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Baris Oros

(72 words)

Author(s): Treidler, Hans (Berlin) | Brentjes, Burchard (Berlin)
[English version] (Βάρις ὄρος). Der ant. Name für den höchsten Berg Armeniens (Armenia), den Ararat (5165 m). Die quellenmäßige Grundlage hierfür ist Nikolaos von Damaskos, bei Ios. ant. Iud. 1, p. 95; S. 18 Niese. Das Β.Ο. gehörte der armenischen Landschaft Μινουάς an (h. Manawazeau) und befand sich südwestl. des alten Artaxata (h. Artašat). Treidler, Hans (Berlin) Brentjes, Burchard (Berlin) Bibliography Atlas of the World II. Dardanelles, Bosporus, Turkey East, 1959, Pl. 37.

Kerketai

(79 words)

Author(s): Brentjes, Burchard (Berlin) | Danoff, Christo (Sofia)
[English version] (Κερκέται). Stamm an der NO-Küste des Pontos Euxeinos am Abhang des Kaukasos. Der Name der h. Tscherkessen wurde den griech. Geographen früh bekannt, aber ihre Angaben über die Wohnsitze der K. stimmen nicht überein (nach Strab. 11,492; 496f. zwischen den Heniochoi und den Moschoi). Brentjes, Burchard (Berlin) Danoff, Christo (Sofia) Bibliography W. Kroll, s.v. K., RE 11, 291f.  T.M. Minajeva, Arch. Forsch. im Tscherkessenland (russisch), 1953, 34ff.  Ch. Danoff, s.v. Pontos Euxeinos, RE Suppl. 9, 1017ff.

Balch

(101 words)

Author(s): Treidler, Hans (Berlin) | Brentjes, Burchard (Berlin)
[English version] (Βάκτρα). Handels- und Residenzstadt an der Kreuzung zweier Karawanenstraßen in Nordafghanistan. Urspr. Ζαρίασπα (Arr. 3,1,5,71; Pol. 10,49) bzw. Zariastes (Plin. nat. 6,48). Heute dicht besiedelt, daher nur Grabungen am Rande des Tells. 206 v.Chr. belagerte Antiochos III. vergeblich Euthydemos, der von hier aus das graeco-baktrische Reich aufbaute (Baktria). 1966 erbrachte ein Hortfund über 170 griech. Münzen aus der Zeit vor 380 v.Chr. Bis h. bewohnt und befestigt. Treidler, Hans (Berlin) Brentjes, Burchard (Berlin) Bibliography F.R. Allchin, N. Hammo…

Oxos-Schatz

(181 words)

Author(s): Brentjes, Burchard (Berlin)
[English version] oder Amu-Darjā-Schatz; vom Gebiet dieses Flusses (Araxes [2]) nach Indien gebrachter Hort, der seit 1897 in London ausgestellt wird. Er umfaßt ca. 1500 Mz., Gold- und Silberarbeiten, einige Rollsiegel und Gemmen. Mz.: achämenidenzeitliche griech. Importe und ihre Nachprägungen, sowie ca. 100 Tetradrachmen und 100 Drachmen Alexandros' III., Seleukos' I., Antiochios' I. und II. und Diodotos' I. Die Goldarbeiten bilden mehrere Gruppen: Statuetten, prunkvolle Armreifen unterschiedlic…

Alexanderwall

(96 words)

Author(s): Brentjes, Burchard (Berlin)
[English version] Legendäre Bezeichnung für Grenzbefestigung von der Küste des Kaspischen Meeres bis in die ca. 200 km entfernten Berge von Pischkamar. Wahrscheinlich parthisch und sasanidisch. Heute noch 175 km lang bei 2,5 m Höhe und 10 m Breite; davor Graben von 3 m Tiefe und 30 m Breite; verschiedene Zusatzmauern. 40 Forts folgen im Abstand von 0,4-6 km südl. der Mauer. Gegrabene Forts: Qaleh Kafar, Qaravol Tappeh. Bot Schutz für ca. 500 Dörfer und Städte. Brentjes, Burchard (Berlin) Bibliography M. Y. Kani, Parthian Sites in Hyrcania, in: A M I, Erg. Bd. 9, 1982.

