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ICRC Audiovisual Archives

(116 words)

Author(s): International Committee of the Red Cross
Bibliographic entry in Chapter 30: Non-G…

Gießzettel

(103 words)

Author(s): Red.
ein Verzeichnis des Schriftgießers, in dem festgelegt ist, wieviel Stücke eines jeden Zeichens zu einem bestimmten Quantum Handsatzschrift gehören. Der G. ist als Normalg. 1904 auf Grund von sehr umfassenden Auszählungen einer großen Zahl ganz verschiedenartiger Literaturgebiete festgelegt und vereinheitlicht worden. Durch den Normalg. soll erreicht werden, daß der Schriftsetzer seine Schrift im Kasten möglichst weitgehend aussetzen kann, ohne daß ihm von einigen Buchstaben die Typen fehlen, die…

Werkdruckmaschinen

(147 words)

Author(s): Red.
Die ersten Buchdruckmaschinen waren zur Bewältigung von Quantitäten eingerichtet und wurden überwiegend zum Druck von Ztg. verwendet. In der Mitte des 19. Jh.s kamen erste Maschinen auf, die für qualitativen Werkdruck konstruiert waren. Es waren großformatige Maschinen mit bes. Farbwerken (zusätzliche Verreibezylinder und weitere Auftragwalzen). Man bezeichnete diese als «Doppelte und Hohe Farbwerke ». Um 1950 wurde z.B. eine Zweitourenmaschine von Koenig & Bauer für qualitativen Werkdruck gebau…

Zeugkiste

(30 words)

Author(s): Red.
Alle lädierten, zerbrochenen und abgequetschten Buchstaben sammelte der Buchdrucker in der Zeugkiste. Das Zeug wurde dann an die Schriftgießereien verkauft, die es einschmolzen und zum Neuguß verwendeten. Red.

Duclos, Antoine-Jean

(44 words)

Author(s): Red.
(1742–1795), Pariser Kupferstecher und Buchillustrator, Schüler von St. Aubin, Stiche nach Gravelot, Eisen, Marillier. Hauptwerke: «La Jérusalem délivrée» (1766), «Œuvres de Voltaire» (Genf 1768), «Le jugement de Paris» (Amsterdam 1772), «Grammaire des dames» (Paris 1777). Red. Bibliography Thieme-Becker Bd. 10, S. 42.

Wonnecke, Johann von Kaub

(365 words)

Author(s): Red.
(auch Johann[es] Dronnecke bzw. Johannes de Cuba) *um 1430 in Kaub am Rhein, † 1503 / 1504 in Frankfurt am Main, Arzt und Botaniker. 1448 war W. in Köln immatrikuliert, ab 1451 in Erfurt, dort 1453 zum Magister medicinae promoviert. Er war Leibarzt Adolfs III. von Nassau, Adalberts von Sachsen, Graf Eberharts von Eppstein, seit 1476 von Pfalzgraf Friedrich dem Siegreichen. 1484 erhielt er die Stelle als Stadtarzt in Frankfurt am Main, sein Vertrag wurde zweimal erneuert, 1489 und 1495; 1503, kurz vor seinem Tod, wurden ihm die Bürgerrechte verliehen. 1480 erhielt W. von dem Mainzer D…

Truber (Trubar)

(326 words)

Author(s): Red.
Primus, Leiter der slovenischen Drukkerei in Urach (Württemberg), * 8. 6. 1508 in Raščica (Krain), † 25. 7. 1586 in Derendingen (Württemberg), wurde Priester, war Kanonikus in Laibach, Vikar in Krain und Kärnten. Er wurde der Begründer der slovenischen Schriftsprache. 1547 mußte er wegen seiner reformatorischen Gesinnung nach Deutschland fliehen, wurde zunächst Prediger in Rothenburg o. T. und zog 1552 nach Kempten. Von Deutschland aus versuchte er das Evangelium unter dem slovenischen Volk durc…

Flüsse

(65 words)

Author(s): Red.
Die Wortzwischenräume der einzelnen Zeilen treten, vor allem bei kompreß gesetztem oder wenig durchschossenem Satz, mitunter so auf, daß sie direkt oder schräg untereinander stehen und so z. T. weiße Linien durch den Satz ziehen, die vor allem kenntlich werden, wenn man den Abdruck blinzelnd ansieht. Bei bibliophilen Werken sollen F. nicht auftreten, bei der üblichen Produktion sind sie nicht zu vermeiden. Red.

