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Your search for 'dc_creator:( "Schneider, Helmuth (Kassel)" ) OR dc_contributor:( "Schneider, Helmuth (Kassel)" )' returned 80 results. Modify search

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Gold

(3,039 words)

Author(s): Riederer, Josef (Berlin) | Wartke, Ralf-B. (Berlin) | Pingel, Volker (Bochum) | Schneider, Helmuth (Kassel)
I. Allgemeines [English version] A. Gold und Goldvorkommen G. ist ein weiches, mechanisch gut zu verformendes und somit einfach zu Blechen und Drähten zu verarbeitendes Edelmetall, hat aber mit 1063°C einen relativ hohen Schmelzpunkt, der das Gießen erschwert. Es kommt in der Natur relativ selten vor, und zwar in Form von G.-Aggregaten im festen Gestein, aus dem es mit bergmännischen Methoden gewonnen wird, oder in Form von G.-Flittern oder -Körnern in sandigen Ablagerungen verwitterter Primärgesteine, …

Militärtechnik

(1,558 words)

Author(s): Nissen, Hans Jörg (Berlin) | Gniers, Andrea Maria (Los Angeles) | Schneider, Helmuth (Kassel)
[English version] I. Alter Orient Über Militärorganisation und M. sind wir für Mesopotamien wie überhaupt für den Vorderen Orient sowohl von schriftlicher als auch von arch. Seite her schlecht unterrichtet. Das Einzelbeispiel “Geierstele” (um 2500 v.Chr. aus Tello, Südbabylonien; [1. Taf. 91]) deutet auf Unterschiede zwischen Schwer- und Leichtbewaffneten. Die dort und auf der “Ur-Standarte” (etwas älter, aus Ur; [1. Taf. VIII]) abgebildeten Kampfwagen hatten wegen ihrer Schwerfälligkeit, v.a. aber w…

Blei

(725 words)

Author(s): Schneider, Helmuth (Kassel)
[English version] Metall von einer geringen Härte, einem hohen spezifischen Gewicht (11,34) und einem niedrigen Schmelzpunkt (327°C); das wichtigste in der Natur vorkommende B.-Erz ist der B.-Glanz (Galenit; PbS), der in der Ant. wegen eines Silbergehaltes von bis zu 1% vor allem für die Gewinnung von Silber größere wirtschaftliche Bed. besaß. So wurde etwa das Silber von Laureion durch den Abbau und die Verhüttung von B.-Glanz gewonnen. Wichtige Lagerstätten befanden sich außer in Attika vor alle…

Holzfässer

(211 words)

Author(s): Schneider, Helmuth (Kassel)
[English version] Während im Mittelmeerraum Flüssigkeiten wie Wein und Öl in großen Tonkrügen (πίθος, dolium) gelagert und in Tierhäuten oder Amphoren transportiert wurden, hat man seit dem frühen Prinzipat in den westl. Prov. und in Nordit. für die Lagerung und den Transport von Wein zunehmend auch H. verwendet (Oberit.: Strab. 5,1,8; 5,1,12; Alpen: Plin. nat. 14,132). Wie zahlreiche Reliefs und Grabskulpturen zeigen, wurden Weinfässer mit schweren, von Pferden gezogenen Wagen (Grabreliefs in Langres und Augsburg) oder auf Flüssen wie der Mosel mit …

Hebegeräte

(574 words)

Author(s): Schneider, Helmuth (Kassel)
[English version] Seitdem in Griechenland große Tempel aus Stein errichtet wurden (frühes 6. Jh. v.Chr.), standen die Architekten vor dem Problem, schwere Quadersteine für die Wände oder den Architrav und Säulentrommeln soweit zu heben, wie der Bauplan es notwendig machte. Dabei waren oft Lasten von einem beträchtlichen Gewicht zu bewältigen, denn immerhin wiegt Stein etwa 2,25 t/m3 und Marmor ca. 2,75 t/m3. In archa. Zeit hatten Blöcke für den Architrav ein Gewicht zwischen 10 und 40 t. Die Steine wurden zunächst über eine Rampe an ihren Platz gebrach…

Metallurgie

(2,593 words)

Author(s): Wartke, Ralf-B. (Berlin) | Giesen, Katharina (Tübingen) | Kohler, Christoph (Bad Krozingen) | Schneider, Helmuth (Kassel)
I. Alter Orient [English version] A. Metallgewinnung Metalle (= Met.) werden aus Erzen gewonnen (Verhüttung); Edel-Met.: Gold, Silber, Elektron; Grund-Met.: Kupfer, Zinn, Blei, Eisen. Der Anfang der M. dürfte in mineralogisch günstigen Regionen, vornehmlich in der Nähe der (Kupfer-)Erzlagerstätten Anatoliens zu suchen sein. Elemente der Pyrotechnologie sind schon aus akeramisch-neolithischen Siedlungen des frühen 7. Jt.v.Chr. nachweisbar, insbes. Produkte eines aus Kupfererz erschmolzenen Met. Durch Sc…

