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Your search for 'dc_creator:( "Graf, Fritz (Princeton)" ) OR dc_contributor:( "Graf, Fritz (Princeton)" )' returned 367 results. Modify search

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Atymnios

(137 words)

Author(s): Graf, Fritz (Princeton)
(Ἀτύμνιος). [English version] [1] Sohn des Königs Amisodaros Sohn des karischen Königs Amisodaros. Er und sein Bruder Maris, Waffengefährten des Sarpedon, wurden von zwei Söhnen Nestors getötet (Hom. Il. 16,317). Er gilt später als identisch mit Tymnios, dem eponymen Gründer der karischen Stadt Tymnos [1]. Graf, Fritz (Princeton) [English version] [2] Sohn des Zeus Sohn des Zeus (des Phoinix: Schol. Apoll. Rhod. 2,178) und der Kassiopeia, von den Brüdern Minos und Sarpedon im Streit umworben. Sonst gilt Miletos, Sohn Apollons und der Nymphe Areia, …

Flußgötter

(1,263 words)

Author(s): Graf, Fritz (Princeton)
[English version] I. Ägypten s. Nil. Graf, Fritz (Princeton) II. Griechenland und Rom [English version] A. Allgemein Die Personifikation von Gegebenheiten der physischen Umwelt ist Teil vieler ant. Mythen und Religionen. Von bes. Bed. sind, neben Sonne und Mond, die Berge und die Flüsse: Sie gehören fest zu einer bestimmten lokalen Umwelt, definieren mithin Identität und Heimat. Doch während Berggötter in der griech.-röm. Welt allein myth., kaum kult. Realität haben, ist die Verehrung der lokalen F. fest im Kult…

Achlis

(71 words)

Author(s): Graf, Fritz (Princeton)
[English version] Elchähnliches Tier nordischer Länder (Scandinavia oder Gangavia), den Römern nur vom Hörensagen bekannt. In Beschreibungen (Plin. nat. 8,39; Solin. 20,3) sind zoologische Mirabilia anderer Tiere (Elch, Elefant, Nashorn) vermischt mit vielleicht echten Erinnerungen an den in histor. Zeit ausgestorbenen Riesenhirsch. Der Plinius-Bericht lebt fort im Nibelungenlied (16,937), wo die A. durch den “Schelch” ersetzt ist. Graf, Fritz (Princeton) Bibliography W. Richter, A., in: Philologus 103, 1959, 281 ff.

Gorgasos und Nikomachos

(67 words)

Author(s): Graf, Fritz (Princeton)
[English version] Heilheroen in einem Heiligtum im messenischen Pharai. Sie gelten als Söhne von Machaon und Antikleia, der Tochter des Landeskönigs Diokles (Paus. 4,30,3). Ihr Heiligtum stiftete Isthmios, der Sohn jenes Glaukos, der als erster in Messene den Machaon kultisch verehrte (Paus. 4,3,10). Mit diesen Mythen wird wohl ein unabhängiger Heilkult in den in Messenien zentralen Kult des Asklepios einbezogen. Graf, Fritz (Princeton)

Agetor

(49 words)

Author(s): Graf, Fritz (Princeton)
[English version] (Ἀγήτωρ, dor. für Ἡγήτωρ). Epiklese des Zeus in Sparta, mit den Voropfern bei Feldzugsbeginn verbunden (Xen. Lac. pol. 13,2), des Hermes in Megalopolis (Paus. 8,31,7, in Hermengestalt) und des Apollon Karneios in Argos (Theopomp, FGrH 115 F 357 = Schol. Theocr. 5,83). Graf, Fritz (Princeton)

Aidos

(273 words)

Author(s): Graf, Fritz (Princeton)
[English version] (Αἰδώς). “Scheu, Sittsamkeit, Respekt” [1]; ihr Gegenbegriff ist Anaideia (Hes. erg. 324); ihr Wirken kann ambivalent sein (erg. 319-320). Sie wird oft personifiziert, wobei die Grenze zw. Appellativum und Personifikation nicht immer leicht gezogen werden kann [1]. - Als umfassende soziale Mächte verlassen A. und Nemesis bei Hesiod (erg. 200) als letzte Götter die Menschen des eisernen Zeitalters (verbunden sind die beiden schon in Hom. Il. 13,121 f.). Bei Sophokles thront sie be…

Faunus

(850 words)

Author(s): Graf, Fritz (Princeton)
Röm. Gott des Draußen, der früh mit dem griech. Pan identifiziert wurde. In der Dichtung und v.a. in der bildenden Kunst fallen die beiden überhaupt zusammen: F., der Liebhaber der Nymphen (Hor. carm. 3,18,1) und der unersättliche Erotomane [1], stammt aus der hell. Myth. Eine eigene Ikonographie besitzt F. nicht [2; 3]. Wie Pan ist er mit Wald und Gebirge sowie mit Ziegen und Schafen verbunden. Eigenständiger ist seine Rolle als Urheber von Alpträumen und numinosen Stimmen und dann als Weissage…

