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Kekrops

(596 words)

Author(s): Scherf, Johannes (Tübingen)
[English version] (Κέκροψ). Autochthoner (Apollod. 3,177) att. Urkönig, der auf der Akropolis von Athenai, wo auch sein Grab lag (Antiochos-Pherekydes FGrH 333 F 1), kultisch verehrt wurde. Das Kekropion (Bauinschr. Erechtheion IG I3 474,56-63) ist wohl mit der Struktur an der SW-Ecke des Erechtheions identisch, auf die bei der Errichtung des Tempels Rücksicht genommen wurde, und kann vor die Perserkriege (Hekatompedoninschr. IG I3 4B, 10-11) datiert werden. Eine Inschr. augusteischer Zeit nennt einen Priester des K. aus dem Geschlecht der Amynandriden (IG…

Ganyktor

(202 words)

Author(s): Scherf, Johannes (Tübingen)
(Γανύκτωρ). Gestalt aus dem Wettkampf Homers und Hesiods; seine Rolle und genealogische Einordnung werden verschieden angegeben: …

Pylos

(1,656 words)

Author(s): Scherf, Johannes (Tübingen) | Lafond, Yves (Bochum) | Olshausen, Eckart (Stuttgart) | Hiesel, Gerhard (Freiburg)
(Πύλος). [English version] [1] Das homerische P. Königreich des Nestor P. kann bei Homer sowohl Herrschaftsgebiet als auch -sitz des Nestor [1] bezeichnen [3. 119-126]. Die - wie konkret auch immer in der realen Top. verifizierbaren - geogr. Angaben bei Homer zum Ort des Palastes führen in Ilias und in Odyssee auf je unterschiedliche Lokalisierungen. In der Nestorerzählung, der sog. Nestorís im 11. B. der Ilias (vgl. [2. 296-298] zu Hom. Il. 11,670-762), weisen die Angaben klar auf eine Stätte südlich des Alpheios [1]. In der Odyssee hingegen legen die …

Olympos

(2,083 words)

Author(s): Kramolisch, Herwig (Eppelheim) | Meyer, Ernst † (Zürich) | Scherf, Johannes (Tübingen) | Lohmann, Hans (Bochum) | Lafond, Yves (Bochum) | Et al.
(Ὄλυμπος). Geographisch: [1-13], Personen: [14-15]. [English version] [1] Wohnung der ›olympischen‹ Götter, höchster Berg Griechenlands (lat. Olympus) (lat. Olympus). Kramolisch, Herwig (Eppelheim) Meyer, Ernst † (Zürich) [English version] I. Geographisch Der als die Wohnung der “Olympischen” Götter (Zwölfgötter) geltende höchste Berg Griechenlands, der durch seine die gesamte Umgebung überragende Höhe, seine Masse und Geschlossenheit und den bes. nach Osten und Westen kaum durch Vorberge verdeckten mächtigen Anstieg einen gewaltigen Eindruck macht. Er erhebt sich steil auf einer Grundfläche von etwa 20 km Dm zu einer Höhenkante von ca. 2300-2400 m, der im Norden die aus Kalk bestehende Gipfelregion aufgesetzt ist. Sie bildet einen vielgipfligen, steilen Grat von NW nach SO mit höchster Erhebung etwa in der Mitte im Mitikas (2918 m). Der nördlichste Gipfel (2787 m, mit einer Kapelle des Profitis Elias; keine ant. Reste) galt früher als der höchste Gipfel. Wenn auch der Schnee bis tief in den Sommer bleibt, trägt der O. keine dauernde Schneedecke. Ergraben ist eine ant. Opferstätte in etwa 2900 m Höhe auf dem leicht zugänglichen Gipfel Hagios Antonios (2817 m) 1500 m südl. des Mitikas. Außer der dicken Ascheschicht mit Opferresten wurden große Mengen Keramik, ferner Inschr. (darunter zwei Weihinschr. an Zeus Olympios) und Mz. des 4. Jh.n.Chr. gefunden (mit einer Ausnahme: Antigonos [2] Gonatas). Die Gipfel erwähnt schon Homer (Hom. Il. 1,44; 2,167; 4,74), der mit verschiedenen Beiworten die Größe und Höhe und lange Schneebedeckung bezeichnet; ähnlich spätere Dichter, doch gibt es keine tatsächliche Beschreibung des O. aus dem Alt. Der bei Plut. Aemilius 15,10 überl. Vers-Inschr. zufolge bestimmte Xenagoras, der Sohn des Eumelos, die relative Höhe des O. mit Meßinstrumenten von Pythion aus (etwa 900 m H am Westhang des O.) als 10 Stadien und 96 Fuß. Die ant. Autoren rechneten den O. teils zu Thess…

