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Your search for 'dc_creator:( "Höcker, Christoph (Kissing)" ) OR dc_contributor:( "Höcker, Christoph (Kissing)" )' returned 154 results. Modify search

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Ara Pacis Augustae

(800 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] Repräsentative Altaranlage auf dem campus martius nahe der Via Flaminia in Rom, möglicherweise zusammen mit dem Ustrinum und dem Mausoleum des Augustus Bestandteil des Horologium Augusti. Funde seit 1568, systematische Grabungen am ant. Standort unter dem Palazzo Fiano an der Via in Lucina 1903 und 1937/38. Einweihung der in Details umstrittenen, an das Tiberufer nahe dem Augustusmausoleum versetzten Rekonstruktion (unter Verwendung von Abgüssen verstreuter Reliefte…

Fenster

(901 words)

Author(s): Sievertsen, Uwe (Tübingen) | Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] I. Alter Orient und Ägypten An altoriental. Wohnhäusern gab es zumeist nur kleine hochgelegene F.-Schlitze. Innere Räume größerer Architekturkomplexe erforderten bes. Beleuchtung durch Obergaden oder verschließbare Oberlichter in den Decken. Der Befund in Ägypten ist prinzipiell ähnlich. Weite F.-Öffnungen besaßen dort teilweise reich verzierte F.-Gitter. Sievertsen, Uwe (Tübingen) Bibliography D. Arnold, s.v. F., Lex. der ägypt. Baukunst, 80-82 G. Leick, A Dictionary of Near Eastern Architecture, 1988, 242-244. [English version] II. Griechenland u…

Giebel

(254 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] Griech. ἀ(ι)ετός, a(i)etós (Bauinschr.: [1. 33f.]); lat. fastigium, fronton; dreieckiger, vom Schräg- und Horizontalgeison gerahmter Stirnteil des Satteldaches am kanonischen griech. Säulenbau; das G.-Feld (Tympanon, zur Bezeichnung: Vitr. 3,5,12; 4,3,2) ist an Sakralbauten häufig Gegenstand plastischer Ausschmückung gewesen; vgl. hierzu Bauplastik. Schräge und Höhe eines G. in Proportion zu Säule und Gebälk gibt einen Anhaltspunkt über die chronologische Stellung eines griech. Tempels.…

Euthynteria

(114 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] Seltener antiker t.t. aus der griech. Architektur; nach IG II2, 1668, Z. 15-18 (Syngraphe des Philon-Arsenals), bezeichnet E. die das Fundament abschließende, nivellierte Standfläche der aufgehenden Wand eines Bauwerks; auf dieser E. erhoben sich die Orthostaten. Der Begriff E. wird in der modernen arch. Terminologie üblicherweise allgemeiner verwendet und meint die oberste und somit erste nivellierte, leicht über das Bodenniveau herausragende Fundamentschicht beim griech. Säulenbau, auf der sich die Krepis erhebt. Höcker, Christoph (Kissing) Bibliogra…

Hagia Sophia

(366 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] Bedeutendste Kirche Konstantinopels. Sie wurde am Ort der 532 n.Chr. in einem Aufstand zerstörten Kirche Μεγάλη Ἐκκλησία ( Megálē Ekklēsía; 1. H. 4. Jh.) auf Betreiben und Kosten Iustinians nach Entwürfen der Architekten Anthemios von Tralles und Isidoros [9] von Milet als riesig dimensionierte Kombination von Langhaus und Zentralbau errichtet. Die gewaltige Kuppel lastet auf vier in den Fels gegründeten Pfeilern. Am 27. 12. 537 im Beisein des Kaisers geweiht (Prok. aed. 1,1,20-78; Malalas 479 B), …

Orthostat

(201 words)

Author(s): Nissen, Hans Jörg (Berlin) | Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] I. Alter Orient und Ägypten In der Vorderasiatischen Archäologie werden als O. die aufrecht stehenden Steinplatten bezeichnet, mit denen urspr. im anatolischen Bereich die Füße der Mauern vor Spritzwasser geschützt wurden. Vom 9. Jh. an dienten sie bes. in den neuassyrischen Palästen der Anbringung statischer und erzählender Reliefs. Berühmt sind die Reliefzyklen in den Palästen der Herrscher Assurnaṣirpal II. in Kalḫu, Sanherib und Assurbanipal in Ninive (Ninos [2]). Aus dem gleichze…

Amphiprostylos

(89 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] Grundrißform des griechischen Tempels. Ein A. ist ein Antentempel (Ante) ohne seitliche Ringhalle, der sowohl vor dem Pronaos als auch an seiner Rückseite je eine gerade Zahl von Säulen aufweist, deren Reihe die gesamte Breite des Bauwerks einnimmt (vgl. Vitr. 3,2,4). Der A. ist im Vergleich zum Prostylos, bei dem die Säulenstellung nur die Eingangs- und nicht zugleich auch die Rückseite ziert, die seltenere Form. Prominentestes Beispiel ist der Niketempel auf der Athener Akropolis. Höcker, Christoph (Kissing) Bibliography H. Knell, Grundzüge der griech. Ar…

Lithostroton

(47 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] Von röm. Schriftquellen (u.a. Varro rust. 3,1,10; Plin. nat. 36,184) verschiedentlich erwähnter dekorativer Fußbodenbelag eines Gebäudes, der aus unregelmäßigen, farbigen Marmorsteinchen hergestellt war; L. ist zu trennen vom Mosaik (vgl. Pavimentum). Höcker, Christoph (Kissing) Bibliography W. Müller-Wiener, Griech. Bauwesen in der Ant., 1986, 109-110.

