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Homerische Frage

(1,534 words)

Author(s): Matuschek, Stefan
A. Definition und RelevanzDie Homerische Frage lautet: Verdanken sich die beiden altgriechischen Epen Ilias und Odyssee einem individuellen Dichter oder einem Prozess heterogener Textgenese? Anders gefragt: Gab es eine historische Person Homer als ersten namhaften antiken Dichter, oder ist dies eine mythologische Konstruktion? Die Herkunft und damit auch die Identität des Dichters Homer waren schon in der Antike strittig: Sieben Städte konkurrierten darum, als seine Geburtsstadt zu gelten. Im 18. Jahrhundert verband sich die Homerische Frage mit einer Qualitätsdebatte um I…
Date: 2020-07-23

Mythologie

(2,952 words)

Author(s): Matuschek, Stefan
A. GrundlinienDie Präsenz und Rolle der antiken Mythologie im 18. Jahrhundert kann man schlagworthaft so zusammenfassen: Sie diente als konventionelles künstlerisches Ausdrucksmittel, wurde zum Streitfall der christlichen und sich als aufgeklärt einschätzenden Gesellschaft und erfuhr schließlich eine revolutionäre Neuinterpretation, aus der dann ein neues philosophisches, künstlerisches, politisches, ethnologisches, psychologisches und anthropologisches Interesse am Mythos im 19. und 20. Jahrhund…
Date: 2020-07-23

Symposion

(1,178 words)

Author(s): Matuschek, Stefan
A. ÜbersichtEine neuzeitliche Fortsetzung fand das antike Symposion (deutsch: Trinkgelage, beschönigend auch: Gastmahl) nicht als Form der Geselligkeit, sondern nur als literarisch-philosophischer Text. Hauptsächlich handelt es sich dabei um die Wirkungsgeschichte von Platons gleichnamigem Dialog. Im 18. Jahrhundert entfaltete sie sich in mehrfacher Hinsicht: nach dem Thema dieses Dialogs als Philosophie der Liebe und des Gefühls, nach seiner Form als Vorbild für die Verschmelzung von Literatur und Philosophie (Platonismus). E…
Date: 2020-07-23

Play

(3,179 words)

Author(s): Matuschek, Stefan | Hübner, Ulrich | Recki, Birgit | Huxel, Kirsten | Klie, Thomas
[German Version] I. Cultural History The Dutch cultural historian Johan Huizinga identified play as a fundamental cultural phenomenon and thus a defining feature of human life. His thesis of homo ludens supplements the anthropological theories of homo sapiens and homo faber and other explanations of culture grounded in reason and fabrication (Labor). Huizinga posits the following definition: “Play is a voluntary activity or occupation executed within certain fixed limits of time and place, according to rules that are freely accepted …

Spiel

(2,815 words)

Author(s): Matuschek, Stefan | Hübner, Ulrich | Recki, Birgit | Huxel, Kirsten | Klie, Thomas
[English Version] I. Kulturgeschichtlich Als grundlegendes kulturbildendes Phänomen und damit zugleich als Wesensmerkmal des Menschen hat der niederländische Kulturhistoriker Johan Huizinga das S. bestimmt. Seine These vom »homo ludens« tritt ergänzend neben die anthropologischen Theorien vom »homo sapiens« und »homo faber« und andere Begründungen der Kultur in Vernunft und Arbeit. Vorausgesetzt ist dabei folgende Definition: »S. ist eine freiwillige Handlung oder Beschäftigung, die innerhalb gewis…