Sabbatha

(142 words)

Author(s): Brentjes, Burchard (Berlin) | Dietrich, Albert (Göttingen)
[English version] (Σαββαθά: peripl. m.r. 27; Σάββαθα: Ptol. 8,14,22; Sabota: Plin. nat. 6,155 und 12,52; korrupt Χαβάτανον und Var.: Strab. 16,4,2; inschr. Šabwat; in der Form Šabwa bereits bei den arab. Geographen: Hamdānī, Ǧazīra Müller 87; 98; Yāqūt, Muǧam Wüstenfeld 3,257). Wie Maipha die südl., war S. die nördl. Hauptstadt von Ḥaḍramaut in Südarabien. Wichtig für den Weihrauchhandel, war S. um 29 n. Chr. Sitz des Īlazz II. Yaliṭ (= Ἐλέαζος, peripl. m.r. 27), wurde wahrscheinlich um 200 von Yadail Bayyin von Ḥaḍr…

Ghazni

(79 words)

Author(s): Brentjes, Burchard (Berlin)
[English version] Münzfunde aus der Zeit der indogriech. Könige Artemidoros [1], Peucolas und Archebios (um 130 v.Chr.) und des Sakenkönigs Azes. I. (um 70 v.Chr.) erweisen G. als bed. Zentrum in graeco-baktrischer Zeit. Das in der Nähe entdeckte buddhist. Kloster Tapa Sardar (2.-4. Jh. n.Chr.) und Bauten der islam. Ghaznowidendyn. des 11.-12. Jh. zeugen von der anhaltenden Bed. der Region. Brentjes, Burchard (Berlin) Bibliography F.R. Allchin, N. Hammond, The Archaeology of Afghanistan from the earliest times to the Timurid period, 1978.

Sakai

(309 words)

Author(s): Brentjes, Burchard (Berlin)
[English version] (Σάκαι, Σάκκαι: Name in verschiedenen Varianten z. B. bei Aristoph. Av. 31; Xen. Kyr. 8,3,25-32; 8,3,35-50; Hdt. 7,64; Sacae: Plin. nat. 6,50 u. a.). Abgeleitet vom persischen Namen für die Nomaden Zentralasiens, evtl. nach der Selbstbezeichnung einer Stammesgruppe. Für Strab. 11,8,2 sind ‘die meisten der Skythen’ östl. des Kaspischen Meeres S. Nach den altpers. Inschr. gab es mehrere Verbände, die Sakā haumavargā (= Σκύθαι Ἀμύργιοι, etwa “die haoma-trinkenden S.”) und die Sakā tigraḫaudā (Σκύθαι Ὀρθοκορυβάντιοι, “die spitzhelmigen S.”), die Sakā para Sugda (…

Akadra

(60 words)

Author(s): Brentjes, Burchard (Berlin)
[English version] [1] Küstenplatz Hinterindiens Bei Ptol. 7,2,6 erwähnter Küstenplatz Hinterindiens. Grabungen in Arikamedu belegen röm. Handelskontakte im 1. Jh. n. Chr. mit jener Region. Brentjes, Burchard (Berlin) [English version] [2] Stadt Südchinas Nur von Ptol. 7,3,5 genannte Stadt Südchinas; evtl. mit πόλις Ἀσπίθρα und dem von Plin. nat. 6,35 erwähnten Fluß Psitharas zu verbinden. Brentjes, Burchard (Berlin)

Kattigara

(342 words)

Author(s): Brentjes, Burchard (Berlin) | Treidler, Hans (Berlin)
[English version] (Καττίγαρα). Erst von Ptol. (1,11,1; 17,4; 23) und Marcianus von Herakleia (1,46, GGM I, p. 538) erwähnter Hafenplatz SO-Asiens; ein ὅρμος τῶν Σινῶν (“Hafen der Sinai”). Der Name der Σῖναι ( Sínai) weist K. in den Bereich des Golfs von Tonking, des ant. Μέγας κόλπος ( Mégas kólpos) [1] oder Σινῶν κόλπος ( Sinṓn kólpos) [2], wie ihn Marcianus selbst und auch Ptol. 7,3,3 nennen. Er bildete die Süd-Grenze der Sínai und bedeutete nach ant. Vorstellung um 200 n.Chr. das östl. Ende der Oikuménē . In diesem Bereich kann nur das h. Hanoi an der Mündun…