Stapel

(63 words)

Author(s): Red.
Die Aufbewahrung größerer Vorräte eines Verlagswerkes erfolgt beim Buchbinder oder auf dem Verlagslager in S.n auf Paletten oder in Regalen. Die Ex. werden gleichmäßig und lagenweise übereinandergeschichtet, so daß bei der Inventur nur die Lagen, nicht aber die einzelnen Stücke gezählt werden müssen. Je nach der Anzahl von Ex. innerhalb einer Lage spricht man von 8er, 12er oder 16er Stapeln Red.

Privilegien

(315 words)

Author(s): T. Frenz | R. Golpon | Red.
sind Vorrechte oder Sonderrechte, die bestimmten Personen oder Gruppen von zuständigen Stellen, meist staatlichen Organen, eingeräumt werden. 1. In der Urkundenlehre nennt man P. vornehmlich diejenigen Urkunden, die ein Recht oder Vorrecht für unbegrenzte Zeit verleihen. Sie bilden auch nach Ausstattung und Besiegelung die oberste Stufe in der Hierarchie der Urkunden. Bei Kaiser– und Königsurkunden spricht man gewöhnlich von Diplomen. Bei den Papsturkunden bilden die (feierlichen) Privilegien eine Gebrauch von Rota, Monogramm und Papst– und Kardinalsunterschriften Bibli…

Majoratsbibliotheken

(134 words)

Author(s): Red.
Im Besitz vieler Adelsfamilien befinden sich Bibl.en. Ihre Blütezeit begann am Ende des 17.Jh.S und erreichte im 18. Jh. ihren Höhepunkt, während im 19. ein gewisses Absinken zu bemerken ist. Sie sind teils reine Privatbibl.en, teils halböffentliche. Einige unter fachmännischer Verwaltung stehende und der wiss. Benutzung in weitem Maße zugängliche M. haben es zu hohem Ansehen gebracht, wie z.B. die Gräflich Schaffgottsch'sche Bibl, in Warmbrunn, die Fürstlich Dohnasche Bibl, in Schlobitten und d…

Vakuumdruck

(83 words)

Author(s): Red.
wurde ein Ende der 1930er Jahre neues Druckverfahren «benannt», daß von Ph. Schneider in Kaiserslautern erfunden worden sein soll. Über eine Hochdruckform, Klischee-, Typensatz oder ähnliches wird ein Gummituch gespannt und mittels einer Vakuumpumpe so straff angepreßt, daß alle Feinheiten der Druckform scharf nachgebildet werden. Vorteile: Zum einen die Möglichkeit, ohne großen technischen Auf-wand aus einer Originaldruckform eine brauchbare Druckform herzustellen (oder auch mehrere), zum ander…

Bernard, Auguste Joseph

(80 words)

Author(s): Red.
*1811 in Montbrison, † 1868, franz. Bibliograph und Buchdrucker. B. war wie sein Vater Buchdrucker, schrieb druckgeschichtliche Werke, unter anderem über Antoine Vitré (1857) «Les Estienne» (1856), Geoffroy Tory (1857) «L'imprimerie royale» (1867), und als Hauptwerk «De l'Origine et des Débuts de l'Imprimerie en Europe» in zwei Bdn. (1853). Zur Vorbereitung dieses Werkes hatte er weite Reisen nach London, Brüssel, Antwerpen, Rotterdam, Mainz, Straßburg, Basel und Lyon unternommen. Red. Bibliography Dict. biogr. franç. T. 6, Sp. 48.