Moriai

(182 words)

Nike

(975 words)

Author(s): Scherf, Johannes (Tübingen) | Bäbler, Balbina (Göttingen)
(Νίκη). [English version] I. Mythologisch N. ist die griech. Personifikation des Sieges. Abstrakt ist schon ihre Konzeption bei Hesiod: N. ist die Tochter der Styx und des Pallas und hat ähnliche Personifikationen, nämlich Zelos (Eifer), Kratos (Macht) und Bia (Gewalt) als Geschwister (Hes. theog. 384-385). Zeus verfügt über diese Kräfte auf ewig (ebd. 388), da sie ihn in der Gigantomachie auf Anraten der Styx unterstützten (ebd. 389-403; Serv. Aen. 6,134); Nonnos skizziert kurz auch N.s Beteiligung am Kampf (Nonn Dion. 2,358-359; 418-4…

Neoptolemos

(2,084 words)

Author(s): Scherf, Johannes (Tübingen) | Badian, Ernst (Cambridge, MA) | Blume, Horst-Dieter (Münster) | Engels, Johannes (Köln) | Ameling, Walter (Jena) | Et al.
(Νεοπτόλεμος). [English version] [1] Sohn des Achilleus und der Deidameia Sohn des Achilleus [1] und der Deidameia, der Tochter des Königs Lykomedes [1] von Skyros. Seltene und erklärbare Varianten für den Namen der Mutter sind Pyrrha (Heliodoros 3,2 = Anth. Pal. 9,485,8) und Iphigeneia (Duris von Samos FGrH 76 F 88; dazu FGrH 2 C 130). Homer kennt nur den Namen N., erst …

Protesilaos

(346 words)

Author(s): Scherf, Johannes (Tübingen)
[English version] (Πρωτεσίλαος, lat. Protesilaus; etwa “Erster im Volke”, vgl. Hom. Il. 2,702; [2. 938]; myth. Ausdeutung durch seinen Tod vor Troia bei Eust. Hom. Il. 2,700 p. 325; bei Hdt. 9,116 Πρωτεσίλεως). Sohn des Iphikles (Hom. Il. 2,704-707) oder des Aktor (Hes. fr. 199,6 M.-W.); als Mutter werden Astyoche (Eust. Il. 2,698 p. 323) oder Diomedeia (Hyg. …

Hellusii

(88 words)

Author(s): Scherf, Johannes (Tübingen)
[English version] Bei Tac. Germ. 46,4 Name eines Fabelvolkes mit menschlichem Antlitz und tiergestaltigem Körper. Eine Etym., die auf einen Tiernamen zurückgeht, liegt somit nahe; vorgeschlagen wurde eine german. Entsprechung zu griech. ἐλλός, armen. eln, litau. élnis “Hirsch(kalb)” [1. 534-537]. Ob dieses Fabelvolk von skandinavischen Völkern oder eher von Seehunden mit ihrem menschenähnlichen Antlitz kündet, sei dahingestellt [1. 537]. Sicher nicht in Verbindung sind sie zu bringen mit den Hel…

Glanis

(153 words)

Author(s): Hünemörder, Christian (Hamburg) | Scherf, Johannes (Tübingen)
[English version] [1] Der Wels Der Wels (Silurus glanis), ein (bis zu 3 m langer) Süßwasserfisch. Aristot. hist. an. 8(9),37,691 a20-b2 beschreibt die Brutpflege des glánis, dessen Name über die arab.-lat. Übersetzung des Michael Scotus als glanieuz ohne wirkliche Kenntnis des Tieres an Thomas von Cantimpré ( glamanez monstrum [1] 6,26) und Albertus Magnus ( garcanez, animal. 24,35 [2]) weitergegeben wurde. Man schrieb ihm, vielleicht wegen seiner angeblichen Attacken auf Fischernetze, Verbindung zu bösen Dämonen zu [3. 1 § 458]. Hünemörder, Christian (Hamburg) Bibliography…