Kyrtioi

(73 words)

Author(s): Brentjes, Burchard (Berlin)
[English version] (Κύρτιοι, lat. Cyrtii). Bei Strab. 11,523; 727 als Nomaden im nördl. Medien und Persien genannt. Pol. 5,52,5 erwähnt K. als Hilfstruppen des medischen Statthalters Molon im Kampf gegen Antiochos III. Liv. 37,40,9 nennt sie als Gegner der Römer in der Schlacht bei Magnesia (190 v.Chr.), bei Liv. 42,58,13 erscheinen sie als röm. Söldner bei Kallinikos (171 v.Chr.). Dem Namen nach werden sie als Vorfahren der Kurden angesehen. Brentjes, Burchard (Berlin)

Baktria

(876 words)

Author(s): Treidler, Hans (Berlin) | Brentjes, Burchard (Berlin)
[English version] A. Quellen Über das alte B. hat zuerst der den von ihm beschriebenen Ereignissen zeitlich am nächsten stehende Herodot berichtet; alle weitere Überlieferung ist sekundär, vor allem auch die auf die Epoche Alexandros' [4] d.Gr. bezüglichen Nachrichten des Arrianos (an.) und Curtius Rufus, die auf Aristobulos, Ptolemaios und Kleitarchos zurückgehen. Zusammenhängende Darstellungen B.s liefern Strabon (11,11) und Ptolemaios (6,11 N), dazu finden sich verstreute Berichte bei Ailianos […

Armavir

(70 words)

Author(s): Brentjes, Burchard (Berlin)
[English version] (Ἀρμαουίρα). Bei Ptol. 5,12,5 M. und 8,19,11 N. erwähnte Stadt am linken Ufer des Aras, das urartische Argistichinili. Burg und Residenz auf einem Bergkamm, die Stadt davor am Hang bis zum Fluß A., erste Hauptstadt des armen. Königreiches. Grabungen brachten urartisches Material, auch altarmen. Schichten, u.a. ein goldenes Medaillon mit der Göttin Anahita (?). Brentjes, Burchard (Berlin) Bibliography A.A. Martirosjan, Argistichinili I, Archeologiceskie Pamjatniki Armenii 8, 1974.

Kandahar

(101 words)

Author(s): Brentjes, Burchard (Berlin)
[English version] (h. Šahr-e Kohna). Hauptstadt der Satrapie Arachosia, rechteckige Stadt der Kuschanen (Kuschan(a)) und Kuschano-Sāsāniden, dreiteilig: 1. die befestigte Wohnstadt mit zentraler Zitadelle; 2. zwei Vororte; 3. ein buddhistisches Kloster mit Stupa und Wasserleitungssystem. Eine Felsinschrift des Aśoka (griech.-aram. Bilingue) enthält eine rel.-soziale Proklamation des Maurya-Herrschers. Die Wahl beider Sprachen weist auf die Ansiedlung von Griechen und Syrern in K. im 3. vorchristl.…

Arsamosata

(82 words)

Author(s): Brentjes, Burchard (Berlin) | Treidler, Hans (Berlin)
[English version] Dieser Ort ist auf folgenden Karten verzeichnet: Byzantion, Byzanz | Hellenistische Staatenwelt | Hellenistische Staatenwelt | Limes Öfter genannter fester Platz Armeniens, von Pol. 8,23 für das J. 189 v.Chr. genannt, von Plin. nat. 6,26 lokalisiert ( Arsamosata Euphrati proximum) und von Tac. ann. 15,10 für das J. 62 n.Chr. erwähnt. Bei Ptol. 5,12,8: Ἀρσαμόσατα. Entweder mit Erzurum (oberer westl. Euphrat) identisch oder südl. des östl. Euphr. zw. diesem und dem Tigris gelegen. Brentjes, Burchard (Berlin) Treidler, Hans (Berlin)