Andron

(307 words)

Author(s): Kinzl, Konrad (Peterborough) | Meister, Klaus (Berlin) | Brodersen, Kai (Mannheim) | Höcker, Christoph (Kissing)
(Ἄνδρων). [English version] [1] Einer der 400 (Ende 5. Jh. v. Chr.) Aus Gargettos, Sohn eines Androtion und Vater des Atthidographen Androtion (FGrH 324), mit sophistischen Interessen (Plat. Gorg. 487C; Prot. 315C). Über eine Schuldenaffäre Demosth. or. 22,33 u.ö. Wohl identisch mit A., einem der 400 (500: [1]), Autor eines Psephisma gegen Antiphon [4] 411 v. Chr. (Krateros FGrH 342 F5). Kinzl, Konrad (Peterborough) Bibliography 1 G. Pesely, in: Illinois Class. Stud. 20, 1995, 66-76. Davies, 913  Traill, PAA 129265, 129130  P. Harding, Androtion and the Atthis, 1994, 14 f. …

Mons Aventinus

(179 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] Trapezförmiger, steil abfallender Hügel in Rom, der an der südlichsten Stelle der Stadt bis an den Tiber hinabreicht; umfaßt die augusteische regio XIII und Teile der regio XII. Der M.A. besteht aus zwei durch einen Sattel verbundenen Kuppen (Aventinus Maior und Minor); er lag bis in die Zeit der Regentschaft des Kaisers Claudius außerhalb des Pomerium (jedoch innerhalb der Servianischen Mauer). Der M.A. war früh bewohnt, offenbar siedelte Ancus Marcius [I 3] hier Bewohner verschiedener von ihm eroberter u…

Culina

(233 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] Lat. Begriff für Küche. In der griech. Ant. war ein eigenständiger Raum im Haus mit Herdstelle und anderer Infrastruktur (Rauchabzug, Wasserabfluß) zur Herstellung von Speisen lange Zeit unbekannt; meist diente die Herdstelle als Mittelpunkt des Hauptraums eines Hauses, wo sie zugleich Zentrum gesellschaftlicher Kommunikation war. Küchen im engeren Sinne finden sich als funktional definierte, abgegrenzte Raumteile erstmals in den spätklass. Häusern von Olynthos, als eigenständige…

Mons Palatinus

(167 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] Zentral gelegener, großflächiger, steilkantiger, mit 51 m H jedoch vergleichsweise niedriger Hügel in Rom. Verm. schon seit dem 10. Jh.v.Chr. besiedelt (eisenzeitliche Hütten in lehmverkleideter Pfostenbauweise), gilt der M.P. als eine wesentliche Keimzelle der späteren Weltstadt Rom. Zw. zwei kultischen Zentren (Tempel der Magna Mater, seit 204 v.Chr.; Tempel des Iuppiter Victor, seit 295 v.Chr., arch. bis h. nicht nachgewiesen) erstreckte sich zunächst ein aristokratisch gepräg…

Leonidas

(1,269 words)

Author(s): Welwei, Karl-Wilhelm (Bochum) | Albiani, Maria Grazia (Bologna) | Badian, Ernst (Cambridge, MA) | Günther, Linda-Marie (München) | Höcker, Christoph (Kissing)
(Λεωνίδας). Vgl. auch Leonides. [English version] [1] Spartan. König, 5. Jh. v. Chr. Spartan. König, Agiade (Agiadai), Sohn des Anaxandridas, etwa 490/89 v.Chr. Nachfolger seines Stiefbruders Kleomenes [3] I. L. erhielt 480 nach der Räumung der Tempe-Stellung den Auftrag, die Thermopylen gegen das Heer des Xerxes zu verteidigen, während die griech. Flotte bei Artemision (Nordeuboia) die Weiterfahrt der pers. Geschwader vereiteln sollte (Hdt. 7,175). L. verfügte allenfalls über 8000 Mann (darunter 1000 Perioi…

Halikarnassos

(1,487 words)