Ladon

(482 words)

Author(s): Graf, Fritz (Princeton) | Meyer, Ernst † (Zürich) | Lienau, Cay (Münster) | Strobel, Karl (Klagenfurt)
(Λάδων). [English version] [1] Drache Bei Apoll. Rhod. 4,1396 der Name des sonst nur als “Schlange” ( óphis, drákōn) bezeichneten Drachen, der die Äpfel der Hesperiden bewacht (so auch Probus zu Verg. georg. 1,244); er ist hundertköpfig und besitzt viele Stimmen. Die Mythographen lassen ihn entweder (als chthonisches Tier) direkt von Gaia abstammen (wie Typhon) oder von verwandten Ungeheuern (Phorkys und Keto, die Eltern von Echidna und Großeltern der lernäischen Schlange, bei Hes. theog. 333-335; Echidna und Typ…

Akesamenos

(38 words)

Author(s): Graf, Fritz (Princeton)
[English version] (Ἀκεσ(σ)αμενός). König von Pierien, Gründer und Heros von Akesamenai in Makedonien (Steph. Byz. s. v. Ἀκεσαμεναί); Vater der Periboia, die von dem Flußgott Axios Mutter des Pelegon wurde (Hom. Il. 21,142). Graf, Fritz (Princeton)

Ambrosia

(224 words)

Author(s): Graf, Fritz (Princeton)
(ἀμβροσία, “unsterblich”). [English version] [1] eine der Hyaden Eine der Hyaden. Sie sind Töchter des Atlas und der Pleione, pflegten das Dionysoskind (Pherekydes FGrH 3 F 90) entweder in Nysa (Hyg. fab. 182) oder in Thrakien, von wo sie vor Lykurg zu Thetis fliehen, außer A. (Asklepiades FGrH 12 F 18); Ge habe sie in einen Rebstock verwandelt (Nonn. Dion. 21,17). Graf, Fritz (Princeton) [English version] [2] Nahrung der Unsterblichkeit Nahrung der Unsterblichkeit, vergleichbar dem amṛta der indischen Mythologie. Götter benutzen es als Nahrung und zur Kosmetik (Hom. I…

Acheron (Ἀχέρων)

(466 words)

Author(s): Strauch, Daniel (Berlin) | Graf, Fritz (Princeton)
[English version] [1] Fluß in Epeiros Fluß in Epeiros, entspringt an den Hängen des Tomaros [2. 166] (im 4. Jh. v. Chr. Gebiet der Molossi: Liv. 8,24,2), fließt durch enge Schluchten der Thesprotia (Thuk. 1,46,3) und bildete in der Ant. nach Eintritt in die Ebene mit trägen Windungen den sumpfähnlichen See Ἀχερουσία λίμνη ( Acherousía límne, h. trockengelegt). Nach Strab. 7,7,5 (wie Thuk. 1,46,3 aus Hekat. schöpfend [2. 443-469, 478]) mündete er beim γλυκὺς λιμήν ( glykýs limḗn “Süßwasserhafen”, Station des röm. cursus publicus , Tab. Peut. 7,3 [2. 692 f…

Dike

(642 words)

Author(s): Graf, Fritz (Princeton) | Thür, Gerhard (Graz)
(Δίκη). [English version] [1] Personifikation des menschlichen, in der Rechtssprechung konkretisierten Rechts (Religion). Personifikation des menschlichen, in der Rechtssprechung konkretisierten Rechts (gegenüber Themis, der göttl. gesetzten Ordnung): Wird sie von bestechlichen Richtern weggeschleift, bricht die Rechtsordnung zusammen (Hes. erg. 220). Sie ist eine zentrale Gestalt der myth.-dichterischen Reflexion über die Grundlagen gesellschaftlichen Zusammenlebens in der archa. und klass. Zeit. Die Genea…

Genesia

(63 words)

Author(s): Graf, Fritz (Princeton)
[English version] (τὰ Γενέσια). Bezeichnung eines griech. Geschlechterfestes zu Ehren eines Toten (Hdt. 4,26). In Athen wurde daraus - angeblich durch Solon - ein staatliches Totenfest, das am 5. Boedromion unter anderem mit einem Opfer an Gaia gefeiert wurde (Philochoros FGrH 328 F 168). Graf, Fritz (Princeton) Bibliography F. Jacoby, Γενέσια. A forgotten festival of the dead, in: CQ 38, 1944, 65-75.