Kinnamomophoros chora

(84 words)

Author(s): Brentjes, Burchard (Berlin)
[English version] (Κινναμωμοφόρος χώρα, “Zimtland”). So bezeichnet Strab. 2,133 die Region um Kap Guardafui/Somalia. Strab. 16,774 gibt als Herkunftsgebiet des Zimts das Innere dieses Landes an; Ptol. 4,7,10 suchte es bei den Nilquellen. Schließlich wurde das gesamte südl. Äthiopien als Zimtland angesehen. Hdt. 3,110,111; Plin. nat. 10,97 und 12,82 u.a. gaben Südarabien als Herkunftsland des Gewürzes an, das aber über See aus Indien importiert und in Südarabien und NO-Afrika nur umgeschlagen wurde (Periplus maris Erythrai 20ff.; Ptol. 4,7,3,4). Brentjes, Burchard (Berlin)

Prason

(102 words)

Author(s): Brentjes, Burchard (Berlin)
[English version] (Πράσον ἀκροτήριον). Südlichstes Kap an der afrikan. Küste, das von den Griechen erreicht wurde. Es galt als NW-Grenze des sagenhaften “Südlandes” (Ptol. 7,2,1) - das Gegenstück zu Kattigara als Eckpunkt Asiens. Den Längenangaben mehrerer Seefahrer zufolge lag es südl. des Äquators, s. Ptol. 1,8. Es könnte sich um das Kap Ras Kansi bei Dār as-Salām gehandelt haben. P. wurde von Kauffahrern erreicht, die auf der Indusfahrt nach Süden verschlagen wurden bzw. an der ostafrikan. Küs…

Aralsee

(59 words)

Author(s): Brentjes, Burchard (Berlin)
[English version] Binnengewässer zw. Uzbekistan und Kasachstan, erhält kaum Niederschläge, Wasserversorgung nur durch Syr-darja und Amu-darja. Die in der Ant. bewässerte Fläche war mehr als doppelt so groß wie 1962. Die nach dem Abzug der nach Baktrien ziehenden Nomaden (140-120 v. Chr.) verlassenen Gebiete sind seither verwüstet, desgleichen der Westteil und der Nordostteil Chorezmiens. Brentjes, Burchard (Berlin)

China

(248 words)

Author(s): Brentjes, Burchard (Berlin)
[English version] (Σῖνα). Ch. umfaßt in den h. Grenzen mehrere Kulturzonen des Alt. mit unterschiedlichen Traditionen und Verbindungen nach Westen und Süden. Die Steppenzone im Norden war spätestens seit dem 2. Jt.v.Chr. im ständigen Kontakt mit Westsibirien und Osteuropa, stets unter dem Einfluß der zentralchinesischen Kulturen im Hoangho-Gebiet und der Küstenzone. Süd-Ch. war nach Süden und SO ausgerichtet. Seit achämen. Zeit ist der Verkehr auf den “Seidenstraßen” belegt und seit dem 2.-3.Jh. n…

Iaxartes

(125 words)

Author(s): Brentjes, Burchard (Berlin) | Treidler, Hans (Berlin)
[English version] Fluß im westl. Zentralasien, h. Syr-darja, 2860 km lang; entspringt am Taidyk-Paß im östl. Altaigebirge, nimmt nach kurzem nördl. Lauf von Osten den unweit des Sees Issyk-Kul entspringenden Naryn auf, betritt sw von Taschkent (wo er schiffbar wird) die Ebenen von Kasachstan und mündet in den Aralsee (Amm. 23,6,59). Die einheimischen Skythen nannten den I. Silis bzw. Orxantes, Alexander d.Gr. Tanais (Plin. nat. 6,49; Arr. an. 3,30-7-8 u.ö., aber auch I. Arr. an. 7,16,3 u.a.), im H…
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