Author(s): Kaletsch, Hans (Regensburg) | Höcker, Christoph (Kissing)
Dieser Ort ist auf folgenden Karten verzeichnet: Alexandros | Attisch-Delischer Seebund | Bildung | Dunkle Jahrhunderte | Ionisch | Peloponnesischer Krieg | Pergamon | Pompeius | Theater | Straßen (Ἁλικαρνασσός). [English version] I. Lage Küstenstadt im Süden von Karia am Golf von Keramos, h. Bodrum. Die Stadtanlage (Strab. 14,2,16; Steph. Byz. s.v. Ἁ.; Vitr. 2,8,10-14) glich dem Zuschauerrund eines Theaters: eine kreisrunde Hafenbucht, der ‘geschlossene Hafen’ (λιμὴν κλειστός, Ps.-Skyl. 98a), beiderseits von felsigen erhöhten L…

Pythion

(218 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing) | Kramolisch, Herwig (Eppelheim)
(Πύθιον). [English version] [1] Bezeichnung att. Apollonheiligtümer In der Ant. gängige, in der mod. arch. Terminologie wenig gebräuchliche Bezeichnung für verschiedene athenische bzw. attische Apollonheiligtümer: 1. im SO Athens am rechten Ilissos-Ufer (Inschr., Dreifußbasen erh.); 2. Höhlenheiligtum an der NW-Seite der Akropolis im Felsen (zahlreiche Funde; in der ant. Lit. aber meist mit dem Kultnamen Apóllōn Hypakraíos bezeichnet); 3. nahe dem Kloster Daphni an der Hl. Straße nach Eleusis (unlokalisiert, aber verm. Herkunftsort zahlreicher im Klo…

Pnyx

(111 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] (πνύξ). Markante, großflächige und mit Häusern bebaute Erhebung im Stadtgebiet von Athen westl. der Akropolis (Athenai II. 3, Musenhügel). Seit dem späten 6. Jh.v.Chr. war hier der Ort der Volksversammlung ( ekklēsía ). Zunächst tagte sie in dem einem natürlichem Halbrund folgenden, sanft abfallenden Gelände, das kaum baulich ausgestaltet war; einziges Bauwerk war eine Rednerbühne (βῆμα/ bḗma). Im späten 5. Jh.v.Chr. wurde die gesamte Anlage architektonisch ausgeformt und dabei in der Ausrichtung um ca. 180° gedreht. Die noch h. in R…

Fries

(231 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] Moderner, seit dem 17. Jh. geläufiger t.t. in Kunst- und Baugeschichte (von frz. frise), der als architektonischer Begriff den auf dem Architrav (Epistylion) lagernden Teil des steinernen Gebälkes im griech. Säulenbau bezeichnet. Der F. dor. Bauten besteht aus einer alternierenden Abfolge von Metope und Triglyphos (in griech. Bauinschr. insgesamt τρίγλυφος, tríglyphos, genannt [1. 29-30]), der F. ion. Bauten, der (anders als bei der dor. Ordnung) auch fehlen kann, aus einer glatten, oft mit einem Reliefband dekorierten Quaderlage (nach Vitruv 3,5,10 zophor…

Echinos

(570 words)

Author(s): Kramolisch, Herwig (Eppelheim) | Strauch, Daniel (Berlin) | Höcker, Christoph (Kissing)
(Ἐχῖνος). [English version] [1] Stadt am nördl. Ufer des Malischen Golfs Stadt am nördl. Ufer des Malischen Golfs beim h. Dorf Achino. Urspr. Teil der Achaia Phthiotis, wurde E. 342 von Philippos II. den Malieis überlassen, mit denen E. ab ca. 235 zum Aitol. Bund gehörte. 210 wurde E. von Philippos V. erobert (Pol. 9,41; [1]), der den Aitoloi die Rückgabe verweigerte, nach 193 von den Römern, die E. 189 wieder zur Malis schlugen. In röm. Zeit wurde E. zu Achaia Phthiotis bzw. Thessalia gerechnet. Neue Fund…

Privatheit und Öffentlichkeit

(1,087 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] I. Allgemein P. als Bezeichnung desjenigen Lebensbereichs, der einen individuell ausgeprägten, gegenüber der in Gegensatz hierzu gestellten Ö. intimen Charakter aufweist, geht zwar auf das lat. privatim/privatus (“persönlich”, “abgesondert”, “privat”) zurück. Als Polarisierung zweier mehr oder minder strikt voneinander geschiedener Sphären existiert das Begriffspaar jedoch erst seit dem Aufkommen bürgerlicher Normvorstellungen im späten 18. Jh.; bis dahin konnten sogar Handlungen wie der Toilettengang ode…

Pilaster

(158 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] In der klass. Arch. eine mod., der lat., it. und frz. Sprache entlehnte Bezeichnung für einen in die Wand eingebundenen Halbpfeiler. Das Architekturglied besteht analog der Säule bzw. der Halbsäule aus Kapitell, Schaft und Basis. In der archa.-klass. griech. Architektur selten (vgl. hierzu aber Ante), tritt der P. im Hell. und v.a. in der röm.-kaiserzeitlichen Architektur zunehmend in Erscheinung und findet Verwendung als Gliederungselement großflächiger Wandsysteme, ferner als T…
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