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Your search for 'dc_creator:( "Cancik-Lindemaier, Hildegard" ) OR dc_contributor:( "Cancik-Lindemaier, Hildegard" )' returned 28 results. Modify search

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Sallustius

(157 words)

Author(s): Cancik-Lindemaier, Hildegard
[English Version] (Salustios). Weder Identität noch Lebenszeit des S. sind direkt bezeugt. Seine Schrift – erst im 17.Jh. betitelt περι` ϑεω˜n̆ και` κο´σμου/perí theō´n kaí kósmou (»Über Götter und Kosmos«) – erweist ihn als Neuplatoniker und Zeitgenossen des Kaiser…

Theoxenia

(465 words)

Author(s): Cancik-Lindemaier, Hildegard
[English Version] (lectisternium, sellisternium). 1. Der griech. Ritus der Theoxénia (ϑεοξε´n̆ια) – »Gottes/Götter-Bewirtung« – inszeniert ein Mahl: ein mit Speisen besetzter Tisch (τρα´πεζα/trápeza; mensa) wird vor Götterbilder (-statuetten, -puppen, -symbole) gestellt; diese sind, wie die Menschen beim Mahl, bekränzt und auf »Liegen« (κλι´n̆η/klínē; lat. lectus, pulv…

Seneca

(493 words)

Author(s): Cancik-Lindemaier, Hildegard
[English Version] Seneca, Lucius Annaeus (ca.4 v.Chr. Córdoba – 65 n.Chr. Rom), röm. Philosoph, Politiker, Tragiker, der mittlere von drei Söhnen des Rhetors L.A. S., d. Ä., aus span. Provinzialadel (Baetica); sein älterer Bruder war Novatus, bekannter unter dem Adoptivnamen L. Iunius  Gallio; der jüngere Bruder Mela war Vater des Epikers Lucan; weitere Verwandte waren hohe Provinzialbeamte. – S. wuchs in Rom auf; seine polit. Karriere wurde unter Claudius durch Verbannung nach Korsika unterbrochen …

Totenkult/Totenverehrung

(2,444 words)

Author(s): Neu, Rainer | Podella, Thomas | Cancik-Lindemaier, Hildegard
[English Version] I. ReligionswissenschaftlichDer Tod wird in nahezu allen Gesellschaften als ein Übergang von einer Daseinsform in eine andere begriffen. Damit der Verstorbene bzw. seine Seele diesen Transformationsprozeß erfolgreich vollziehen kann, müssen die Hinterbliebenen…

Virgines Vestae

(275 words)

Author(s): Cancik-Lindemaier, Hildegard
[English Version] . Die Gruppe der sechs »Vestalinnen« versieht den Kult der Vesta: sie versorgen das »ewige« Feuer im Vestaheiligtum, dem öfftl. Herd, auf dem Forum Romanum (Cic., De legibus, 2,8,20 und 2,12,29) und stellen die beim Opfer gebrauchte mola salsa (Dinkelschrot mit Salz) her. Bei großen Zeremonien sind sie anwesend (abgebildet z.B. auf der Innenseite des Altars der Ara Pacis Augustae); sie leiten das nicht-öfftl. nächtliche Fest der Bona Dea (Cic., De haruspicum responso, 37; Plut., …

Vorsehung

(3,889 words)

Author(s): Friedli, Richard | Cancik-Lindemaier, Hildegard | Bosman, Hendrik | Söding, Thomas | Plathow, Michael | Et al.
[English Version] I. ReligionswissenschaftlichSicherheit gehört zu den Grundbedürfnissen des Menschen. Die Antworten, welche die Rel. auf verunsichernde Erfahrungen anbieten, sind kulturell vielfältig. Es geht dabei darum, das Schicksal (1.) möglichst vorherzusehen, es (2.) in eine Kosmologie einzuordnen und (3.) dadurch zu meistern. Generalisierend lassen sich vier Formen beobachten, mit denen Unvorhersehbares eingedämmt werden soll: 1.Naturereignissen ausgeliefert sein. Ohnmächtig fühlen sich Menschen einer bedrohlichen Schicksalsmacht ausgeliefert. Archaische Religionsformen und schamanistische Erfahrungen (Schamane/Schamanin/Schamanismus) dokumentieren, wie sich dieses unpersönliche »Mysterium tremendum« auswirkt…

Symbol/Symbole/Symboltheorien

(7,938 words)

Author(s): Berner, Ulrich | Cancik-Lindemaier, Hildegard | Recki, Birgit | Schlenke, Dorothee | Biehl, Peter | Et al.
[English Version] I. Religionswissenschaftlich Eine religionswiss. relevante Verwendung des griech. Wortes συ´μβολοn̆/sýmbolon findet sich schon früh in der eur. Religionsgesch., z.B. bei Dion von Prusa (1./2.Jh. n.Chr.) in seiner Rede über die Zeus-Statue des Pheidias in Olympia (Oratio 12,59). Der griech. Symbolbegriff verweist in diesem Zusammenhang auf die Problematik der Götterbilder, die darin besteht, daß das, was eigentlich der menschlichen Anschauung entzogen ist, dem Menschen anschaulich vergegenwärtigt werden soll. In der Religionswiss., v.a. in der R…

Vesta

(268 words)

Author(s): Cancik-Lindemaier, Hildegard
[English Version] Vesta, röm. Göttin; ihr Name wurde als griech. empfunden, ihr Wirkungsbereich – Herde und Altäre, Schutz »der innersten Dinge« – mit dem der griech. ῞Εστι´α/Hestía gleichgesetzt (Cic.n.d. 2,67); die Etym. ist noch umstritten. Ihr Heiligtum, aedes Vestae, ein Rundbau auf dem Forum Romanum, ist Teil eines alten Komplexes an der via sacra, zu dem auch das Haus gehört, in dem die virgines Vestae leben (Rom: II.,2., b). Obwohl Jungfrau, trägt V. den Ehrentitel »Mater«, an ihren Kult wird der Bestand der röm. Herrschaft geknüpft. Hauptfest: Vestalia, vom 9. – 15.6. Wie die Penaten und das Feuer, das in ihrem Tempel brennt und nie erlöschen darf, ist sie aus Troja gekommen (Verg. Aen. 2,293–297). Im unzugänglichen Innern ihres Heiligtums werden die »Unterpfänder röm. Herrschaft« bewahrt. Daher ist dieses Heiligtum einzigartig: es existiert nur in Rom, hat nicht, wie das Capitol, sein Pendant in den Kolonien. Nach Ovid gibt es kein Kultbild, das Feuer selbst repräsentiert die Gottheit (Fasti 6,295–298), andere Quellen (z.B. Cic., De oratore 3,10; n.d. 3,32,80) sprechen von einem Bild (simulacrum) …
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