brief von Iulius Appollinaris, einem röm. Soldaten in Äg.: ‘Ich danke Serapis und dem guten Glück dafür, daß ich, während alle anderen hart arbeiten und Steine hauen, nun p. bin, herumstehe und nichts tue’ (PMichigan VIII 46…

Contarii

(110 words)

Author(s): Campbell, J. Brian (Belfast)
[English version] waren mit einer schweren, etwa 3,5m langen Lanze ( contus) bewaffnete Reiter der Auxiliartruppen. Sie hielten die Lanze quer über dem Widerrist des Pferdes entweder von unten oder von oben in beiden Händen, wobei sie nicht von einem Schild geschützt waren. Diese Lanze ist wahrscheinlich von den Sarmaten übernommen worden. Seit der Zeit des Traianus oder des Hadrianus gab es eigene Einheiten der c., wie beispielsweise die ala I Ulpia contariorum milliaria. Obwohl die c. zunächst keine schwere Rüstung trugen, haben sie wohl zur Entwicklung der gepanzerte…

Cohors

(468 words)

Author(s): Campbell, J. Brian (Belfast)
[English version] Während der frühen Republik unterstellten die Bundesgenossen der röm. Armee 500 Mann starke Einheiten, die später cohortes genannt wurden und dem Befehl eines Praefekten aus der betreffenden Stadt unterstanden. Es bleibt unklar, wann die c. als taktische Einheit in das Heer integriert wurde. Polybios bezeichnet eine c. als eine aus drei Manipeln bestehende Einheit (Pol. 11,23; Schlacht von Ilipa 206 v.Chr.), in seiner berühmten Beschreibung des röm. Heeres werden jedoch die c. nicht erwähnt. Livius erwähnt in seiner Darstellung der Feldzüge in Spani…

Meuterei

(1,289 words)

Author(s): Campbell, J. Brian (Belfast)
( seditio militum). [English version] I. Militärdienst und Disziplin Die Disziplin der röm. Armee hat selbst Autoren wie Polybios und Flavios Iosephos [4], die nicht aus Rom stammten, beeindruckt; sie rühmten die durch eine gezielte Ausbildung erreichte Überlegenheit der röm. Soldaten, ‘die durch ihre Körperkraft und ihren Mut nahezu die gesamte Welt beherrschten’ (Ios. bell. Iud. 2,580). In der frühen Republik bestand das röm. Heer allerdings aus dem Aufgebot der Bürger, die ein bestimmtes Vermögen nach…

Bucellarii

(153 words)

Author(s): Campbell, J. Brian (Belfast)
[English version] In der Spätant. bezeichneten b. Gruppen barbarischer Soldaten, die angesehenen Kriegern dienten und von diesen bisweilen im Interesse Roms eingesetzt wurden. Schließlich bekam der Begriff b. eine spezielle Bedeutung: bewaffnete Gefolgsleute, die reichen Großgrundbesitzern als Leibwache dienten, eine Praxis, die trotz des Verbots durch Leo häufig anzutreffen war. Auch findet man b. in der Umgebung von hohen Beamten, zumeist Offizieren; sie schworen ihrem Herrn und dem Kaiser einen Treueid, was auf eine offizielle Billigung hinzuwe…

Kataphraktoi

(322 words)

Author(s): Campbell, J. Brian (Belfast)
[English version] (κατάφρακτοι). Der Begriff k. bezeichnete die gepanzerte Reiterei, mit der die Römer zuerst im Jahre 190 v.Chr. im Krieg gegen Antiochos III. konfrontiert wurden (Liv. 37,40,5). Bei Carrhae wurde das Heer des Crassus 53 v.Chr. von der parth. Reiterei, deren Reiter und Pferde gepanzert waren, besiegt (Plut. Crassus 24f.). Seit 69 n.Chr. hatten die Römer mit der gepanzerten Reiterei der Sarmaten an der unteren Donau zu tun (Tac. hist. 1,79). Im röm. Heer wurde die erste Einheit von gepanzerten Reitern wahrscheinlich unter Hadrianus aufgestellt ( ala I Gallorum et …

Iuniores

(214 words)