Kastration von Tieren

(303 words)

Author(s): Schneider, Helmuth (Kassel)
[English version] ( castratio) war in der ant. Landwirtschaft ein häufig praktiziertes Verfahren, um die Eigenschaften von männlichen Nutztieren den Interessen der Menschen anzupassen. Bei Pferden und Stieren hatte die K. den Zweck, das Temperament der Tiere zu verändern, ohne ihre Lebensfähigkeit zu beeinträchtigen (Xen. Kyr. 7,5,62). Aristoteles beschreibt in seinen zoologischen Schriften die Wirkungen der K. und betont, daß die Verstümmlung eines kleinen Körperteils das ganze Erscheinungsbild ei…

Liberalitas, largitio

(1,633 words)

Author(s): Corbier, Mireille (Paris) | Schneider, Helmuth (Kassel)
[English version] A. Etymologie und Entwicklung der Wortbedeutung Der Begriff liberalitas (=  li.) bezeichnet auf der abstrakten Ebene eine Eigenschaft (vgl. Sen. dial. 7,24,3: ... quia a libero animo proficiscitur, ita nominata est), im bes. Fall einen Akt der Freigebigkeit. Der Terminus largitio (=  la.) gehört ebenso wie li. zum Bereich der Gabe; abgeleitet von dem Adj. largus (urspr. Bed. von einer Quelle, die reichlich fließt, Cic. off. 2,52) bedeutet la. gewöhnlich die Austeilung von Geschenken. Im polit. Vokabular der späten Republik wird la., aufgefaßt als ein Geschen…

Entwässerung

(618 words)

Author(s): Schneider, Helmuth (Kassel)
[English version] Angesichts der geringen Produktivität der ant. Landwirtschaft war es notwendig, das für den Getreideanbau, Weinbau und die Anpflanzung von Ölbäumen geeignete Land tatsächlich zu nutzen und zu kultivieren. Durch Terrassierung wurden Hügel und Gebirgshänge in Griechenland für den Anbau erschlossen, und Maßnahmen zur E. hatten die Funktion, Neuland zu gewinnen oder Land nach den winterlichen Regenfällen vor Überschwemmungen zu schützen. Die Voraussetzungen sind dabei in Griechenland…

Pigmentarius

(97 words)

Author(s): Schneider, Helmuth (Kassel)
[English version] Abgeleitet von pigmentum (“Farbstoff”; vgl. Plin. nat. 33,111; 33,115; 33,158; 35,29; 37,81), bezeichnet das lat. Wort p. den Hersteller und Händler von Farben, Salben und Parfums ( unguenta). Vertreter dieser Berufsgruppe sind bei Cicero und auf Inschr. erwähnt (Cic. fam. 15,17,2; ILS 7604; 7605; CIL VI 9795). Werkstatt und Laden eines p. sind vielleicht im Haus der Vettii in Pompeii abgebildet [2. Taf. XV 1]. Der Verkauf von Giften oder Liebeszauber durch die p. stand unter Strafe (Dig. 48,8,3,3; vgl. pharmakeía ). Schneider, Helmuth (Kassel) Bibliography 1 E. …

Fiscus

(379 words)

Author(s): Schneider, Helmuth (Kassel)
[English version] In der Zeit der späten Republik bezeichnete das Wort f. einerseits ein Behältnis für die Aufbewahrung von Geld, andererseits bereits öffentliche Gelder, die einem Promagistrat in der Prov. zur Verfügung gestellt wurden (Cic. Verr. 2,3,197). Ferner verstand man unter f. auch das Privatvermögen eines röm. Bürgers. In der Prinzipatszeit war der f. die Kasse des princeps; da dieser über den f. allein verfügen konnte, besaß er die Möglichkeit, auch mit diesen finanziellen Mitteln einen erheblichen Einfluß auf die Politik zu nehmen. Dies gilt s…

Opera

(232 words)

Author(s): Schneider, Helmuth (Kassel)
[English version] Mit dem lat. Begriff o. wurde die Arbeitsleistung bezeichnet, die von einem arbeitenden Menschen - über dessen Rechtsstatus damit keine Aussage gemacht wird (er konnte Freier, Freigelassener oder Sklave sein) - an einem Tag zu erbringen war (Cic. off. 1,41; vgl. auch die Definition bei Paulus, Dig. 38,1,1: operae sunt diurnum officium). Die röm. Agrarschriftsteller verwenden o., um genau festzulegen, in welcher Zeit bestimmte Arbeiten zu verrichten waren; auf diese Weise war es möglich, über die Arbeitszeit hinaus die Arbeitsgeschwind…

Gynaikokratie

(486 words)