Mysterien

(4,606 words)

Author(s): Graf, Fritz (Princeton)
[English version] A. Allgemeines, Definition M. oder besser M.-Kulte (um den irreführenden Terminus M.-Religionen zu vermeiden) sind Kulte der griech.-röm. Welt, die für den ant. und mod. Betrachter eine geschlossene Kategorie von Kulten innerhalb der griech. und röm. Religion darstellen. Ihre Bezeichnung leitet sich vom attischen Fest der Mysteria her, dem jährlich im Heiligtum von Eleusis gefeierten mehrtägigen und seit Hom. h. ad Cererem (650-550 v.Chr.) bekannten Fest von Demeter und Kore/Perseph…

Erikepaios

(204 words)

Author(s): Graf, Fritz (Princeton)
[English version] (Ἠρικεπαῖος). Gottheit, die in der orphischen Dichtung und den zugehörigen bakchischen Mysterien belegt ist; die späte Etym. als “Lebensgeber” (ζοιοδοτήρ) bleibt unkontrollierbar (Malalas, Chronogr. 4,91; vgl. Suda 660 s.v. Orpheus). Zuerst wird der Name sicher im Papyrus Gurôb 1, einem dionysischen Mysterientext des späten 3. Jh. v.Chr., genannt [1]; eine frühere Nennung in einem Goldblättchen aus Pherai ist unsicher [2]. Wichtig ist er dann in verschiedenen neuplaton. Referaten…

Aisa

(130 words)

Author(s): Graf, Fritz (Princeton)
[English version] (Αἶσα), “Anteil”, “Portion” (in der Sprache des Epos und in Randdialekten): der von der Gottheit zugewiesene Schicksalsanteil (Hom. Il. 9,608 Diós aísa); daher synonym mit Moira. Personifiziert ist sie seit Homer Spinnerin des Schicksalsfadens (Il. 20,127 f.; in Od. 7,196 f. mit den Klothes, den “Spinnerinnen”, verbunden), aber unterschieden von der Moira Klotho, “Spinnerin” (Hes. Theog. 905). Bei Aischylos ist sie als “Trägerin des (Rache)schwertes” mit Dike und Erinys verbunden (Choeph. 647 ff.). V…

Apollinisch und dionysisch

(657 words)

Author(s): Graf, Fritz (Princeton) RWG
[English version] Die Polarität zw. Apollon und Dionysos und der mit diesen Göttern verbundenen Phänomene ist durch Friedrich Nietzsche in die mod. ästhetische Diskussion eingeführt worden. Nietzsche verstand ‘die Duplizität des A. u. D.’ als Grundgegensatz der griech. Ästhetik: ‘An ihre (sc. der Griechen) beiden Kunstgottheiten, Apollo und Dionysus, knüpft sich unsere Erkenntnis, daß in der griech. Welt ein ungeheurer Gegensatz, nach Ursprung und Zielen, zw. der Kunst des Bildners, der apollinisc…

Epione

(153 words)

Author(s): Graf, Fritz (Princeton)
[English version] (Ἠπιώνη). Frau des Asklepios, von dem sie die Töchter Hygieia, Akeso, Panakeia und Aigle und die Söhne Machaon und Podaleirios hat (ausführlich in den inschr. Paianen des Makedonios, von Erythrai und von Dion, CollAlex 136-139 Powell); sie gilt als Tochter des Herakles. Während die Söhne bei Homer mehrfach allein als Söhne des Asklepios genannt werden, ihr also sekundär zugewachsen sind, hängen die Töchter mit ihren sprechenden Namen, die Aspekte der erwarteten Heilung so verkörpern - wie dies auch ihr eigener Name (< ḗpios, “sanft”) tut - engstens mit ihr zus…

Amyris

(49 words)

Author(s): Graf, Fritz (Princeton)
[English version] (Ἄμυρις). Aus Siris, genannt der Weise, Vater des Damasos, eines der Freier um Agariste, die Mutter des Kleisthenes (Hdt. 6,127). Der Beiname verweist ihn in den offenen Kreis der vorphilos., archa. Weisen-Novelle [1]. Graf, Fritz (Princeton) Bibliography 1 F. Wehrli, Hauptrichtungen des griech. Denkens, 1964, 39-43.

Lapis

(301 words)

Author(s): Graf, Fritz (Princeton)
(“Stein”) bezeichnet verschiedene rituell verwendete Steine im Kult der Römer. [English version] [1] Silex im Heiligtum des Iuppiter Feretrius Insbes. spielt ein silex, der im Heiligtum des Iuppiter Feretrius auf dem Capitol aufbewahrt wurde (Fest. 81,18 L.), eine Rolle in einigen altertümlichen Eidzeremonien, die nach dem in Eiden häufigen Prinzip der Handlungsanalogie ablaufen [1]: a) Staatsverträge schließen die fetiales dadurch, daß sie ein Schwein mit dem silex aus dem Heiligtum des Iuppiter Feretrius erschlagen und dabei denselben Tod beim Eidbruch auf s…
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