Werkstattmuseen für Druckkunst

(409 words)

Author(s): C. W. Gerhardt | Red.
sind Institute, in denen die klassischen Satz- und Drucktechniken der Buchherstellung, die inzwischen durch die digitalen Techniken ersetzt wurden, weiterhin gepflegt werden. Die dort ausgestellten Maschinen sind funktionsfähig und können Druckaufträge von Verlagen ausführen. 1. Werkstattmuseum für Druckkunst Leipzig, gegr. 1994 seit 1999 in privater Trägerschaft. Kern des Museums bildet eine in 25 Jahren von E. SchumacherGebler zusammengetragene Slg. von Drucktypen, Stahlstempeln, Schriftgußmatrizen, Pressen und Maschinen aller Art de…

Gereinigte Ausgabe

(67 words)

Author(s): Red.
ist ein Text, der –nicht selten auf Grund von Einsprüchen der Zensurbehörden (Zensur) – von anstößigen oder politisch unerwünschten Passagen gesäubert ist. Dazu gehören z.B. im 18. Jh. Ausg. von Voltaire oder Rousseau. Dazu gehören aber auch Ausg., die aus pädagogischen Gründen fur die Jugend lesbar gemacht sind, nicht nur durch Kürzungen, sondern auch durch Überarbeitungen. Für die Forschung sind g. A. unbrauchbar. Red.

Führich, Joseph von

(72 words)

Author(s): Red.
* 9. 2. 1800 in Kratzau (Nordböhmen), 3. 3. 1876 in Wien, Zeichner, Maler und Radierer. Er ill. Schiller, Wieland, Kotzebue, Tieck und andere Dichter. Seine drei ersten Zyklenwerke: «Der wilde Jäger», «Das Vaterunser», «Genovefa» zeigen deutlich den Einfluß A. Dürers. 1847 entstanden die lithographischen Zeichnungen «Biblische Bilder». Red. Bibliography Thieme-Becker Bd. 12, S. 558; Dreger, M.: J. F. Wien 1912; Wörndle, H. v.:J. v. F.s Werke. Wien 1914.

Dunker, Balthasar Anton

(185 words)

Author(s): Red.
* 1746 in Saal bei Stralsund, † 1807 in Bern, Schweiz. Maler und Radierer. D. war beteiligt an Basans Kat. der Gemäldegalerie des Herzogs von Choiseul und dem der Düsseldorfer Bildergalerie des Kurfürsten von der Pfalz. Er ill. viel für die Berner Verlage von Walthard, Haller und der Société typographique, u. a. Hallers «Fabius et Caton» 1774, seine «Poésies» 1775, «Werthers Leiden» im Nachdruck bei Walthard 1775, Junkers «Christusköpfe» 1776, Ariosts «Rasenden Roland» 1778 usw. Seine wichtigste…

Ellis, William

(104 words)

Author(s): Red.
* 1747 in London, † um 1810 ebd., engl. Zeichner und Kupferstecher, war Schüler des Kupferstechers Woollett, mit dem er gemeinsam u.a. nach T. Hearne zwei Szenen aus Goldsmiths «Vicar of Wakefield» stach. In Gemeinschaft mit Elizabeth Ellis führte er 32 Aquatintatafeln nach Gardnors «Views on the Rhine and on the Maes» (London 1788) aus. Ferner lieferte er Ill. Stiche zuj. Aikins «Description of the country ... round Manchester» (London 1795), zu Stauntons «Embassy ... to the Emperor of China» (2. ed. London 1798) und zu Bertrand de Molevilles «Costumes ... of Austria» (London 1804). Red.…

Luce (auch Lucae), Johannes

(147 words)

Author(s): Red.
Erstdrucker in Lüneburg. Über seine Lebensumstände ist nichts bekannt. Von ihm stammen ab 1490 mehrere, meist religiöse Werke. Datiert sind die «Imitatio Christi» des Thomas von Kempen (22. 5 1493) und das «Speculum rosariorum Jhesu et Mariae» (13. 9. 1493). Ferner druckte er eine «Prognosticatio de Antichristo» (ca. 1490) und «Geta sive Amphitryon« des Vitalis Blesensis. Zugewiesen wird ihm auch der reich ill., aber ohne Kolophon gedr., in nur zwei Ex. erhaltene niederdt. Marienpsalter «De güld…

Heyne, Wilhelm, Verlag

(54 words)

