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Your search for 'dc_creator:( "Cancik-Lindemaier, Hildegard" ) OR dc_contributor:( "Cancik-Lindemaier, Hildegard" )' returned 28 results. Modify search

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Seneca

(493 words)

Author(s): Cancik-Lindemaier, Hildegard
[English Version] Seneca, Lucius Annaeus (ca.4 v.Chr. Córdoba – 65 n.Chr. Rom), röm. Philosoph, Politiker, Tragiker, der mittlere von drei Söhnen des Rhetors L.A. S., d. Ä., aus span. Provinzialadel (Baetica); sein älterer Bruder war Novatus, bekannter unter dem Adoptivnamen L. Iunius  Gallio; der jüngere Bruder Mela war Vater des Epikers Lucan; weitere Verwandte waren hohe Provinzialbeamte. – S. wuchs in Rom auf; sein…

Phaedrus

(277 words)

Author(s): Cancik-Lindemaier, Hildegard
[English Version] Phaedrus, röm. Fabeldichter der 1. Hälfte des 1.Jh. n.Chr., geb. in Makedonien (Buch 3, Prolog), Freigelassener des Augustus, von Sejan verfolgt. Ph. hat die Fabel (griech. λο´γος/lo´gos, μυ˜ϑος/my´thos, lat. fabula, fabella) als eigenständige Gattung geschaffen; er hat seine (Kurz-)Gesch. (nicht nur von Tieren) metrisch gefaßt (iambische Senare) und zu fünf Büchern mit Prolog und – in den Büchern 2–4 – Epilog zusammengestellt. Die Fabelbücher des Ph. – und die wenig späteren griech. des Babrios – sind ein Zeugnis volkstümlicher Weisheitslit.; diese ist weder mündlich noch anonym, sondern schriftlich mit lit. Anspruch. Die Fabeln enthalten Pro- und/oder Epimythia mit Paränese und oft verrätselten Leseanweisungen. Diese verbinden sich mit den Prologen (bes. Buch 3: die Fabel als Sklavensprache) zu einem Netz von offener und verdeckter Kritik und Satire: Laster, Heuchelei, Torheit, Gemeinheit (5,1; 4,21); soziale Ungerechtigkeit (3,13); Übermacht der Großen und Ohnmacht der Schwachen (1,28; 1,1; 1,30); deren Anpassungsstrategien, Resignation, Rache (1,15; 3,2) sind meist schon in der aesopischen Tradition vorgegebene Themen. Den philos. Impuls liefert die kynische Diatribe (1,10; 3,15; 4,10; Kyniker): die personifizierte »Religio« verkündet eine verinnerlichte Religion (4,11); Priester mokieren sich über den Esel, der auch im Jenseits seinem Elend nicht entkommt (4,1). Diese Fabelbücher sind für die Bestimmung von Formen und Gattungen im NT (Formen/Gattungen: III.) unentbehrlich, z.B. für die Verknüpfung von Auslegung und Verrätselung bei den …

Sallustius

(157 words)

Author(s): Cancik-Lindemaier, Hildegard
[English Version] (Salustios). Weder Identität noch Lebenszeit des S. sind direkt bezeugt. Seine Schrift – erst im 17.Jh. betitelt περι` ϑεω˜n̆ και` κο´σμου/perí theō´n kaí kósmou (»Über Götter und Kosmos«) – erweist ihn als Neuplatoniker und Zeitgenossen des Kaisers Julian Apostata (vgl. Julian, Oratio IV und VIII). S. schrieb nicht für Fachphilosophen (Kap. 13), sein Ziel war philos. »Allgemeinbildung«. Deren einfache Grundsätze – die Götter sind ewig, körperlos, nicht vom Raum begrenzt und nicht getrennt von der »…

Totenkult/Totenverehrung

(2,444 words)

Author(s): Neu, Rainer | Podella, Thomas | Cancik-Lindemaier, Hildegard
[English Version] I. ReligionswissenschaftlichDer Tod wird in nahezu allen Gesellschaften als ein Übergang von einer Daseinsform in eine andere begriffen. Damit der Verstorbene bzw. seine Seele d…

Vorsehung

(3,889 words)

Author(s): Friedli, Richard | Cancik-Lindemaier, Hildegard | Bosman, Hendrik | Söding, Thomas | Plathow, Michael | Et al.
[English Version] I. Religionswissenschaftlich…

Symbol/Symbole/Symboltheorien

(7,938 words)

Author(s): Berner, Ulrich | Cancik-Lindemaier, Hildegard | Recki, Birgit | Schlenke, Dorothee | Biehl, Peter | Et al.
[English Version] I. Religionswissenschaftlich Eine religionswiss. relevante Verwendung des griech. Wortes συ´μβολοn̆/sýmbolon findet sich schon früh in der eur. Religionsgesch., z.B. bei Dion von Prusa (1./2.Jh. n.Chr.) in seiner Rede über die Zeus-Statue des Pheidias in Olympia (Oratio 12,59). Der griech. Symbolbegriff verweist in diesem Zusammenhang auf die Problematik der Götterbilder, die darin besteht, daß das, was eigentlich der mensc…

Virgines Vestae

(275 words)

Author(s): Cancik-Lindemaier, Hildegard
[English Version] . Die Gruppe der sechs »Vestalinnen« versieht den Kult der Vesta: sie versorgen das »ewige« Feuer im Vestaheiligtum, dem öfftl. Herd, auf dem Forum Romanum (Cic., De legibus, 2,8,20 und 2,12,29) und stellen die beim Opfer gebrauchte mola salsa (Dinkelschrot mit Salz) her. Bei großen Zeremonien sind sie anwesend (abgebildet z.B. auf der Innenseite d…

Vesta

(268 words)

Author(s): Cancik-Lindemaier, Hildegard
[English Version] Vesta, röm. Göttin; ihr Name wurde als griech. empfunden, ihr Wirkungsbereich – Herde und Altäre, Schutz »der innersten Dinge« – mit dem der griech. ῞Εστι´α/Hestía gleichgesetzt (Cic.n.d. 2,67); die Etym. ist noch umstritten. Ihr Heiligtum, aedes Vestae, ein Rundbau auf dem Forum Romanum, ist Teil eines alten Komplexes an der via sacra, zu dem auch das Haus gehört, in dem die virgines Vestae leben (Rom: II.,2., b). Obwohl Jungfrau, trägt V. den Ehrentitel »Mater«, an ihren Kult wird der Bestand der röm.…
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