Author(s): Campbell, J. Brian (Belfast)
[English version] In der Centurienordnung, die in der historiographischen Überlieferung dem König Servius Tullius zugeschrieben wurde, war das röm. Volk nach dem jeweiligen Vermögen der einzelnen Bürger in classes eingeteilt, die gleichzeitig polit. und mil. Zwecken dienten. Dabei bestand jede Klasse aus zwei Gruppen von Bürgern, den iuniores (Männern im Alter von 17-46 Jahren), die Militärdienst zu leisten hatten und kämpfen mußten, wo und wann immer es von ihnen verlangt wurde, während es die Aufgabe der seniores (46-60 Jahre) war, die Stadt gegen Angriffe zu verteidi…

Legio

(5,266 words)

Author(s): Campbell, J. Brian (Belfast)
[English version] A. Republik In der Frühzeit bestand das Heeresaufgebot Roms wahrscheinlich aus insgesamt 3000 Soldaten, wobei jede der drei tribus der Königszeit 1000 Mann stellte (Varro ling. 5,89) - eine als “die Aushebung” ( legio) bezeichnete Streitkraft. Die Servius Tullius von der historiographischen Überl. zugeschriebene Einteilung des röm. Volkes in sechs Vermögensklassen (Liv. 1,42,4-43,13; Dion. Hal. ant. 4,15-18) hatte auch einen mil. Zweck: Es hing vom Besitz eines Bürgers ab, mit welchen Waffen er sich ausstatten konnte. Die Besitzlosen ( capite censi) waren vo…

Rekrutenausbildung

(880 words)

Author(s): Campbell, J. Brian (Belfast)
[English version] I. Griechenland s. Ephebeia Campbell, J. Brian (Belfast) [English version] II. Rom ‘Seht Euch die Ausbildung der Legionen ( exercitatio legionum) an ... Daher rührt der Mut in der Schlacht und die Bereitschaft, Wunden zu empfangen.’ Cicero bringt hier den traditionellen Stolz der Römer auf ihre mil. Ausbildung zum Ausdruck (Cic. Tusc. 2,37). In der frühen röm. Republik fand die elementare mil. Ausbildung wahrscheinlich auf dem Campus Martius statt. Als später Bürger rekrutiert wurden, die weit entfe…

Exploratores

(287 words)

Author(s): Campbell, J. Brian (Belfast)
[English version] E. waren die Späher des röm. Heeres. Sie kundschafteten die Bewegungen und Aufstellungen des Feindes ebenso wie das Gelände und Positionen von Lagern aus. Im frühen Prinzipat wurden ausgesuchte Soldaten der auxilia von ihren Einheiten für eine bestimmte Zeit abkommandiert und fungierten als Späher. Im Dakischen Krieg (105-106 n.Chr.) wurde Ti. Claudius Maximus, der damals in einer ala diente, von Traianus selbst als Späher ausgesucht und brachte dem princeps den Kopf des Königs Decebalus. Für die Mitte des 2. Jh. sind kleine Aufklärungseinheiten, die exploratio…

Comitatenses

(458 words)

Author(s): Campbell, J. Brian (Belfast)
[English version] Die c. waren die Einheiten, die das Feldheer des spätant. röm. Reiches ausmachten. Ihr Name leitet sich von dem comitatus ab, dem Verwaltungsapparat, der dem Princeps diente und ihn auf seinen Reisen begleitete. Die c. waren an kein bestimmtes Territorium gebunden und konnten Territorialtruppen, die ständig in bestimmten Prov. standen ( limitanei oder ripenses), zugefügt werden. Es ist wahrscheinlich, daß Diocletianus ein Feldheer aufgestellt hat, das allerdings nur eine begrenzte Größe hatte. Doch Constantinus vergrößerte die c. und verlieh ihnen eine n…

Centuria

(874 words)

Author(s): Gizewski, Christian (Berlin) | Campbell, J. Brian (Belfast)
In general signifies an amount measured by or divided into units of 100, and can therefore relate e.g. to plots of land as well as to people. Thus the relationship to the figure 100 can be lost, the word then referring merely to a mathematically exactly measured or divided amount. [German version] A. Political Centuria is particularly used in the constitution of the Roman Republic to denote the electorate for the   comitia centuriata . In this meaning, the term probably derives from the contingent of 100 foot soldiers that, according to the histo…

Dux

(741 words)