Author(s): Red.
Der seit 1950 in München tätige Verlag wurde 1934 in Dresden gegründet und ist heute im Besitz von Rolf Heyne (*2. 5.1928 in Berlin). Das Programm umfaßt Belletristik und Sachbücher. Eigene Taschenbuchproduktion seit 1958, verstärkter Ausbau des Hardcover-Programms (u. a. Collection Rolf Heyne) seit 1985. Red. Bibliography Vinz 10. Ausg. 1989

Herolt, Wolfgang

(59 words)

Author(s): Red.
aus Schneitenbach, Erfurter Buchbinder im späten 15. Jh., 1471 und 1481 in der Erfurter Matrikel. Bekannt durch seinen Namensstempel. Herrad von Landsberg. Rekonstruktion der Federzeichnung des Schicksalsrades aus dem Hortus deliciarum. Red. Bibliography Schwenke, P.: Die Buchbinder mit dem Lautenspieler u. dem Knoten. In: Wiegendrucke u. Hss. Festgabe K. Haebler zum 60. Geburtstag. Leipzig 1919, S. 135ff.

Bildinitiale

(19 words)

Author(s): Red.
Initiale mit figürlichem Schmuck, z.B. T(e igitur), Genesis-Initiale, ferner die Initialen mancher Bibeln und Psalterien. Figureninitiale Red.

Everger-Lektionar

(112 words)

Author(s): Red.
Köln, Erzbischöfliche Diözesan-und Dombibl. cod. 143, illuminiertes Lektionar des Erzbischofs Everger von Köln (985-999), wohl für den Kölner Dom geschrieben. Der Bildschmuck ist mit hellen Farben locker gemalt, die Einzelheiten sind ohne feste Umrißlinien. Maßgebend waren vielleicht Vorbilder aus der karolingischen Palastschule oder auch direkte Übernahmen byzantinischer Elemente. Verwandt ist das Sakramentar aus St. Gereon (Paris Bibl. Nat. cod. lat. 817). Köln, Buchmalerei Red. Bibliography Ehl, H.: Die Kölner otton. Buchmalerei. Bonn/Leipzig 1922, S. 48 ff…

Kreideschnitt

(19 words)

Author(s): Red.
ein Buchschnitt, dem Sprengschnitt ähnlich, nur daß vor dem Sprengen Kreide auf den Schnitt geschabt wird. Red.

Mussey

(83 words)

Author(s): Red.
de (19. Jh.), der bekannteste Vertreter des Grangerizing in Frankreich. Als eifriger Verehrer der Madame de Sevigne hatte er es unternommen, ein Ex. ihrer «Lettres» mit Beilagen zu vermehren und alles bei-zufugen, was irgendwie mit dem Buche in Beziehung stand; das Buch lieB er von Petitot in inkrustiertem Email binden. Er verarmte daruber und muBte das Buch auflo-sen und Bl. fur Bl. wieder verkaufen. Red. Bibliography Bogeng, G. A. E.: Die groBen Bibliophilen. Bd. 3. Leipzig 1923 (ND Hildesheim 1984), S. 76-77.

Bronner, Franz Xaver

(107 words)

Author(s): Red.
*23. 12. 1758 in Höchstädt, † 11. 8. 1850 in Aarau, Idyllendichter und Bibliothekar. B. war zunächst Benediktiner in Donauwörth; floh 1785 aus dem Kloster und wurde Lehrer an der Kantonsschule in Aarau (Schweiz). 1810 Professor in Kasan, 1817 wieder in Aarau, trat hier 1820 zum Protestantismus über und wurde 1827 Bibliothekar und Archivar. Bekannt durch seine Fischergedichte (1787–1794) und seine kulturhistorisch interessante, aber unzuverlässige Autobiographie (F. X. B's Leben, von ihm selbst erzählt, Bd. 1 bis 3, 1795–1797; gekürzt hrsg. von Lang, 1912). Red. Bibliography Aarau…

Münchner Renaissance

(210 words)

