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Temporality

(446 words)

Author(s): Mesch, Walter
[German Version] a fundamental concept in M. Heidegger’s existential analysis of human Dasein. Dasein, according to Heidegger, possesses the structure of care, because “in its being it is concerned about its very being” ( Sein und Zeit, 1927, §4; ET: Being and Time, 1962, 1996). It projects itself onto possibilities from which it understands itself in its total existence (§31). And temporality is the “ontological meaning” of this care, because – against the tendency of Dasein to misunderstand itself as being just like intraworldly entit…

Zeitlichkeit

(375 words)

Author(s): Mesch, Walter
[English Version] Zeitlichkeit, Grundbegriff in M. Heideggers existentialer Analyse des menschlichen Daseins. Das Dasein besitzt demnach die Struktur der Sorge, weil es ihm »in seinem Sein um dieses Sein selbst geht« (Sein und Zeit, 1927, § 4). Dabei entwerfe es sich auf Möglichkeiten, aus denen es sich in seiner ganzen Existenz verstehe (§ 31). Und die Z. sei der »ontologische Sinn« dieser Sorge, weil sie gegen die Tendenz des Daseins, sich aus innerweltl. Seiendem mißzuverstehen, verständlich mache, worin die »Vorstruktur« des Verstehens »eigentlich« gründe (§ 65, vgl. auch: Der Begriff der Zeit [1924], 1989, 26). Von zentraler Bedeutung sei das »urspr. Phänomen der Zukunft«, das sich im »Vorlaufen zum Tode« erschließe, wenn der Tod nicht als noch ausstehende Wirklichkeit mißverstanden würde. Es gehe nämlich eigentlich um »das Sein zum eigensten ausgezeichneten Seinkönnen«, um die »eigenste Möglichkeit«, die man als Möglichkeit auf sich zukommen lassen müsse. Nur durch dieses Sich-auf-sich-zukommen-lassen erschließe sich dem Dasein die eigentliche Vergangenheit und die eigentliche Gegenwart, indem es auf sich als »gewesenes« zurückkomme und sich darin »gegenwärtigend« in die Situation bringe. »Dies dergestalt als gewesend-gegenwärtigende Zukunft einheitliche Phänomen nennen wir die Z.« (§ 65). Die phänomenalen Charaktere des »Auf-sich-zu«, »Zurück auf« und »Begegnenlassens von« unterscheidet Heidegger als »Ekstasen« der Z. von den Zeitmodi der »vulgären« Zeit, die seit Aristoteles als unendliche Folge von Jetzten betrachtet würde. Zeit sei dagegen urspr. ekstatische und endliche »Zeitigung der Z.«. Heideggers Aristoteleskritik darf nicht darüber hinwegtäuschen, daß sich seine Daseinsanalytik an der praktischen Philos. des Aristoteles orientiert, indem sie Grundstrukturen der Praxis auf die Seinsfrage bezieht und den Sinn von Sein in der Zeit aufzuweisen versucht. Dabei nennt Heidegger die Z., die als Bedingung der Möglichkeit von Seinsverständnis fungiert, Temporalität (Grundprobleme der Phänomenologie [1927], 1975, § 20). Nach der »Kehre« verlagert sich Heideggers Analyse der Z. vom menschlichen Dasein auf das sich erei…

Zeit/Zeitvorstellungen

(8,837 words)

Author(s): Mohn, Jürgen | Koch, Klaus | Frey, Jörg | Zachhuber, Johannes | Mesch, Walter | Et al.
[English Version] I. Religionswissenschaftlich 1.AllgemeinDie äquivalenten Wörter für Zeit (Z.) bez. in den unterschiedlichen Sprachen je nach etym. Herkunft und symbolischem Bedeutungsfeld verschiedene Weisen einer Einteilung der natürlichen und kulturellen Verlaufsformen und Geschehensabläufe in voneinander abgegrenzte und qualifizierte Teile. Das dt. Wort Z. leitet sich von ahd. zīt, »abteilen, aufteilen, zumessen« (von der Wurzel *dāi, »teilen«), her und impliziert die generelle Einteilungsfun…

Time

(10,035 words)

Author(s): Mohn, Jürgen | Koch, Klaus | Frey, Jörg | Zachhuber, Johannes | Mesch, Walter | Et al.
[German Version] I. Religious Studies 1. General. The words for time denote in different languages, according to their etymological derivation and symbolic semantic field, different ways of dividing natural and cultural forms of progression and sequences of events into parts separated and distinguished from one another. The German word for time, Zeit, comes from Old High German zīt; “divide (up)”, from the root *dāi, “divide,” and implies the general dividing function of ideas of time, as factors in ordering experience of the world. Different ideas of time thus each express and make possible different experiences of the world. Such divisions of natural and cultural events in the life-world may be hours, days, weeks, months, years and epochs (Aion), also instants and momentary or historical events and conditions and their opposites, eternity and timelessness. In the sciences there is increasing definition a…