Author(s): Schneider, Helmuth (Kassel)
[English version] (γυναικοκρατία). Der Begriff G. (“Frauenherrschaft”, von griech. γυνή/ gynḗ, “Frau” und κρατεῖν/ krateín, “herrschen”; vgl. gynaikokrateísthai, “von Frauen beherrscht werden”) ist zuerst in philos. Texten des 4. Jh.v.Chr. belegt. Die Verwendung erfolgt fast immer polemisch. Bei Aristoteles wird die G. im Kontext der Kritik an der politeía (Verfassung) der Spartaner thematisiert und als Voraussetzung von Habgier und einer extrem ungleichen Verteilung des Bodens gesehen (Aristot. pol. 1269b 12-1270a 31; vgl. auch Plut. Lykurg…

Bodenschätze

(1,527 words)

Author(s): Tichy, Franz (Erlangen) | Schneider, Helmuth (Kassel)
[English version] I. Geographie Die Festländer und Inseln des Mittelmeerraumes sind im Vergleich zu Gesamteuropa und zu anderen Kontinenten arm an wertvollen B.; außerdem sind die Lagerstätten von Edelmetallen oder von Marmor auf wenige Regionen begrenzt. Viele Lagerstätten sind schon während der Ant. und im Mittelalter ausgebeutet worden, vor allem dort, wo sie nahe der Küsten leicht erreichbar waren. So kam es schon in der Bronzezeit zu den Fahrten der Phönizier, um Zinnerz aus Iberien zu beschaff…

Social and Economic History

(4,439 words)

Author(s): Schneider, Helmuth (Kassel)
Schneider, Helmuth (Kassel) [German version] A. The Enlightenment's Assessment of Ancient Society (CT) Although ancient society played a prominent role in Enlightenment discourse, clarification of historical fact was not always the primary consideration in the treatment of any particular theme; rather, Greek or Roman society was described and cited in various theoretical contexts as a model or classified historically to justify or refute particular philosophical, political or economic positions. Influenced b…

Gold

(3,476 words)

Author(s): Riederer, Josef (Berlin) | Wartke, Ralf-B. (Berlin) | Pingel, Volker (Bochum) | Schneider, Helmuth (Kassel)
I. General [German version] A. Gold and gold deposits Gold is a soft precious metal that can be shaped well mechanically and so can be worked easily into sheets and wires, but it has a relatively high melting point at 1063°C that makes casting difficult. It is relatively rare in nature where it is present in the form of gold aggregates in solid rock from which it is extracted through mining methods, or it is present in the form of gold particles or grains in sandy deposits of weathered primary rock, from…

Hunting

(1,391 words)

Author(s): Galter, Hannes D. (Graz) | Schneider, Helmuth (Kassel)
[German version] I. Ancient Orient Archaeological finds attest to battues with traps in the Middle East from the 7th millennium BC onwards. On the other hand, there is only a little cuneiform evidence of the occupation of the hunter, e.g. in the  Gilgamesh Epic (TUAT 3. 676, I iii 9ff.). Wild cattle, wild goats, wild donkeys, gazelles, lions,  elephants and many other animals were hunted. As hunting weapons, people used traps, nets and snares as well as bows and arrows, throwing-sticks, lances, sword…

Materialism

(955 words)

Author(s): Schneider, Helmuth (Kassel)
[German version] The concept of materialism does not appear until the first half of the eighteenth century, and is first used polemically in the context of the criticism of materialist thought in Enlightenment philosophy, as antithesis of idealism or spiritualism (Kant). Here, only those teachings will be designated as materialism which (a) represent a monism which holds that all being can be reduced to one or more material principles, while (b) that which appears to be non-material is either an e…

Drainage

(646 words)

Author(s): Schneider, Helmuth (Kassel)
[German version] The meagre productivity of ancient agriculture rendered the effective use and cultivation of any suitable land imperative for growing grain, viticulture, and planting olive trees. Hills and mountain slopes in Greece were prepared for cultivation through terracing, and drainage measures were used to gain virgin land or to protect land from flooding after the winter rains. The requirements were different in Greece and Italy: in the Greek interior, there are fairly large plains in which lakes are formed by surface inflow; run-off is often subsurface ( katavothra) and …

Military technology and engineering

(1,756 words)

Author(s): Nissen, Hans Jörg (Berlin) | Gniers, Andrea Maria (Los Angeles) | Schneider, Helmuth (Kassel)
[German version] I. Ancient Orient For Mesopotamia, as for the Near East in general, we are poorly informed by both written and archaeological sources about military organization, techniques, and engineering. The isolated case of the ‘Vulture Stele’ (about 2500 BC, from Tello, southern Babylonia; [1. pl. 91]) points to differences between heavily and lightly armed soldiers. The war chariots depicted there and on the ‘Ur Standard’ (somewhat older, from Ur; [1. pl. VIII]) were probably static symbols, …
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