Author(s): Red.
Münchner Stil, Neu – Renais – sance, Pseudo-Renaissance heißt eine in Anlehnung an die Buchausstattung des 16. Jh.s in den 1870er Jahren entstandene Stilrichtung, die von den buchgewerblichen Offizinen Münchens aus ihren Weg in fast alle größeren Druckereien Deutschlands in den 1880er Jahren nahm und nach 1889 von der «freien Richtung» abgelöst wurde. Kennzeichnend für die M. R. ist die Herstellung der Druckwerke im «Geist der Väter», d. h. also mit gotischen Schriften, Schwabacher und Fraktur, …

Thorbecke, Jan

(147 words)

Author(s): Red.
Verlag, gegr. 1946 von J. Thorbecke (1912–1963) in Lindau am Bodensee; 1956 Umzug nach Konstanz; 1967–1998 war der Verlagssitz Sigmaringen, Georg Bensch (1921–1991) Verleger. Das Programm prägten und prägen historische, kultur- und kunstgeschichtl. wie landeskundliche Themen der Bodenseeregion und Süddeutschlands. Hinzu kommen Mediävistik (u. a. «Vorträge und Forschungen» des Konstanzer Arbeitskreises für ma. Geschichte ab 1955; A. Borst: Mönche am Bodensee, 1978) und regionale Belletristik (M. …

Primblatt

(26 words)

Author(s): Red.
nannte man früher das erste Bl. eines Ms. oder eines Druckbogens. Red. Bibliography Neubürger, H.: Encyklopädie der Buchdruckerkunst. Leipzig 1844 (ND ebd. 1984), S. 175.

Bengali-Schrift

(19 words)

Author(s): Red.
aus einer Ur-B.-Form entwickelt, die dem Nagari nahestand, das ein Typ der nördlichen indischen Schriften ist. Red.

Zander, Erich

(40 words)

Author(s): Red.
Druck- und Verlagshaus in Berlin, 1885 von Z. gegründet. 1905 schuf er als Hauptaktionär eine chemigraphische Anstalt, aus dieser ging dann die Dr. Selle-Eysler A G hervor, die 1936 in den alleinigen Besitz von Z. überging. Red.

Inset

(27 words)

Author(s): Red.
sind die Bogenteile, welche (bei kleinen Druckformaten) vor dem Falzen abgeschnitten und gefalzt in die Mitte des gefalzten Bogens eingelegt werden (mit esonderen Bogensignaturen),Einsteckbogen Red.

Erménouville, Mery de Vic

(69 words)

Author(s): Red.
Seigneur de, † 1622, Justizminister und gelehrter Bibliophile, Schwiegersohn von Großer, dessen Bibl, er erbte; nach seinem Tode ging diese auf seinen Sohn Dominique, den Bischof von Auch (1588–1661), über. 1676 wurde die noch reich vermehrte prächtige Slg. zusammen mit den fast 3000 Grolierbdn. versteigert und zerstreut. Red. Bibliography Bogeng, G. A. E.: Die großen Bibliophilen. Bd. 1. Leipzig 1922 (ND Hildesheim 1984), S. 98

Ironym

(15 words)

Author(s): Red.
Verfassername durch eine ironische Wendung ersetzt, z. B. «Auch von einem Bekehrten». Red.

Extraillustrated сору

(33 words)

Author(s): Red.
ein an sich nicht ill., sondern vom Besitzer selbst durch Beifügung von Bildern, Bildnissen oder Ansichten vermehrtes und ergänztes Werk. Sutherland und Mussey sind Beispiele für diese Bibliophiliemode. Extraausstattung Red.

Doppeltext

(13 words)

Author(s): Red.
in Deutschland übliche Schriftgradbezeichnung für den selteneren 40-Punkt-Grad (große Kanon). Red.