Phallos

(598 words)

Author(s): Scherf, Johannes (Tübingen)
[English version] (φαλλός, lat. phallus; von einer idg. Wurzel * bhel-, “aufblasen”, “aufschwellen”). Das männliche Glied spielte als Träger der…

Midas

(714 words)

Author(s): Högemann, Peter (Tübingen) | Scherf, Johannes (Tübingen)
(Μίδας). [English version] I. Historisch König von Phrygien, Sohn des Gordios [1]. Für 718-709 v.Chr. in assyr. Quellen als Mit-ta-a, “König des Landes Muski”, bezeugt. In der epichorischen Inschr. von Yazılıkaya (“Midas-Stadt”) begegnet der Name M. zusammen mit den Titeln laagtei und anaktei. Der Name M. ist eher altanatolisch denn phrygisch. Nach den assyr. Quellen konspirierte M. mit den luwischen Königen von Atuna (Tyana), Karkemiš, Gurgum und Malida gegen Sargon II., bis er - Urarṭu brüskierend, die Kimmerier fürchtend - sich 710/9 Assyr…

Gegeneis

(159 words)

Author(s): Scherf, Johannes (Tübingen)
(Γηγενεῖς, “Erdgeborene”). [English version] [1] Beiname der Giganten Beiname der Aloaden (schol. Apoll. Rhod. 1,482), des Orion (Apollod. 1,25 Wagner), der Sparten (Eur. Bacch. 264), des Argos [I 5] (Aischyl. Prom. 567) und der Giganten (Batr. 7; Soph. Trach. 1058f.; Eur. Phoen. 1131). Als Substantiv = Giganten (Aristoph. Nub. 853; Lykophr. 1408; begründend Diod. 4,21,7). Scherf, Johannes (Tübingen) [English version] [2] Fabelvolk Fabelvolk, bei Kyzikos beheimatet, von Apoll. Rhod. (1,941-3; 989-91 mit schol.) erwähnt. Von Dei(l)ochos aus Prokonnesos als…

Hippalektryon

(144 words)

Author(s): Scherf, Johannes (Tübingen)
[English version] (Ἱππαλεκτρυών, “Roßhahn”). Fabulöses Mischwesen, aus den Körperteilen von Hahn und Pferd zusammengesetzt. Lit. frühestes Zeugnis ist Aischyl. Myrmidones fr. 134 Radt; die Erwähnungen bei Aristophanes (Pax 1177; Av. 800; Ran. 932, wie Aischyl. mit dem Epitheton xuthós, “bräunlich”, “blond”) sind Tragödienparodie. Bei Hesychios und Photios s.v. und den Scholien zu den Aristophanesstellen besitzt das Wesen einen Vogelkopf; dem steht der arch. Befund (Hinterteil eines Hahnes mit zwei Hahnenbeinen, Vorderteil eines Pfer…

Lymphae

(153 words)

Author(s): Scherf, Johannes (Tübingen)
[English version] (auch Lumphae: Prisc. institutio de arte grammatica 2,36,22). Ital. Bezeichnung für Wassergöttinnen. Der Name ist inhaltlich und sprachlich wie osk. diumpaís eng zusammenzunehmen mit griech. nýmphai (Nymphen) [1], zu dem er teilweise parallel verwendet wird: CIL V 3106 (Vicetia), Aug. civ. 4,34; Paul. Fest. 107,17 L. Zu griech. nymphólēptos, “rasend”, wird als Entsprechung lat. lymphatus gebildet (Varro ling. 7,87; Paul. Fest. 107,17-20 L.). Die inschr. belegte kultische Verehrung der L. - so CIL III 6373 (Salonae), XI 1918 (Perusia…

Pyanopsia

(164 words)

