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Heroninos-Archiv

(533 words)

Author(s): Rathbone, Dominic (London)
[English version] Das H.-A. besteht aus über 1000 griech. Papyri, meist Briefen, Abrechnungen und Quittungen aus der Mitte des 3. Jh. n.Chr.; es handelt sich um Dokumente zur Verwaltung der großen, im Arsinoítēs nomós (Fajum/Äg.; Arsinoë [III 2]) gelegenen Güter des Aurelius Appianus, der dem Rat von Alexandreia angehörte. Die zentrale Verwaltung der Güter des Appianus hatte ihren Sitz in Ptolemais Euergetis, der Hauptstadt des nomós, und wurde von Ratsherren aus der Region geleitet; an der Spitze der Verwaltung stand Alypios, selbst Großgrundbesitzer und ka…

Großgrundbesitz

(2,314 words)

Author(s): Rathbone, Dominic (London)
[English version] I. Allgemein Über den Umfang großer Güter in der Ant. existieren nur wenige zuverlässige Angaben. Die meisten Aussagen über den Landbesitz reicher Griechen oder Römer haben anekdotischen oder rhet. Charakter und sind daher kaum glaubwürdig. Nur wenige Dokumente geben Aufschluß über die Größe oder den Wert der Mehrzahl der Güter einer bestimmten Region. Die Arch. kann zwar Gutsgebäude nachweisen, selten aber die Grenzen der Ländereien. Dennoch scheint, mit einigen Ausnahmen, eine la…

Phainippos

(313 words)

Author(s): Rathbone, Dominic (London) | Zimmermann, Bernhard (Freiburg)
(Φαίνιππος). [English version] [1] att. Gutsbesitzer, um 320 v. Chr. Das Landgut des Ph., Sohn des Kallippos, ist in einer attischen Gerichtsrede aus der Zeit um 320 v.Chr. beschrieben (Ps.-Demosth. or. 42). In dem antídosis -Verfahren verlangt der Kläger, daß Ph. an seiner Stelle auf die Liste der dreihundert reichsten Athener Bürger, die am stärksten mit Liturgien belastet wurden, gesetzt werden sollte (ebd. 42,3f.). Der Besitz des Ph. war aus zwei Gründen außergewöhnlich: Einerseits war Ph. der einzige Erbe seines Vaters und zugleich seines Großvaters müt…

Agrarstruktur

(2,317 words)

Author(s): Osborne, Robin (Oxford) | Rathbone, Dominic (London)
[1] Griechenland [English version] A. Einleitung In den Linear B-Archiven der späten Bronzezeit wird für Griechenland erstmals ein relativ genaues Bild von Landbesitz und der Nutzung des Landes gezeichnet, die zentral von den Palästen kontrolliert wurde. In Pylos, wo die Tontäfelchen der E-Serien detaillierte Abgaben liefern, war das Land in Kategorien aufgeteilt, von denen zwei sicher definiert werden können: ko-to- na ki-ti-me-na wurde von privaten Landbesitzern oder deren Pächtern bebaut, ko-to-na ke-ke-me-na war Gemeineigentum und wurde hauptsächlich als kleine…

Bewässerung

(1,124 words)

Author(s): Nissen, Hans Jörg (Berlin) | Rathbone, Dominic (London)
[English version] I. Vorderer Orient und Ägypten Bewässerung meint die künstliche Zufuhr von Wasser auf Feldflächen zur Ermöglichung bzw. Intensivierung des Pflanzenwuchses. Sie unterstützt den Anbau in Gebieten des Regenfeldbaus (nachweislich bereits im 5. Jt.v.Chr. in Westiran), hat ihre bes. Bed. jedoch dort, wo sie Gebiete erst nutzbar macht, die nie von genügend Regen erreicht werden, wie das Niltal sowie die mittleren bis unteren Bereiche von Euphrat und Tigris. Bei der B. wird meist die ganze zu…

Bauern

(1,680 words)

Author(s): Osborne, Robin (Oxford) | Rathbone, Dominic (London)
[English version] I. Griechenland Kein griech. Begriff entspricht genau dem deutschen Wort Bauer. Das griech. Wort γεωργός ( geōrgós) war eine Bezeichnung für jemanden, der das Land bewirtschaftete, gleichgültig, ob er Landbesitzer, Landbesitzer und Landarbeiter zugleich oder nur Landarbeiter war (Xen. oik. 5,4), und galt somit für Reiche und Arme, für Bürger und Nicht-Bürger sowie für Sklaven und Freie. Der relativ ungewöhnliche Begriff αὐτουργός ( auturgós) meinte jemanden, der für sich selbst oder mit den eigenen Händen arbeitete, und war auf freie Männer …

Epitropos

(654 words)

Author(s): Rathbone, Dominic (London) | Thür, Gerhard (Graz)
(ἐπίτροπος). [English version] [1] Gutsverwalter Neben einer Vielzahl anderer Begriffe die übliche Bezeichnung für einen Gutsverwalter, der für einen meist abwesenden Landbesitzer die Aufsicht über die Wirtschaftsführung innehatte. Seine Pflichten sowie der Grad an Unabhängigkeit, mit der er Entscheidungen treffen konnte, waren zwar von Fall zu Fall verschieden, in der Regel zählten jedoch die Aufsicht über die Arbeitskräfte, der Kauf von Erzeugnissen, die auf dem Gut benötigt wurden, der Verkauf von…