Mearne, Samuel

(232 words)

Author(s): Red.
1683 in London (?), engl. Buchbinder und Verleger, der allg. als bedeutendster engl. Buchbinder gilt, wenn auch außer dem Zeugnis von Quellen, in denen er «H. M. Bookbinder» gen. wird, keine Anhaltspunkte für seine Wirksamkeit als ausübender Buchbinder bestehen. 1668 in die Stationers' Company aufgenommen, wurde M. 1681 ihr Master. Als Binder (Vergolder) arbeitete u.a. Suckermann für ihn. Sein Ansehen als Buchbinder geht auf eine Mitteilung von John Bagford zurück. Signierte Bde. sind nicht erha…

Namur, Jean Pie

(122 words)

Author(s): Red.
* 27. 9. 1804 in Luxemburg, 23· 4· 1867 in Brüssel, Bibliothekar in Löwen, Lüttich und Brüssel. Er schrieb: Manuel du bibliothécaire (Bruxelles 1834), Bibliographie paléographico–diplomatico–bibliologique générale (2 Bde., Liège 1838), Bibliographie des ouvrages publiés sous le nom d'Ana (Bruxelles 1839), Projet d'un nouveau système bibliographique des connaissances humaines (Bruxelles 1839), Histoire des bibliothèques publiques de la Belgique (3 Bde., Bruxelles 1840 bis 1842 mit Nachtrag von Fe…

Beischlüsse

(20 words)

Author(s): Red.
heißen die einzelnen Bücher- und Zss.pake-te, aus denen sich eine beim Kommissionär eingehende Sammelsendung, der Ballen, zusammensetzt. Red.

Kräuterbücher

(905 words)

Author(s): Red.
Das älteste Kräuterbuch, das unter der Bezeichnung «Herbarium» Beschreibungen der Kräuter und Pflanzen mit Abb. enthielt, ist in Rom in der zweiten Hälfte des Jahres 1483 von Johannes Philippus de Ligna–mine gedr. worden (GW 2300). Nach der Überlieferung soll das Werk von dem Philosophen Apuleius von Ma–daura ( um 125 n. Chr.) herrühren, doch ist es ohne Zweifel erst im 5. oder 6.Jh. von einem Unbekannten aus den Schriften des Dioskurides und Plinius zusammengestellt worden. Die 132 ziemlich roh…

Kollektivverfasser

(35 words)

Author(s): L. Delp | Red.
Mehrheit von Miturhebern oder von Urhebern verbundener Werke zur gemeinsamen Schaffung oder Verwertung eines Werkes. L. Delp In der alphabetischen Katalogisierung werden Werke mit mehr als drei Verfassern unter ihrem Sachtitel eingeordnet. Red.

Lesescheinheft

(49 words)

Author(s): Red.
eine heute überholte Variante zur Leserkarte in ÖB. Das Heft enthielt eine bestimmte Anzahl von Coupons, von denen jeweils einer beim Entleihen eines Buches von der Bücherei einbehalten wurde. Es diente so zur Beobachtung und Kontrolle der Leser (Benutzer) in bezug auf die Quantität der Entleihungen. Red.

Libysche Schriften

(148 words)

Author(s): Red.
Aus Nordaffika sind zwei eng miteinander zusammenhängende Schriften bekannt: die altlibysche oder numidische Schrift, die sich namentlich auf Inschriften der späteren Antike findet, und die aus jener entwickelte neulibysche oder berberische Schrift, die noch heute von den Tuaregs verwendet wird. Die Entzifferung der altlibyschen Schrift glückte mit Hilfe einer bei Dougga (lat. Thugga) gefundenen Bilingue. Die Schrift lehnt sich in ihrem System unzweifelhaft an die phönizische Schrift an, doch is…

Dutuit, Auguste (1812–1902) und Eugène

(87 words)

Author(s): Red.
(1806 bis 1886), Brüder, beide begeisterte Bibliophile, die ihr ganzes Geld für Bücher ausgaben und wertvolle Hss., seltene Bücher, herrliche Einbände, berühmte Provenienzex. sammelten, aber nicht um bibliographisch vollständige Serien, sondern für die Buchgeschichte bedeutsame historische Reihen zusammenzustellen. Dem Musée D. in Paris, das Eugène D. begründet hatte, vermachte Auguste D. auch die auf 10 Mio. Francs geschätzte Bücherslg. Red. Bibliography Rahir, E.: La Collection D. Livres et Mss. Paris 1899 Lapauze, H.: Cat. sommaire des coli. D. Nouv. éd. Paris 1925.