Author(s): Scherf, Johannes (Tübingen)
[English version] (Πυανόψια). Attisches, dem Apollon gewidmetes Fest, das am 7. Tag des Monats Pyanopsiṓn (Ende Oktober) gefeiert wurde. Dabei wurde ein Brei aus Bohnen zubereitet (griech. pýanos, “Bohne” und hépsein, “kochen”, daher auch der Festname), was aitiologisch mit der Heimkehr des Theseus verknüpft wurde (Plut. Theseus 10; [2. 150-153]). Eine Knabenprozession hängte die Eiresiṓnē, mit Erstlingsgaben behangene und mit Wollbinden geschmückte Ölbaumzweige, an die Häuser und den Tempel des Apollon (schol. Aristoph. Equ. 729 und Plut. 1054). …

Memnon

(1,503 words)

Author(s): Scherf, Johannes (Tübingen) | Jansen-Winkeln, Karl (Berlin) | Badian, Ernst (Cambridge, MA) | Meister, Klaus (Berlin)
(Μέμνων). [English version] [1] myth. König der Äthioper Mythischer König der Äthioper, Sohn des Tithonos und der Eos, Bruder des Emathion (Hes. theog. 984-5). Sein Eintreffen in Troia als Verbündeter der Troer nach dem Tod der Penthesileia, der erfolgreiche Zweikampf mit Antilochos, der Tod durch Achilleus und die ihm von Zeus auf Bitten der Eos verliehene Unsterblichkeit wurden, wie die Inhaltsangabe des Proklos (chrestomatheia 172) zeigt, in dem uns verlorenen kyklischen Epos Aithiopís dargestellt. Auf seinen Zweikampf mit Antilochos beziehen sich auch Hom. Od. 4…

Mulciber

(150 words)

Author(s): Scherf, Johannes (Tübingen)
[English version] Inschr. (CIL XI 5741 aus Sentinum) und lit. (u.a. Plaut. Epid. 34, Ov. met. 2,5 und Sil. 4,668) belegter Beiname des Vulcanus. Ant. Herleitungen des Namens gehen, neben abwegigeren Konstrukten (Serv. Aen. 8,724: quod mulcatus pedes; Don. in Ter. Hec. 1,1,8: quod mutilatus; Don. in Ter. Ad. 1,2,10: a mulctando), meist auf die vernichtende Macht des Feuers, die mit dem Verb mulcere gemeint ist (so Serv. Aen. 8,724; Macr. Sat. 6,5,2; Don. in Ter. Hec. 1,1,8), zurück; auf Vulcanus als Schmiedegott weist die Ableitung bei Fest. 129 L. a molliendo scilicet ferro. Daß sich in…

Lykos

(1,947 words)

Author(s): Scherf, Johannes (Tübingen) | Bendlin, Andreas (Erfurt) | Touwaide, Alain (Madrid) | Günther, Linda-Marie (München) | Meister, Klaus (Berlin) | Et al.
(Λύκος). Mythologie und Religion: L. [1-9], Historische Personen: L. [10-13], Flüsse: L. [14-19]. [English version] [1] Sohn des Poseidon und der Pleiade Kelaino Sohn des Poseidon und der Pleiade Kelaino [1] (Ps.-Eratosth. katasterismoi 23), nur Apollod. 3,111 erwähnt seine Entrückung auf die Inseln der Seligen, vielleicht, um ihn von L. [6], mit dem er von Hyg. fab. 31, 76 und 157 trotz der Abstammung von Poseidon zusammengebracht wird, zu differenzieren. Scherf, Johannes (Tübingen) [English version] [2] Sohn des Prometheus und der Kelaino Sohn des Prometheus und der Kelaino…

Kalydon

(501 words)

Author(s): Scherf, Johannes (Tübingen) | Strauch, Daniel (Berlin)
(Καλυδών). [English version] [1] Heros der gleichnamigen Stadt Eponymer Heros der gleichnamigen aitolischen Stadt K. [3], Sohn des Aitolos und der Pronoe, Bruder des Pleuron, Gatte der Aiolia und von ihr Vater der Epikaste und der Protogeneia (Apollod. 1,58-59). Ein ähnliches, ebenfalls die Namen des Landes und der beiden größten Städte genealogisch verbindendes Konstrukt bei Deimachos (FGrH 65 F 1 = schol. Hom. Il. 217-218 Erbse), wo sich die Abfolge Endymion-Aitolos-Pleuron-K. findet. Steph. Byz. s.v. bietet als Vater des K. den Endymion oder den Aitolos. K. ist auch der Name …
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