Author(s): Campbell, J. Brian (Belfast) | Tinnefeld, Franz (Munich)
[German version] [1] The term dux, which had already appeared in the Republican period with the general meaning of ‘a leader in a military action or of a troop of soldiers’ (cf. e.g. Cic. Dom. 12: seditionis duces), was in the 2nd cent. AD occasionally used in a semi-official way as the title for the commander of a military unit established for a particular purpose and not necessarily subordinate to the governor of a province. Thus Ti. Claudius Candidus was dux exercitus Illyrici in the war waged by Septimius Severus against Pescennius Niger in AD 193-195 (CIL II 4114 = ILS 1140); dux was also u…

Decurio, decuriones

(1,201 words)

Author(s): Gizewski, Christian (Berlin) | Campbell, J. Brian (Belfast)
Decurio (cf. decuria;  Decurio [4] via decus(s)is f. dec- and as) in general usage refers to a member or representative of a group of ten or tenth-part group (cf. Dig. 50,16,239,5); there is no shared etymology with curialis, a word of partly similar meaning derived from co-viria. In its specialized sense decurio denotes various functionaries: [German version] [1] A member of a curia in municipia and coloniae A member of a   curia , in those municipia and coloniae bound by Roman Law, was called decurio. Appointment of the usually 100 decuriones (occasionally smaller numbers) was regul…

Levy

(2,093 words)

Author(s): Burckhardt, Leonhard (Basle) | Campbell, J. Brian (Belfast)
[German version] I. Greece In geometrical and early archaic Greece, mainly nobles and their dependents took part in wars. With the rise of the phalanx in the 7th cent. BC, the Greek polity also levied free farmers, who could provide their weapons themselves. However, details about conscription are first known from the Classical period, especially from Athens and Sparta. In Athens, all citizens - probably with the exception of the thetai until the middle of the 4th cent. BC - were liable for military service between their 18th and 59th year; o…

Mercenaries

(1,073 words)

Author(s): Burckhardt, Leonhard (Basle) | Campbell, J. Brian (Belfast)
[German version] I. Greece Mercenaries (μισθοφόρος/ misthophóros or μισθωτός/ misthōtós, ξένος/ xénos) - soldiers who fought in foreign service as professional soldiers in exchange for payment ( misthós) - had existed in Greece since ancient times. In the 6th cent. BC they served Egyptian or eastern kings (Egypt: Hdt. 2,154; ML, No. 7; Babylon: Alc. 350 Lobel/Page); Greek tyrants like Peisistratus [4] or Polycrates [1] needed mercenaries to protect them (Hdt. 1,61; 3,45). Only from the Peloponnesian War onwards did the po…

Dux

(671 words)

Author(s): Campbell, J. Brian (Belfast) | Tinnefeld, Franz (München)
[English version] [1] Titel im 2. Jh. Der Begriff d., der bereits in der Zeit der Republik allg. in der Bed. “Führer einer Aktion oder einer militärischen Gruppe” (vgl. etwa Cic. dom. 12: seditionis duces) erscheint, wurde im 2. Jh.n. Chr. bisweilen halboffiziell als Titel für den Befehlshaber einer für einen bestimmten Zweck aufgestellten mil. Einheit verwendet, die nicht unbedingt dem Statthalter einer Provinz unterstand. So war Ti. Claudius Candidus dux exercitus Illyrici in dem 193-195 n. Chr. von Septimius Severus gegen Pescennius Niger geführten Krieg (CIL I…

Decurio, decuriones

(1,053 words)

Author(s): Gizewski, Christian (Berlin) | Campbell, J. Brian (Belfast)
D. (wie decuria; D. [4] über decus(s)is aus dec- und as) meint in allg. Bed. ein Mitglied oder den Repräsentanten einer Zehner- oder Zehntel-Gruppe (vgl. dazu Dig. 50,16,239,5); keine gemeinsame Wortgeschichte besteht mit dem teilweise bedeutungsähnlichen von co-viria abgeleiteten Wort curialis. Im speziellen Sinn bezeichnet d. verschiedene Funktionsträger: [English version] [1] Mitglied einer curia in municipia und coloniae D. heißt das Mitglied einer curia in den nach röm. Recht verfaßten municipia und coloniae. Die Bestellung der normalerweise 100 d. (gelegentlich auch…