Cîteaux

(247 words)

Author(s): Red.
Bibliotheken. Das Zisterzienserstammkloster 1st 1098 gegr. und vom Benediktinerkloster Molesme aus besiedelt worden. Ein Kat. von 1480—1482, veranlaßt von Abt Johannes de Cirey, erfaßt 1200 Bde., die großenteils in C. selbst entstanden sind. Davon lagen 340 angekettet auf Bänken (libraria dormitorii). In diesem Kat. sind der Anfang des 2. und das Ende des vorletzten Blattes angegeben. In mehrfachen Zerstörungen ist davon viel vernichtet worden. Im Anden fonds von Dijon sind 312 Hss. erhalten; einzelnes ist auch nach Paris verschlagen. Bibliography Catalogue général des mss.…

Belegexemplare

(62 words)

Author(s): Red.
von Besprechungen. Zss. und Ztg.n, die eine Besprechung eines ihnen zugegangenen Werkes gebracht haben, senden dem Verleger desselben in der Regel zum Beleg dafür die Nummer, welche die Besprechung enthält, oder wenigstens ein bis zwei Ausschnitte. B. von Büchern heißen die dem Verlagsarchiv einzuverleibenden Abzüge, die als Beweisstücke gelten können. Auch der Drucker bedient sich solcher Belege sei-ner Leistung. Red.

Daragnès, Jean-Gabriel

(316 words)

Author(s): Red.
* 2. 4. 1886 in Guéthary, † Ende Juli 1950 in Paris, erweist sich mit einer Folge von über hundert Werken entschieden als der fruchtbarste und in der Totalität seiner Technik und Vorwürfe bestbegabte Vertreter der neueren franz. Buchill. Als Maler, Graphiker, Lithograph, Drucker und Verleger, dessen Produktionen künstlerisch und drucktechnisch in nicht zu überbietender Sicherheit und Sauberkeit vorliegen, gilt er der Kritik allgemein als ein Meister moderner Buchkunst in Frankreich. Zur sicheren…

Zylinder

(996 words)

Author(s): Red.
(griech.: Walze) sind massive oder hohle Körper, deren Endfl ächen (Grundflächen) meistens Kreise bilden. Diese gewöhnlich langgestreckten geraden Kreiszylinder dienen zur Ausübung eines Druckes. War noch bei der ersten von Friedrich Koenig 1811 gebauten Druckmaschine das Druckprinzip der Handpresse (flach / flach) nachempfunden, so war bei seiner zweiten Maschine von 1812 der Tiegel durch einen eisernen Z. ersetzt (fl ach / rund). Dieser hatte den Vorteil, daß der Druckvorgang mit wesentlich geringe…

Bragge, William

(127 words)

Author(s): Red.
* 21. 5. 1823 in Birmingham, † 6. 6. 1884 ebd., Ingenieur, Mayor of Sheffield und Bücherfreund. Er besaß schöne Hss., bei denen er aber auf die äußere Schönheit größeren Wert legte als auf ihren inneren Gehalt. 1876 wurden sie verauktioniert. Einen großen Teil kaufte Dr. Thomas Shadford Walker in Liverpool, dessen schöne Hss.-Slg. nach seinem Tode 1886 bei Sotheby versteigert wurde. B. besaß auch eine sehr gute Cervantes-Bibl., die er der StB Birmingham schenkte, wo sie aber 1879 durch Feuer zerstört wurde; seine Slg. über Tabakliteratur wurde 1882 verkauft. Red. Bibliography Brief Han…

Delaune, Etienne

(72 words)

Author(s): Red.
* um 1518 in Paris, wahrscheinlich 1583 ebd. Anfänglich Goldschmied und Ziseleur, wandte sich D. später dem Kupfer- und zwar im bes. dem Ornamentstich zu und hat in Stichen kleinen Formats Außerordentliches geleistet. Für die Buchill. ist D. durch einige vortreffliche Kupferstichporträts von Bedeutung, von denen besonders das Bild Heinrichs II. (P. Paschal: «Henrici II, Galliarum régis, elogium.» Paris 1560) Hervorhebung verdient. Red. Bibliography Thieme-Becker Bd. 9, S. 2 ff
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