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Quincussis

(140 words)

Author(s): Klose, Dietrich (München)
[English version] Röm. Mz. zu 5 As, mod. Kunstwort in Analogie zu Quadrussis. Als gegossene Mz. (Aes grave) jeweils mit Wertzeichen V: Rom ca. 225 v. Chr., Gewicht ca. 1400 g (As vom Libralfuß, vgl. Libra [1]), Av. Ianuskopf, Rv. Prora (“Schiffsvorderteil”) (zur Echtheit: [1]); Rom ca. 213 v. Chr., Gewicht 365 g (As vom Quadrantalfuß); Av. Diana oder Ilia, Rv. Prora [3. 32]; Etrurien, Gewicht 748 und 707 g (etr. As von 151,6 g), Av. Rad, Rv. Anker [2. 265]. Die ältere numismatische Lit. bezeichnet…

Quadrans

(733 words)

Author(s): Klose, Dietrich (München)
[English version] Viertel des röm. As (Varro ling. 5,171; Volusianus Maecianus 15,24; Prisc. de figuris numerorum 11; weitere Erwähnungen in der Lit. der Republik: [1. 657 f.]). Der Q. entspricht damit beim As des Libralstandards (Libra [1]) 3 uncia e. Die gegossenen Mz. dieses Wertes im röm. und ital. Aes grave (ab ca. 280 v. Chr.) tragen als Wertzeichen drei Kugeln. Bei Dezimalteilung des As entspricht der Q. 3/10 As [1. 659]. Bei einigen Italikern hieß der Q. zunächst Terruncius (Plin. nat. 33,45). Die Bezeichnung Q. setzte sich erst im 2. Jh. v. Chr. allgem…

Maiorina

(312 words)

Author(s): Klose, Dietrich (München)
[English version] (lat., vollständig pecunia m. oder nummus maior). Ant. Name für “größere” Bronze (Æ)/Billon-Mz. (Billon) des 4. Jh.n.Chr. Ein Teil der mod. Lit. vermeidet wegen der häufigen Veränderungen im Münzsystem die ant. Namen. M. hießen wohl das nur kurz geprägte größte Æ-Nominal der Münzreform von 348 n.Chr. (ca. 5 1/4 g, 2,8 % Silber) und auch die etwas kleinere Mz. der J. 349-352 [2. 64f.]. Das Edikt Cod. Theod. 9,21,6 von 349 verbot das Ausscheiden von Silber aus den M., ein Edikt von 356 (Cod. Theod. 9,23,1) den Verkauf der M. u…

Münzprägung

(2,483 words)

Author(s): von Kaenel, Hans-Markus (Frankfurt/Main) | Klose, Dietrich (München) | Pingel, Volker (Bochum)
I. Klassische Antike [English version] A. Münzen und Münzprägung Allgemeines Die Münze, eine besondere, entwicklungsgeschichtlich späte Form von Geld, ist ein handliches, meist rundes Metallstückchen aus Gold, Elektron, Silber, Kupfer bzw. Kupferlegierungen. Das Metall weist eine vorgegebene Zusammensetzung (Feingehalt) auf, die Mz. ein über den zugrundegelegten Gewichtsstandard definiertes Gewicht (Münzfuß). Auf Vorder- und Rückseite trägt die Mz. Zeichen: ein Bild und meist eine Schrift. Durch ihre Eigenschaften gab sich die Mz. als Erzeugnis derjenigen Au…

Libyon-Typ

(153 words)

Author(s): Klose, Dietrich (München)
[English version] Zumeist auf Stücke karthagischen Typs überprägte Münzen der 241-238 v.Chr. gegen Karthago rebellierenden numidischen und libyschen Söldner (“Söldnerkrieg”, Pol. 1,65-88). Schatzfunde (Inv. of Greek Coin Hoards 2213, Sizilien; 2281-82, Tunesien) bestätigen die Zuweisung. Rv.-Legende ΛΙΒΥΩΝ, Typen: 1. Doppelshekel Av. Kopf des Zeus, Rv. Stoßender Stier; 2. Shekel (Siqlu); 3. Halbshekel, Av. Kopf des Herakles mit Löwenfell, Rv. Schreitender Löwe; 4. Bronze Herakles und Stier. Diesen…

Münzfälschung

(857 words)

Author(s): Klose, Dietrich (München)
[English version] genauer: Falschmünzerei. Unberechtigte Herstellung oder gewaltsame Gewichtsverminderung von umlaufenden Mz. durch einen nicht Münzberechtigten zum Schaden der Öffentlichkeit, zu unterscheiden von der Herstellung oder Veränderung alter Mz. zum Schaden der Sammler. Falschmünzerei ist fast so alt wie die Münzprägung selbst. Älteste erh. Fälschungen sind Nachahmungen lydischer Elektron-Mz. des frühen 6. Jh.v.Chr. [11. 35f.]. Falschgeld erschütterte das Vertrauen in das gesamte Geldwesen (Dion Chrys. 31,24). Da der Nennwert einer ant. Mz. mit de…