Centuria

(838 words)

Author(s): Gizewski, Christian (Berlin) | Campbell, J. Brian (Belfast)
Bedeutet im allg. eine mit der Zahl 100 gemessene oder durch sie geteilte Einheit und kann sich deshalb z.B. auf Landflächen ebenso beziehen wie auf Menschen. Dabei kann der Bezug zur Zahl C verloren gehen und das Wort nur noch eine rechnerisch genau abgemessene oder geteilte Einheit meinen. [English version] A. Politisch In der Verfassung der röm. Republik bezeichnet c. speziell den Wahlkörper der comitia centuriata . In dieser Bed. leitet sich der Begriff wohl her von dem Aufgebot in Höhe von 100 Fußsoldaten, das in der röm. Königszeit …

Reiterei

(2,374 words)

Author(s): Starke, Frank (Tübingen) | Burckhardt, Leonhard (Basel) | Campbell, J. Brian (Belfast)
I. Alter Orient [English version] A. Entwicklungsgeschichte Mit der Entwicklung der Fahrkunst in der 1. H. des 2. Jt. v. Chr. waren auch die methodischen Grundlagen für das Reiten gegeben (Pferd III., Reitkunst). Obwohl der Einsatz berittener Kuriere und Späher bereits ab dem 14./13. Jh. v. Chr. sicher bezeugt ist (Akkadogramm LÚPETḪALLUM “Reiter” in hethit. Texten; äg. Bildzeugnisse [10]), bildete sich die R. als Waffengattung erst im Verlauf des 9./8. Jh. heraus. Ausschlaggebend hierfür war die Schwierigkeit, reitend zu kämpfen. Denn im Unt…

Cavalry

(2,665 words)

Author(s): Starke, Frank (Tübingen) | Burckhardt, Leonhard (Basle) | Campbell, J. Brian (Belfast)
I. Ancient Orient [German version] A. History With the development of the skill of driving teams of horses in the 1st half of the 2nd millennium BC, the methodological foundations of riding also were in place ( Horse III,  Horsemanship). Although there is definite evidence of mounted messengers and scouts from as early as the 14th/13th cents. BC onwards (Akkadogram LÚPETḪALLUM ‘rider’ in Hittite texts; Egyptian pictorial evidence [10]), the use of the cavalry as an armed force did not develop until during the 9th/8th cents. Decisive in this was the diff…

Hasta

(1,030 words)

Author(s): Campbell, J. Brian (Belfast) | Paulus, Christoph Georg (Berlin) | Siebert, Anne Viola (Hannover) | Salomone Gaggero, Eleonora (Genoa) | Barceló, Pedro (Potsdam) | Et al.
[German version] [1] Hasta, hastati In the Roman army of the middle Republic, the hasta served primarily as a thrust lance for close combat although it could also be thrown; it had a wooden shaft and an iron point. The hasta was adapted to the fighting style of the  phalanx, but it remained in use when, in the 4th cent. BC, the Romans adopted a more flexible set-up in maniples (  manipulus ). According to Livy (Liv. 8,8,5-13), whose account, however, is not without its problems, in 340 BC the Roman army consisted of three battle rows, the hastati, the principes and the triarii. The triarii were a…

Hasta

(959 words)

Author(s): Campbell, J. Brian (Belfast) | Paulus, Christoph Georg (Berlin) | Siebert, Anne Viola (Hannover) | Salomone Gaggero, Eleonora (Genua) | Petraccia Lucernoni, Maria Federica (Mailand) | Et al.
[English version] [1] Hasta, hastati Die hasta diente im röm. Heer während der mittleren Republik vor allem als Stoßlanze für den Nahkampf, obwohl sie auch geworfen werden konnte; sie hatte einen hölzernen Schaft und eine Eisenspitze. Die h. war der Kampfweise der Phalanx angepaßt, blieb aber im Gebrauch, als die Römer im 4. Jh. v.Chr. zur flexibleren Aufstellung in Manipeln ( manipulus ) übergingen. Nach Livius (Liv. 8,8,5-13), dessen Darstellung allerdings nicht unproblematisch ist, bestand das röm. Heer 340 v.Chr. aus drei Schlachtreihen, den hastati, den principes und den triar…
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