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Präsentische und futurische Eschatologie

(483 words)

Author(s): Rosenau, Hartmut
[English Version] . Die Unterscheidung zw. p. und f. Eschatologie als Lehre von den »letzten Dingen« kann zunächst von der Doppeldeutigkeit des »Letzten« hergeleitet werden. Denn zum einen kann das Letzte qualitativ oder wertmäßig als Letztgültiges, zum anderen kann es zeitlich oder gesch. als abschließendes Ende verstanden werden. Das Erstgenannte ist dann Thema einer gegenwartsorientie…

Vorzeichen

(270 words)

Author(s): Rosenau, Hartmut
[English Version] . Insbes. im Rahmen apokalyptischer Geschichtstheologie werden V. des Weltendes und der Wiederkunft (Parusie) Jesu Christi als Richter und Retter beschrieben und von Eingeweihten aufgrund spezieller Offenbarungen und Visionen gedeutet. So soll den Glaubenden vor dem Hintergrund von Parusieverzögerung und scheinbarer Gottverlassenheit der Welt Zuversicht vermittelt werden. Dazu wird die leidvolle Diskrepanz zw. Geglaubtem und Erlebtem in einen prinzipiell verstehbaren Gesamtzusammenhang verborgen…

Naherwartung

(297 words)

Author(s): Rosenau, Hartmut
[English Version] . Mit N. ist zunächst die urchristl., in ein apokalyptisches Weltbild (Apokalyptik) eingefaßte Erwartung der baldigen Wiederkehr (Parusie) des gekreuzigten und auferstandenen Herrn zur endgültigen Aufrichtung des Reiches Gottes noch zu Lebzeiten der ersten Christengeneration gemeint (vgl.1Thess 4,17; Phil 4,5; 1Kor 7,29). Diese eschatische (Eschatologie) Haltung (ε᾿λπι´ς/elpi´s) resultiert aus der befreienden (Befreiung) Erfahrung der Überwindung von lebensbedrohlichen und widergöttlichen Mächten in der Begegnung mit Jesus Christus vor dem Hintergrund elementarer Heilssehnsucht angesichts eigener soteriologischer Ohnmacht (vgl. Mk 1,15 parr.; Mt 4,17; 10,7; Lk 10,9ff.). Sie bringt sich in der inständigen Bitte um das Kommen des Erlösers (Maranatha) zum Ausdruck (1Kor 16,22; Apk 22,20). In Anlehnung an A. Schweitzer und J. Weiß (konsequente Eschatologie) hat man das Ausbleiben der Wiederkehr Christi (Parus…

Verwerfung

(336 words)

Author(s): Rosenau, Hartmut
[English Version] . Als Gegenbegriff zur Erwählung oder Rettung Gottes muß V. – anders als im üblichen dogmatischen Spr…

Unverfügbarkeit

(958 words)

Author(s): Rosenau, Hartmut | Bosse, Katrin
[English Version] I. Religionsphilosophisch U. ist insbes. in der Tradition der theologia negativa eine spezifische Charakterisierung des Göttlichen, Unbedingten und Absoluten, das von allen Bindungen und Bedingungen losgelöst (lat. absolutum) und insofern nicht in einem innerweltl., ding- und naturhaften Verweisungszusammenhang greifbar und verfügt ist. Es wird diesem vielmehr in kategorialer Unterschiedenheit als (metaphysischer oder transzendentaler) Einheitsgrund alles bestimmender Wirklichkeit (R. Bultmann, Wolfhart Pannenberg) unterstellt und vorausgesetzt. Als solches kann es nur symbolisch (P. Tillich) oder in Chiffren (K. Jaspers) erschlossen werden. Insofern kann diese religionsphilos. Bestimmung wesentliche Aspekte der rel. Rede vom Heiligen (heilig und profan) in seinem Geheimnischarakter jenseits bzw. unabhängig von moralischen Kategorien aufnehmen, auch mit personalen Gottesvorstellungen verbunden werden, sofern zur Personalität Gottes (wie auch – vermittelt über die Gottebenbildlichkeit – des Menschen) immer auch U. im Sinne von Souveränität, Freiheit, Würde und Selbstbestimmung g…

Zukunft

(724 words)

Author(s): Rosenau, Hartmut | Oberdorfer, Bernd
[English Version] …

Verdammnis

(1,259 words)

Author(s): Hock, Klaus | Sarot, Marcel | Rosenau, Hartmut
[English Version] I. Religionsgeschichtlich …

Unbewußtes

(1,511 words)

Author(s): Hermsen, Edmund | Rosenau, Hartmut | Fraas, Hans-Jürgen
[English Version] I. Religionswissenschaftlich Die Entdeckung des U. als Schlüsselkonzept für die Psychoanalyse schrieb S. Freud sich selbst zu. Es finden sich aber in rel. und philos. Systemen Konzepte des U., die weitaus älter sind. So lassen sich etwa: a) schon bei Plato (α᾿n̆α´μn̆ησις/anámnēsis als unbewußte Bedingung für bewußte Geistestätigkeit) und Plotin, b) im indischen Vedānta und Buddhismus (avidyā, »Nichtwissen«, bedingt māyā) und c) in der ma. christl. Mystik bei Meister Eckhart (»Seligkeit«) oder im engl. myst. Text The Cloud of Unknowing (14.Jh.) Bezüge zum Begriff des U. herstellen. Mit dem 18.Jh. setzte in Europa ein wissenschaftsübergreifender Diskurs des U. ein, der sich seit dem Mesmerismus (F.A. Mesmer) auch in prototherapeutischen Heilverfahren umsetzte. An…

Romantik

(3,767 words)

Author(s): Lampart, Fabian | Thimann, Michael | Lauer, Gerhard | Hühn, Lore | Rosenau, Hartmut
[English Version] I. Als Epochenbegriff 1.Literarisch Während der Begriff (von altfranz. romanz, roman, »volkssprachlich, nicht lat.«) als engl. romantic und dt. romantisch bereits im 17.Jh. auftrat und »zügellos«, »phantastisch«, »wild« bedeutete, war die R. in Europa eine kultur- und kunstgesch. Epoche; als lit.-wiss. Bewegung ist sie zw. 1790 und 1825 anzusiedeln, mit Ausläufern bis ca.1850.…

Sinnlichkeit

(1,473 words)

Author(s): Fricke, Christel | Rosenau, Hartmut | Sparn, Walter | Stock, Konrad
[English Version] I. Philosophisch …

Unsterblichkeit

(3,288 words)

Author(s): Friedli, Richard | Zachhuber, Johannes | Heiligenthal, Roman | Rosenau, Hartmut | Thiede, Werner | Et al.
[English Version] I. Religionsgeschichtlich Es gehört zur conditio humana, die Alltagssituationen meistern zu müssen und in ihren Bruchstellen zu bestehen. Dazu benötigen die Mitglieder jeder Gesellschaft griffige Verhaltenskodizes, um in den vielfältigen Krisen überleben zu können. Leben und Sterben, Zeit und Ewigkeit, Sinn und Unsinn markieren solche Bruchstellen sowohl im Einzelschicksal wie im Weltgeschehen. Die Antworten, welche von Kulturen und Rel. auf diese Fragen gegeben werden, dokumentieren die Sehnsucht nach U. 1.Modelle Systematisierend…