Inkuse Münzen

(202 words)

Author(s): Klose, Dietrich (München)
[English version] Ca. 550-440 v.Chr. in Unteritalien (Sybaris, Kroton, Kaulonia, Metapont, Tarent, Laus, Siris-Pyxos, Poseidonia, Velia, Rhegion, u.a.) geprägte Münzen, bei denen auf dem Rv. das Bild des Av. vertieft erscheint. Es handelt sich dabei um eine bewußte Rückansicht, keine einfache Verdoppelung. Die Bed. ist umstritten. Es werden zum einen rein technische Gründe vermutet; mit den i.M. habe man eine saubere, genau zentrierte Mz. schlagen wollen. Andere nehmen einen weltanschaulichen Zusa…

Lampsakener

(168 words)

Author(s): Klose, Dietrich (München)
[English version] Ant. Bezeichnung der Statere von Lampsakos in Mysien. 1. χρυσοῦ στατῆρες Λαμψακηνοί/ chrysú statḗres Lampsakēnoí auf Stele mit Parthenon-Bauinschriften, Athen, 447/6-434 v.Chr. (IG I2 339-353 = IG I3 436-451). Die Statere sind aus Elektron, Av. Pegasosprotome nach links, Rv. Quadratum incusum aus vier Vierteln. Es lassen sich drei Gruppen (525-500; 500-494; um 450 v.Chr.) unterscheiden. 2. στατῆρα Λαμψακηνὸν χρυσοῦν/ statḗra Lampsakēnón chrysún; χρυσίω Λαμψακανῶ στ[ατεῖρας]/ chrysíō Lampsakānṓ st[ateíras] o.ä. auf Inschr. aus Theben in Böotien …

Pentadrachmon, Pentedrachmia

(144 words)

Author(s): Klose, Dietrich (München)
[English version] (πεντάδραχμον, πεντεδραχμία; Xen. hell. 1,6,12), griech. Mz. im Wert von fünf Drachmen, in ant. Texten mehrfach genannt: (1.) Sold in Chios 406 v.Chr. (Xen. l.c.), nicht klar zu identifizieren [3]. (2.) “Alte” Pentedrachmia als maked. Mz. zur Zeit des Perdikkas [3] III. (365-359 v.Chr.; Polyain. 3,10,14), wohl die älteren maked. Tetradrachmen, die regional in 5 Drachmen zerfielen [1]. (3.) In Kyrene (Poll. 9,60) vielleicht das attische Tetradrachmon, das dort verm. in fünf Drachm…

Quadrussis

(138 words)

Author(s): Klose, Dietrich (München)
[English version] Wert von 4 Assen ( as ), mod. Bezeichnung, als Konjektur schon lange abgelehnt, ant. quattussis, quadrassis, seit dem 1. Jh. n. Chr. inschr. als quattus, quadtus für Preisangaben (CIL IV 1679; VIII 25902, III 19; XI 5717). Ob es eine Mz. dieses Wertes gab, ist fraglich; sie entspräche dem Sestertius. Allenfalls die Sesterzen der Flottenpraefekten des Marcus Antonius [I 9] könnten wegen ihres Wertzeichens Δ (=4), das neben HS für Sesterz verwendet wird, als Q. bezeichnet werden. Die Preisangabe mit Q. ans…

Kleingeldmangel

(1,009 words)

Author(s): Klose, Dietrich (München)
[English version] In frühen Perioden der griech. Geldgesch. herrschte trotz der geringen Anzahl umlaufender Kleinmz. kein K., da der tägliche Kleinhandel wohl großteils noch nicht mit Münzgeld abgewickelt wurde. K. tritt ein, wenn in entwickelten Geldwirtschaften die Prägung von oder die Versorgung mit Kleinmz. stockt. Dies konnte in ant. Wirtschaften eher geschehen als in der Gegenwart, da die Münzprägung weniger den Bedürfnissen der Wirtschaft als denen des Staates (Münzgewinn, Soldzahlungen) di…

Quinar

(591 words)

Author(s): Klose, Dietrich (München)
[English version] (lat. quinarius “Fünfer”). Silberne Mz. im Wert von 5 Assen (in Br. Quincussis), ab ca. 141 v. Chr. acht Asse, immer in Verbindung mit dem Denarius von 10, ab 141 v. Chr. 16 Assen genannt (Varro ling. 5,173; Prisc. 6,66; Volusius Maecianus 44-47; Plin. nat. 33,44 f. mit falscher Datier.), demnach auch zusammen mit dem Denar um 214-211 v. Chr. entstanden als dessen Halbstück. Er war eine Silber-Mz. und wog als halber Denar 1/144 röm. Pfund (Libra [1]) = 2,27 g. Die Bilder entsprechen dem Denar: Av. Roma-Kopf, dahinter Wertzahl V/Rv. reitende Dioskuren.…
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